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Besuch der Grünenpolitiker an der Erlenbachschule

„Hier macht keiner nichts“
Die Erlenbachschule bietet ein ganzheitliches Lernen an. Verzahnungen finden auf vielen Ebenen statt, durch die die Lernenden auch für das spätere Leben profitieren. Einen Einblick von dem Konzept verschafften sich Grünen Politiker von Land und Kreis. In einer politischen Diskussion mit der 10. Klasse wurden zudem viele Themen angeschnitten, was die Schüler beschäftigt. Nach zwei Stunden gab es viel Lob von den Politikern.
Die Bündnis 90/Die Grünen Landtagsabgeordneten Kathrin Anders und Felix Martin befinden sich derzeit auf Kinder- und Jugendtour. Gestern machten sie Station im Landkreis Limburg-Weilburg und besuchten die Erlenbachschule, eine Mittelstufenschule in Elz. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt bei einer hohen Berufsorientierung und Praxis. Durch verschiedene Schwerpunkte erhalten die Kinder und Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen eine umfangreiche Bildung. Wie die Verzahnung funktioniert, stellte Rebekka Neuser vor und zeigte den beiden Landespolitikern, welche von den Kreispolitikerinnen Sabine Häuser-Eltgen und Sabine Hirler begleitet wurden, den Schulacker. Dieser ist inzwischen ein Jahr alt und was mit einzelnen Beeten begann, ist inzwischen eine Ackerfläche, auf der saisonal Obst und Gemüse sowie Kräuter angepflanzt werden. Diese Produkte wandern manchmal direkt in den Bauch, meist jedoch in die schuleigene Küche, wo Schüler für Schüler kochen. Beim Essen erfährt die Schülerschaft auch, was auf ihren Tellern ist, wo es herkommt und ob es sich um regionale Produkte handelt. Die Schüler dürfen sich Gerichte wünschen, sich an Rezepten ausprobieren und auch neue Dinge auf den Speiseplan aufnehmen.

 



Herbstaktionstag im Jugendhaus



Am 17. Oktober trafen wir uns im Jugendhaus in Elz, um klassische Gespensterkürbisse herzustellen. Das macht nämlich nicht nur Kindern, sondern durchaus auch Jugendlichen Spaß.
Sie gaben sich sehr viel Mühe beim Aushöhlen des Kürbisses, zeigten Kreativität bei der Wahl der Gruselfratzen und schnitzten mit Fingerspitzengefühl das Motiv in den Kürbis.
Leider kam es in diesem Jahr Corona bedingt zu keiner Verkostung der beliebten Kürbissuppe. Wir hoffen dies im nächsten Jahr wieder durchführen zu dürfen.
Ansonsten waren alle mit ihren Ergebnissen zufrieden und trugen stolz ihren Gruselkürbis nach Hause.

Fairtrade-Aktion in Elz
"FAIrienbetreuung"
Elzer Kinder haben sich in der zweiten Herbstferienwoche mit dem Thema "Fairtrade" beschäftigt. Nora Krebs vom Jugendbüro der Gemeinde Elz besuchte am 14.10.20 die Ferienbetreuung der Erlenbachschule und am 15. Oktober die Ferienbetreuung der Oranienschule.
Gemeinsam mit den Kindern vor Ort haben sie sich anhand von Schokolade Gedanken über das Handelskonzept Fairtrade gemacht.
Des Weiteren suchten die Kinder das Fairtrade-Logo auf einem sogenannten Wimmelbild, dabei erwiesen sich die Kinder als super Spürnasen.
Es wurde darauf eingegangen, dass es auch noch andere Logos gibt, die vielleicht noch nicht so bekannt sind.
Danach erfuhren die Kinder, dass es mittlerweile schon einige Lebensmittel bzw. Produkte gibt, die fair gehandelt werden. Sie waren über die Vielfalt überrascht. Und zu guter Letzt bekamen alle Kinder nach dem Vortrag eine Tüte mit verschieden Fairtrade-Produkten zum Probieren. Dabei wurde man vom Elzer REWE Markt unterstützt. Herr Kauferstein spendete faire Bananen und Papiertüten. Herr Eufinger vom "Eine-Welt-Waren-Verkauf" half bei der Besorgung von fairen Gummibärchen, Schokoriegeln und anderen Leckereien. Die Kinder stellten mit strahlenden Augen fest, dass Fairtrade sehr gut schmeckt und man gleichzeitig etwas Gutes tun kann.

Interview mit Pfarrer Steffen Henrich

Seit etwas mehr als einem Jahr ist Pfarrer Steffen Henrich als Pfarrverwalter in Elz. Am 1. August 2019 trat er seine Stelle an. Aus Frankfurt kommend sprach ich mit ihm übers Ankommen, die besonderen Herausforderungen der Zeit und zukünftige Pläne.

Sind sie in der Gemeinde angekommen?
Pfarrer Steffen Henrich: Ja, doch. Ich fühle mich wirklich wohl hier und habe das Gefühl, hier gut aufgenommen worden zu sein. Ich muss auch dazu sagen, dass es ein ganz anderes Jahr war, als wie ich mir vorstellen konnte. Es hat viele Chancen geboten, neue Dinge zu machen.

Was war im Ankommen die größte Herausforderung für Sie?
Pfarrer Steffen Henrich: Es ist für mich die erste Stelle als Pfarrverwalter, wo ich die Leitung über die Verwaltung habe. Das hatte ich vorher noch nie. Aber das sehe ich nicht als Herausforderung. Mit Ursula Laux, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates, die ihr Amt seit Jahrzehnten macht und Herr Ries als Fachmann vom Ordinariat, und alle Menschen im Verwaltungsrat habe ich die Chance, zu lernen. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn dies nicht so wäre, wäre dies die größte Herausforderung gewesen. Ansonsten ist es eine Herausforderung, alles kennenzulernen, was man hier machen kann. Aber ich erlebe die Elzer nicht als Blechköpfe, wie ihnen immer nachgesagt wird.



Ernte Dank in Elz

Gute Stimmung beim dritten Elzer Anlagen Open Air
Das dritte Elzer Anlagen Open Air, das auf den dritten Oktober verschoben wurde war trotz der Kälte eine stimmungsvolle Veranstaltung. Kurz vor Einlassbeginn endete der Regen und sogar die Sonne ließ sich blicken. Circa 60 Gäste erschienen zum letzten Open Air in den Anlagen und verbreiteten zusammen eine ausgelassene Stimmung.
Drei Bands mit abwechslungsreichen Repertoires
Die Bands Airblooze, Groove Cake und die Tonic Partyband begeisterten die Zuschauer mit abwechslungsreicher und stimmungsvoller Musik auf hohem Niveau. Die Gäste durften sich sowohl auf Oldies und Klassiker, als auch über Stimmungssongs und Aktuelles freuen.
Drei Events und positive Bilanz
Nach drei Anlagen Open Airs zeigte sich, dass die Eventreihe gut bei den Gästen ankommt. Man freue sich, dass man den Gästen, vor allem in dieser schwierigen mit den Open Airs etwas Normalität zurückgeben konnte, teilt der Veranstalter mit. Laut Diamond Media Events gab es keine Zwischenfälle. Die Gäste hielten sich an alle vorgeschriebenen Coronavorschriften. Ob und in welcher Form es solche Events erneut geben wird, kann Geschäftsführer Eric Schröder noch nicht sagen, er freue sich aber über die positive Resonanz.

Besuch in der Zimmerei Michel


Im Rahmen ihrer Naturerlebnistage besuchten die Kinder der Wolkengruppe aus dem Kindergarten Unter`m Regenbogen die Zimmerei Michel. Einige Tage zuvor durften Sie zuschauen wie ein Forstwirt der Gemeinde einen Baum im Elzer Wald fällte. Aber was wird dann aus dem Baum? Diese Frage beschäftigte die Kinder und so kam es zum Besuch in der Zimmerei, angeführt von Lena, die ihre Kindergartengruppe stolz zum Betrieb des Opas und Vaters führte. Hans und Stefan Michel nahmen sich am Vormittag Zeit, den Kindern den Betrieb zu zeigen. Sie erklärten ihnen die verschiedensten Maschinen, Werkzeuge und Arbeitsvorgänge und jeder durfte auch mal mit einem Zimmermannhammer Nägel einschlagen. Zum Schluss bekamen alle noch einen Holzwürfel geschenkt, der im Kindergarten noch weiterbearbeitet wurde. Sogar ein Zimmermannsfigur wurde eigens für die Gruppe angefertigt und stolz in die Kita getragen. Es war für alle ein erlebnisreicher Tag mit spannenden Eindrücken und die Kinder und Erzieherinnen bedankten sich bei Familie Michel für den tollen Tag.

Kleine Stars auf großer Bühne
Das kulturelle Leben in diesem Jahr ist sehr stark eingeschränkt. Dennoch wollte der Kulturkreis Elz etwas für die Kinder und Jugendlichen anbieten. Unter Einhaltung der Hygieneregeln, viel Abstand und kleinen Änderungen im Ablauf als normal fand das Schülerkonzert „Wer will, der kann“ statt.
In 28 Programmpunkten nutzten kleine und große Künstler diese Gelegenheit, um mal wieder auf großer Bühne zu zeigen, was sie auf ihren Instrumenten können. Schon alleine klingen Instrumente wundervoll. Doch erst im Trio, Quartett oder Orchester kommen diese so richtig zum Klingen und es zeigte sich auf den Gesichtern der Instrumentalisten, wie viel Freude sie am gemeinsamen Spielen hatten. Und die Vielfalt der Instrumente war groß. Pianisten, Trompeter und Cellisten waren zu hören. Euphonium, Querflöte, Posaune und Horn erklangen im Bürgerhaus. Von Volksliedern wie „Die Vogelhochzeit“ bis hin zu Neuinterpretationen von bekannten Klassikern wie „Over the rainbow“ war alles zu hören.
Die Gelegenheit, sich zu präsentieren, nutzte auch der neue Jugendchor „Pitch Please“, der sich mitten in der Coronazeit gründete. Geleitet wird dieser von den Brüdern Raphael und Nicolas Ries. Mit „Higher Love“ und „Vida la Vida“ zeigten die rund 20 Sängerinnen und Sänger, was sie seit August unter Coronabedingungen bereits geschafft haben. Die beiden Poplieder machten Lust auf mehr. Für das Jugendorchester der Elzer Musikanten galt das gleiche. Kurz vor dem Corona-Lockdown begann die Arbeit mit den jungen Musikern unter Leitung von Stefan Kramer und wurde dann jäh unterbrochen. Auch für sie war es der erste Auftritt vor Publikum. Die jungen Instrumentalisten wurden durch langjährige Musiker unterstützt.
Und so ging ein großes Lob von Moderator Guido Brümmer auch an die Musiklehrer, die es trotz der schwierigen Bedingungen schafften, weiterhin die Inhalte zu vermitteln und mit ihren Schülern zu proben. Diverse Möglichkeiten wie Videochats wurden genutzt, um weiterhin Instrumente zu spielen und sich weiterzuentwickeln. Dafür sprach Brümmer seinen Dank aus.
Diesem Dank schloss sich Horst Kaiser, Vorsitzender vom Kulturkreis an. Auch bedankte er sich bei allen Besuchern, dass sie sich an die Regeln hielten und mit dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltung gelang. Am Ende ließ er es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Jugendorchester das Elzer Kirmeslied zu spielen. Es durfte zwar nicht mitgesungen werden, doch hier und da schunkelten die Zuhörer mit.
Ein Dank geht zudem an das Musikhaus Demmer, welches für jeden Teilnehmer einen Gutschein sponsorte sowie an Rewe Kauferstein, der eine süße Überraschung für die jungen Musiker sponsorte.

Kult-Wanderung am Samstag, 26. September 2020
Am vergangenen Samstag war es endlich soweit - die Wanderung, die ja bereits im Frühjahr geplant war und wegen der Pandemie nicht stattfinden konnte, wurde am 26. September end-lich nachgeholt. So fanden sich 17 wanderbegeisterte Mitstreiter um 9.00 Uhr am Treffpunkt am Limburger Campingplatz ein, um an dieser Tour teilzunehmen.
Los ging es um kurz nach 9.00 Uhr, die Lahn entlang nach Dietkirchen und von dort weiter auf dem Lahnhöhenweg Richtung Runkel. Hier waren wir angemeldet, um die Burg Runkel zu besichtigen. Vor der Erkundung haben wir in der Burg die Möglichkeit bekommen, pünkt-lich zur Mittagszeit unsere Rucksäcke zu öffnen und den mitgebrachten Proviant zu uns zu nehmen. Gut gestärkt konnten wir danach diese wunderschöne und mit Liebe zum Detail für die Besucher hergerichtete Burg in Angriff nehmen.
Anschließend ging es weiter auf dem Lahnhöhenweg - mit kurzer Pause am Bodensteiner Lay mit dem Denkmal für König Konrad und dem herrlichen Blick ins Lahntal - nach Villmar zum Lahn-Marmor-Museum, wo um 15.00 Uhr eine Führung auf uns wartete und einige staunten nicht schlecht, als man dort erfuhr, dass Lahn-Marmor sogar die komplette Ein-gangshalle des Empire-State-Buildings in New York schmückt. Sehr interessante Informatio-nen und Eindrücke rund um den Lahn-Marmor sind uns hier mit auf den Weg gegeben wor-den.
Bei leider nicht ganz so tollem Wetter war uns die Sicht auf die weitere Umgebung vom Lahnhöhenweg aus leider nicht möglich, aber es war ein toller Tag und eine sehr schöne Wanderung, die auch in diesem Jahr wieder einmal hervorragend und professionell von Bernd Schenk vorbereitet und geplant wurde.
Gegen 16.30 Uhr ging es dann mit dem Zug zurück nach Limburg und schließlich nach Elz. Der Abschluss fand dann im Bürgerhaus statt, wo sich die noch Anwesenden austauschten, um den sehr schönen Tag ausklingen zu lassen. (CWG)

Erlenbachschule baut Techniktürme

Technikbegeisterung wecken – Leistungsträger fördern
Erlenbachschule in Elz bietet Schwerpunkt Technik und Naturwissenschaft für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler
„Berufsorientierung ist ein wichtiger Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit an Mittelstufenschulen. Dessen gesellschaftliche bzw. volkswirtschaftliche Bedeutung ist in einem tendenziell stärker werdenden technik- und handwerkfremden Umfeld nicht hoch genug einzuschätzen“ sagt Sven Baldus, Koordinator der Berufsorientierung an der Erlenbachschule. Lehrkräfte und Betriebe haben festgestellt, dass gerade jüngere Schülerinnen und Schüler begeistert von Technik und Naturwissenschaften sind, diese Aufgeschlossenheit aber - auch aufgrund ungenügend begeisternder Angebote - mit zunehmendem Alter nachlässt und nicht selten sogar in Desinteresse umschlägt.
Dieser Entwicklung wirkt die Erlenbachschule bereits seit geraumer Zeit entgegen. Mit entsprechenden Konzepten für den Regelunterricht wie auch in Arbeitsgemeinschaften wird die Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften geweckt und nachhaltig gefördert. Eckpfeiler dabei sind ansprechende Mittel für Versuche und Visualisierung. Eines dieser Mittel sind „Techniktürme“, auf die die Schule dank ihrer Kooperationspartner, der Bauunternehmung Albert Weil AG und der Moba Gruppe Limburg, seit dem Sommer 2020 zurückgreifen kann.



Jungenaktionstage 2020
Biken und Bogenschießen beim Outdoor Wochenende
Nachdem die geplante Fahrt zur Burg Hessenstein im April diesen Jahres aus wohlbekannten Gründen abgesagt werden musste, 2020 ist echt eine Herausforderung, fand am zweiten Wochenende im September endlich die Ersatzveranstaltung des Jungen AK der Jugendarbeiter im Kreis Limburg-Weilburg statt.
Auf dem Programm standen Bogenschießen und Biken in und um Weilburg herum.
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, mit lässigen und motivierten Teilnehmern und trotz einem den Schutz- und Hygienebestimmungen angepassten Veranstaltungsablauf, war schon fast ein kleines Gefühl vergangener und sorgenfreierer Tage zu spüren.
Nach einer theoretischen und praktischen Einführung ins Bogenschießen konnten die Teilnehmer ihre eigenen Pfeile bauen, die dann auch auf ihre Funktionalität direkt geprüft wurden. Natürlich wurde auch ein kleines Wettschießen veranstaltet, der Spaß stand hierbei aber deutlich im Vordergrund.
Beim Mountainbiken wurden zunächst Fahrübungen (Bremstechniken etc.) mit der Gruppe durchgeführt, bevor es dann auf die unterschiedlichen Trails ging. „Wir fahren als Team“ und „Safety first“ waren hierbei das Motto und alle meisterten gemeinsam die teils anspruchsvollen Strecken und persönlich ihre eigenen Grenzen bravourös.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem lustigen Biathlon, bei dem am Ende die schnellsten Teilnehmer, also die Besten der Besten, gegen das Team der Jugendarbeiter antraten und diese, unter Applaus aller teilnehmenden Jungen, überragend besiegten.

Der Jungen AK Limburg-Weilburg ist ein Zusammenschluss der Jugendarbeit der Städte und Gemeinden Bad Camberg, Limburg, Weilburg, Elz, Hünfelden, Weilmünster und des Jugendbildungswerk des Landkreises Limburg-Weilburg.

Schulverein der Oranienschule berichtet
Der Sommer geht – Corona bleibt…
Ein außergewöhnliches Schuljahr liegt hinter uns – Corona-Pandemie, Abstandsregeln, Lockdown, Hygienemaßnahmen, R-Wert, Homeschooling…
All diese Themen haben uns, den Schulverein der Oranienschule, die Lehrer, Schüler und Eltern im Schuljahr 2019/2020 sehr beschäftigt. Doch neben all diesen Widrigkeiten, konnte der Schulverein auch in den vergangenen Wochen und Monaten einiges auf die Beine stellen, wovon wir Ihnen gerne berichten möchten.
Nachdem wir unser Betreuungsangebot in Zeiten des Homeschoolings nicht anbieten konnten, haben wir 2 Wochen vor den Sommerferien mit einer Testphase begonnen. Da diese sehr erfolgreich war und alle, mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg ausgearbeiteten Hygienemaßnahmen, umgesetzt werden konnten, hatten wir uns entschlossen, auch wieder eine Betreuung in den Sommerferien anzubieten.
Wie immer ist es gelungen, ein attraktives Programm zusammenzustellen, dass u. a. durch den Outdoortrainer Herrn Martin Lunz gestaltet wurde. Er hat mit den Kindern Pfeil und Bogen gebastelt, ging auf Geocaching-Tour und baute mit ihnen Seifenkisten, die im anschließenden Rennen auch gleich getestet wurden. Ein Besuch von Frau Britta Nagler-Grün von der Hundeschule Limburg stand ebenfalls auf dem Programm, genauso wie der Besuch bei Frau Beate Homawoo vom Sonnenland, wo die Kinder hautnah Kamele bestaunen durften. Herr Winfried Weimer und sein Team vom DLRG Elz zeigten den Kids auf spielerische Weise, dass das Baden in diesem heißen Sommer in Flüssen oder Seen auch sehr gefährlich sein kann und ein Besuch auf dem Historischen Gestütstall Hadamar bei Ivar Brethouwer rundete das Programm ab. Allen Sponsoren, Helfern und Beteiligten sei hiermit nochmals herzlich Danke gesagt!

Neben der Ferienbetreuung konnten wir in den letzten 2 Jahren auch folgende Projekte verwirklichen: die Errichtung eines Zauns um das komplette Schulgelände, den Bau von 4 Hochbeeten, die Renovierung der Schulküche im Verwaltungsgebäude, die farbige Neugestaltung des Hausmeistergebäudes durch den bekannten Graffiti-Künstler Michi Schmidt, neue Kletterknaufe an der Wand der Turnhalle, ein Selbstbehauptungskurs für alle Schüler*innen, Feier des 50-jährigen Jubiläums der Oranienschule Elz mit dem Auftritt der Gruppe „Black & White“ und – das Beste kommt zum Schluss – der Schulverein konnte endlich einen eigenen Raum beziehen. Der ehemalige Werkraum im Verwaltungsgebäude wurde aufwendig vom Kreis renoviert, vom Schulverein mit einer kleinen Küche, Möbeln, Schränken, Tischen und Stühlen möbliert und steht nun den Betreuerinnen und den Kindern zur Verfügung. Auch hier half uns Michi Schmidt bei der Gestaltung des Raumes mit seiner künstlerischen Arbeit.

Sollten Sie die Arbeit des Schulvereins unterstützen wollen, finden Sie alle wichtigen Infos auf der Homepage unter www.schulverein.oranienschule-elz.de. Bleiben Sie gesund!

Außenstelle verabschiedet sich
„Elbwache“ der Feuerwehr nach Brücken-Freigabe wieder aufgelöst
Nachdem am Vortag der Verkehr auf der erneuerten Elbbachbrücke halbseitig freigegeben wurde, konnte nun am Samstag, 26.09., die „Außenstelle Ost der Feuerwehr Elz“ -intern kurz „Elbwache“ genannt- aufgelöst werden.
Über die Monate, in denen die Elbbachbrücke allenfalls von Pkw und Fußgängern genutzt werden konnte, war an der Radfahrhalle im Brötzenmühlenweg ein Einsatzfahrzeug mit Löschwassertank stationiert. Zunächst das alte TLF 16, danach das nagelneue LF 10.
Ihre Einsatzkleidung hatte die Mannschaft, die aus insgesamt 10 Mann bestand, die „über der Elb“ wohnen oder arbeiten, im Aufenthaltsraum der Radfahrhalle unterbringen können.
Über diese Monate hat sich dort unter der Leitung von Roberto Ingiulla ein eingespieltes Team zusammengefunden, das auch künftig sicher die Stammbesatzung des LF 10 stellen wird.
Auftrag der Einheit war es, den Grundschutz in diesem Teil von Elz gemeinsam mit der Feuerwehr Offheim sicherzustellen. Das bedeutete vor allem, innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist wirksame Maßnahmen einzuleiten, bis die Verstärkung aus der Feuerwache im Sandweg eintrifft. Diese musste über die Sebastiansbrücke vor Niederhadamar zufahren, was innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist kaum zu schaffen war.
Insgesamt wurden in dieser Zeit rund 20 Einsätze in dem Viertel abgearbeitet, darunter drei Einsätze mit Dringlichkeit bei zwei Bränden und einem schweren Verkehrsunfall.

Die ungewohnt hohe Einsatzhäufigkeit bestätigte im Nachhinein die Richtigkeit der mit einigem Aufwand verbundenen Stationierung.
Dies wurde leider nicht von allen Anwohnern um den Stationierungsort so gesehen. Teilweise wurden die Einsatzkräfte übel beschimpft oder man störte sich sogar am Blaulicht (ohne Einsatzhorn!) in der Nacht.
Wir danken dem Radfahrverein Elz für die freundliche Aufnahme und Gastfreundschaft, insbesondere Günther Gerlach für die freundliche Unterstützung bei der Realisierung des Projekts. Ebenso den Kameraden der Feuerwehr Offheim ein Dankeschön für die erfolgreiche und kameradschaftliche Unterstützung.

Sportabzeichenverleihung in Elz
In einer kurzen Zeremonie unter Beachtung strenger hygienischer Maßnahmen ehrte Frau Ursula Schmidt-Farda insgesamt 23 Absolventen in der Turnhalle des TV Elz für die erbrachten Leistungen zum Erwerb des Sportabzeichens 2020. Zu den Geehrten zählten auch 4 Jugendliche und zweimal wurden auch die Bedingungen für eine Familienurkunde erfüllt.

Unter ganz besonderen Vorzeichen stand diesmal die Sportabzeichensaison des TV Elz, die wegen der Corona-Pandemie nicht im Rahmen eines Kurssystems angeboten werden konnte. Nachdem bis Mitte Juli auch alle Sportstätten geschlossen waren und reges Interesse aus der Sportabzeichengemeinschaft signalisiert wurde, entschlossen sich die Initiatoren der Elzer Truppe, Ursel und Rudi Farda, doch noch an 3 Samstagvormittagen Leistungsprüfungen in den einzelnen Disziplinen abzunehmen. Trotz fester und ungünstiger Terminfestlegung, der Ferien- und Urlaubszeit und mangelnder Trainingsmöglichkeiten stellten sich immerhin noch über 20 Sportler den Bedingungen für den Erwerb des Fitnessordens. Unter strengsten hygienischen Voraussetzungen –selbst die Bälle und Kugeln wurden jeweils desinfiziert- konnten die Bewerber ihre Fitness unter Beweis stellen und die geforderten Normen erfüllen.

Mit einer speziellen Anstecknadel wurden die Jubilare Christiane Schäfer, Gertrud Knoche, Nicole Reitz und Bernd Wiesmann für das jeweilige 5. Sportabzeichen geehrt. Spitzenreiter von der Vielzahl der erreichten Sportabzeichen ist Frau Ursula Schmidt-Farda mit 33 Fitnessorden gefolgt von Ruth Michel mit 31 Sportabzeichen. Besonders erwähnenswert sei noch die Familie Schäfer, die die Bedingungen für eine Familienurkunde erfüllt hat. Hier hat Mutter Christiane ebenso alle geforderten Leistungen erbracht wie ihre Kinder Josef, Franziska und Elias. Die Ehrungen für Familien, die erstmals in diesem Jahr auch noch mit einem Pokal geehrt werden, erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Mit dem Sportabzeichen 2020 wurden ausgezeichnet
Ursula Schmidt-Farda (33), Ruth Michel (31), Arno Körner (23), Beate Kopp (23), Gabriele Nink (21), Gisela Demski (14), Gisela Tannert (14), Wolfgang Tannert (14), Heinrich Kolb (11), Bernd Müller (11), Wilfried Laux (9), Gertrud Knoche (5), Christiane Schäfer (5), Nicole Reitz (5), Bernd Wiesmann (5), Melanie Dichel (4), Gerhard Hassel (3), Selina Werthmann (1), Josef Schäfer.
Jugendliche:  Franziska Schäfer (7), Elias Schäfer (3), Luca Dempewolf (2), Kira Schmolke (2).

Eine ganz besondere Kirmes geht zu Ende
Lange wurde im Voraus darüber debattiert, ob und vor allem wie die Elzer Kirmes 2020 unter den aktuellen Bedingungen gefeiert werden könnte. Wir als Kirmesburschen und -mädchen 2020 hatten uns entschlossen, das Fest nicht ausfallen zu lassen und können nach einem wunderschönen Kirmeswochenende bilanzieren: Es hat sich gelohnt!
Gestartet sind wir am Samstagabend mit unserem Autokonzert auf dem Elzer Flugplatz. Eric Schröder und seinem Team von Diamond Media Events sowie unsere Eltern, die uns tatkräftig unterstützten, hielten uns durch einen reibungslosen Auf- und Abbau den Rücken frei für einen ganz besonderen Abend. Die Bands Mooderlabbe und Noisic brachten auf der Bühne die Stimmung zum Siedepunkt, während in den Autos viele Kirmesbegeisterte, vor allem aus anderen Kirmesjahrgängen, mitfeierten.
Sonntags durften wir unter ganz besonderen Umständen das feierliche Hochamt begehen: Wir versammelten uns bei wolkenlosem Himmel auf dem Hirtenplatz zum Outdoor-Gottesdienst, der über einen Livestream in alle Elzer Haushalte übertragen wurde. Nachmittags hatten wir in der Andacht die Möglichkeit, noch einmal etwas zur Ruhe zu kommen, bevor uns der Bürgermeister Horst Kaiser und der Pfarrer Steffen Henrich dazu einluden, auf dem Hirtenplatz gemeinsam mit den Elzer Musikanten den Tag ausklingen zu lassen. Zum Abschluss dieses wichtigsten Tages der Kirmes ließ das Team von Diamond Media Events die Kirche in Elzer Farben erstrahlen und das Elzer Wappen konnte auf dem Kirchturm von nah und fern bewundert werden.
Der Kirmesmontag startete mit einem ökumenischen Gottesdienst, der im kleinen Kreis in der Kirche stattfand. Danach feierten wir diesen traditionellen Tag der Kirmesjahrgänge, indem wir die kleinen privaten Feiern in den Elzer Gärten besuchten. Mit Abstand und Maske konnte das ein oder andere Kirmeslied angestimmt werden und wir wurden von allen Jahrgängen mit großer Freude aufgenommen. So zeigten uns die ehemaligen Elzer Kirmesburschen- und Mädchen, dass sie uns in diesem schwierigen Kirmesjahr unterstützten und machten den Kirmesmontag für uns unvergesslich.
Dienstags unterstützte uns eine kleine Abordnung von Freiwilligen aus dem Musikverein beim „Strohsammeln“. Mit ihrer musikalischen Begleitung durften wir die Kirmes in die Elzer Altenheime, Kindergärten, Kneipen und Lokale bringen. Nachmittags begingen wir im Bürgerhaus die Hammelverlosung und die Kirmesübergabe an den Jahrgang 2021. Da leider außer uns Kirmesburschen- und Mädchen niemand vor Ort sein konnte, wurde auch dieser wichtige Bestandteil der Kirmes live gestreamt. Auch die Tombola wurde am Abend auf diesem Wege in die Haushalte und Kirmesgärten gebracht, wo dann alle Elzer gespannt mitfiebern konnten.
Natürlich darf ein Ereignis wie die Elzer Kirmes nicht einfach so auslaufen, sondern muss mit einem Knall enden. Diesen gebührenden Abschluss übernahm die Gemeinde: Am Dienstagabend wurde ein spektakuläres Feuerwerk vom Mittelfeld abgebrannt, das vom ganzen Dorf aus bewundert werden konnte.
Insgesamt können wir als Kirmesjahrgang uns nur bei all den zahlreichen Helfern und Unterstützern bedanken, die uns eine unvergessliche Kirmes ermöglicht haben. Wir hoffen dafür, dass alle Elzer durch unser Programm die Kirmes auch zu Hause genießen konnten. Für uns ist jedenfalls alles perfekt gelungen, nicht zuletzt hat sogar das Wetter mitgespielt – Der liebe Gott muss eben doch ein Elzer sein!

Illuminierte Kirche zur Kirchweih

Das Geburtstagskind, die Elzer Pfarrkirche erstrahlte in den Elzer Farben


Ab Anbruch der Dunkelheit durften sich die Elzer auf ein ganz besonderes Spektakel freuen. Der Kirchturm der Pfarrkirche Sankt Johannes erstrahlte in den Elzer Farben. Das Elzer Wappen war in Gelb auf dem blau illuminierten Turm zu erkennen. Viele Schaulustige kamen an der Kirche vorbei um sich dieses Ereignis anzusehen. „Für mich als Elzer ist es etwas ganz Besonderes unseren Kirchturm in den Elzer Farben zu sehen“, teilt ein Spaziergänger mit.
Die Idee zur Aktion hatte Eric Schröder von Diamond Media Events. Bereits zur Aktion Night of Light wurde die Elzer Kirche in Rot illuminiert, um auf die aktuelle Situation der Eventbranche hinzuweisen. „Wenn die Illumination des Kirchturms in Rot möglich ist, warum dann nicht auch in den Elzer Farben?“, dachte sich Schröder. Nach Absprachen mit Gemeinde und Pfarrgemeinde folgten auf die Worte Taten. Mit Unterstützung der Gemeinde wurden spezielle Einsätze gefertigt, um das Elzer Wappen auf den Kirchturm zu projizieren. Von zwei Seiten prangte so das Elzer Wappen auf der Außenwand des Turms.
Die Feuerwehr stellte zur Unterstützung der Aktion die Drehleiter zur Verfügung, um den Fotografen die Aufnahme von ganz besonderen Bildern zu ermöglichen. Feuerwehrmann und Pfarrer Steffen Henrich steuerte die Drehleiter mit dem Fotografen höchstpersönlich. Diese Aktion zeigt während dieser ganz besonderen Kirmes in diesem Jahr den Zusammenhalt von Elz und geht sicherlich in die Dorfgeschichte ein.

Elzer Kirmes 2020
Open-Air-Festgottesdienst und Empfang zur Kirchweih

Die diesjährige Kirmes fand statt, wenn auch unter ganz besonderen Bedingungen. In enger Zusammenarbeit mit der Zivilgemeinde und der Kirchengemeinde hatten die Kirmesburschen und Kirmesmädchen 2020 ein sehr schönes Programm zusammengestellt und unter den gegebenen Randbedingungen das Beste für sich selbst und auch die Elzer insgesamt daraus gemacht.
Auf die wesentlichen Punkte der Kirmes wurde nicht verzichtet und gleichzeitig mit neuen Attraktionen dafür gesorgt, dass diese Kirmes im Gedächtnis haften bleibt. Der Kirmesbaum als weithin sichtbares Zeichen wurde gestellt, wenn auch in diesem besonderen Jahr mit maschineller Hilfe durch den Bauhof und den Krandienst Weimer aus Selters.
Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen wurde musikalisch im Freien von den Elzer Musikanten und im Innern der Kirche an der Orgel von Josef Michel, begleitet vom Quartett seiner Frau mit den Töchtern, sehr ansprechend gestaltet. Die Herausforderung diese beiden musikalischen Aktivitäten geschickt zu koppeln gelang mit Bravour. Der Gottesdienst wurde auch als Livestream im Internet übertragen, über 300-mal wurde zugeschaltet, das Video ist nach wie vor über die Facebook-Seite von Diamond-Media-Events zugänglich.
In seiner Predigt ging Pfarrer Steffen Henrich auf das ein, was die Kirmes ausmacht, das was sozusagen systemrelevant ist. So steht in diesem Jahr mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ganz besonders der Geburtstag unserer Pfarrkirche im Vordergrund unserer Kirmesfeiern. Dies wurde auch in der Dankandacht am Nachmittag noch einmal sehr deutlich, die alle zur Ruhe kommen ließ und im starken Gegensatz zur sonstigen Geschäftigkeit und dem Lärmpegel stand.
Der Empfang beim Pfarrer und Bürgermeister wurde sehr gut begleitet von den Elzer Musikanten, die hier für gute Stimmung sorgten. Insbesondere das Elzer Kirmeslied, welches in zwei Jahren 100 Jahre alt wird stand hier im Vordergrund.
Leider sind nach wie vor gemeinsames Singen und Tanzen bei Kirmesfesten aufgrund der Corona-Verordnungen verboten. Die Kirmesburschen und Kirmesmädchen verstanden es trotzdem gemeinsam Spaß zu haben und schöne Kirmestage zu verleben. (hk)

Projektförderung per Spende für die Feuerwehr

Klaus-Peter Fischer, Business Unit Leiter der Actemium Oil, Gas & Environmental Solutions Frankfurt übergab im September einen symbolischen Scheck über 1.000 € an seinen Mitarbeiter Jonas Poddany, Mitglied der Elzer Einsatzabteilung, der als Projektingenieur bei Actemium beschäftigt ist.
Die Feuerwehr wird den Betrag zur Projektförderung für die Ausstattung der Einsatzfahrzeuge mit einem digitalen Informations- und Einsatzführungs-System verwenden.
Actemium ist die auf die Industrie ausgerichtete Marke von VINCI Energies. Sie deckt den kompletten Lebenszyklus von Anlagen und Systemen ab – von der Planung über die Umsetzung bis hin zu Wartung und Instandhaltung.
Ziel dabei ist, die industrielle Leistungsfähigkeit der Kunden zu verbessern. Actemium bietet umfassendes Know-how in der Automatisierungs- und Prozessleittechnik, Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Energietechnik und im Anlagenbau. Mit 380 Business Units, rund 21.000 Mitarbeitern in 40 Ländern weltweit, positioniert sich Actemium als führende Marke für Lösungen und Services mit Schwerpunkt Industrie.

Fettexplosion in der Rathausstraße

Einsatz für den Löschzug der Elzer Feuerwehr sowie zahlreiche Rettungswagen, Notarzt sowie Leitenden Notarzt am Donnerstag, 17. September um 21.26 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Elzer Rathausstraße.
Die Leitstelle hatte zu einem „Gebäudebrand mit Menschenrettung“ alarmiert. In einer Küche im zweiten Obergeschoss hatte sich heißes Fett in einem Topf auf dem Herd entzündet. In Panik versuchte eine Bewohnerin den Brand mit einem weiteren Topf voll Wasser zu löschen.
Da in einem solchen Fall aus nur einem Liter Wasser schlagartig 1.700 Liter Wasserdampf entstehen, kam es zur „Fettexplosion“, deren Druckwelle die Fensterscheiben samt Rahmen aus der Hauswand sprengten und einen Folgebrand in der Küche verursachte. Die Straße unterhalb der Brandwohnung war weithin mit Glasscherben übersät, ein geparkter Pkw von umherfliegenden Trümmerteilen beschädigt.
Die Feuerwehr war binnen weniger Minuten mit 30 Einsatzkräften zur Stelle und hatte die Lage schnell im Griff. Neben dem Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen sowie weiteren Einsatzfahrzeugen war auch die Drehleiter der Elzer Wehr im Einsatz. Wie durch ein Wunder konnte die Bewohnerin nahezu unverletzt an den Rettungsdienst übergeben werden.
Die Feuerwehr warnt bei Bränden von Fetten oder Ölen ausdrücklich vor Löschversuchen mit Wasser. Ein Deckel auf den brennenden Topf, alternativ der Einsatz einer Löschdecke sind das Mittel der Wahl und verhindern zuverlässig größere Schäden. Im Normalfall steht beim Einsatz von Wasser nämlich neben der Küche auch die löschende Person schlagartig in Flammen. Insofern war am Donnerstagabend wohl ein ganzes Geschwader an Schutzengeln in Elz unterwegs.

2. Elzer Anlagen Open Air
Blasmusik und Alpenrock beim 2. Elzer Anlagen Open Air
Bereits vor Öffnung des Einlasses bildete sich am 13. September zum 2. Anlagen Open Air eine Schlange vor dem Eventgelände in den Anlagen. Alle 250 Plätze, die für das Event genehmigt sind waren besetzt. Die Platzanzahl hat geradeso gereicht, dass kein Gast nach Hause geschickt werden musste.
Gute Musik und sonniges Wetter
Den Anfang machten die Elzer Musikanten, die ihr Können mit Klassikern über Volksmusik bis hin zu modernen Schlagern unter Beweis stellten. Ein von der Stimmung sichtlich mitgerissenes Publikum freute sich nach diesem ersten Höhepunkt des Abends auf die Wolpertinger Buam, die mit ihrem Lederhosenrock die Anlagen zum Beben brachten. Das Wetter spielte mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen bis in die Abendstunden mit.
Erfolgreiches Event und vorbildliche Gäste
Ein erneutes Mal gab es keine Zwischenfälle. Alle Gäste hielten sich an die vorgeschriebenen Hygienevorschriften und feierten ausgelassen, trotz der erhöhter Maßnahmen. Nach dem zweiten Event gibt sich auch Veranstalter Diamond Media Events zufrieden: „Man könne hier sehen, dass auch Events in kleinem Format möglich seien und sich das Publikum freut mal wieder feiern zu können. Den Gästen liege auch etwas daran sich an die Regeln zu halten“, teilt Geschäftsführer Schröder mit. Beim vorletzten Event dufte man sich über Zuschauer aus allen Generationen und sogar über mehrere Kirmesjahrgänge freuen.
Letztes Elzer Anlagen Open Air am 26. September
Ein letztes Elzer Anlagen Open Air wird es am Samstag, den 26. September geben. Die Kultband Highway und The Deaf Crowes werden ab 16.30 Uhr die Anlagen rocken.

Pkw-Brand nach Hochgeschwindigkeitsunfall auf der Autobahn
Zu einem Pkw-Brand auf der Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt wurde die Feuerwehr Elz am Sonntagmorgen, 13.09., um 08.59 Uhr alarmiert. Ein in der Schweiz zugelassener Mercedes-Pkw hatte nach Angaben des Fahrers auf der Überholspur bei Tempo 210 ein plötzlich vor ihm einscherendes Fahrzeug touchiert. Vermutlich wurde bei dem Aufprall die Kraftstoffleitung des auffahrenden Fahrzeugs beschädigt. In kürzester Zeit stand das Fahrzeug komplett in Flammen.
Die Feuerwehr Elz rückte mit 18 Einsatzkräften aus und konnte den Brand unter Einsatz des Löschmittelzusatzes F 500 aus dem Tank des Voraus-Tanklöschfahrzeugs innerhalb kürzester Zeit löschen. Da sich immer wieder auslaufender Treibstoff unter dem Fahrzeug entzündete, wurde der Fahrzeugtank kurzerhand ebenfalls mit dem Löschmittelzusatz-Gemisch gefüllt, so dass auch diese Gefahr schnell beseitigt war.
Während der ersten Löschmaßnahmen erreichte die Einsatzkräfte per Funk die Meldung, dass sich etwa 500 Meter hinter der Unfallstelle in Richtung Limburg-Nord ein weiterer Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen ereignet habe.
Die Leitstelle entsandte neben 5 Rettungswagen den Notarzt und den Leitenden Notarzt zur Unfallstelle. Ebenfalls wurden das auf der Anfahrt befindliche Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Löschgruppenfahrzeug vom Einsatzleiter direkt an diese neue Einsatzstelle weiter gesandt und der in Bereitstellung stehende Rüstwagen nachgefordert. Die beiden Tanklöschfahrzeuge verblieben dagegen an der Brandstelle.
Zum Glück stellte sich der zunächst als "kleine Massenkarambolage" gemeldete Unfall als glimpflich heraus, so dass letztlich nur der Fahrer des Brandfahrzeugs in eine Klinik eingeliefert werden musste. Bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes und der Autobahnmeisterei sicherte die Feuerwehr beide Einsatzstellen ab.

30 Kinder empfingen zum ersten Mal die Heilige Kommunion
Lange hatten unsere Kommunionkinder auf diesen Tag gewartet:
Am 5. und 6. September sind in fünf Eucharistiefeiern 30 Kinder zum ersten Mal Jesus in ganz besonderer Weise begegnet.
„Es war ganz anders als sonst – und trotzdem richtig schön!“, war am Ende der Gottesdienste immer wieder von den beteiligten Familien zu hören.
Dazu trug sicher auch die musikalische Begleitung bei, die von Thomas Friedrich, Yvonne Schenk und Josef Michel an der Orgel und einem dreiköpfigen Ensemble aus den Reihen der Theater- und Musicalgruppe Pinocchio ’90 gestaltet wurde.
Vielen herzlichen Dank dafür!
Da eine Katechese in der üblichen Form nicht möglich war, unterhielten sich Pastoralreferentin Renate Ruß und Pfarrer Steffen Henrich anstelle einer Predigt über das Evangelium und vermittelten so, wie man Jesus in seinem Alltag und beim Brotbrechen im Gottesdienst begegnen kann.
Als Zeichen ihrer Bereitschaft, den Spuren Jesu nachzufolgen und etwas von der Freude ihres Festes weiterzugeben, haben die Kommunionkinder von ihrem Geld etwas abgegeben und es mit dem Verein „Von und für nierenkranke Kinder und Jugendliche e.V.“ in Limburg geteilt. 720,- € kamen so zusammen.
Danken wollen wir auch den Katechetinnen, die die Kinder auf ihrem Weg zur Erstkommunion über Monate begleitet haben, den Küstern, den PGR-Mitgliedern, die die Gemeinde vertraten und Ordnerdienste leisteten, und Pfarrer Steffen Henrich und Pastoralreferentin Renate Ruß!

Nach der Erstkommunion ist vor der Erstkommunion: Die Familien des neuen Jahrgangs haben in diesen Tagen Post mit den Infos, wie der neue Kurs geplant ist, bekommen. Soviel kann schon gesagt werden: Wir gehen im Moment davon aus, dass wir uns auch im nächsten Jahr noch an die Abstands- und Hygieneregeln halten müssen und auch die Elzer Erstkommunion 2021 in mehreren Gottesdiensten mit kleineren Gruppen gefeiert werden muss. Dies soll nach heutigem Stand am Weißen Sonntagswochenende, dem 10./11.04.2021 geschehen.

Elzer Jugendrotkreuz startet wieder


Zur ersten Gruppenstunde nach der „Corona Pause“ traf sich kürzlich das Elzer Jugendrotkreuz auf der Mini-Golf-Anlage in den Elzer Anlagen. Bei sonnigem Wetter wurde in kleinen Gruppen, nach den aktuellen Vorgaben in der Jugendarbeit, Mini-Golf gespielt.
Es war schön nach so langer Zeit endlich mal wieder alle Kinder zu sehen und es hat allen jede Menge Spaß gemacht.

Die Gruppenstunden finden nun wieder jeden Donnerstag von 18h-19:30h im Elzer DRK-ZENTRUM statt. Neue Mitglieder sind sehr gerne willkommen. KOMMT EINFACH VORBEI.... wir freuen uns auf euch. Die genauen Termine und weitere Informationen über die Aktivitäten des Elzer Jugenrotkreuzes findet ihr unter www.drk-elz.de

Spenden für die Jugendfeuerwehr
Auch die Elzer Jugendfeuerwehr war seit März von den Corona-Maßnahmen betroffen und musste den Übungsbetrieb einstellen. Große Freude herrschte daher beim Feuerwehr-Nachwuchs, dass zum Ende der Sommerferien der Übungsbetrieb wiederaufgenommen werden konnte.
Mit einer coolen Überraschung erwarteten Ernst Lehnhardt und Henry Klinger vom SPD-Ortsverein Elz die jungen Leute: Sie hatten einen Eis-Gutschein für die gesamte Jugendfeuerwehr-Mannschaft mitgebracht, so dass der Start in die neue Übungs-Saison im wahrsten Sinne des Wortes versüßt wurde.

Mit einer weiteren tollen Aktion bedachte die Inhaberin des Elzer Kinder-Fachgeschäfts "Die Schatzkiste" in der Limburger Straße 11, Beate Seibert-Simon, erneut die Jugendfeuerwehr: Sie organisierte in ihrem Fachgeschäft eine Tombola-Aktion zugunsten der Jugendfeuerwehr und rundete den eingenommenen Betrag noch kräftig nach oben auf. Damit möchte die Jugendfeuerwehr nun ihre in die Jahre gekommene Zeltlager-Ausstattung zum Teil erneuern.

Jugendwart Dennis Schermuly dankte den Spendern bei den Spendenübergabe-Terminen im Rahmen der ersten beiden Jugendfeuerwehr-Übungen für die willkommene Unterstützung, die zugleich auch eine schöne Anerkennung der Jugendarbeit der Elzer Feuerwehr darstelle.
Die Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Montag um 18 Uhr zur Übung in der Feuerwache.

Schwimmbadsaison erfolgreich beendet
Die Frühschwimmer haben auch in diesem Jahr wieder die Schwimmbadsaison mit einem zünftigen gemeinsamen Frühstück beendet. Diesmal aber etwas bescheidener und vor allem auch unter Berücksichtigung der Corona-Bedingungen.
Zum Abschluss erklang klassische Musik aus der Schwimmmeisterhütte und der Titel „It’s time to say good bye“. Alle freuen sich schon wieder auf eine Schwimmbadsaison 2021, die dann hoffentlich wieder früher und wie immer im Mai starten kann.
Insgesamt können wir auf eine trotz aller Einschränkungen gute Schwimmbadsaison mit ca. 23.000 Besuchern zurückblicken, Das sind zwar nur 50% von der Besucheranzahl, die wir ansonsten in den Vorjahren hatten, aber zum einen haben wir fünf Wochen später begonnen, zum anderen gab es schon einige insbesondere ältere Besucher, die in diesem Jahr vorsichtig waren und lieber zuhause geblieben sind.
Weiterhin haben sich auch sehr viele Familien einen Pool in den Garten gestellt um den Besuch im öffentlichen Freibad zu vermeiden. Hierzu muss angemerkt werden, dass der Wasserverbrauch dadurch massiv in die Höhe gegangen ist und diese Pools auch keinesfalls aus dem Gartenwasseranschluss befüllt werden dürfen, denn das Wasser ist chemisch behandelt und muss dem Abwasserkanal zugeführt werden. So schön wie ein eigener Pool auch sein mag, aber welches Kind kann in einem kleinen Pool schon richtig schwimmen lernen? Ich bitte daher alle Eltern mit ihren Kindern auch regelmäßig ins Freibad zu gehen, damit die Kinder sicher schwimmen lernen, dies dient ihrer eigenen Sicherheit.
Das Elzer Schwimmbad und der Betrieb unter Corona-Bedingungen wurde von den Besuchern sehr ob seiner unkomplizierten Besucherregeln gelobt, insbesondere viele auswärtige Besucher haben viele lobende Worte gefunden. Dieses Lob und den Dank gebe ich sehr gerne weiter an den Bäderbetrieb Andreas Gravelius und das Schwimmbadpersonal um Schwimmmeister Peter Schütz, sowie an die Mitglieder der DLRG Elz, die sichergestellt haben, dass immer ausreichend Personal verfügbar war.
Vielen Dank auch an das Reinigungspersonal, das stets für gute Sauberkeit gesorgt hat und an das Personal an der Kasse, die oftmals sehr geduldig sein mussten und auch viel Überzeugungsarbeit leisten mussten, wenn es um das Ausfüllen der Erfassungsblätter ging.
Freuen wir uns auf eine hoffentlich unkompliziertere Schwimmbadsaison 2021.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Gelebte Nachhaltigkeit und Fairness in der Erlenbachschule
Für eine Generation, die weiß, was sie isst.
Dritte Pflanzung im Schulgarten der Erlenbachschule und Tag der Nachhaltigkeit in Hessen zeigen die enge Verzahnung der Erlenbachschule mit ihrer Heimatgemeinde Elz
Nachdem einige Lehrerinnen und Lehrer der Erlenbachschule über die Sommerferien den Schulgarten gepflegt hatten, war die Überraschung bei den Schülern groß, wie schön und groß das Gemüse gewachsen ist. Am dritten Tag nach den Ferien startete die Schule mit einigen Schülern aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht des Jahrgangs 6 und den Vertretern der Gemüseackerdemie direkt durch, um die dritte und letzte Pflanzung in diesem Jahr durchzuführen.
Als erstes stand ein Rundgang auf dem Plan. Die Beete und das gewachsene Gemüse wurden begutachtet und anschließend ein Einsatzplan erstellt. Es wurden Kartoffeln, Tomaten, Zucchini, Mangold und Gurken geerntet, Beete von Unkraut befreit und freie Beete für die neue Pflanzung vorbereitet. Frau Dr. Christiane Jünemann, Gärtnerin der Gemüseackerdemie, gab wichtige und hilfreiche Tipps zur Ernte und Pflege der Gemüsepflanzen.
Bei der dritten Pflanzung standen diesmal verschiedene Wintergemüse wie Chinakohl, Stoppelrübe, Radieschen, Spinat und Feldsalat auf dem Plan. Den Schülern wurde ausführlich das Säen der vorbereiteten Samen erklärt. Anschließend wurden sie einzelnen Beeten zugeordnet und die Samen ausgesät.
Alle hatten mal wieder sehr viel Spaß mit der dritten Pflanzung und konnten viele nützliche Tipps mitnehmen. Wir freuen uns jetzt auf die nächste Ernte und hoffen, diese dann wieder in der Schulküche zubereiten zu können.
In den nächsten Wochen wird der Wahlpflichtunterricht “Garten” im Jahrgang 7 den Schulgarten pflegen, die Kräuterspirale wiederaufbauen und den Garten nach und nach winterfest machen. In der Zwischenzeit werden wir das über den Sommer geerntete und haltbar gemachte Gemüse in der Schulküche verwerten und leckere Gerichte damit zaubern.
Passend zum kommenden Tag der Nachhaltigkeit in Hessen besuchte am 1. September Frau Blättel von der Gemeinde Elz die Erlenbachschule und überreichte dem Fachbereich Naturwissenschaften Spielblöcke zum Thema “Stadt-Land-Gemüse”.
„Es freut mich sehr, dass die Erlenbachschule immer wieder bereit ist, durch vielseitige Aktionen die Gemeinde Elz in den Themen Nachhaltigkeit und Fairness zu unterstützen! Nur mit Hilfe solcher Kooperationen können wir gemeinsam das Bewusstsein für unseren Umgang mit der Umwelt, unseren Ressourcen und unseren Mitmenschen schärfen. Eine Bildungseinrichtung wie die Erlenschule ist hier ein guter und verlässlicher Partner.“
Im Rahmen des hessischen Tags der Nachhaltigkeit werden diese Materialien in verschiedenen Klassen im Sachunterricht der Grundschule, im Wahlpflichtunterricht und auch im naturwissenschaftlichen Unterricht eingesetzt. Hierdurch erfahren die Schüler spielerisch neues über verschiedene Gemüsesorten, die wir zum Großteil auch in unserem eigenen Schulgarten anbauen. Sobald unser “Schüler-kochen-für-Schüler” Küchenteam wieder das beliebte Mittagessen kochen wird, werden die geernteten Zucchini und Kartoffeln aus dem Schulgarten verwertet. Die gesamte Schulgemeinde, von den Köchen der Jahrgangsstufe zehn bis zu den Stammgästen wie unserem Hausmeister, können es alle kaum erwarten, wieder frisch zubereitete Menüs genießen zu können.
Wir sagen danke an die Unterstützung unserer Heimatgemeinde und freue uns auf die Verwendung des Materials und auf noch weitere Stunden in unserem Schulgarten.

Caterina Hendel und Rebekka Neuser für die Erlenbachschule

1. Elzer Anlagen-Open-Air war ein Erfolg
Am Sonntag, den 30. August fand in den Anlagen das erste Elzer Anlagen Open Air statt. Unter entsprechenden Bedingungen und Hygienemaßnahmen können zu den Events bis zu 200 Gäste erscheinen und unter freiem Himmel die Livemusik bei kühlen Getränken und Snacks genießen. Den Start machten The Tórais, die perfekte Einstimmung in das erste Open Air mit Irish Folk brachten. Danach folgte die Band Mayflower. Mayflower brachte mit Rockmusik aus den 70er und 80er Jahren Stimmung auf das Gelände. Den Schluss machte die D. Kings Club Band, die das Publikum mit einer exquisiten Auswahl an Blues- Soul- und Rocksongs begeisterte.

Vorbildliches Verhalten der Gäste
Circa 150 Gäste fanden sich mit vorbildlichen Verhalten in den Anlagen ein. Es wurde sich an jede Hygienevorschrift gehalten und es gab keinerlei Verstöße. Die Gäste durften sich an Bierzeltgarnituren mit bis zu 10 Personen niedersetzen. Die Maske durfte am Sitzplatz abgenommen werden. Die vorgeschriebenen Abstände zwischen den Tischen waren gewährleistet. Um einen Andrang an Imbiss und Getränken zu vermeiden wurden alle Gäste von Kellnern mit einer vielfältigen Auswahl von Getränken und Snacks an den Tischen bedient.

Besucher und Veranstalter zufrieden
Die Besucher hatten sichtlich Spaß am Event. Es gebe zwar strengere Regeln als vor Coronazeiten, aber hier sei alles vorbildlich organisiert und trotzdem in einer schönen Atmosphäre gestaltet, so ein Besucher, er komme auf jeden Fall zu einem der nächsten Events. Auch Veranstalter Eric Schröder von Diamond Media Events gibt sich mehr als zufrieden. Man habe sehr viel Zeit in Planung und Durchführung gesteckt, damit wirklich kein Risiko für die Besucher besteht. Es war für den Elzer sofort klar, dass es ein durchdachtes Hygienekonzept geben muss, mit dem alle Auflagen gewährleistet werden können und die Zuschauer dennoch Spaß am Event haben. Man freue sich, dass die Veranstaltung so gut angenommen wird und so vorbildlich abläuft, so Schröder.

Zwei weitere Veranstaltungen finden statt
Es wird noch zwei weitere Anlagen Open Airs im September geben. Am kommenden Sonntag, den 13. September wird ab 16.30 Uhr der Musikverein Elz spielen, danach werden die Wolpertinger Buam die Stimmung in den Anlagen aufrechterhalten. Am Samstag, den 26. September spielen ab 16.30 Uhr The Deaf Crowes und ab 18 Uhr die Band Highway.

Finale nach 20 Wochen Livestream
Nach insgesamt 20 Wochen Livestream sendete Diamond Media Events am vorletzten Samstag, den 29. August das Finale des Summer Music Livestreams. Das Format sendete das Unternehmen seit Ende April. Zu Gast waren in diesem Zeitraum über 120 regional und überregional bekannte Musiker und DJs sowie über 50 weitere Gäste. Man konnte sich auf Talkgäste aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik freuen, die von Geschäftsführer Eric Schröder in bis zu 30-minütigen Talks zu aktuellen Themen interviewt wurden. Musikalisch hatte man in den Sendungen nahezu jede Musikrichtung abgedeckt. Von Livebands und DJs mit Rock und 80s, über Oktoberfestmusik mit den Elzkrainern bis hin zu Ballermann und aktuellen Charts bekam man von jedem Stil etwas auf die Ohren.
Die letzte Sendung wurde mit einem Intro und einem kurzen Gespräch mit Bürgermeister Horst Kaiser aus dessen Büro eröffnet. Schröder unterhielt sich dort mit Kaiser über die bisherigen Streams, über aktuelle Themen und zukünftige Aktionen. Daraufhin war Herr Peter Rompf von der SPD Limburg im Talkstudio zu Gast, um wie immer aktuelle Themen zu besprechen, zu diskutieren und um Zuschauerfragen zu beantworten. Anschließend durfte man gleich zwei Musikparts von Janina Hirsch und Raphael Ries erleben, die die Zuschauer mit ihrem Gesang begeisterten. Janina und Raphael waren bereits im Wutzkopp-Special des Livestreams dabei. Für Diamond Media Events war dann schnell klar, dass das Paar die perfekte Wahl für das Finale sein würde. Danach begrüßte der Schröder Heike Lachnit in seinem Studio. Diese hatte eine ganz besondere Idee. Da Lachnit bereits des Öfteren an den Livestreams beteiligt war, dachte sie sich man müsse den Spieß mal umkehren und in der letzten Sendung einmal Eric Schröder selbst zu seinen Erfahrungen in den letzten zwanzig Wochen befragen und sich nach der aktuellen Situation der Eventbranche erkundigen. Außerdem wurde das in den Elzer Anlagen stattfindende Anlagen Open Air angesprochen, dass dort aktuell mit Hygieneauflagen und Livemusik veranstaltet wird angesprochen. Nachdem sich Schröder dann bei allen Mitwirkenden bedankte und das Studio ein letztes Mal verließ wurden die Zuschauer von DJ Fiddy mit der passenden Musik unterhalten und somit ein schöner Abschluss der langen Sendezeit geschaffen.

Kulturelles aus Elz

Unter Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen fand am 28.08.2020 die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kulturkreises Elz statt.
Der 1. Vorsitzende Horst Kaiser dankte allen Helfern der vergangenen Veranstaltungen und ehrte langjährige Mitglieder für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein. Weiterhin wurden Vorstandsmitglieder mit Urkunden und Präsenten für ihre langjährige Arbeit geehrt.
Untermalt von einer Foto-Präsentation wurde über die kulturellen Highlights im vergangenen Geschäftsjahr berichtet. Die Fastnacht, das Singen am Erlenbach, der Musikalische Frühschoppen, die Tagesfahrt nach Frankfurt in die „Neue Altstadt“, das Konzert „Piano und Querflöte“ sowie der Mundartwettbewerb und natürlich auch das „Musikalische Dinner“ gehörten 2019 zu den beliebtesten Veranstaltungen des Kulturkreises.
Die Aktivitäten des Kulturkreises wurden in diesem Jahr durch die Corona Pandemie gebremst und einige Veranstaltungen mussten leider ausfallen.
Dennoch plant der Kulturkreis die Veranstaltung „Wer will der kann“ am 27.09.2020. Mit einem entsprechenden Hygienekonzept soll der große Saal des Elzer Bürgerhaus wieder als große Bühne für den Nachwuchs dienen.



Großbrand Sägewerk Reichwein

Herausragende Leistung der Feuerwehren
Am 26.8. gegen 21.15 Uhr wurde das Feuer vom Inhaber Peter Reichwein bemerkt und die Elzer Feuerwehr alarmiert. Da ein Teil der Mannschaft in der Feuerwache am üben war, konnten sie sofort ausrücken und die restliche Mannschaft nachalarmieren.
In Windeseile hatte sich aus einer starken Rauchentwicklung ein hoch loderndes Feuer im hinteren Bereich der Produktionshalle entwickelt. Schnell war klar, dass die Elzer Feuerwehr das alleine nicht schaffen kann. Hinzu kam der zu diesem Zeitpunkt noch recht starke Wind, der die Flammen in Richtung Holzlagerplatz und Bahngleise trieb.
Ab ca. 21.40 Uhr konnte ich als Bürgermeister miterleben was unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute aus Elz und den Nachbarorten leisten. Mit Besonnenheit und großer Effizienz gelang es, das Feuer auf den hinteren Bereich der Produktionshalle zu begrenzen und die Nachbargebäude vor dem Feuer zu schützen. Das war sehr harte Arbeit, denn es mussten extrem lange Schlauchverbindungen zu den Zapfstellen in den Ortsnetzen Elz und Staffel, sowie zum Elbbach und sogar zur Lahn verlegt werden.
Wenn aus so vielen Strahlrohren Wasser auf die Feuersbrunst gegeben werden soll, reichen die Querschnitte der Wasserversorgung nicht mehr aus, um das benötigte Wasser zu liefern. So wurde der Hochbehälter von Staffel recht schnell geleert. Zum Glück konnte dann auch noch der Hochbehälter von Meierguss in Staffel mit angeschlossen werden, sodass sich die Wasserversorgung dann wieder verbesserte und es den Feuerwehrleuten –Männer wie Frauen- mit drei Drehleitern und vielen von Hand geführten Spritzen gelang, das Feuer im Hallenbereich einzudämmen.



Eine Woche voller Einschulungen an der Erlenbachschule

Zum ersten Mal wurden an drei Tagen Kinder in die Erlenbachschule eingeschult: montags die neuen 5. Klässler, dienstags die Klasse 1a und die Vorklassenkinder und am Mittwoch die Klasse 1b.
Wie so oft seit den coronabedingten Schulschließungen im März konnte die Schule feststellen, dass es stets zwei Seiten der Medaille gibt. Man mag bedauern, dass die Einschulungsveranstaltungen in diesem Jahr viel organisatorisches Handeln im Vorfeld mit sich brachten und in einem kleineren Rahmen stattfanden. Man kann darin aber auch viel Gutes sehen: Mit nur wenigen Lieblingsmenschen bepackt, fand die Einschulung der neuen Klassen in vier Etappen und damit in einem sehr persönlichen Rahmen statt:
So freuten sich am Montag zunächst die beiden Klassenlehrerinnen des 5. Schuljahres Frau Knapp und Frau Fasel auf eine sonnige Einschulung auf dem geschmückten Schulhof, welche jedoch wegen des unbeständigen Wetters in die Turnhalle verlegt wurde. Unter Einhaltung der geltenden Corona Bestimmungen wurden 43 neugierige Kinder mit jeweils einem Elternteil in Empfang genommen. Einige der Kinder waren bereits mit ihrer neuen Klassenlehrerin vertraut: Frau Knapp leitete die 4b und Frau Fasel hatte in den letzten Wochen Unterricht in der 4a der EBS übernommen. Das erleichterte den Übergang in die weiterführende Schule.
Nach der Ansprache der Schulleiterin Beate Kallenbach und dem Segen der katholischen Pfarrreferentin Frau Russ lauschten die Kinder einer Geschichte, die ermutigen sollte, Fehler im Leben machen zu dürfen und aus diesen zu lernen. Eine Erkenntnis, die nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrerinnen und Lehrer sowie die Eltern von großer Bedeutung ist. Denn wie viel Entmutigung geht davon aus, wenn wir uns immer nur auf das fixieren, was noch zu verbessern ist, aber nicht das sehen, was alles schon geleistet wurde.



TC Grün-Weiß Elz spielt erfolgreich Tennis

Corona getrotzt - Erfolgreiche Herreneinzel-Clubmeisterschaft des TC GW Elz
Wie alle anderen Lebens- und Arbeitsbereiche ist auch die deutsche Tennislandschaft in diesem Jahr massiv von den Auswirkungen der Corona-Krise beeinträchtigt. Die meisten Ranglisten- und LK-Turniere wurden abgesagt. Die Medenrunde stellt für alle Tennisspieler das Highlight im Wettkampfjahr dar. Sie startete dann doch noch vor einigen Wochen, allerdings in modifizierter Form, d.h. es gibt keine Absteiger 2020.
Deshalb beschloss der Vorstand des TC GW Elz, eine Wettkampf-Form wieder aufleben zu lassen, die schon seit langer Zeit nicht mehr stattfand: Herren-Clubmeisterschaften am Wochenende 7.-9.08.20.
Erst waren Wettbewerbe in verschiedenen Altersklassen geplant. Dann entschloss man sich zu einer großen Gruppe, in der alle Altersklassen (Herren, Herren 30, Herren 40 und Herren 50) zusammengelegt wurden.
Die Setzliste versprach Spannung und tolle Matches auf der Elzer Tennisanlage in der Lattengasse. Bei reger Beteiligung wurden aufgrund der Wetterlage die Spiele der ersten beiden Runden auf die Abendstunden gelegt. Es gab an diesen beiden ersten Tagen etliche tolle und kämpferische Matches zu bestaunen. Am sonntäglichen Finaltag kam es dann am frühen Vormittag zu einem echten Showdown der Generationen: die beiden Youngsters der 1. Herrenmannschaft, Robin Lützig und Tom Gieshold, forderten die zwei Cracks der VL-Truppe-Herren-50, Patrick Metternich und Uwe Licht, heraus.



Kurzes Unwetter forderte erneut die Feuerwehr
Die Reinigungsarbeiten der Elzer Feuerwehrleute an ihrer bei zwei Einsätzen am Morgen auf der Autobahn benutzten Technik war noch nicht abgeschlossen, als ein kurzes aber heftiges Unwetter drei weitere Einsätze erforderlich machte.
Um 15.44 Uhr erfolgte die erste Alarmierung, da an einem Spielplatz in der Onesimastraße ein Blitz einen Baum halbiert hatte, dessen andere Hälfte ebenfalls noch zu stürzen drohte.
Während der Anfahrt meldete die Leitstelle einen weiteren Paralleleinsatz auf der Bahnstrecke in Richtung Siershahn. Hier waren in Höhe des Sägewerks drei Bäume auf die Gleise gestürzt, ein weiterer hing schräg über den Gleisen. Ein herannahender Güterzug konnte gerade noch rechtzeitig stoppen, blockierte aber mit seinen Waggons den Bahnübergang in der Limburger Straße komplett, so dass der Verkehr zum Erliegen kam.
Da die Einsatzstelle mit Fahrzeugen nicht erreichbar war, musste das ganze Equipment zu Fuß transportiert werden. Bei den hohen Außentemperaturen und der ausgeprägt schwülen Luft ein schweißtreibendes Unterfangen. Mit vereinten Kräften konnte diese Einsatzstelle in rund 30 Minuten abgearbeitet werden.
Noch während der Aufräumarbeiten an den Gleisen erfolgte die dritte Alarmmeldung des Nachmittags einlief: in der Pfortenstraße hatte der Sturm einen Teil eines Schornsteins abgehoben, der abzustürzen drohte. Kurzfristig musste während des Einsatzes der Drehleiter dort die Bundesstraße 8 gesperrt werden, weil massive Teile auf den Gehweg bzw. die Straße hätten stürzen können. Das führte zu einigen heftigen Diskussionen mit gereizten Autofahrern, die partout keinen zumutbaren Umweg fahren wollten. Schreiben wir diese Ausfälle mal dem Hitzeeinfluss aufs Hirn zu...! Nach 20 Minuten waren der Schornstein gesichert und die losen Teile mit der Drehleiter herabgeholt.
Um 19.24 Uhr kam ein weiterer Sturm bedingter Einsatz hinzu: In der Hadamarer Straße hatte sich ein Spanntransparent gelöst und gefährdete den Straßenverkehr. Das Teil wurde über die Drehleiter gesichert.
Nun findet die Reinigung der Einsatzgerätschaften etwas verspätet statt. Denn: nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz!

Feuerwehreinsatz auf der A3
Sprinter knallt auf Silo-Fahrzeug mit Gefahrgut
Am Dienstagmorgen, 11. August, um 4.40 Uhr war die Nachtruhe für 27 Elzer Feuerwehrmänner abrupt zu Ende. Der erweiterte Rüstzug der Elzer Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Autobahn in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Ein typischer Elzer-Berg-Unfall: Ein rumänischer Sprinter war auf einen polnischen Silo-Zug aufgefahren, der feinsten Kohlestaub geladen hatte. Dabei war der Ablass-Stutzen teilweise abgerissen und umgeknickt worden. Unaufhörlich rieselte Kohlenstaub auf die Autobahn.
Während sich ein Teil der Mannschaft um den Sprinter kümmerte, dessen Fahrer wie durch ein Wunder nahezu unverletzt blieb, versuchte der Rest des Teams, das austretende Gefahrgut zu stoppen. Unter Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte gelang es schließlich, den Ablass-Stutzen des Silos wieder zurück zu drücken und den Riss mit speziellen Gefahrgut-Binden provisorisch abzudichten. Dann rückte das Technische Hilfswerk an, um mit einem Radlader und Man-Power rund 10 Kubikmeter ausgetretenen Stoff in Transportbehälter umzufüllen, damit die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte.
Schließlich wurden um 9.20 Uhr nochmals zwei Tanklöschfahrzeuge der Elzer Wehr erneut auf die Autobahn angefordert, um mittels Wasserstrahl die hartnäckigen Kohlestaubreste von der Fahrbahn zu spülen.
Da infolge des Unfalls die beiden rechten Fahrspuren blockiert waren, gab es einen kilometerlangen Rückstau.

Dachstuhl brannte - drei Rauchgas-Verletzte
Zu einem brennenden Dachstuhl bei einem Wohngebäude wurde die Feuerwehr Elz am Samstagnachmittag, 8. August, um 13.18 Uhr in die Bahnhofstraße alarmiert.
Aus noch unbekannte Gründen war ein Brand ausgehend vom Terrassenbereich ins Dach übergeschlagen.
Da sich einige Einsatzkräfte bereits zu einer Übung in der Feuerwache befanden, konnte bereits binnen kürzester Zeit ausgerückt werden.
Die insgesamt 33 Einsatzkräfte fanden offene Flammen im Dachstuhls vor. Sie bekämpften den Brand sowohl von außen über die Drehleiter, als auch im Inneren des Gebäudes. Dabei wurden insgesamt vier Trupps unter Atemschutz eingesetzt.
Der Dachstuhl konnte somit insgesamt “gehalten“ werden. Da die Balkenkonstruktion erheblicher Brandzehrung ausgesetzt war -etwa acht Quadratmeter Dach stürzten während des Einsatzes ein- muss nun ein Statiker zunächst die Standsicherheit des Dachstuhls prüfen.

Drei Hausbewohner mussten von der Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich geholt werden und erlitten Rauchgas-Vergiftungen. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
Zudem erlitten drei Feuerwehrmänner aufgrund der hohen Außentemperaturen akute Hitze-Erschöpfungszustände und wurden vom Hintergrunddienst des DRK-Ortsverbandes Elz fachkundig betreut.

DLRG Ortsgruppe Elz im Einsatz
Fahrzeug-Bergung aus der Lahn
Am Morgen des 7. Juli 2020 wurde um 10 Uhr 43 die Führung des 1. WRZ Limburg-Weilburg alarmiert. Die Lage: Ein PKW mit Anhänger in der Lahn bei Kirschhofen versunken.
Nach Rücksprache mit der Leitstelle Limburg wurde dann um 10 Uhr 47 Vollalarm für den Wasserrettungszug ausgelöst.
Der Fahrzeugführer, der seinen Pkw samt Anhänger bei einer Kleingartenanlage in Weilburg-Kirschhofen parken wollte, hatte Glück im Unglück. Nachdem er aus dem Wagen ausgestiegen war, rollte der Wagen einen leichten Abhang zum Lahnufer hinunter und versank im Wasser. Der Anhänger blieb dabei allerdings im Uferbereich stecken, so dass das Gespann nicht abtreiben konnte. Die Feuerwehr Weilburg hatte den PKW samt Anhänger bereits gesichert und für den 1. WRZ Limburg-Weilburg bestand die Aufgabe darin, die Bergung des PKW in Zusammenarbeit mit dem Abschleppdienst durch Taucher zu unterstützen. Vor Ort kamen ein Taucher und ein Sicherungstaucher zum Einsatz. Geführt wurden beide durch einen ausgebildeten Signalmann. Nach Rücksprache mit dem Abschleppdienst holten die Taucher erst einmal alle schweren Gegenstände aus dem Auto, danach positionierten sie einen Hebesack im Inneren des Autos, damit zum Heben mit dem Kran möglichst wenig Wasser im Auto verblieb. Mit dem Kran und einer Seilwinde des Abschleppdienst wurde das Auto mit Anhänger Stück für Stück aus dem Wasser gezogen.
Der 1. WRZ Limburg-Weilburg bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Abschleppdienst Wern und der Freiwillige Feuerwehr Weilburg. Fakten des Einsatz kurz zusammengefasst:
• PKW mit Anhänger im Wasser
• 15 Einsatzkräfte des Wasserrettungszuges Limburg-Weilburg vor Ort
• 23 Minuten nach Alarm Erste DLRG Einsatzkräfte vor Ort
• 5 Stunden im Einsatz (inkl Anfahrt+Abfahrt)
Im Einsatz waren: 7 Einsatzkräfte DLRG Ortsgruppe Elz e.V.
3 Einsatzkräfte DLRG Ortsgruppe Bad Camberg e.V.
3 Einsatzkräfte DLRG Ortsgruppe Brechen-Runkel-Villmar e.V.
2 Einsatzkräfte DLRG Ortsgruppe Selters e.V.

Ferienspiele im Pfarrheim
Durch Corona ist alles anders. Die großen Ferienspiele auf dem Freizeitgelände am Wassergraben können nicht stattfinden, weil die Praktikanten von der Adolf-Reichwein-Schule fehlen. Und die Ferienfreizeiten vom Pfarramt mussten abgesagt werden.
Doch die Gemeinde und das Pfarramt haben aus der Not eine Tugend gemacht und haben letzten Woche in zwei Gruppen á 25 Kindern eine Ferienbetreuung am Morgen und am Nachmittag am, im und um das Pfarrheim angeboten. Unterstützung erhielten Jugendpfleger Helder Machado und Pastoralreferentin Renate Ruß von den Gruppenleitern, welche sonst die Ferienfreizeiten begleitet hätten. „Ohne Betreuer wäre eine Freizeit nicht möglich gewesen“, so Helder Machado.
Der Hof vom Pfarrheim sowie die Räumlichkeiten boten genügend Platz, so dass die fünf Gruppen nicht durchmischt wurden und genügend Abstand möglich war. Im Pfarrheim mussten alle den Mund-Nasen-Schutz tragen und jeweils nur ein Kind durfte auf die Toilette gehen. „Das war gar nicht so einfach, denn manche Kinder waren diese Regeln aus dem Alltag nicht so gewohnt“, ergänzt Renate Ruß. Soweit es möglich war, fanden daher die Aktionen draußen im Freien statt und nur, wenn es ganz ungemütlich wurde und es regnete, zogen sich die Gruppen nach drinnen zurück.
Im Fokus der Ferienspiele stand die Arbeit mit Naturmaterialien. So entstanden bunte Steine sowie Bilder aus kleinen Steinen. Aus Korken und Stöcken bauten die Ferienkinder Flosse und Windlichter. Aus Kronkorken entstanden Rasseln. Und wenn zwischendurch das ruhige Sitzen nicht mehr möglich war, dann gingen die Betreuer mit ihren jeweiligen Gruppen auf den Bolzplatz zum Fußball spielen.
Alle zeigten sich froh, in diesem Rahmen für insgesamt rund 50 Kinder ein Angebot machen zu können. Als sie mit ihren Planungen angefangen haben, war der Rahmen durch die Bestimmungen in Hessen viel enger gesetzt und nur der Hälfte der Kinder hätten teilnehmen können. Daher freuten sich alle, dass mit 50 Kinder die Ferienfreizeit stattfinden konnte. Renate Ruß ist zudem optimistisch, dass im nächsten Jahr die Ferienfreizeiten wieder gewohnt stattfinden. Die Unterkünfte sind gebucht. In der ersten Ferienwoche geht es für die Jungs aus Elz auf den Zeltplatz nach Waldmünchen. Für die Mädchen geht es vom 16. August bis 23. August nach Murrhardt. Auch dort ist das Ferienhaus bereits reserviert. Heike Lachnit

Ortsbegang der CDU
Ortsbegang der CDU zur Frage: „Wie geht es weiter in den Gärten?“
Das Gelände „In den Gärten“ wird rege von Gartenbesitzern genutzt und ist gewissermaßen ein Rückzugsort und Kleinod für viele Elzer Bürger. Durch verschiedene Maßnahmen, die durch die CDU-Fraktion in den letzten Jahren beantragt und auf den Weg gebracht wurden, konnte der Bereich zwischen Reithalle und Bahnhof an vielen Stellen weiterentwickelt werden. Hier sei die Entwicklung des Freizeitgeländes „Unter dem Wassergraben“ zu nennen sowie die Benennung der Wege durch das Gartengelände mit Straßenschildern. Daneben hat die CDU im Frühjahr weitere Maßnahmen, beispielsweise die Errichtung von Sitzgelegenheiten im Bereich der Renaturierung, beantragt.
Um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen und um mit Bürgern und Anliegern ins Gespräch zu kommen, hatte die CDU-Fraktion jetzt zu einem Ortstermin geladen. Neben Bürgermeister Kaiser und dem Gemeindebrandinspektor Hilmar von Schenck nahmen rund 50 Personen im gebührenden Abstand am Termin teil und berichteten von ihren Eindrücken und Vorstellungen. Ein zentrales Thema war die Frage nach den vielen PKW, die besonders am Wochenende auf den Wegen parken und damit auch Rettungswege für Feuerwehr und Hilfsorganisationen blockierten. Fraktionsvorsitzender Bastian Hoffmann versicherte, dass man sich diesem Problem annehmen und Lösungsvorschläge diskutieren würde. Ebenfalls bemängelt wurde der häufig illegal abgelegte Müll im gesamten Bereich. Bürgermeister Kaiser erklärte, dass der Gemeindebauhof mittlerweile zweimal pro Woche den Müll entsorge. Gerade an der neuen Freizeitanlage solle in naher Zukunft aber eine bessere Lösung realisiert werden. Auch die Haltung von Kleintieren in manchen Gärten stößt auf Unmut bei Anliegern, genau wie manch mit Planen verhängter Gartenzaun. Bastian Hoffmann: „Wir nehmen alle Anliegen mit in die Diskussion und versuchen im gemeinsamen Austausch mit den Bürgern Lösungen zu finden.“ Er freute sich, dass der Grundtenor aber dem entspreche, wie auch er und die Mitglieder der CDU das Gelände als ein grünes Kleinod nahe des Ortskerns wahrnähmen, welches an der ein oder anderen Stelle noch weiterentwickelt werden könne.

Neues LF 10 offiziell in Dienst gestellt und eingesegnet

Seit dem 04. Juni ist das neue Löschgruppenfahrzeug in Elz und konnte sich bislang schon bei vier Einsätzen bewähren, da die Ausbildung am Fahrzeug in Kleingruppen forciert wurde.
Da eine wesentliche Änderung in den Corona-Beschränkungen nicht absehbar und daher geeignete öffentliche Veranstaltungen, die man zur Fahrzeugübergabe mit Publikum hätte nutzen können, auf längere Zeit nicht stattfinden dürfen, wurde das Fahrzeug nun im Vorspann des Halbjahresgespräches der Einsatzabteilung offiziell in Dienst gestellt.
Neben den Aktiven der beiden Elzer Ortsteilwehren konnten Bürgermeister Horst Kaiser und Gemeindebrandinspektor Hilmar von Schenck die führenden Repräsentanten der Elzer Kommunalpolitik, sowie Vertreter der Elzer Ortsverbände von DRK und DLRG, sowie das Wutzkopp-Festival-Team und den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Thomas Schmidt im Hof der Elzer Feuerwache begrüßen.
Bürgermeister Horst Kaiser verwies auf die zahlreichen Vorbereitungen, die seitens Politik, Verwaltung und Feuerwehr nötig waren, damit nun ein neues Fahrzeug nach Elz gekommen ist. Mit der Indienststellung des neuen Fahrzeugs sei nun das über vier Jahre gestreckte Ersatzbeschaffungsprogramm bei den Löschfahrzeugen der beiden Elzer Feuerwehren erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden insgesamt vier Fahrzeuge beschafft.
Dieser finanzielle Kraftakt für die Gemeinde wurde nicht nur vom pragmatischen Ansatz seitens der Feuerwehr, sondern auch durch Ausstattungszuschüsse der Feuerwehr-Fördervereine in fünfstelliger Höhe unterstützt.



Night of Light 2020
Elzer Kirchturm erstrahlt in Rot
Wer am 22. Juni ab Anbruch der Dunkelheit in Elz und Umgebung unterwegs war bekam ein ganz besonderes Spektakel zu Augen. Der Kirchturm der Elzer Pfarrkirche erstrahlte in Tiefrot. Die Aktion war der Night of Light 2020 zu verdanken, an der sich die Firma Diamond Media Events aus Elz beteiligte. Über 5000 Gebäude weltweit wurden in rotes Scheinwerferlicht getaucht.
Hinter der bewundernswerten Aktion steckt eine unschöne Tatsache. Ein dringender Appell an die Politik, die durch ein Essener Unternehmen ins Leben gerufen wurde. Die Eventbranche steht weltweit vor dem Aus. Sämtlichen Firmen weltweit ist seit Beginn der Coronakrise nahezu der gesamte Gewinn weggebrochen. Mit der Verlängerung des Verbots für Großveranstaltungen wird klar: „Wir schaffen das so nicht“, wie es ein Branchenverband ausdrückt. Man brauche finanzielle Hilfe oder ein Konzept zur Durchführung von Großveranstaltungen mit entsprechenden Auflagen und das schnell, so die Vertreter der Branche. Ohne die Eventbranche fehle Deutschland ein wichtiger Wirtschaftszweig mit circa einer Millionen Arbeitsplätze, der für Deutschlands Kultur ein herber Verlust wäre. Die Veranstaltungsbranche liege auf Platz sechs der umsatzstärksten Branchen Deutschlandweit, deckt eine Studie des Research Institute for Exhibition and Live-Communication auf.
Viele Unternehmer haben schon aufgegeben oder stehen kurz davor. Für Jungunternehmer Eric Schröder von Diamond Media Events ist das keine Option. „Wir geben die Hoffnung nicht auf“, so Schröder. Als die Aktion Night of Light 2020 bekannt wurde war für ihn sofort klar: „Wir beteiligen uns!“ Nach Absprachen mit Gemeinde und Kirche war schnell beschlossen, dass in der Nacht vom 22. auf 23. der Elzer Kirchturm rot illuminiert wird. Warum rot? Die Farbe rot soll unser Herzblut darstellen, mit dem wir unseren Job machen, teilt Schröder mit. Mit 15 Hochleistungs-LED-Scheinwerfern wurde der Plan ab Anbruch der Dämmerung dann in die Tat umgesetzt. Der circa 50m hohe Kirchturm erhob sich, noch von weitem ersichtlich über Elz. „Ich bin mehr als zufrieden“, so Schröder, als die Dämmerung einsetzte. Viele Zuschauer versammelten sich, natürlich mit den entsprechenden Abstandsreglungen auf Rathausplatz und Umgebung, um dem Spektakel beizuwohnen. Schröder war von Anfang an klar: „Selbstverständlich achten wir vor Ort auf die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen.“ Das sei aber gar nicht nötig gewesen, da sich alle Zuschauer schon von sich aus an diese hielten. Diamond Media Events gibt sich zufrieden. Man habe auch nicht gedacht, dass es so viele Interessierte gibt. In Elz selbst traf man unter anderem auch mehr Spaziergänger als normalerweise an. Diese verfolgten die Karte mit elf Aussichtspunkten, die die Veranstaltungstechnikfirma veröffentlicht hatte. Interessenten, die nicht vor die Haustür gehen wollten konnten die Illumination im Livestream verfolgen. Sogar über Grüße aus Kanada konnte man sich dort freuen. „Ganz besonders möchte ich mich bei der Feuerwehr Elz bedanken“, so Schröder. Die freiwillige Feuerwehr stellte für die Aktion nämlich Ihre Drehleiter samt Personal zur Verfügung, um unvergleichliche Aufnahmen aus ganz Elz zu machen. Auch der Gemeinde Elz gilt der Dank des Unternehmens. Der Bauhof half mit einer Sicherung des Aufbaus an der Friedrich-Ebert-Straße. Auf die Frage, ob die Elzer dieses faszinierende Ereignis irgendwann erneut erleben dürfen antwortete Schröder zuversichtlich: „Auch uns hat es Spaß gemacht und wir können die Aktion gerne wiederholen, aber am Liebsten zu einem schöneren Hintergrund“. Schröder möchte die Hoffnung nicht aufgeben und sich an der Rettung der Branche beteiligen. „Wenn es eine neue Möglichkeit gibt, werden wir diese ergreifen“ So lange werde Diamond Media Events sein Format „Summer Music Livestream“ mit Musik, Entertainment und Gästen aus Politik und Gesellschaft weitersenden und auf einen positiven Ausgang der Krise hoffen.

Gartenhüttenbrand mit gefährlicher Zugabe

Zu einer brennenden Gartenhütte in den Elzer Gärten in der Nähe des Bahnhofs wurde die Feuerwehr Elz am Montag, 22. März, um 13.29 Uhr alarmiert.
Vermutlich durch unsachgemäßen Umgang mit einer Gasflamme im Rahmen der Unkrautbekämpfung war die Holzhütte in Brand geraten.
Eigene Löschmaßnahmen des Gartenbesitzers mit einem Gartenschlauch führten nicht zum Erfolg, so dass schließlich die Feuerwehr alarmiert wurde.
Alle Wasser führenden Fahrzeuge der Elzer Wehr wurden mitsamt 29 Einsatzkräften in Marsch gesetzt, da es in diesem Bereich keinerlei Hydranten gibt und zahlreiche Gartenhäuser nahe bei einander stehen.
Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge schlugen die Flammen bereits aus dem Dach der Hütte. Dennoch konnte durch einen umfassenden Löschangriff ein Flammenüberschlag auf benachbarte Häuser und Hecken abgewendet werden.



Für eine Generation, die weiß, was sie isst
Zweite Pflanzung im Schulgarten der Erlenbachschule
Nachdem wir Ende März das erste Gemüse in unserem neu gestalteten Schulgarten gepflanzt haben und die ersten Salate, Radieschen, Zuckererbsen und Kresse bereits ernten konnten, erfolgte nun Ende Mai die zweite Pflanzung. Mithilfe der Gemüseackerdemie und einigen Schülern der Notbetreuung haben wir es mit ausreichend Abstand geschafft, verschiedene Gemüsepflanzen einzupflanzen und auch auszusäen.
Zunächst wurden die verschiedenen Beete von Unkraut befreit und für die Pflanzung vorbereitet. Die Kartoffeln wurden angehäufelt und verschiedene Blumen und Kräuter umgepflanzt. Nach dieser grundlegenden Beetvorbereitung unterstützten verschiedene Kinder mit viel Freude das Ackerteam. Gemeinsam wurden zunächst wichtige Coronaregeln besprochen und anschließend legten die Kinder mit großem Eifer los. Mara und Romy ernteten Rauke und Kresse, säuberten und hackten diese. Da wir derzeit aufgrund der Corona-Situation in der Schule nicht selbst kochen, wurden die Kräuter portionsgerecht in kleinen Beutel eingefroren, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt in der Schulküche durch unser „Schüler kochen für Schüler“ Projekt verwenden zu können.
Dario hat zusammen mit der Gärtnerin Christiane kleine Lauchsetzlinge in ein Beet gepflanzt. Tim durfte das Tomatenbeet vorbereiten und die vorgezogenen Pflanzen in die Erde setzen. Romy pflanzte in Beet Nummer 6 abwechselnd Mais und Gurken. Die Zucchini und der Kürbis haben in weiteren Beeten ihren Platz gefunden und auch die Bohnen und Endivien wurden ausgesät.
Wir hatten sehr viel Spaß bei der zweiten Pflanzung, da wir diesmal im Gegensatz zur ersten Pflanzung mit einigen Schülern auf Abstand die Pflanzen in die Erde bringen konnten. Wir freuen uns jetzt auf die nächste Ernte und die letzte Pflanzung im August. In der Zwischenzeit pflegen wir den Schulgarten, bauen weiter an unserem Gartenhaus und ernten eifrig das leckere frische Gemüse.

Fronleichnam 2020 – die etwas andere Prozession
Die besondere Fronleichnams-Prozession in diesem Jahr wird sicher allen, die dabei waren, in besonderer Erinnerung bleiben.

Von Herzen danken wir allen, die sich beteiligt haben:
Ausdrücklich der Feuerwehr für die Sicherung des deutlich längeren Prozessionsweges, der Abordnung der Elzer Musikanten; Antonia Michel, Paula Müller und Stefan Dernbach für den wunderbaren Gesang während des Gangs durch das Dorf und Josef und Christel Schmitt für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes, den Vertretern der Kirmesburschen, den Messdiener*innen und den Kommunionkindern, der Küsterin, den Nachbarschaften und Familien, die den erweiterten Prozessionsweg so liebevoll geschmückt hatten, den Kindern, die die Straßen und Gehwege vielfältig verziert und Blüten auf dem Weg verteilt haben,
und allen, die irgendwie sonst zu unserem „Fronleichnamsspaziergang“ beigetragen und Jesus am Straßenrand und in den Fenstern empfangen haben!
Es war ein beeindruckendes Erlebnis!

Vergelt’s Gott!

Einkauf mit Geduld und ohne Spucke

Wer dieser Tage unter Corona den Einkauf erledigen will, muss etwas mehr Zeit mitbringen. Alle geöffneten Geschäfte haben besondere Vorkehrungen für den Kundenverkehr, zum Schutz ihrer Mitarbeiter, aber auch zum Schutz der Kunden getroffen. Neben den üblichen Hygienevorschriften heißt es überall Abstand halten. Mindestens 1,5 Meter sollten nach Möglichkeit eingehalten werden. Manches Ladenlokal bietet nicht so viel Platz, deshalb ist der Eintritt je nach Größe der Fläche begrenzt. Da heißt es schon mal vor dem Geschäft auf der Treppe an der frischen Luft mit sicherem Abstand zum Nebenmann auf den Einlass zu warten. Hier und da kommt es dann auch mal zum netten Gespräch unter den Wartenden. In Zeiten von Kontaktsperren vielleicht die einzige soziale Verbindung, das Highlight der Woche. Manche Mitmenschen nehmen die Situation gelassen, weil sich die momentanen Zustände eh nicht ändern lassen, sind aber keinesfalls sorglos. Andere wirken gar ängstlich, sicher mit Recht. Hysterie hilf uns allen jedoch nicht weiter, um die Probleme zu lösen. Jeder muss versuchen sein Bestes zu geben, um die Verbreitung des Virus zu vermeiden. In den Supermärkten und Geschäften haben die Inhaber an den Kassen Plexiglasscheiben angebracht, um ihre Mitarbeiter vor dem direkten Kontakt zu schützen. Die ec-Karte ist das bevorzugte Zahlungsmittel. Neben dem Kassenband heißt es auch in den Gängen Abstand halten und warten, bis der Platz vor der Truhe oder dem Regal frei ist. Da muss man gelegentlich einige Umwege durch die Gänge in Kauf nehmen. Hamstern braucht jedoch keiner, denn die Regale werden regelmäßig wieder gefüllt. Doch machen an bestimmten Stellen Schilder auf die Abgabe der Artikel in handelsüblichen Mengen aufmerksam. Klopapier, Nudeln und Mehl sind da nach wie vor die Renner! Doch beim Nachschub wird „kräftig in die Hände gespuckt, den das steigert bekanntlich das Bruttosozialprodukt!“

Neues Löschgruppenfahrzeug LF 10 bei der Feuerwehr Elz angekommen

Nach rund fünf Jahren Planung und Antragsverfahren ist am 4. Juni das neue Löschgruppenfahrzeug LF 10 bei der Feuerwehr in Elz angekommen.
Ein kleines Team, bestehend aus den vier Gerätewarten, holte das Fahrzeug im Werk in Giengen ab.
Das Team bekam im Herstellerwerk die technische Einweisung in das Fahrzeug und soll in nächster Zeit die Elzer Mannschaft an dem Fahrzeug ausbilden.
Das Fahrzeug ersetzt ein 30 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS, das der Bund beschafft und nach der Ausmusterung im Jahr 2017 der Gemeinde für Ausbildungs- und Einsatzzwecke überlassen hatte.
Leider wurde das langjährige Versprechen, wieder ein Bundesfahrzeug bereitzustellen, nicht eingehalten. Infolgedessen wurde der bisherige Bundes-Katastrophenschutz-Löschzug mangels Technik aufgelöst und in einen kommunalen Katastrophenschutz-Löschzug umgewandelt.
Damit war für die Gemeinde Elz die Möglichkeit gegeben, ein Löschgruppenfahrzeug LF 10 über eine Landesbeschaffungsmaßnahme zu einem relativ günstigen Preis von 125.000 Euro zu erhalten. Die dafür nötigen politischen Beschlüsse wurden schnell gefasst und das Antragsverfahren in Gang gesetzt.



Ganz Elz mit Masken versorgt

In einer Hau-Ruck-Aktion wurde ganz Elz mit einem Starterpaket von zehn Masken pro Haushalt versorgt. Für diese Verteilaktion war die Gemeinde Elz bestens gerüstet. Alles war gut vorbereitet: Pack- und Verteillisten organisiert und gedruckt, Anschreiben gefaltet vorbereitet, Druckverschlussbeutel besorgt, Packstationen aufgebaut, Schutzmaterial bereitgestellt und zahlreiche Helfer standen in den Startlöschern. Nach der Lieferverzögerung der Masken beim Kreis Limburg- Weilburg konnte es dann am vergangenen Mittwoch nach dem Eintreffen der sehnsüchtig erwarteten Ware direkt losgehen.
Die Erzieherinnen unserer beiden Kindertageseinrichtungen packten die Masken immer zu zehn Stück pro Haushalt in verschließbare Beutel um. Keiner wusste, was uns erwartet, wie und in welcher Verpackungseinheit die Schutzmasken in den Kisten gepackt waren. Die Schutzausrüstung der fleißigen Packer erwies sich als überdimensioniert, da immer fünf Masken in Folie eingeschweißt waren. Diese Tatsache machte die Portionierung leicht und vor allem schnell. Bereits nach zwei Stunden meldete die erste Einrichtung das Umpacken als „fertig“ und übergab damit das Staffelholz und damit den Start für die Arbeit unserer Hilfsorganisationen. Diese holten die nach Straßenzügen sortierten Kirsten in den Kitas ab und begannen sogleich mit der Verteilung. In Malmeneich übernahm die Freiwillige Feuerwehr die Versorgung der Bürger, in Elz teilten sich die Jugendfeuerwehr das Jugendrotkreuz und die DLRG in drei Gebiete für die Verteilung der Masken auf. Bis zum späten Abend hatten die jungen Austräger bereits fast alle Elzer Straßen abgearbeitet. Letzte Abschnitte und fehlende Straßenzüge wurden am darauffolgenden Tag mit Masken versorgt.

 



Kirchweihfest in Malmeneich
„…die Kirmes wird gehalle!“
So habe ich es im letzten Jahr in einigen Rufen zur Kirmes gehört. In diesem Jahr ist vieles anders, das Coronavirus zeigt uns Menschen, dass wir viel weniger in der Hand haben, als wir es gerade in unserer Zeit oft meinen.
Am Sonntag war in Malmeneich Kirmes! Ja, sie war! Kirmes ist der Geburtstag der Kirche und dieser war, auch wenn es nicht, wie sonst üblich, mit einem großen Fest und mit Festzelt begangen wurde. Da an diesem Sonntag erstmals seit eineinhalb Monaten wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert wurden, haben wir uns dazu entschlossen, auch einen Kirmesgottesdienst in Malmeneich zu feiern. Wenn auch in einem ganz anderen Rahmen als sonst. Wir haben nicht öffentlich geworben, sondern lediglich durch Mundpropaganda bekannt gemacht, dass dieser Gottesdienst stattfindet. Trotzdem kamen auf dem Parkplatz neben der Nikolauskapelle 33 Menschen zusammen. Bevor die Gottesdienstbesucher den Platz betreten konnten, musste sie sich ihre Hände desinfizieren. Unter Beachtung der Abstände durfte dann der Platz durch den markierten Eingang betreten werden. Dort saßen sie mit großem Abstand auf Bänken. Auch der Altar war schön hergerichtet! Bei herrlichem Wetter konnten wir einen recht kurzen, aber dafür feierlichen Gottesdienst unter freiem Himmel feiern und auch für die Menschen beten, die nicht kommen konnten. Leider durfte die Gemeinde im Gottesdienst nicht singen, aber glücklicherweise hatten wir eine junge Sängerin, sodass wir sowohl auf das Lied „Großer Gott wir loben dich“ als auch auf „ein Haus voll Glorie schauet“ nicht verzichten mussten. Am Ende dieser ungewöhnlichen aber trotzdem stimmungsvollen Eucharistiefeier mussten alle den Platz über den festgelegten Ausgang verlassen.
All dieser Aufwand war nur mit der Hilfe von vielen Händen möglich. Die Kirchengemeinde möchte sich ganz herzlich bedanken bei dem Kultur-und Freizeitverein Malmeneich, insbesondere der Familie Pöhland. Aber auch der Küsterin Elisabeth Eidt und ihrem Bruder sowie der Zivilgemeinde, besonders Herrn Bürgermeister Horst Kaiser, und der Sängerin Antonia Michel möchte wir unseren Dank aussprechen.
Nur durch diese große Unterstützung konnten wir diesen kleinen Gottesdienst festlich begehen!

Die Kita
In den Zeiten dieser weltweiten Krise müssen wir alle von unserer gewohnten Normalität Abschied nehmen und ein komplett neues Leben für uns und unsere Familien organisieren.
In den Betreuungseinrichtungen für Kinder existieren Notgruppen, welche je nach Landstrich mehr oder weniger frequentiert werden. Die Leitungen haben viel damit zu tun sich den immer wieder neuen Bestimmungen anzupassen und Eltern beratend zur Seite zu stehen und sich ihre Sorgen und Probleme anzuhören. Einige Erzieher/innen sind in der Betreuung tätig, andere im Schichtdienst in der Einrichtung oder im Home-Office.
Die Kindertagestätte „Unterm Regenbogen“ in Elz hat sich, wie alle anderen Einrichtungen auch, viele Gedanken gemacht, wie die Elternhäuser aus der Distanz weiter unterstützt werden können und der Kontakt zu den Kindern nicht vollkommen abreist.
Mehrere Aktionen wurden gestartet. Die Kinder der Einrichtung wurden aufgefordert Steine nach Belieben zu bemalen und vor der Kita in einen Korb abzulegen. Aus diesen Elementen soll ein großes dreidimensionales Gebilde entstehen, das den Zusammenhalt und die Bedeutung jedes einzelnen in diesen schweren Zeiten symbolisiert.
Es gab eine Osterpost, mit persönlicher, handschriftlicher Ansprache aus jeder einzelnen der sechs Gruppen mit unterschiedlichen Beigaben wie Sonnenblumensamen, Bastelanleitungen, Entspannungsübungen und Geschichten.
Geburtstagskinder bekamen ihre geliebte Kita-Krone trotzdem und ein kleines Geschenk wurde nach Hause geliefert.
Für die Vorschulkinder sind leider viele Aktionen ausgefallen, die auch nicht nachgeholt werden können. Deshalb erhielten die Kinder der Gruppe der „Fleißigen Bienen“ Arbeitsaufträge, die sie zu Hause bearbeiten können.
Der Osterpost folgte die Bastelanleitung plus das Material für die Muttertagsgeschenke. Wohl wissend, dass die Mamas weniger überrascht sein würden als sonst, wollten wir von diesem Ritual den Müttern DANKE zu sagen, nicht ablassen.
An den sichtbaren Stellen der Einrichtung hängen für die Kleinsten Buchtipps und an der Turnraumwand ein selbst gestaltetes Bilderbuch zum Thema Corona. Zielgruppe sind die 2-3 -jährigen. Gerade diese Altersgruppe baucht große Unterstützung, da ihr Verstand die Veränderung durchaus begreifen kann, aber der Intellekt noch nicht weit genug entwickelt ist, die Gesamtsituation zu verarbeiten. Uns allen fällt das schwer.
Viele Kinder haben uns Bilder gemalt, Briefe geschrieben und Geschenke gebastelt, die an der Eingangstür aushängen. Für diese Arbeiten möchten wir uns ganz herzlich bedanken, sie helfen auch uns weiter zu machen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen
Ihr Team der Kita „Unter`m Regenbogen“

Auch in Elz arbeiten sogenannte Alltagshelden

Überall können wir in den Zeitungen und in den sozialen Medien von den Berichterstattungen unserer Alltagshelden lesen. Da erfahren wir mehr über die Arbeit von wichtigen und systemrelevanten Berufsgruppen, die in dieser besonderen Zeit auch weiterhin unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit und ihren Dienst leisten. Das sind Arbeitskräfte im medizinischen Bereich, in den Supermärkten, in der Logistik in der Notfallbetreuung und viele mehr, aber auch Ehrenamtliche, die Masken nähen und Hilfen organisieren.

Aber auch in den Handwerks- und Baubetrieben muss auf den Klein- und Großbaustellen unseres Landes weiterhin unter der weitestgehenden Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen gearbeitet werden. So laufen auch die Bauarbeiten an der neuen Elbbachbrücke seit Beginn und während der Corona-Krise ohne Unterbrechungen und im Zeitplan weiter. Die Bauarbeiter leisten hier unter erschwerten Bedingungen hervorragende Ergebnisse: Mit der Betonage in der vergangenen Woche hat Elz wieder eine Brücke über den Elbbach und damit wieder die Verbindung zwischen dem Ortskern und dem Wohngebiet „über der Elb“!

 



Verkauf der Elz-Taler startet pünktlich und erfolgreich!
Der Elz-Taler ist bereits ausverkauft!

Sehr diszipliniert und unter Beachtung der Hygiene-Bestimmungen warteten bereits die ersten Bürgerinnen und Bürger am neu eingerichteten Außenschalter der Gemeindeverwaltung um die ersten Elz-Taler zu erwerben. Dieser startete dann pünktlich um 9.00 Uhr.
Das lukrative Angebot: 20 Elz-Taler im Wert von 20,-€ zum Kaufpreis von 13,-€ zu erwerben wird offensichtlich sehr gut angenommen. Die restlichen 7 € teilen sich die Gemeinde mit 5,-€ (25 % Zuschuss) und das teilnehmende Unternehmen/Geschäft mit 2,-€ (10% Nachlass). Damit will die Gemeinde die lokale Kaufkraft in dieser für alle schwierigen Zeit stärken.
Insgesamt stehen 4000 Elz-Taler zum Verkauf, jede in Elz gemeldete Person kann max. 4 Elz-Taler erwerben, dies wird namentlich dokumentiert. Allerdings muss klar sein: Wenn das Kontingent verkauft ist, gibt es keine weiteren Bezugsmöglichkeiten mehr, da der Zuschuss der Gemeinde dann aufgebraucht ist. Wer also Elz-Taler erwerben will, sollte sich beeilen!
Es besteht kein Anspruch auf Barauszahlung, auch nicht teilweise. Nicht eingelöste Elz-Taler können nach dem 31.08.2020 gegen Erstattung des Kaufpreises von 13 € auf der Gemeindeverwaltung zurückgegeben werden.




Hier noch einmal alle teilnehmenden Unternehmen und Geschäfte wo die Elz-Taler eingelöst werden können:
• Auszeit im Sportpark • Auto-Kaiser (ohne Tankstelle) • Avanti • Blütenecke • Bosch Car Service fay & schaaf • Bruzzelfee • Buch & Tee • Diamond Media Events • Die Schatzkiste • DS Messwerkzeuge • Etwas Bleibt Fotografie • Expert Schäfer • Fahrschule Thilo Höger • Friseur Müller • Gabrieles Mode • Heimwerkerzentrum Wagner • Kleine Kneipe • Kulbach Heizung Sanitär Klima • Lichtblick • Moment by Nadja Schroth • Nassauer Hof • Obijou Baumaschinen GmbH • Portobello Möbelmarkt • Praxis für Ergo- und Handtherapie Sarah Gerhardt • Radhaus Pacak • Rats Mein Fachwerk • Reisebüro Elz • Restaurant Bürgerhaus Elz bei Taki • Rewe • Schützenhof • Sport11 • Sportpark Elz • StoneArt Claudia Wernert • Tierarztpraxis Welk • Udo’s Wagenpflege •

Neues Einsatzfahrzeug nach Einsatz eingesegnet


Die Corona-Krise hält an, das Einsatzgeschehen bei der Feuerwehr geht trotzdem weiter.
Da unklar ist, wie lange die Einschränkungen noch andauern werden, hatte die Leitung der Feuerwehr entschieden, die Einsegnung des neuen Fahrzeugs nach dem nächsten Einsatz im Beisein der Mannschaft vornehmen zu lassen.
Unser aktiver Feuerwehrkamerad und Pfarrer von Elz, Steffen Henrich, stellte daher am Montagabend, 06. April, das Fahrzeug und seine Mannschaft nach dem Brandeinsatz in der Springstraße in einer kurzen würdigen Zeremonie unter Gottes Segen.
Hierzu hatte die Mannschaft in Einsatzkleidung vor dem Fahrzeug Aufstellung genommen und unterstrich damit, dass der alte Feuerwehr-Wahlspruch "Gott zur Ehr´- dem nächsten zur Wehr" auch heute noch gelebt wird.

Für eine Generation, die weiß, was sie isst

Erlenbachschule nimmt teil am Projekt „GemüseAckerdemie“ und wird „Ackerschule“

Kaum waren die letzten Streufahrzeuge auf den Straßen der Gemeinde Elz nicht mehr im Einsatz und die letzte Karnevalssitzung war gefeiert, rückten Mitarbeiter des Bauhofs auf dem Schulgelände der Erlenbachschule an. Sie pflügten den bereits bestehenden Schulgarten zu einem Gemüseacker um, schafften Steine beiseite, trugen Mulch ab und entsorgten störende Bepflanzungen. Die Mannschaft des Elzer Bauhofs legte durch ihren beherzten Einsatz den Grundstein für die Teilnahme der Schule am Bildungsprogramm der „Gemüseackerdemie“.
Hinter dem Projekt steht das gemeinnützige Sozialunternehmen Ackerdemia, das an der Schnittstelle von Bildung, Landwirtschaft, Umwelt, Wissenschaft und Ernährung arbeitet. Mit der Teilnahme an diesem Bildungsprogramm wird die Erlenbachschule zu einer sogenannten „AckerSchule“ und etabliert sich als hessische Umweltschule dadurch bereits nur ein Jahr nach der ersten Auszeichnung.
Das Jahresprogramm „AckerSchule“ wird als fester Lernort in Form eines Gemüseackers direkt auf dem Schulhof in unseren Schulgarten installiert und parallel über speziell entwickelte Bildungsmaterialien in den Unterricht integriert. Nicht nur die Schulgarten Arbeitsgemeinschaft, sondern auch der Fachbereich Naturwissenschaften, der künstlerisch-ästhetische Bereich, der Wahlpflichtunterricht und auch der Sachunterricht in der Grundschule wird sich an dem Projekt beteiligen.

 



Viele helfende Hände beim „Sauberhaften Frühjahrsputz“

Die Aktion „sauberhaftes Elz“ hat sich im Frühjahr zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde Elz etabliert. Bereits zum 14. Mal rief die Gemeinde Vereine und Mitbürger dazu auf, in und um Elz den Müll einzusammeln.
Der Aktion war in diesem Jahr eine intensive Diskussion vorausgegangen, ob diese Veranstaltung überhaupt durchgeführt werden sollte. Auch ärztlicher Rat wurde eingeholt und dieser besagte, dass Bewegung an der frischen Luft und die Tatsache, dass die Müllsammler eher vereinzelt unterwegs sind keines falls schaden könne. Gewisse Regeln im sozialen Miteinander müssen jedoch eingehalten werden. Die Gemeinde hat ihre Konsequenz gezogen und statt einem gemütlichen Beisammensitzen bei Erbsensuppe gab es eine Wurst auf die Hand.
Nahezu 130 Personen, so viele wie lange nicht mehr, waren gemeldet und sammelten fleißig Müll ein. Innerhalb von zwei Stunden füllten diese viele blaue Müllsäcke, welche am Ende alle auf dem Bauhof zusammengetragen wurden. Die beteiligten Vereine aktivierten vor allem ihre Kinder- und Jugendabteilungen, um sie für das Thema Umweltschutz und sauberes Elz zu sensibilisieren. Bürgermeister Horst Kaiser fasste einzelne Stimmen zusammen, die mehrheitlich angaben, dass die Sammelstellen insgesamt sauberer als in den Jahren zuvor vorgefunden wurden. Ein großer Erfolg der jährlichen Müllsammelaktion. Hierzu muss allerdings angemerkt werden, dass sich auch immer wieder regelrechte Abfall-Hotspots finden, wo große Mengen an illegal entsorgtem Müll vorgefunden werden, der dann immer schnellstmöglich von den Bauhofmitarbeitern entsorgt wird.
Die entlang der Sammelstrecken abgestellten Müllsäcke sammelte der Bauhof ein und brachte alles auf den Bauhof, wo die Müllsammelhelfer dann das Gesamtergebnis ihrer Arbeit sehen konnten. Viel Alltägliches, aber auch Kuriositäten konnten da erstaunte Augen erblicken, vom weggeworfenen Teppich über eine Gasflasche bis hin zu jede Menge Pfandflaschen, wo man sich fragt warum diese weggeworfen werden, denn Geld wirft schließlich auch niemand weg! Einfach unglaublich, was Menschen einfach achtlos in die Natur werfen!

 



Gemeinde Elz ehrte erfolgreiche Sportler

165 Sportler aus acht Vereinen wurden von ihren Vereinsvorständen für die Sportlerehrung der Gemeinde Elz gemeldet. Von Kreismeistern bis zu Deutschen Meistern reichte das Titelspektrum, das Bürgermeister Horst Kaiser während einer Feierstunde im Bürgerhaus auszeichnen durfte.
In seiner Begrüßungsrede betonte er die Wichtigkeit der Ausrichtung einer solchen Ehrungsveranstaltung. Zunächst geht es einmal darum, die besonderen Leistungen der Elzer Sportler auch einmal öffentlich zu würdigen. Sportliche Erfolge sind dabei natürlich auch ein Aushängeschild für eine Gemeinde. Viel wichtiger aber noch ist es den Vereinen, ihren Vorständen und Trainern während einer solchen Veranstaltung für ihr Engagement in Sachen Sportförderung zu danken. Die Arbeit der Sporttreibenden Vereine, vor allem die Jugendarbeit ist für die Kommunen unverzichtbar. Deshalb unterstützt und fördert die Gemeinde Elz den Sport mit Zuwendungen und sorgt für die entsprechende Sportstätteninfrastruktur.
Die Ehrungsveranstaltung wurde in ein kleines Rahmenprogramm eingebettet. Die Gardetanzabteilung des SV Elz unter der Leitung von Angelina Hejny sorgte zu Beginn und im Mittelteil der Veranstaltung für Unterhaltung und eine Augenweide. 31 Mädchen und zwei Solomariechen im Alter zwischen 8 und 16 Jahren tanzen dabei auf der Bühne. Zum Abschluss gaben sechs Kindertanzpaare des ATC Oranien Lateinamerikanische Tänze zum Besten. Durch das Programm des Nachmittags führte Sabine Stückel, die auch gekonnt, als „alte Leichtathletin“ die Ehrungen moderierte.
Bei so vielen Ehrungen hatten die Verantwortlichen alle Hände voll zu tun. Unterstützt wurde der Bürgermeister bei den einzelnen Gratulationen mit der Übergabe der entsprechenden Urkunde und eines Präsents von Ina Arnold und Jennifer Höhler. Blumen gab es zusätzlich für ganz besondere Leistungen.
Zwei der höchsten Titelträger, Gewichtheber Bernhard Riehn vom TV Elz sowie Tischtennisass Werner Englisch vom TTC Elz konnten leider nicht an der Ehrungsveranstaltung teilnehmen. Der gebürtige Pole Piotr Frackowiak vom TTC Elz nahm die Auszeichnung jedoch gerne persönlich entgegen und freute sich nach etlichen polnischen Titeln nun endlich auch den Deutschen Meistertitel seines Wahlheimatlandes inne zu haben.
Stolz dürfen alle erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler auf ihre Leistungen sein, die nicht nur Talent, sondern auch Willen und Ehrgeiz erfordern – Stolz ist auch die Gemeinde Elz!
Zum Abschluss der Sportlerehrung versammelten sich dann alle erfolgreichen Titelträger noch einmal auf der Bühne zum gemeinsamen Gruppenfoto.

 



Jahreshauptversammlung der Elzer Feuerwehr

Elzer Feuerwehr leistete vergangenes Jahr ehrenamtlich 11.781 Arbeitsstunden
Ein bewegtes Jahr mit vielen Aktivitäten liegt hinter den 58 Aktiven der Elzer Feuerwehr: sie rückten 2019 zu insgesamt 123 Einsätzen aus.
Bei den Einsätzen konnten 14 Menschen aus Notlagen gerettet werden, für fünf Menschen kam leider jede Hilfe zu spät, berichtete Wehrführer Hilmar von Schenck bei der Jahreshauptversammlung im Nassauer Hof.
Insgesamt waren 38 Brandeinsätze zu bewältigen, die Bandbreite erstreckte sich vom Brand von Hecken, über Fahrzeugbrände bis hin zu Brandeinsätzen in Firmen- und Wohngebäuden.
Bei den 85 Hilfeleistungs-Einsätzen reichte das Spektrum von der Notfall-Türöffnung bis hin zu schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Menschen. Darunter waren auch sieben Einsätze mit Austritt von Gefahrstoffen.
14 Mal waren die Elzer Floriansjünger mit unterschiedlichsten Aufgabenstellungen auf der Autobahn, sowie zehn Mal außerhalb der Gemeindegrenzen im Einsatz.
Insgesamt, so von Schenck in seinem Jahresbericht, haben die Mitglieder der Einsatzabteilung dafür freiwillig und ehrenamtlich 11.781 unentgeltliche Arbeitsstunden aufgewendet.
41 Übungen am Standort mit über 2.400 Übungsstunden wurden von den Ausbildern gestaltet. Die besten Übungsbesuche hatten Gunther Heinritz und Christoph Hunsänger vorzuweisen, die je 40 Übungen besuchten.
Der Personalbestand der Einsatzabteilung ist im vergangenen Jahr auf 58 Aktive angestiegen, da sieben neue Aktive in die Einsatzabteilung eingetreten sind.
Dennoch sucht die Feuerwehr Elz nach wie vor Einsatzkräfte für den Tagesalarm -auch aus anderen Feuerwehren- die tagsüber in Elz arbeiten.

 



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