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BUND würdigt Elz für vorbildliche Umweltpolitik - Die Gemeinde ist die 26. Preisträgerin der „Süßen Orange“ -
„Besonders wichtig ist, dass auch auf kommunaler Ebene richtig gehandelt wird und dem Umweltschutz starke Bedeutung beigemessen wird. Dafür ist die Gemeinde Elz ein gutes Beispiel und Vorbild für andere Kommunen“, betonte der BUND-Kreisvorsitzende Gerd Zimmermann anlässlich der Verleihung des Umweltpreises 2025, der „Süßen Orange“, an die Gemeinde Elz.
In der neuen Elzer Grill- und Umwelthütte überreichte jetzt der BUND-Kreisvorstand im Beisein des Elzer Umweltausschussvorsitzenden Andreas Schenk und des Bauamtsleiters Torsten Wahler den Preis an Bürgermeister Matthias Schmidt.
In seiner Laudatio würdigte Zimmermann die besonderen Aktivitäten der Gemeinde Elz: „Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sind heute wichtiger denn je. Allerdings ist die Bereitschaft in unserer Gesellschaft viel zu gering, sich für die unbedingt notwendigen Schutzmaßnahmen einzusetzen. Ein Umsteuern aber ist dringend notwendig. Die drohenden Gefahren sind seit langem bekannt, auch ist bekannt, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Trotzdem glaubt ein großer Teil der Bevölkerung und der politisch Verantwortlichen an ein „Weiter so“.“ Grund für die Entscheidung für Elz als würdige Preisträgerin seien die zahlreichen Maßnahmen im Umweltbereich, die in den vergangenen Jahren getätigt wurden, und weitere noch geplante positive Vorhaben.
Pflanzstreifen mit Gehölzen und rund 10.000 qm Blühflächen wurden angelegt, über 100 Obstbäume angepflanzt, ein alter Steinbruch renaturiert und Himmels- und Retensionsteiche angelegt. Im Ortskern wurden Asphaltflächen entfernt zur Anpflanzung von Bäumen, Teile des Erbachs wurden renaturiert und die Grill- und Umwelthütte wurde als Schulungsstätte für Kindergärten, Schulen und Vereine gebaut.
Wie Zimmermann betonte, habe Elz sich mit diesen Maßnahmen besonders um die Umwelt und den Naturschutz verdient gemacht hat und weitere vorbildliche Projekte seien in der Planung, wie beispielsweise das Anlegen von Biotopflächen, die Renaturierung des Wambachs und Anpflanzungen zum Starkregenschutz.
Positiv und umweltfreundlich sei auch die Umgestaltung der Elzer Friedhöfe mit Rasen statt Schotterflächen und die Errichtung einer Photovoltaikanlage über dem Parkplatz des Schwimmbades.
Aus Sicht des BUND sei Elz besonders engagiert in Sachen Umweltschutz, auch wenn es an mancher Stelle noch deutliche Verbesserungsmöglichkeiten gäbe, etwa für den Artenschutz an den Wegrändern und bei der Vernetzung von Lebensräumen.


