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Erfolgreiche Sportler per Videoschaltung geehrt

37 Sportler aus sechs Vereinen wurden von ihren Vereinsvorständen für die Sportlerehrung der Gemeinde Elz gemeldet. Von Kreismeistern bis zu Deutschen Meistern reichte das Titelspektrum, das Bürgermeister Horst Kaiser während einer kleinen Feierstunde in diesem Jahr auszeichnen durfte. Dieses Jahr bleibt auch wie das vergangene besonders: Zum ersten Mal seit Beginn der Sportlerehrung fand diese nicht präsent im Elzer Bürgerhaus statt, sondern gestaltete sich, der Corona-Lage geschuldet, digital in einer Videoschaltkonferenz. Zu diesem Treffen, jeder zuhause an seinem Computer, waren die gemeldeten Sportler, die Übungsleiter und die Vertreter der einzelnen Vereinsvorstände geladen. Diese Schalte war auch aufgrund der überschaubaren Teilnehmerzahl gut möglich. Denn die durchführbaren Wettkämpfe bei Sportveranstaltungen waren im vergangenen Jahr eher gering, gerade im Erwachsenenbereich. Viele sportliche Austragungen sind der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen und konnten nicht ausgerichtet werden.
In seiner Begrüßungsrede betonte Bürgermeister Horst Kaiser die Wichtigkeit der Durchführung einer solchen digitalen Ehrungsveranstaltung trotz der widrigen Umstände. Zunächst geht es einmal darum, die besonderen Leistungen und Erfolge der Elzer Sportler unter erschwerten Bedingungen zu würdigen. Sportliche Erfolge sind dabei natürlich auch ein Aushängeschild für eine Gemeinde. Viel wichtiger aber noch ist es, den Vereinen, ihren Vorständen und Trainern während einer solchen Veranstaltung für ihr Engagement in Sachen Sportförderung zu danken. Die Arbeit der Sporttreibenden Vereine, vor allem die Jugendarbeit ist für die Kommunen unverzichtbar. Deshalb unterstützt und fördert die Gemeinde Elz den Sport mit Zuwendungen und sorgt für die entsprechende Sportstätteninfrastruktur.
Durch die Corona-Pandemie steht jetzt seit über einem Jahr fast alles still! Auch der Sport und die Vereine leiden unter dieser Situation, einzig Individualsport und Kindertraining im Freien ist da derzeit möglich.
Dass man trotzdem als Verein viel tun kann und sogar in einer solchen Situation noch Mitglieder dazu gewinnen kann, zeigt die Turnabteilung des TV Elz:
Die Turnabteilung des größten Elzer Sportvereins hat die letzten Monate durch Videotraining sogar noch Aktive dazugewonnen, wie Elena Stähler erzählt. Gerätetraining in der Halle ist derzeit noch nicht erlaubt. Jedoch können sich die jüngeren Sportler bis 14 Jahren zu Trainingsstunden auf dem weiträumigen Turnplatz hinter der vereinseigenen Turnhalle treffen, wo Abstände untereinander problemlos eingehalten werden können. „Entscheidend ist, alternative Angebote zu machen, sich weiter um seine Sportler zu kümmern“, rät Elena Stähler. Sie kenne nämlich auch Sportvereine, die während der letzten Monate überhaupt nichts mehr getan hätten. Und wenn man über Monate kaum Kontakt zu seinen Aktiven pflege, dann könne man auch schnell Nachwuchssportler verlieren. Die Auswirkungen der Pandemielage auf den Sportbetrieb hat auch dem Elzer Turnverein zunächst einmal sehr weh getan.
Die Leistungsturnerinnen des Landesliga-Kaders hatten sich top auf die Saison vorbereitet, wollten den Aufstieg schaffen und dann kam eine Woche vor dem ersten Wettkampf der Lockdown. Doch die depressive Phase der Turnerinnen hielt nicht lange an. Sie machten weiter, drei Mal die Woche Onlinetraining und noch einmal die Woche Zusatztraining. Für Kraftübungen, Rad fahren oder Laufen braucht man ja keine Gruppe. Beim Onlinetraining gab es sogar Hausaufgaben, die die pflichtbewussten Leistungsturnerinnen laut ihrer Trainerin aus eigener Motivation auch konzentriert abarbeiteten. Fünf Aktivengruppen der Turnabteilung machen derzeit beim TV Elz Online-Training. Drei der Gruppen können mittlerweile auch zusätzlich wieder auf dem Turnplatz trainieren. War es für die Jüngeren wirklich ein psychisches Problem, sich über Wochen nicht persönlich zu sehen? Sophia Stähler erzählt, dass es für die Vier- und Fünfjährigen sogar ein Riesenspaß gewesen sei, sich erstmals über Kameras unterhalten zu können. Da der TV in der Corona-Zeit etwas geboten habe, sei er belohnt worden und habe neue Mitstreiter gewonnen, die in der Pandemiephase eben nach anderen Möglichkeiten gesucht hätten, sich in einer Gemeinschaft weiter sportlich zu betätigen.
Ein Rahmenprogramm gab die Videokonferenz nicht her und auch die bekannte Moderation der Veranstaltung wurde vom Gastgeber Horst Kaiser selbst übernommen. Dieser ehrte dann auch jeden einzelnen Erfolg aus dem vergangenen Jahr und beglückwünschte die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler. Das anerkennende Präsent und die Urkunde für jeden Einzelnen konnten leider nicht persönlich übergeben werden. Hier sind die Übungsleiter der Vereine gebeten, alles in den nächsten Tagen im Ordnungsamt abzuholen und an die Geehrten zu verteilen und zu übergeben.
Besonders ist die Leistung von Jonathan Noll aus dieser Veranstaltung hervorzuheben. Er erzielte den ersten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Rasenkraft-Dreikampf für den TV Elz. (abl, rk)

Bildunterschriften:
1. 3 x Turnabteilung auf dem Turnplatz, Fotos von R. Klöppel
2. Ina Ehrmann beim Hürdenlauf, Foto privat
3. Jonathan Noll und sein Trainingspartner Nico Lauf, Foto Sonja Noll

Hier finden sie alle Geehrten aufgeführt, die im vergangenen Jahr einen sportlichen Titel erzielt haben:



Stolpersteinverlegung in Elz
Erinnerungen wachhalten
Am Freitag wurden in der Mühlstraße 14 a fünf Stolpersteine für die Familie Ellendmann verlegt. Vier Steine wurden neuverlegt. Aufgrund neuer Dokumente kam ein fünfter Stein hinzu.
Die Stolpersteine für Bella, Isaak, Fanny und Ruth Ellendmann verschwanden Anfang Oktober nach Pflasterarbeiten und trotz polizeilicher Ermittlungen sind sie nicht mehr aufgetaucht. Recht schnell war jedoch klar, dass diese Steine wieder verlegt werden sollen und daher bestellte die Gemeinde Ersatz bei Gunter Demnig, dem Initiator des Stolpersteinprojektes. Durch weitere Dokumente konnte inzwischen ein weiteres Familienmitglied identifiziert werden, so dass am Freitag fünf Steine verlegt werden konnten. Gunter Demnig konnte den Termin selbst nicht wahrnehmen, daher ließen die Mitarbeiter des Bauhofs die Stolpersteine ins Pflaster ein. Am Nachmittag fand ein Gedenken für die Familie statt.
Bürgermeister Horst Kaiser bedankte sich bei Martina Hartmann-Menz für ihre Recherchen. Weiterhin bedankte er sich bei Ulrich Schoth, dem die neuen Erkenntnisse zu verdanken sind. Die Familie von Ulrich Schoth wohnte ebenfalls in dem Haus und der Vater schrieb seine Erinnerungen nieder, so dass bekannt wurde, dass die Familie Ellendmann nicht nur zwei Töchter hatte, sondern mit Hermann auch noch ein ältester Sohn existiert.
Martina Hartmann-Menz freut sich über solche Dokumente. „Es sind viele Bruchstücke, die sich hier an diesem Ort zusammenfügen“, erzählte sie. Im letzten Herbst gab es den Hinweis der Familie Schoth, dass es drei Kinder gab. In den Dokumenten des Vaters fand sich folgender Hinweis: „Anfang der 30er Jahre fand die jüdische Familie Ellendmann, von Polen kommend, im Hause meiner Eltern eine Bleibe. Solange die Familie bei uns wohnte, war sie ohne Arbeit. Sie hatten drei Kinder.“ So sei Hermann, etwa 20 Jahre alt, Gärtner in Limburg gewesen. Seine Schwestern waren Fanny (17) und Ruth (etwa 7). Die Mutter Bella war in Sprachen fit, denn sie half dem jungen Schoth, wenn er bei Französisch nicht weiter wusste. „Wir haben damals den Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfe der jüdischen Familien bewundert, weil es Vergleichbares bei den Einheimischen nicht gab“, so weiter in den Aufzeichnungen, „Die Hetze gegen die Juden nahm bedrohliche Formen an. Etwa gegen 1936 verließ die Familie Ellendmann, die bettelarm war, aber unterstützt von der Familie Rosenthal aus Limburg, unser Land.“ Leider gelang es der Familie nicht, dem Holocaust zu entkommen. Die Spuren von Isaak und Bella Ellendmann sowie ihren Töchtern verlieren sich in Polen, wo sie wahrscheinlich ermordet wurden. Hermann Ellendmann kehrte 1938 nochmal zurück, wurde 1939 verhaftet und kam nach Sachsenhausen. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt. Die Aufzeichnungen der Familie Schoth konnte Hartmann Menz mit Dokumenten aus den Archiven ergänzen. So hat Hermann eine Lehre als Gärtner im jüdischen Kinder- und Landschulheim in Caputh (Brandenburg) absolviert. Nach seinem Wegzug aus Elz heiratete er Else Bial und 1937 bekam die Familie den Sohn Peter May. Auch Else Bial und ihr Sohn wurden Anfang der 40er Jahre aus Berlin deportiert und ihre Spur verliert sich danach.
Hartmann-Menz dankte der Familie Schoth für die Unterlagen: „Auf diese Weise ist es möglich geworden, ein Stück Lokalgeschichte zu rekonstruieren und für die Erinnerungsarbeit vor Ort nutzbar zu machen.“
An der Gedenkveranstaltung nahmen ebenfalls zwei Schüler der 10.Klasse der Erlenbachschule teil. Zusammen mit der Lehrerin Rebekka Neuser begleiten sie das Stolpersteinprojekt in Elz von Anfang an aktiv mit. „Es ist für uns eine Chance, Regionalgeschichte zu erfahren. Geschichte wird durch dieses Projekt greifbar und erlebbar“, so Neuser. Sie bedankt sich bei allen, Geschichte so zu erleben. Es sei ein Unterschied, über diese Zeit im Geschichtsbuch zu lesen, oder Biografien von Menschen zu erarbeiten, welche direkt vor Ort lebten. Und so ist es ihr und ihren Schülern wichtig, dass die Menschen und ihr Leid nicht vergessen werden.
Zum Abschluss sprachen Pfarrer Steffen Henrich und Pfarrerin Monika Rupprecht ein Gebet. Die jüdische Gemeinde übermittelte ein Grußwort. Aufgrund der Vorbereitungen zum Pessachfest konnten sie selbst nicht anwesend sein. (hl)

Der Osterhase schaut trotz Corona vorbei


Auch zum zweiten Corona-Osterfest schickt der Osterhase wieder einen Vertreter nach Elz. Seinen hölzernen Boten haben die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs bereits am Eingang zum Hirtenplatz aufgestellt. Den 6,20 Meter hohen Meister Lampe, der zur Sicherheit zwei Meter in die Erde eingelassen wird, hat Daniel Mörsdorf gesägt. Der Forstwirtschaftsmeister aus Elz folgte damals dem Vorschlag des inzwischen leider verstorbenen Hermann Schlag, dem früheren Ordnungsamtsleiter, der auf einem Basar ein passendes Holzmodell entdeckt hatte. Zwölf Jahre hat der Hase nun schon auf dem Buckel und das Fichtenholz hatte mittlerweile eine silberne Patina angelegt. Die Oberfläche wurde jetzt vom Bauhof aufgefrischt. Die Farbe des Hasenfells leuchtet nun wieder besonders glänzend in der Frühlingssonne der passt schön zu dem österlichen Nest, das der Obst- und Gartenbauverein nun schon seit 2011 immer um die Holzfigur anlegt und natürlich auch pflegt. Wenn die Osterzeit vorbei ist, verschwindet der übergroße Holzhase wieder in seinem Hasenbau. Dort, im Depot in Görgeshausen ist er bis zur nächsten Ostersaison gut aufgehoben und wartet auf seinen erneuten Einsatz.

Für die vielen Kinder versteckt der Osterhase bestimmt auch trotz der Virusplage viele Nester mit bunten Eiern als Hoffnungssymbole in den Gärten der Elzer. Diesen Auftrag hat er jedenfalls sicher!

Natur hatte Frühjahrsputz trotz Corona dringend nötig
Die Aktion „Sauberhaftes Elz“ hat sich im Frühjahr zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde Elz etabliert. Bereits zum 15. Mal rief die Gemeinde alle Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf, in und um Elz den Müll einzusammeln.
Aufgrund der stürmisch und regnerisch gemeldeten Wetterlage wurde die Reinigungsaktion der Natur um eine Woche von Samstag, 13. März auf Samstag, 20. März 2021 von 10.00 bis 12.00 Uhr verschoben! Diese Terminverschiebung zeigte sich als sinnvoll, konnte das Projekt so bei kaltem, aber schönem und vor allem trockenem Wetter durchgeführt werden.
Die Durchführung dieser Müllsammelaktion hatte trotz oder gerade wegen Corona ihre absolute Berechtigung!
Viele Menschen nutzen die freie Natur, gehen viel spazieren und wandern, oder treiben Sport im Freien, um der Pandemie ein Stück weit zu entkommen und Ausgleich im anhaltenden Lookdown zu finden. Das Ergebnis dieses Freiluftdrangs ist deutlich mehr Müll und Unrat auf Feldern, Wiesen, Wegen, in Gräben, an Bächen und Flüssen und im Wald. Masken in allen Formen und Farben zählen dabei in Massen zu den Hauptfundstücken. Unglaublich, was Menschen aber sonst noch so einfach achtlos in die Natur werfen. An manchen Stellen taten sich regelreichte Müll-Hotspots auf, die es zu beseitigen galt!
Rund 100 Personen aus Vereinen und Gruppierungen, aber auch aus Familien und Einzelpersonen hatten sich gemeldet und in Kleingruppen, meist zu zweit, ganz coronakonform fleißig Müll eingesammelt. Von vielen unterschiedlichen Treffpunkten aus verteilten sich die Minigrüppchen mit Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet in alle Richtungen der Gemarkung. Innerhalb von zwei Stunden füllten diese unzählige blaue Müllsäcke, die an strategischen Stellen am Wegesrand abgestellt wurden. Die Bauhofmitarbeiter unter Ralf Schäfer, der Ordnungsamtsleiter Markus Schmidt und auch Bürgermeister Horst Kaiser sammelten dann die Müllsäcke mit den Bauhoffahrzeugen ein und brachten alles auf die Müllsammelstelle zum Bauhof, wo sich dann ein Berg an Unrat auftürmte.
Das gemeinsame Abschlussessen aller Helfer auf dem Gemeindebauhof musste in diesem Jahr aufgrund der Kontaktbeschränkungen leider ausfallen. Ein herzliches Dankeschön des Bürgermeisters und eine Tafel fair gehandelte Schokolade an alle freiwilligen Müllsammler musste in diesem Jahr leider ausreichen. „Diese Aktion zeigt uns wieder einmal mehr, dass die Elzer auch ohne eine große Belohnung bereit sind, sich für ein positives und sauberes Wohnumfeld einzusetzen und die Natur rund um Elz zu reinigen. Dafür vielen Dank!“, betonte der Bürgermeister. „Im nächsten Jahr lässt die Situation dann bestimmt wieder einen gemeinsamen Abschluss zu!“, meinte er hoffnungsvoll.

Bildunterschrift: Viele Kleingruppen waren coronakonform unterwegs, um Müll zu sammeln. Alleine auf der Strecke vom Ortsausgang Elz entlang der B8 Richtung Malmeneich kam eine Pritschenwagenladung Abfall zusammen.

Faire Rosen für Frauenrechte
Elz macht sich stark für Flower Power
• Bereits jede dritte Rose in Deutschland trägt das Fairtrade-Siegel
• Faire Rosen für bessere Arbeitsbedingungen und Geschlechtergerechtigkeit in Ostafrika
• Elz macht mit: Pandemietaugliche Rosenaktion auf dem Platz vor der KSK

Rosen sind ein ideales Geschenk, um „Alles Gute“, „Danke“ oder „ich liebe dich“ zu sagen. Was sich aber nur wenige bewusstmachen: Im Rosenanbau herrschen oft schlechte Arbeitsbedingungen. Die meisten Rosen kommen aus ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Äthiopien und Tansania. Dort arbeiten viele Frauen als Pflückerinnen unter schlechten Bedingungen. Dass es auch anders geht, darauf machte die Aktion „Flower Power“ von Fairtrade aufmerksam. Denn es gibt Alternativen. Schon jede dritte Rose, die in Deutschland verkauft wird, ist fair gehandelt und trägt das Fairtrade-Siegel. Das bedeutet für die Frauen auf den Blumenfarmen: mehr Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen. Elz hat bei der Aktion für mehr fairen Handel mit Blumen mitgemacht und ruft dazu auf: „Sag’s mit fairen Rosen!“

Fairtrade-Gemeinde Elz geht als Vorbild voran
Seit über drei Jahren ist Elz nun ausgezeichnete Fairtrade-Gemeinde und hat sich mit diesem Titel verpflichtet, faire Handelsbedingungen auf lokaler Ebene zu fördern. „Wir wollen die Bevölkerung aufklären und Vorbild sein. Außerdem wollen wir mit unserer fairen Rosenstation einen Farbtupfer und Lichtblick in dieser Pandemie setzen,“ sagte Bürgermeister Horst Kaiser. Auf dem zentralen Platz vor der KSK wurde zum Internationalen Weltfrauentag, am 8. März, eine mobile Rosen-Pop-Up-Station aufgebaut. Passanten, hier überwiegend an diesem Tag die Frauen, durften eine faire Rose mitnehmen und sich über den fairen Handel mit Blumen informieren. Alexandra Blättel, interne Frauenbeauftragte der Gemeinde Elz und Hauptamtliche der Fairtrade-Steuerungsgruppe konnte so mit dieser Aktion zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen ging es ihr darum, die Frauenrechte in unserer Gesellschaft weiter zu stärken und zum anderen auf den fairen Handel und die Sinnhaftigkeit des Konsums fairer Produkte aufmerksam zu machen. Auch die 1. Beigeordnete Ingrid Friedrich unterstützte die Rosenaktion zum Weltfrauentag an diesem Vormittag tatkräftig.

Flower Power für mehr Gleichberechtigung in den Anbauländern
Fairtrade hat sich zur Aufgabe gemacht, die Position von Frauen in Produzentenländern zu stärken – sei es im Job, in den Gemeinden oder in der Familie. Die Fairtrade-Standards schreiben vor, dass Blumenplantagen ihre weiblichen Mitarbeiterinnen mit Hilfe einer Gender-Strategie fördern müssen. Konkret heißt das, dass Frauen an Weiterbildungen teilnehmen, in Gremien ihre Bedürfnisse vertreten werden und sie so eine Stimme erhalten. Durch diesen Ansatz gewinnen sie zunehmend an Selbstvertrauen und qualifizieren sich für Führungsaufgaben, die bisher Männern vorbehalten waren. Eine Studie belegte jüngst, dass dies zu Fortschritten in der Gleichberechtigung führt.

Hintergrund:
Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern setzt sich dafür ein, den Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen. www.fairtrade-deutschland.de

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Fairtrade-Organisationen aus 25 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards. www.fairtrade.net

Alle beteiligten Akteure entlang der Lieferkette werden regelmäßig von FLOCERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft arbeitet mit einem unabhängigen und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 17065 (DIN EN 45011). www.flocert.net

Erlenbachschule engagiert sich für mehr Nachhaltigkeit und siegt beim Schulwettbewerb
Hessische Umweltministerin kürt beim Kreativwettbewerb „Unsere Schule 2030 – Aus Träumen wird Nachhaltigkeit“ sechs Preisträgerschulen und verleiht Sonderpreis für Nachhaltigkeitssong
„Ich bin beeindruckt über die zahlreichen und vielfältigen Einsendungen zu unserem Kreativwettbewerb ‚Unsere Schule 2030 – Aus Träumen wird Nachhaltigkeit‘. Insgesamt haben wir 32 Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern sämtlicher Schulformen ab Jahrgangsstufe 5 aus ganz Hessen erhalten. Ich freue mich, dass ich heute sechs Schulen für ihr Engagement auszeichnen und jeder eine Urkunde verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro überreichen darf. Ein symbolischer Sonderpreis geht an die Rehbergschule in Herborn für einen selbstgeschriebenen Nachhaltigkeitssong“, sagte Umweltministerin Priska Hinz anlässlich der virtuellen Preisverleihung.

Im Rahmen des Theaterkurses des Ästhetischen Bandes des Jahrgangs 5 an der Erlenbachschule, thematisierten die SchülerInnen verschiedene Einsatzmöglichkeiten für Nachhaltigkeit an der Schule. Die vom Theaterkurs vielfältigen im Unterricht gesammelten Vorschläge wurden in Theaterszenen dargestellt und in einem Video festgehalten. Der Fokus liegt auf Mobilität, Mobbing, gegenseitige Unterstützung und gutes und kostenloses Mittagessen im Schulalltag. Mit dem Preisgeld soll ein Getränke-/Wasserspender mit Flaschen und Bechern angeschafft werden und der Schulkiosk soll verbessert werden. Hierdurch möchte die Erlenbachschule als zertifizierte hessische Umweltschule nicht nur ihren Beitrag zu weniger Plastikmüll leisten, sondern auch ihren Schwerpunkt einer Schule als gesunden Lebensraum weiter ausbauen, denn der kostenlose Zugang zu gesundem Trinkwasser im Verlauf eines Schulalltags sollte selbstverständlich sein. Die ungebremste kreative Energie der Kinder zeigt sich im Anschluss der Gewinnbenachrichtigung, denn sie sind sich schnell einig, dass die Schulbechergestaltung ebenfalls über einen Kreativwettbewerb laufen soll aber diesmal innerhalb der ganzen Schule. Beate Kallenbach, die Rektorin der Erlenbachschule, ist von den zahlreichen und kreativen Ideen und vor allem vom Einsatz der SchülerInnen begeistert.
„Der Wettbewerb zeigt, dass Schülerinnen und Schüler sehr gute und auch umsetzbare Ideen haben. Und dass sie aktiv zu einer nachhaltigen Schule beitragen möchten. Wenn man bedenkt, dass an vielen Schulen im Bewerbungszeitraum aufgrund verschärfter Corona-Maßnahmen auf Distanz unterrichtet wurde, ist das Engagement umso bemerkenswerter. Ich danke allen Schülerinnen und Schülern, die zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Konzepte erarbeitet haben, um ihre Visionen eines nachhaltigen Schullebens anhand von Postern, Kurzvideos, Spielen oder Bastelarbeiten greifbar zu machen“, erklärte die Ministerin. Die eingereichten Konzepte reichen von Schulgartenprojekten über Wasserspender, einer Strategie zur Plastikvermeidung bis hin zu nachhaltigen Mobilitätslösungen und Ansätzen für ein digitales Schulleben. „Das zeigt, wie vielseitig der Einsatz für mehr Nachhaltigkeit sein kann und dass man auch mit kleineren Projekten viel erreichen kann.“

Die weiteren Preisträger sind die Klasse 6bc des Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg, die Klassen 7,8 und 9 der Friedrich-Stoltze-Schule in Königstein im Taunus, der Wahlunterricht Nachhaltigkeit der Klasse 9 der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule in Homberg Efze und der LK Erdkunde der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau sowie das 10. bis 13. Schulbesuchsjahr der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Hofheim am Taunus.

Hintergrund
Die Preisträger wurden von einer sechsköpfigen Fachjury bestehend aus Mitgliedern der Nachhaltigkeitsstrategie ausgewählt. Unter dem Motto „Unsere Schule 2030 – Aus Träumen wird Nachhaltigkeit“ startete?die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen einen Kreativwettbewerb für Schulen im Rahmen des Monats der Nachhaltigkeit, den das Hessische Kultusministerium für November 2020 ausgerufen hatte.? Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 konnten gemeinsam mit ihren Lehrkräften ihre Vorstellungen einer idealen nachhaltigen Schule entwickeln und ihre kreativen Konzepte vom 2. November bis zum 15. Dezember einreichen. Basis und Ideengeber für den Kreativwettbewerb war das Leitbild der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen.

Weitere Informationen sind unter www.hessen-nachhaltig.de zu finden.
Das Video, mit dem der Preis gewonnen wurde, finden Sie auf unserer Homepage:
https://erlenbachschule-elz.de/start/schulwettbewerb-schule-2030/
Link zum Film: https://youtu.be/4YGlrkclANo

Ansprechpartnerin: Rebekka Neuser, Erlenbachschule Elz

Schwerer Verkehrsunfall mit 4 Verletzten


Zu einem schweren Verkehrsunfall in der Limburger Straße wurde die Feuerwehr Elz sowie ein Großaufgebot an Rettungskräften am Samstagnachmittag, 27. Februar, um 14.24 Uhr alarmiert.

In Höhe eines Zebrastreifens hinter dem Bahnübergang war in Fahrtrichtung Limburg ein Pkw auf ein stehendes Fahrzeug aufgefahren. Dabei wurden drei Erwachsene und ein Kind so verletzt, dass sie in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Zudem liefen größere Mengen Betriebsmittel aus.

Um ein sicheres Arbeiten für den Rettungsdienst und die Feuerwehr-Einsatzkräfte zu ermöglichen, wurde die Limburger Straße während des Einsatzes voll gesperrt.
Es kam zu langen Rückstaus.

„Einheitsbuddeln“ am Elbbach
Im Jahr 2019 wurde die Aktion „Einheitsbuddeln“ in Schleswig-Holstein zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ins Leben gerufen. Durch diese Aktion wurden bereits 177.000 Bäume deutschlandweit gepflanzt. Es ist eine Möglichkeit, aktiv etwas für Umweltschutz und Artenvielfalt zu tun. Im Dezember 2019 kam Arno Petri mit der Idee auf Frank Zei, SPD, zu, um diese auch in Elz umzusetzen. Nun wurden Flächen für diese Aktion gefunden und dem Antrag von Frank Zei wurde in der Gemeindevertretung zugestimmt.
Auf den Flächen im Bereich der Neumühle auf der anderen Seite des Elbbach können zukünftig in Rücksprache mit der Gemeinde rechts und links der Fahrradbrücke Bäume gepflanzt und Blumen gesät werden. Die Aktion richtet sich nicht nur an die Elzer Bürger und Bürgerinnen, sondern auch an die Vereine, Parteien, Schulen, Kitas und Firmen. Zum einen warb Frank Zei dafür, auch am 3. Oktober 2021 aktiv etwas zu machen. Aber er wies auch darauf hin, dass über das ganze Jahr zu Geburtstagen, Jubiläen oder „einfach nur die Liebe zur Natur“ die Menschen dazu anregt, dort aktiv zu werden. Die Pflanzung und Nutzung soll hier aber das ganze Jahr möglich sein.
Die Bäume und Flächen erfüllen damit nicht nur eine ökologische Bereicherung, sondern Stellen auch einen emotionalen Wert dar. „Ich denke, es ist neben dem positiven Effekt für unsere Umwelt auch eine gute Gelegenheit, den Zusammenhalt in unserer Gemeinde zu festigen“, so Zei in seiner Antragsbegründung. Gerne würde er mit Arno Petri auch ein Schild für diese Fläche stiften, auf dem über die Aktion informiert wird.
In Zusammenarbeit mit Andreas Schenk, CDU, konnte bereits der erste neue Bewohner auf der Fläche begrüßt werden. Der Nadelbaum hatte als Weihnachtsbaum ausgedient und fand nun einen neuen Platz, an dem er wachsen und gedeihen kann. Dies ist nachhaltig und aktiver Umweltschutz. Diese Fläche ist ein weiterer Baustein in einer lebenswerten Gemeinde, welche sich Klima- und Umweltschutz auf die Fahne geschrieben hat. Zukünftig sollen standortgerechte, regionale Pflanzen zugelassen werden, die auch für Insekten und Vögel eine Bereicherung des Lebensraumes darstellen. Die Gemeinde koordiniert die Aktion. (hl)

Flugunfall am Sonntagnachmittag

Zu einem Flugunfall am Flugplatz Elz wurde der Rüstzug der Feuerwehr Elz am Sonntag,
21. Februar, um 15.23 Uhr alarmiert.
Während des Startvorgangs war ein mit zwei Personen besetzter Tragkraftschrauber verunfallt und kam auf der Seite zu liegen. Dabei wurde eine im Fluggerät sitzende Frau eingeklemmt und schwer verletzt. Der Pilot trug leichte Verletzungen davon.
Zudem traten geringe Mengen Treibstoff und Hydrauliköl aus.
Nach dem Aufrichten des Fluggeräts und ihrer Befreiung, wurde die verletzte Person nach der Erstversorgung am Unfallort unter Notarztbegleitung vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert.
Neben der Feuerwehr Elz und Ersthelfern vom Flugplatz waren auch die „Helfer vor Ort“ des DRK Ortsverbandes Elz im Einsatz.

Die große Diamond Kappensitzung im Nassauer Land
Büttenreden, Gardetanz, Livemusik, Konfettiregen. Das Alles und noch viel mehr konnte man am Fastnachtssamstag aus den heimischen Wohnzimmern erleben. Die größte Live Kappensitzung Deutschlands mit 21 mitwirkenden Vereinen wurde live aus dem Elzer Bürgerhaus gesendet.
Die coronakonforme Sendungsproduktion knackte über den Abend eine Zuschauerzahl von 17.000 Views. Sogar über Grüße aus Kanada und Neuseeland durfte man sich freuen. Die Reaktionen aus den Reihen der Zuschauer waren durchweg positiv. Man freue sich über die Alternative und die Unterhaltung, so ein Zuschauer.
Eine abwechslungsreiche Fernsehsitzung mit Entertainment und professioneller Bühnenshow hatte sich Diamond Media Events vorgenommen und alle großen Fastnachtsvereine aus der Region mit ins Boot geholt. Die Moderation übernahmen neben Organisator Eric Schröder die beiden Elzer Zwillingsschwestern Connie Neu-Müller und Ulrike Wingenbach. Für musikalische Live Unterstützung sorgten Stefan Jung und Mario Meister. Auch Klaus-Peter Willsch sendete Grüße aus Berlin und das Kölner Dreigestirn grüßte die Sitzungszuschauer. Der Elzer Bürgermeister Horst Kaiser übernahm die Schirmherrschaft über die Veranstaltung. In der Sendung wurde er von seiner Stellvertreterin, dem bekannten Fastnachtsgesicht Ingrid Friedrich vertreten. Hexenmeister Gerhard Hammrich und Jörg Hammrich mit seinen Kindern Lena und Jannis beteiligten sich von den Rotjacken an der Sendung.
Die Sitzung bleibt weiterhin unter www.dmevt.de/helau online und kann angeschaut werden. Man bedanke sich bei allen Zuschauern und freue sich auf eine Wiederholung in 2022 – dann aber mit Publikum, teilt Geschäftsführer Eric Schröder am Schluss der Sendung nach einem großen Finale mit.

Nichts ist unmöglich an der Erlenbachschule
Weltweite Pandemie? Schulschließung? Ausgesetzter Präsenzunterricht?
Noch vor einem Jahr wäre die Antwort auf diese Fragen ein: „Quatsch!“, gewesen.
Noch vor einem Jahr feierten wir Fastnacht ohne Abstand.
Und jetzt?
Jetzt sind wir anders für unsere Schülerinnen und Schüler da. Für die Präsenzkinder öffnen sich die Türen wie immer um 7.40 Uhr und verlässlich können die angemeldeten Kinder bis 13.10 Uhr bei uns lernen.
Besonders ist aber, dass wir uns um 8.00 Uhr alle online treffen um gemeinsam zu lernen und den Tagesplan zu besprechen. Wer danach Fragen hat, wird nicht alleine gelassen. Während der kompletten Präsenzzeit sind die jeweiligen Lehrkräfte Ansprechpartner. Gibt es eine Frage, die man sich selbst nicht beantworten kann, genügt ein Klick und die Hilfe naht. Um 11.30 Uhr finden wir uns dann wieder alle zusammen reden, besprechen, klären und lachen gemeinsam.
Ja, wir reden hier von unserer Grundschule.
Und weil das alles möglich ist, feiern wir auch Fastnacht – online!
Das Team der Grundschule entwarf das Tütenlayout, druckte, schnitt aus, klebte und befüllte die „Fastnacht@home“-Kindertüten und sorgte dafür, dass sie die Kinder erreichte.
Pünktlich um 11.11 Uhr stiegen am Freitag, dem 12.02.2021 die ersten online-Klassenpartys und zumindest die Kinder zuhause durften sogar lauthals mitsingen.
Es ist uns wichtig, auch in schwierigen Zeiten für unser Schülerinnen und Schüler da zu sein, an Traditionen festzuhalten und die Musikalische Grundschule zu leben.

Nistenkästen für die Elzer Anlagen
Der Verschönerungsverein 1912 e.V. Elz freut sich über die Spende von 10 neuen
Nistkästen für die Elzer Anlagen.

Diese hat der 11-jährige Hermes Faust aus der Bachgasse, in der Zeit der Corona Pandemie
alleine geplant und erstellt. Hierfür ein großes Lob für die Idee, Eigeninitiative und Umsetzung. (Der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm).

Am Samstag, 6. Februar 2021 erfolgte die Übergabe der Nistkästen von Hermes Faust
an den Verschönerungsverein.

Die Elzer Anlagen sind hierfür der richtige Platz!
Nochmals ein herzliches Danke für die Leistung des jungen Erbauers.

Bildunterschrift:
1. Vorsitzender Karl Lindig, Kassierer Rainer Krämer, 2. Vorsitzender Georg Pauli sowie Hermes Faust

Zwei Bäume für Malmeneich
Seit Beginn der Woche ist Malmeneich um zwei Bäume reicher. Auf der Streuobstwiese in der Verlängerung der Straße zum Dorfgemeinschaftshaus pflanzte Andreas Schenk zusammen mit Otto Ganter und Dieter Gerlach von den Senioren des Kulturvereins Malmeneich zwei Linden zur Umrandung einer Bank.
Die Mittel für die zwei Bäume kommen aus dem CDU-Programm „250 Bäume für Elz und Malmeneich“, welches die Gemeindevertretung zusammen mit der SPD im letzten Jahr einstimmig beschlossen hat. Sie sollen ein Anstoß dafür sein, weitere Bäume in der Gemeinde zu pflanzen.
Daher ruft Andreas Schenk dazu auf, Flächen oder Standorte beim Bauamt der Gemeinde
(Herrn Schmitt unter Tel: 06431 9575-52) zu melden, auf denen Bäume gepflanzt werden können.
Die beiden „Senioren“ begrüßten dieses Engagement. Vor einiger Zeit pflanzten sie an gleicher Stelle zwei Eichen aus dem Wald, welche aus einer Naturverjüngung stammen, aber diese gingen nie richtig an. Jetzt zieren zwei staatliche Linden-Bäume die Fläche und laden zum Verweilen auf der Bank ein.
Die Senioren vom Kultur- und Freizeitverein sind normalerweise 12 Personen, welche sich um die Pflege der Bänke in und um Malmeneich kümmern, die Streuobstwiese am Sportplatz pflegen und das gesellige Miteinander genießen, was durch Corona ein wenig gelitten hat.

Frauen spenden Erlös der letzten Fastnachtskampagne

1.110 Euro Spende für einen guten Zweck

Als die Frauen bunt verkleidet die Beine über die Bühne schwingen konnten und mit wilden Sketchen und Musik die Besucher unterhielten, war die Welt noch in Ordnung. In diesem Jahr gibt es leider keine Frauenfastnacht, doch die Frauen wollten mit ihrem Erlös aus der letzten Sitzung etwas Gutes tun. Durch Corona lag erstmal das gesamte Miteinander brach doch jetzt haben sie die Spendengelder übergeben. Aufgrund der Situation war eine persönliche Spendenübergabe nicht möglich. Dennoch gab es große Freude auf beiden Seiten. Jeweils 555 Euro gingen an das Kinder- und Jugendhospiz in Koblenz sowie an den Bürgerfonds Elz.
Die Frauen haben schon immer den Erlös ihrer Frauenfastnacht für einen gemeinnützigen Zweck gespendet. Und auch wenn sie seit dem letzten Jahr eine Untergruppe im Kulturkreis Elz sind, wollten sie an dieser Tradition festhalten. Nach der Deckung der eigenen Ausgaben wurde der Erlös von 1.110 Euro gespendet.
Und die Frauen sind sich einig. Es ist so schade, dass in diesem Jahr keine Fastnacht möglich war und sie freuen sich darauf, wenn es im nächsten Jahr wieder eine Kampagne gibt.

Syna spendet 2.222 Euro an den Bürgerfonds Elz e.V.
Der Bürgerfonds Elz freut sich über eine Spende der Syna über 2.222 Euro.
„Die Corona-Pandemie hat jeden vor private und berufliche Herausforderungen gestellt. Da wir gut in den Regionen vernetzt sind, wissen wir, dass gerade die Vereine und Initiativen besonders große Schwierigkeiten hatten und haben. Uns ist es immer eine Herzensangelegenheit in unseren Regionen zu unterstützen. Darum hatten wir uns zum Jahresende entschlossen nochmal eine finanzielle Hilfe auszugeben. Ich freue mich, nun den Scheck dem Bürgerfonds Elz geben zu können“, so Uwe Steinebach, Syna-Kommunalmanager in Runkel.

Der Verein hat auch schon Ideen, wie er das Geld am besten einsetzen kann.
Der Bürgerfonds e.V. engagiert sich bereits seit seiner Gründung für bürgerschaftliches Engagement in der Gemeinde Elz. Dieses Engagement wird durch die Vorstandsmitglieder erbracht. Wir bekommen sowohl von den Kirchengemeinden als auch den Sozialämtern vor Ort, Hinweise über Notlagen in den Familien. Diesen Hinweisen gehen wir sofort nach, und besprechen mit den Familien wo der Schuh am engsten drückt. Im Vorstand werden dann die Soforthilfen besprochen, darüber abgestimmt und dann kann die Hilfe erfolgen. Wir arbeiten immer alle sehr diskret. Es soll niemand im Ort erfahren, wer Hilfsempfänger des Bürgerfonds ist.
In den Jahren vor der Pandemie erhielten wir auch über unsre Schulen vor Ort, Nachfragen, ob wir die Klassenfahrten von unbemittelten Schülern mitfinanzieren können. Es handelt sich hierbei um Schüler, deren Eltern keine Mittel nach HARTZ IV erhalten, aber deren Einkommen zu niedrig ist, um ihre Kinder selbst zu unterstützen. Nach Prüfung haben wir die Klassenfahrten mit 90% bezuschusst und der Elternanteil betrug 10%. Ebenso unterstützen wir Elzer Bürger, wenn Mietschulden, oder Verbindlichkeiten beim Energieversorger, Vermieter bestehen und die Abschaltung droht.
Auch helfen wir, wenn bei Bürgern mit eigenem Haus eine alte Heizungsanlag, Kühlschrank, Elektroherd oder sogar mehrfach schon Kinderbettchen fehlen oder ausfallen. Finanzierungen über die Hausbank erhalten diese Personengruppen nicht, deshalb sind wir froh über den Bürgerfonds und dessen unbürokratische Hilfe.
Gerne helfen wir zu Weihnachts- oder Osterzeit bedürftigen Familien mit Kindern, damit in den Familien dort die entsprechende Stimmung aufkommt. Bei alle dem, vergessen wir unsere Senioren in den Pflegeeinrichtungen und zu Haus nicht. Wir bedenken Sie jedes Jahr mit einer Zuwendung.
Im Jahr 2020 haben wir mit 11.846,40 € unsere Mitbürger in schwierigen Zeiten unterstützt.

Ohne die großzügige Spende der Syna könnten wir viele Projekte nicht unterstützten.
Im Namen unsrer ElzerInnen und des Vorstandes des Bürgerfonds Elz.e.V. bedanke ich mich sehr herzlich bei der Syna, und insbesondere bei Herrn Uwe Steinebach.

Ingrid Friedrich, Vorsitzende

Unternehmen spenden Altenheimbewohnern 2500 FFP2-Masken

Max-Stillger-Stiftung hat im Vorjahr 70.000 Euro für gute Zwecke in der Region ausgeschüttet / Hamm, Weil und Heus spontan dabei.
Nach Meinung vieler Unternehmer wird in der Corona-Politik zu viel geredet und zu wenig gehandelt - und zu langsam. Wie es ganz schnell und unkompliziert gehen kann, zeigte jetzt der Limburger Markus „Max“ Stillger. Seine Stiftung, das Architekturbüro Hamm + Partner (Bad Camberg), die HEUS-Betonwerke (Elz) und die Baufirma Albert Weil AG (Limburg) haben fünf Alten- und Pflegeheimen im Landkreis insgesamt 2500 FFP2-Masken im Wert von gut 5000 Euro gespendet. Legt man den Betrag zugrunde, den das Gesundheitsministerium den Apotheken erstattet, sind es 15.000 Euro. Der medizinische Mund- und Nasenschutz ist für die Bewohner bestimmt.
Stillger ist wie alle wegen der hohen Infektionszahlen in Senioreneinrichtungen besorgt. Seit Wochen regt er sich über die Ausstattung und Schutzvorkehrungen in zahlreichen Heimen auf, zuletzt kam noch der Ärger über den schlechten Impfstart hinzu. Als er nun auch noch von der schleppend verlaufenden Gutscheinausgabe für jeweils sechs FFP2-Masken an die über 60-Jährigen erfuhr, platzte ihm der Kragen. „An Impfstoff komme ich nicht dran, aber Masken sind doch problemlos zu beschaffen“, sagte der 58-Jährige und griff zum Telefon. „Die Sache war in zehn Minuten erledigt.“ In dieser Zeit hatte er mit Willi Hamm, Klaus Rohletter (Weil) sowie Heiner Eufinger und Johannes Meißner (HEUS) gesprochen und das Material geordert. Wenige Stunden später waren die Masken erteilt.

 



Spendenübergabe aus dem Kalenderverkauf 2021
Am Samstag, 23.01.2021, überreichte die Elzer SPD auf dem Gelände der Feuerwehr den Erlös der Kalenderaktion 2021 an die Freiwillige Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz Elz. Wegen der wiederum großen Nachfrage in der nun 6. Auflage konnten den beiden Vereinen je 800 € für ihre Jugendarbeit überreicht werden. Bei der Übergabe der insgesamt 1600 € schweren Schecks durch den Fraktionsvorsitzenden der SPD Thomas Lang betonte dieser die segensreiche und engagierte Vereinsarbeit für jeden Elzer Bürger, dankte aber auch im Besondern für deren tolle Jugendarbeit. Die Elzer SPD wisse genau, dass die Spendengelder hier – wie auch bei den vielen anderen Vereinen in Elz – an der richtigen Adresse und in den richtigen Händen seien. Auch im kommenden Jahr werde mit einer erneuten Kalenderaktion der Erlös an andere engagierte Elzer Vereine als kleines Dankeschön weitergeleitet werden.
Der Dank der SPD ging natürlich auch an alle Unterstützer, die zum Gelingen des Kalenders beigetragen hatten. Das gilt in besonderem Maße für das Elzer Gemeindearchiv mit Otto Purtauf an der Spitze, für die beteiligte Werbeagentur Weber sowie für Frau Geismar von Buch & Tee beim Verkauf des Kalenders. Thomas Lang dankte auch Werner Wittayer, Harry Mohr und Henry Klinger für „ihr glückliches Händchen“ in Bezug auf den Erfolg des „Historischen Kalenders 2021“.
Ein besonderes Dankeschön gilt aber allen Käufer*innen, ohne die dieser Erfolg nicht möglich wäre. Der „Historische Kalender“ möge sie mit Freude und ein paar schönen Erinnerungen durch das Jahr 2021 begleiten.

Auf dem Foto von links nach rechts: JW Dennis Schermuly, Leon Schneider (beide FFW) Thomas Lang, Henry Klinger (beide SPD), JW Ulrich Neu (DRK), Ernst Lehnhardt (SPD) und Matthias Schmidt (DRK)

75 Jahre CDU-Elz

Zum Gründungstag vor 75 Jahren eine Video-Konferenz mit 44 Teilnehmern

Am 18. Januar 1946 trafen sich in der Gaststätte Jakob Schneider (auch Jabo genannt im „Bunker“, heute Nassauer Hof) 20 Elzer Männer mit Bäckermeister Josef Friedrich an der Spitze, der im April 1945 von den Amerikanern in Elz als Bürgermeister eingesetzt worden war, und gründeten als eine der ersten im Kreis den CDU-Ortsverband Elz. Am gleichen Tag, 75 Jahre danach, trafen sich visuell 44 Frauen und Männer aufgrund der Corona-Pandemie in einer Videokonferenz und erinnerten in einer damit ungewöhnlichen Feierstunde über ihre Bildschirme an die Verdienste der Gründerväter der Elzer CDU.
War die aktuelle Feierstunde für den amtierenden CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Jürgen Wilhelm schon ungewöhnlich, so waren für ihn und seine politischen Freunde die Erfolge und Leistungen der CDU schon außergewöhnlich. Denn nur einmal in der Zeit nach dem Kriege, man schrieb das Jahr 1993 mit dem Einzug der Bürgerliste (FWG) in die Gemeindevertretung, verfehlte die CDU die absolute Mehrheit. Diese aber hat sie längst wieder inne. Alle bisherigen Bürgermeister wie Josef Friedrich, Theo Michaely, Günter Schmitt, Winfried Schumacher und Horst Kaiser habe die CDU gestellt.
Die nahezu zweieinhalbstündige Zeit ihrer digitalen Zusammenkunft zur 75-Jahrfeier widmeten die Teilnehmer(innen) überwiegend dem Dank an die Arbeit ihrer Vorgänger und den für die Gemeinde Elz erbrachten Leistungen. CDU-Vorsitzender Jürgen Wilhelm konnte als Videogäste unter anderem den Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch, den hessischen Staatssekretär im Innenministerium und neues Bundesvorstandsmitglied der CDU, Stefan Heck, Regierungspräsident Christoph Ullrich, Altlandrat Manfred Michel, den früheren Bürgermeister Günter Schmitt, den CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Andreas Hofmeister sowie Bürgermeister Horst Kaiser und die Erste Beigeordnete Ingrid Friedrich begrüßen.

 



Sternsingerinnen und Sternsinger sagen DANKE!
Anfang des Jahres waren viele fleißige Helferinnen und Helfer in Elz und Malmeneich unterwegs, um als „Sternsinger inkognito“ Segensaufkleber und Info-Flyer in alle Haushalte zu bringen.
Am 6. Januar brachte eine kleine Sternsinger-Gruppe zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich und Pastoralreferentin Renate Ruß den Segen zu den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenwohnzentrums – live und in Farbe - auf Abstand und von außen.
Geschwister-Sternsinger machten Dienst an der gut besuchten Sternsingerstation in der Kirche und an der Krippe auf dem Hirtenplatz.
Und eine kleine Abordnung gestaltete auf Abstand den Gottesdienst am Dreikönigstag mit.
So ist der Segen von der Krippe in diesem Jahr auf sehr ungewöhnlichen Wegen in Elz und Malmeneich unter die Leute gebracht worden.
Viele sind der Bitte um Unterstützung für Kinderprojekte in der Ukraine und weltweit nachgekommen und haben Spenden im Pfarrbüro oder bei den Sternsingerstationen abgegeben.
Bisher kamen mehr als 3000,- € an Bargeld zusammen. Dazu kommen die Überweisungen auf das eigens eingerichtete Sternsinger-Konto. Das Gesamtergebnis werden wir demnächst veröffentlichen. Und wir nehmen natürlich auch noch Spenden entgegen …
Aber schon jetzt bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, bei allen Helferinnen und Helfern, klein und groß, die bei dieser außergewöhnlichen Sternsingeraktion 2021 mitgemacht haben, und ganz besonders beim Sternsinger-Team: Elisabeth Eidt, Carmen Eufinger, Sonja Werthmann, Isa Hammrich, Alexandra Zimmer und Renate Ruß, das die ganze Aktion organisiert hat.
Ihnen und Euch allen ein sehr herzliches Vergelt’s Gott!

Nassauer Hof: Abschied und Neubeginn
Nach nun mehr als 16 Jahren räumen Jenny und Walter Eufinger schweren Herzens den Platz hinter der Theke und in der Küche, zugleich freuen sie sich aber auch einen Nachfolger gefunden zu haben, der den Nassauer Hof in ihrem Sinne weiterführt.
Gerd Kretschmer heißt der neue Wirt, er hat bereits zum 01.01. das Zepter übernommen und sich in den vergangenen Wochen mit der Küche und den Thai-Spezialitäten von Jenny vertraut gemacht.
Zunächst aber möchten Jenny und Walter Eufinger sich bei ihrem Team und all den Helfern, die immer für sie da waren, ganz herzlich bedanken. Ohne diese Unterstützung wäre der erfolgreiche Betrieb des Nassauer Hofes nicht möglich gewesen.
Danken möchten die beiden aber auch all den Vereinen und den Skatfreunden, Stammtischen, Kirmesburschenjahrgängen, Jahrgängen sowieso allen Gästen und Familien, die sie die letzten 16 Jahre unterstützt und den Nassauer Hof erst zu dem gemacht haben, was er ist - ein Ort für Jedermann.
Gerne hätten die beiden sich persönlich von allen Gästen verabschiedet, jedoch lassen die aktuellen Umstände es leider nicht zu.
Am Ende bleibt ihnen daher nur auf diesem Wege sich bei allen zu bedanken und zu verabschieden, verbunden mit dem Wunsch den Nachfolger genauso zu unterstützen, wie es bei ihnen der Fall war.
Der neue Wirt Gerd Kretschmer wiederum heißt alle Gäste herzlich willkommen!
Er will die Küche im Nassauer Hof in bewährter Manier weiterführen und hat sich der „Philosophie vom guten Essen“ angenommen. Eine liebevoll zubereitete Mahlzeit ist immer auch ein Fest der Sinne. Es werden stets frisches Gemüse, Kräuter, Fleisch und Obst verwendet, Frische und schonende Zubereitung sind sein Credo.
Die Top- Thailändischen Gerichte aus Jennys Küche (Jennys best of Thai) hat er übernommen und bietet ansonsten eine breite Palette deutscher Gerichte und wechselnde Sonntagsmenüs an, aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen alles zum Abholen.
Auch Bürgermeister Horst Kaiser bedankt sich bei Jenny und Walter Eufinger ganz herzlich für die gute Zeit im Nassauer Hof und wünscht dem neuen Wirt einen erfolgreichen Start und viele zufriedene Gäste. Die neue Speisekarte und aktuelle Informationen findet man auf der neugestalteten Homepage: www.nassauerhof-elz.de. (hk)

Bildunterschrift von links nach rechts: Bürgermeister Horst Kaiser, Jenny und Walter Eufinger, Gerd Kretschmer

Vorweihnachtliche Überraschung
Eine schöne vorweihnachtliche Überraschung erlebten die Aktiven der ehemaligen „Elbwache“ samt ihren Partnern und Kindern:
Sie waren für den Besuch des Herzberg-Weihnachts-Truck nominiert worden!
Und der kam am Donnerstagabend an den großen Weihnachtsbaum am Hirtenplatz und das brachte Freude und strahlende Kinderaugen!
Für Groß und Klein gab es ein Geschenk und auch Bürgermeister Horst Kaiser ließ es sich nehmen, nochmals persönlich Danke zu sagen.

Zur Aktion schreibt Getränke Herzberg:
Den strahlend leuchtenden Coca-Cola Weihnachtstruck kennt wohl jedes Kind. Und nicht nur Kinder geraten ins Schwärmen, wenn sie ihn sehen. Er gehört zumindest in der TV-Werbung für viele schon zu Weihnachten dazu - auch wenn sie ihn noch nie live gesehen haben.
In diesem Jahr ist alles ein wenig anders als gewohnt, auch Weihnachten. Eines aber bleibt gleich oder ist sogar noch wichtiger als in den Jahren zuvor: anderen Menschen gerade in der Adventszeit eine Freude zu machen, Herzen zu berühren und vor allem Lächeln in die Gesichter zu zaubern!
Und genau das möchte der Herzberg Weihnachtstruck in unserer Heimat Limburg-Weilburg erreichen. Er wird vom 01. bis 22.12. auf den Straßen unserer Region unterwegs sein, um so möglichst vielen Menschen eine kleine Freude machen.
Für einige wird die Freude sogar groß sein: mit einer Aktion auf Facebook und Instagram hat Herzberg Getränke dazu aufgerufen, Personen zu nennen, die unsere Gesellschaft lebendig halten, unser Miteinander ein Stück weit menschlicher machen oder als Freunde in einem schweren Moment für andere da waren. 50 dieser Personen wird Herzberg Getränke „Danke“ sagen und mit einem Geschenk etwas für ihr Engagement zurückgeben.

So, und hier kommt euer Einsatz:
Zusätzlich kann jeder, der den Herzberg Weihnachtstruck sieht und fotografiert, auch noch etwas Gutes tun: Herzberg Getränke spendet für jedes Bild des Trucks, das unser Team über Facebook, Instagram oder WhatsApp an 06471 5424 erreicht, einen Euro an die Clowndoktoren.
Seit Mitte 2019 machen DIE CLOWN DOKTOREN E.V. regelmäßig Spaßvisiten in der Kinderklinik des Sankt Vincenz Krankenhaus Limburg und erfreuen damit die Kleinsten unserer Gesellschaft in den schwierigen Tagen ihrer Krankheit. Herzberg Getränke und allen weiteren Unterstützern aus der Region liegt es daher sehr am Herzen, dass die Clowndoktoren der Kinderklinik dauerhaft erhalten bleiben.
Also: fleißig Weihnachtstruck-Fotos an Herzberg Getränke posten!

Getränke Herzberg ist unser zuverlässiger Lieferant für die Einsatzgetränke, „damit der Mannschaft nicht der Saft ausgeht“. Ein großes Dankeschön von der Elzer Feuerwehr an das Team von Herzberg Getränke, dass ihr immer wieder so originelle Einfälle (und leckere Getränke) habt!

KatS-Löschzug unterstützt Aufbau des Impfzentrums


Eine Gruppe des Elzer Katastrophenschutz-Löschzugs unterstützte am 09. Dezember den Aufbau des neuen Impf-Zentrums im Dietkircher Industriegebiet mit Manpower.
Da das Zentrum möglichst bald betriebsbereit sein soll, bringen sich weitere Ehrenamtler aus den verschiedensten Katastrophenschutz-Einheiten des Landkreises in das anspruchsvolle Projekt ein.

Wir sind der Überzeugung, dass wir es (nur) gemeinsam schaffen, der Pandemie Herr zu werden, die unseren Alltag mittlerweile leider vollständig im Griff hat.

Erfolgreicher Drehleiter-Rettungseinsatz
Zu ihrem 145. Einsatz in diesem Jahr wurde die Feuerwehr Elz am Montag, 07. Dezember um 09.42 Uhr in die Rathausstraße alarmiert.
Nach einem häuslichen Unfall musste ein Mensch als medizinischer Notfall schonend unter Einsatz der Drehleiter aus dem Obergeschoss gerettet werden.
Obwohl solche Einsätze durchaus unter die Rubrik „Routine-Einsatz“ fallen, muss dafür ein spezielles Equipment vorgehalten und damit auch regelmäßig trainiert werden.
Denn mittlerweile hat kaum ein Rettungswagen im Kreis mehr ein abnehmbares Tragen-Oberteil. Das heißt, die RTW-Fahr-Trage ist fest mit dem Unterteil verbaut, um den Rücken der Rettungsdienst-Mitarbeiter zu schonen.

Deshalb führt die Feuerwehr Elz mittlerweile selbst ein Tragen-Oberteil auf dem in diesem Jahr beschafften Voraus-Tanklöschfahrzeug mit, dass in die entsprechende Aufnahme am Drehleiter-Korb passt. Erst damit wird eine tatsächlich patientenschonende Rettung erst möglich.
Die Alternative dazu wäre nämlich eine graue Standard-Klapptrage, die bei den üblichen Verletzungsmustern für den Patienten ganz sicher nicht das Optimum darstellt.
Wir sind froh, durch das vorbildliche finanzielle Engagement der Gemeinde auch für solche Einsätze optimal technisch ausgestattet zu sein.
Unser heutiger Patient, dem wir gute Besserung wünschen, war übrigens der 17. Mensch, den die Feuerwehr Elz in diesem Jahr aus einer Notsituation retten konnte.

Elz-Taler stark nachgefragt
Bereits um 8.00 Uhr standen die ersten Kunden am Freitagmorgen vor dem Schalter am Rathaus, wo man die Elz-Taler erwerben kann. Schnell bildete sich eine lange Schlange entlang der katholischen öffentlichen Bücherei bis zur Rathausstraße, aber alles mit dem nötigen Corona-Abstand und ganz viel Geduld!
Offensichtlich liegen die gemeindlichen Gremien mit ihrem Beschluss in der Adventszeit die lokale Kaufkraft und vor allem auch die Gastronomie und den Einzelhandel noch einmal mit einer weiteren Elz-Taler-Aktion zu unterstützen goldrichtig. Bis zum Verkaufsschluss am ersten Tag wurden bereits 2.457 Elz-Taler verkauft.
Alle Verkäufe werden erfasst, der Verkauf erfolgt nur an in Elz gemeldete Personen. Jeder darf 4 Gutscheine zum Preis von 13,- € erwerben und kann diese dann mit einem Wert von 20,- € bei den teilnehmenden Geschäften, die alle auf der Rückseite vermerkt sind, einlösen.
Am Samstagvormittag gab es noch einen Sonderverkauf, bei dem auch Yvonne Schäfer ehrenamtlich die Verkaufsdokumentation unterstütze. Hier wurden 499 Elz-Taler verkauft. Allen, die den Verkauf souverän auch bei Hochbetrieb schnell und zuverlässig abgewickelt haben, sage ich herzlich Dankeschön!
Ab Montag erfolgt der Verkauf während der normalen Rathaus-Öffnungszeiten, solange der Vorrat reicht.
Machen Sie von dem Angebot Gebrauch und vor allem lösen Sie bitte die Gutschweine auch möglichst bald ein, damit das Geld auch bei den teilnehmenden Geschäften und der Gastronomie ankommt.

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne und besinnliche Adventszeit und bleiben Sie gesund!

Horst Kaiser, Bürgermeister

Toller Start für den Elzer Drive-In-Weihnachtsmarkt
Der von Eric Schröder initiierte Drive-in-Weihnachtsmarkt auf dem Gelände der Spedition Stähler im Gewerbegebiet wurde sehr gut angenommen. Am Samstagnachmittag um 15.00 Uhr ging es los. Bis dahin wurde von Eric Schröder und seinem Team, sowie den Beschickern noch fieberhaft gearbeitet, um alles mit einem weihnachtlichen Flair zu verschönern.
Der Gemeindebauhof hatte die Holzhütten und Bauzäune zur Verfügung gestellt, alles Weitere organisierte Eric Schröder mit seinem Team von Diamond Media Events. Er zeichnet sich auch für die gesamte Durchführung des Weihnachtsmarktes verantwortlich.
Am Samstagnachmittag gaben sich verschiedene Radio- und Fernsehsender ein Stelldichein auf Hessens einzigem Drive-in-Weihnachtsmarkt, um darüber zu berichten. Aus dem weiten Umkreis kamen die Besucher. In den Abendstunden, als alles auch noch stimmungsvoll beleuchtet war, staute sich der Verkehr vom Stähler-Gelände zurück bis auf die Zufahrtstraße "Vor den Eichen". Mit erstaunlich viel Geduld schlängelten sich die Fahrzeuge - meist besetzt mit Familien mit Kindern - durch die Gasse mit den 12 Holzhütten, in denen neben Spießbraten, Currywurst und Beilagen, Süßwaren und Glühwein auch Weihnachtsdeko, Holzkunst sowie warme Kleidung für die kalte Jahreszeit angeboten werden. Insbesondere für die Kinder ist es mal eine Abwechslung mit ihren Eltern hierher zu kommen, da es ja sonst kaum Möglichkeiten für die Familien gibt, etwas zu unternehmen.
Bei der Einfahrt auf das Gelände kann man sich aussuchen, was man essen möchte und dies auch gleich bezahlen. Unterwegs gibt es dann die Möglichkeit verschiedene Getränke und Süßwaren wie z.B. gebrannte Mandeln sowie Weihnachtsdeko und Strickwaren direkt aus der Holzhütte heraus ins Auto zu erwerben, ohne auszusteigen. Das Ganze natürlich Corona-konform und mit Abstand! Auf dem Gelände ist auch noch ausreichend Platz für all diejenigen, die die gekauften Leckereien gleich vor Ort im Fahrzeug verzehren und trinken möchten.
Der Markt ist am kommenden Freitag von 15.00 bis 21.00 Uhr und am Samstag von 11.00 bis 21.00 Uhr geöffnet und über die B 8 und die Zufahrt zum Gewerbegebiet für Auswärtige gut zu erreichen. Auf dem Marktgelände selbst sollten die Besucher auf die Corona-Richtlinien achten und in ihren Autos bleiben. Die Polizei und das Elzer Ordnungsamt führen regelmäßig Kontrollen durch. (hk)

Anerkennungsprämie für 100 Jahre Feuerwehr-Einsatzdienst
Corona bedingt musste die Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehr der Gemeinde Elz ausfallen. Um den Aktiven, welche die Voraussetzung zur Anerkennungsprämie des Landes Hessen durch langjährigen Dienst in den Einsatzabteilungen erreicht hatten, diese dennoch vor Weihnachten zukommen zu lassen, wurde kurzerhand improvisiert.
So fand ein Übergabetermin mit Bürgermeister Horst Kaiser und Gemeindebrandinspektor Hilmar von Schenck zur Wahrung der Abstandsregeln in der Fahrzeughalle der Elzer Feuerwache statt.
Bürgermeister Horst Kaiser dankte den Prämien berechtigten Wehrmännern für ihr Jahrzehnte langes Engagement zum Wohle ihrer Mitbürger. Der freiwillige Feuerwehrdienst, so der Bürgermeister sei bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne. Schließlich übernähmen die freiwilligen Feuerwehrleute ehrenamtlich eine kommunale Pflichtaufgabe, die andernfalls nahezu unbezahlbar sei.
Gemeindebrandinspektor Hilmar von Schenck ergänzte, dass die beiden Einsatzabteilungen in diesem Jahr bislang bereits 148 Einsätze (139 Elz, 9 Malmeneich) abgearbeitet hätten. Gerade unter Corona-Bedingungen sei das regelmäßig eine ganz besondere Herausforderung.
Bei den Einsätzen konnten 13 Menschen gerettet werden, für zwei Menschen kam leider jede Hilfe zu spät. Darüber hinaus sei es den Einsatzkräften durch ihren schnellen und beherzten Einsatz gelungen, Millionenwerte an Sachvermögen zu retten.
Die Anerkennungsprämien erhielten für 10 Jahre Einsatzdienst Janick Arnold (Elz) und Dennis Pöhland (Malmeneich), für 20 Jahre Heiko Eisenbach und Oliver Trela (beide Elz) und Christoph Hunsänger (Elz) für 40 Jahre Einsatzdienst.

Bildunterschrift:
v.l.n.r.: Bürgermeister Horst Kaiser mit den langjährigen aktiven Feuerwehrmännern Janick Arnold, Oliver Trela, Heiko Eisenbach, Dennis Pöhland und Christoph Hunsänger.

Erneuter Fahrzeugbrand auf der Autobahn


Nur wenige Tage nach dem Pkw-Brand in Fahrtrichtung Frankfurt wurde die Feuerwehr Elz am Donnerstag, 26. November, um 21.14 Uhr erneut auf die Autobahn alarmiert. In Fahrtrichtung Köln hatte ein in den Niederlanden zugelassener Kleintransporter-Pritschenwagen vermutlich infolge eines technischen Defekts Feuer gefangen.
Den mit drei Wasser führenden Einsatzfahrzeugen angerückten Feuerwehrleuten gelang es schnell, die Flammen auf das Fahrerhaus zu beschränken und zu löschen.

Fairer Nikolaus


Elzer Gewerbeverein macht faire Geschäfte mit dem Nikolaus

Der Gewerbeverein hat über den Eine-Welt-Waren-Verkauf der Kolpingfamilie Elz 400 faire GEPA-Nikoläuse erworben. Diese Schokoladennikoläuse im echten Bischofsgewand wurden bereits an die an der Weihnachtsverlosung teilnehmenden Geschäfte weiterverteilt und werden dann am Nikolaustag die Kundschaft erfreuen. Vielleicht erhalten ja auch Sie mit Ihrem Einkauf am 5. Dezember solch ein besonderes Exemplar aus fair gehandelter Schokolade! Der Gewerbeverein unterstützt jedenfalls mit der Wahl für dieses faire Produkt den fairen Handel und damit die Fairtrade-Gemeinde Elz mit einem tollen Beitrag.

Das ist sehr lobenswert, findet auch der Nikolaus!
Weiter so!

Geschäftseröffnung in der Limburger Straße

In neu renovierten Geschäftsräumen feierte Elz-Immobilien am 24.11.20 in der Limburger Straße 12a (gegenüber der Schatzkiste) seine Geschäftseröffnung.
Ob bei Verkauf oder Vermietung, Elz-Immobilien ist ein neuer Ansprechpartner um die Wunschimmobilie zu finden (mehr dazu unter www.elz-immobilien.de).
Unter den Gästen war auch der Bürgermeister Horst Kaiser, der sich darüber freute in Elz eine Immobilienvermittlung begrüßen zu dürfen. Er gratulierte dem Inhaber Süleyman Karakaya und wünschte viel Erfolg und viele zufriedene Kunden.
Beate Seibert-Simon vom Gewerbeverein freute sich ebenso über das neue gewerbliche Angebot und schloss sich den guten Wünschen an.

Bildunterschrift:
von links nach rechts Bürgermeister Horst Kaiser, Süleyman Karakaya, Geschäftsinhaber und Beate Seibert-Simon, Vorsitzende des Gewerbevereins

Königsschießen 2020
Bevor der Schützenverein 1919 Elz e.V. im November ebenfalls leider zum zweiten Male für dieses Jahr seine Türen schließen musste, konnten wir noch unser traditionelles Königsschießen unter den Mitgliedern durchführen. Die Vorbereitungen waren entsprechend den Umständen etwas aufwändiger. Es musste ein weiteres Hygienekonzept ausgearbeitet werden und die Waffe bei jedem Schützen immer wieder neu desinfiziert werden.
Des Weiteren gab es dieses Jahr zum ersten Mal eine Live Übertragung auf einen Monitor im Aufenthaltsraum. (Herzlichen Dank an Francois Schultrich). Hierdurch konnten die Abstände zwischen den Teilnehmern eingehalten werden und zusätzlich sorgte es für Spannung, da jeder das Geschehen am Adler genau verfolgen konnte.
Wie immer wurde mit einem Kleinkalibergewehr auf den in 50 m Entfernung stehenden Adler geschossen.
Es nahmen 15 Mitglieder an dem Königsschießen teil. Der rechte Flügel viel nach 2 ½ h und 251 Schüssen durch Heinrich Scheja. Der linke Flügel ging nach 2 h und 210 Schuss durch Peter Welker zu Boden. Der Adler war dann jedoch sehr hartnäckig und wollte einfach nicht fallen. Erst nach weiteren 2 h und 5 Minuten gelang es Peter Welker, den Adler nach 120 Schuss, in der bereits deutlich einsetzenden Dämmerung, zu Fall zu bringen.
Laut Regeln geht der linke Flügel an den Schützen der in der Reihenfolge hinter Peter Welker stand. Somit konnte sich Silke Schultrich über den Flügel freuen. Wer 1. und 2. Ritter wurde, entschied dann die Waage.
Somit Gratulieren wir herzlich dem Kaiser 2019 und nun auch König 2020, Peter Welker, zusammen mit seinem 1. Ritter Heinrich Scheja und dem 2. Ritter Silke Schultrich.
Das Bürgerkönigsschießen konnte dieses Jahr aufgrund der besonderen Lage leider nicht stattfinden - was wir sehr bedauern. Wir hoffen, dass wir dieses im nächsten Jahr wieder austragen können. (Sarah Günther)

Pkw-Brand auf der Autobahn hinterlässt Fragezeichen


Zu einem Pkw-Brand wurde die Feuerwehr Elz am Samstagabend, 21. November, um 22.34 Uhr per Kleinalarm auf die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.
Kurz vor der Ausfahrt Limburg-Nord hatte ein Pkw einen Lkw touchiert und blieb fahruntüchtig an der Mittelleitplanke stehen und begann zu brennen.
Laut Augenzeugenberichten versuchten die zwei Insassen noch die Fahrzeugkennzeichen zu demontieren und flüchteten dann von der Autobahn. Ein Kennzeichen verloren sie dabei. Die Polizei ermittelt.
Die Feuerwehr Elz war mit drei Einsatzfahrzeugen und 14 Mann im Einsatz.

Volkstrauertag in aller Stille!
In diesem Jahr ist alles anders, auch der Volkstrauertag gestaltete sich diesmal der Pandemie angemessen, ohne musikalische Begleitung und Gesang und zu einer anderen Uhrzeit. Trotzdem hatten verhältnismäßige viele Besucher den Weg um 14.00 Uhr zum Kriegerdenkmal auf dem Elzer Friedhof gefunden. Rund 50 Gäste kamen nach Voranmeldung oder ließen sich vor Ort noch in die Besucherliste eintragen, um dann mit Abstand und Maske den Worten der Geistlichkeit und des Bürgermeisters zu folgen.
„Die Trauer und die Erinnerung sind untrennbar miteinander verbunden. Verdrängte Erinnerung macht krank, den Einzelnen ebenso wie die Gesellschaft. Aber man kann verlorene Erinnerung wiederfinden, kann sich dem Verdrängten nähern und manchmal beginnt erst dann die Trauer, ohne die kein guter Abschied, auch keine Versöhnung möglich ist. Deshalb begehen wir gemeinsam Jahr für Jahr den Volkstrauertag!“ begründete Bürgermeister Horst Kaiser diese Zusammenkunft.
Abschließend sagte er: „Die Menschheit kann sich selbst der ärgste Feind sein, wie in der von Deutschland initiierten Barbarei zwischen 1933 und 1945. Die Menschheit kann aber auch zur Freundschaft mit sich selber finden, sich mit sich selber anfreunden. Vielleicht gibt auch und gerade die Corona-Pandemie uns dazu jetzt eine Riesenchance.“
Nach den Worten des Totengedenkens wurde dann der Kranz niedergelegt und die Teilnehmer gingen in aller Stille auseinander.
Viele Besucher äußerten sich hinsichtlich der neuen Uhrzeit der Veranstaltung, am Nachmittag um 14.00 Uhr sehr positiv. Aus diesem Grund soll der Zeitpunkt auch für die Zukunft beibehalten werden.

St. Martin 2020

Ein etwas anderes Sankt Martinsfest
Normalerweise feiern wir Sankt Martin an der Erlenbachschule ganz groß. Wir treffen uns mit unseren Laternen auf dem Schulhof der Erlenbachschule und machen uns dann singend auf den Weg zur katholischen Kirche. Hier präsentiert uns dann eigentlich das jeweils 3. Schuljahr singend und schauspielend die Geschichte von Sankt Martin. Spenden, die wir beim Backen von Waffeln erworben hatten, spendeten wir im Rahmen unseres Weihnachtskonzertes der Dehrner Krebshilfe.
Leider ist in diesem Jahr fast nichts normal.
Das Kalenderjahr 2020 hat auch bei den Kindern Spuren hinterlassen. Selbstverständliche Dinge sind plötzlich nicht mehr selbstverständlich. Menschlichkeit und Nächstenliebe zu zeigen und zu wahren, ist aber gerade in einer so bewegenden Zeit sehr wichtig.
Umso dankbarer sind wir, dass wir uns der Martinsaktion des Bistums Limburg anschließen konnten. Gemeinsam mit den Kindern wurde in allen Klassenstufen Sankt Martin und der Gedanke dahinter thematisiert. Die Aktionslaternen des Bistums wurden sorgfältig gestaltet, sodass jedes Kind, das eigene Fenster zuhause schmücken und das Licht teilen kann.
Den Kindern unserer musikalischen Grundschule fiel es schwer, die Sankt Martinslieder nicht singen zu können. Eine Klanggeschichte ermöglichte es ihnen aber dennoch, mit Freude Sankt Martin musikalisch zum Leben zu erwecken. Schellenband, Glockenspiel und Xylofon sorgten für die musikalische Untermalung von Nussschalen-Hufgeklapper und dem Teilen des Mantels, welches durch Zerreißen von Papier hörbar wurde.
Die Klanggeschichte der Klasse 3b finden Sie hier.
Auch auf die Sankt Martins-Brezel mussten die Grundschulkinder der Erlenbachschule dank der Spende der Gemeinde Elz nicht verzichten. Selbstverständlich wurden auch hier die Hygienebedingungen eingehalten, die Brezeln in der Bäckerei gebacken, einzeln verpackt, sorgfältig geliefert und mit frisch gewaschenen Händen verzehrt.
Wir sind dankbar, auch in diesem besonderen Jahr die Möglichkeit gefunden zu haben, Sankt Martin still und besonders feiern zu können. Wir freuen uns darüber, die Kinderaugen dennoch zum Leuchten gebracht zu haben.

Bildunterschrift: Das Martinsfenster der Klasse 2a

Elzer Fairteiler für Jedermann
Jährlich landen 13 Tonnen Lebensmittel im Müll. Um dem entgegen zu wirken, engagieren sich sogenannte Foodsaver, welche Lebensmittel retten. Aus einem neuen Fairteiler, welcher eingeweiht wurde, können sich alle Bürger bedienen und Nachhaltigkeit unterstützen.
Im April war die Einrichtung eines Fairteiler aufgrund eines SPD-Antrages Thema in der Gemeindevertretung. Heute weihte die Gemeinde zusammen mit den Foodsavern den Fairteiler ein. Der Elzer Fairteiler befindet sich im hinteren Teil des Hofes des Jugendhauses in der Lehrgasse 14. Von Montag bis Samstag ist dieser von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Die beiden ehrenamtlichen Foodsaver Silke Diefenbach und Benedikt Michel pflegen diesen Fairteiler.
Die Foodsaver-Gemeinschaft im Landkreis ist sein einigen Jahren aktiv. Hierbei handelt es sich um ehrenamtlich tätige Menschen, die regelmäßig überschüssige Waren kostenfrei beim lokalen Handel oder Produzierenden abholen. Diese geretteten Lebensmittel verteilen sie dann weiter. Durch dieses Engagement retten die Foodsaver noch essbare Lebensmittel vor der Tonne. Ein Fairteiler ist ein Ort, an dem diese dann an alle Bürger kostenfrei weitergegeben werden.
Seit einem Jahr ist Silke Diefenbach mit dabei. Der Impuls kam bei ihr durch eine Freundin und da sie bereits vorher schon bewusst mit Lebensmittel umging, war das Foodsharing für sie eine Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu machen. Im letzten Jahr hat sie 252 Fahrten zu Geschäften gemacht, um insgesamt rund drei Tonnen Lebensmittel vor dem Müll zu retten. Ihre Gruppe, an die sie die Lebensmittel weitergegeben hat, ist in diesem Jahr auf über 60 Personen angewachsen.
Benedikt Michel ist seit einem dreiviertel Jahr dabei. Während seines Studiums hat der Elzer die Fairteiler in Bremen kennengelernt. Auf der Foodsharing-Webseite informierte er sich, was es hier vor Ort gibt und so schloss er sich den Foodsavern an. Er hatte auch die Idee des Fairteilers und initiierte den Antrag an die Gemeindevertretung. In dem Antrag waren die Ziele klar definiert. An einem geeigneten, zentralen Ort in der Gemeinde soll die Gemeinde einen Fairteiler aufstellen und in Kooperation mit Freiwilligen betreuen. Dieser soll zusammen mit Fairteilern in Diez und Staffel der Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung dienen. „Die stetige Betreuung des Fairteilers dient dabei der Gewährleistung der notwendigen Hygienestandards im Umgang mit Lebensmitteln“, steht im Antrag geschrieben, welcher einstimmig durch die Gemeindevertretung verabschiedet wurde.
Silke Diefenbach nutzte bei der Einweihung die Chance, sich bei der Gemeinde zu bedanken. In der Garage des Jugendhauses wurde eine Wand eingezogen und die Strukturen des Fairteilers geschaffen. Elektrik wurde verlegt und ein Kühlschrank angeschafft. Am Vortag fand noch eine Lebensmittelkontrolle statt, die den Fairteiler abgenommen hat. Täglich überprüfen die Ehrenamtlichen die Temperatur im Kühlschrank und prüfen die Lebensmittel vor Ort. Zum einen wird der Verteiler von den Foodsavern gefüllt. Aber auch die Bürger aus Elz können Sachen dort hinbringen, wenn sie nach der Apfelernte noch Äpfel übrighaben oder in den Urlaub fahren und noch Lebensmittel im Kühlschrank haben.
Bürgermeister Horst Kaiser lobte zur Einweihung das Projekt. Es handelt sich um eine gelungene Aktion, weil auch die Gemeindevertretung dieses Projekt einstimmig beschlossen hat. Mit viel Engagement wurde es vom Ordnungsamtsleiter Markus Schmidt und dem Bauhof umgesetzt. Auch der Jugendpfleger habe das Projekt sofort unterstützt und einen Teil der Garage für die Station zur Verfügung gestellt. „Ich war erstaunt über die Vielfalt und Qualität der angebotenen Lebensmittel, und mit dem Kühlschrank gibt es auch eine hervorragende Möglichkeit gekühlte Produkte anzubieten“, so Kaiser, „Da gibt es zum Beispiel Eier, die noch vier Wochen haltbar sind und nur aussortiert wurden, weil sie von der Größe her nicht ins Verkaufs-Raster im Supermarkt passen.“ Damit die Station auch in den Abendstunden in der Dunkelheit gefahrlos erreicht werden kann, wurde inzwischen noch ein Bewegungsmelder angebracht, damit automatisch das Licht angeht, wenn sich jemand nähert. „Mein Dank geht an die Initiatoren und Betreuer Silke Diefenbach und Benedikt Michel sowie an Frau Anne Olschewski aus Staffel, die das Projekt mit begleitet hat“, so Kaiser weiter, „Ich bin gespannt wie das Angebot angenommen wird, auf jeden Fall haben Silke Diefenbach und Benedikt Michel jetzt viel zu tun mit der Betreuung des Fair-Teilers, denn die Lebensmittel müssen erst einmal eingesammelt, dann auch aussortiert und am Ende auch die sichere Verwendbarkeit überwacht werden. Dafür mein ganz herzlicher Dank.“

Regeln zur Nutzung des Fairteilers:
Beim Fairteiler selbst gibt es noch eine Übersicht, was abgegeben werden kann und was nicht. So dürfen keine Lebensmittel hingebracht werden, bei denen das Verbrauchsdatum abgelaufen ist. Weitere Lebensmittel, welche nicht verteilt werden dürfen, weil sie ein potentielles Gesundheitsrisiko darstellen sind Schweinemett, Rindergehacktes, Produkte aus nicht erhitzter Rohmilch, frisch zubereitete Speisen, die rohes Ei enthalten sowie Cremes, Pudding oder Mayonnaise, wenn sie mit Milch und Ei selbst hergestellt sind. Eine Bitte ist, nur Lebensmittel zu teilen, welche man auch selbst noch essen würde. Weitere Hinweise finden sich im Fairteiler.
Um derzeit die Ansteckung gering zu halten, darf der Fairteiler nur mit Maske betreten werden und immer nur eine Person darf sich in dem Raum aufhalten. Im Hof sollten die Menschen mit 1,5 Meter Abstand stehen. Auch sollte jeder Besucher darauf achten, die Türe zu schließen, damit keine Tiere in den Raum hineingelangen. Ganz am Ende weist Silke Diefenbach nochmal darauf hin, dass der Fairteiler für alle Bürger offensteht. „Der Fairteiler ist für Jeden und nicht nur für Bedürftige“, so Diefenbach, „Es geht darum, dass die Lebensmittel nicht weggeworfen werden und daran kann sich jeder beteiligen.“ (hl)

Foto Heike Lachnit: Anne Olschewski (von links), Silke Diefenbach und Benedikt Michel freuen sich über die Eröffnung des Fairteilers in Elz

19 Jahre für „Essen auf Rädern“ in Elz
Verabschiedung von Josef Rörig
Im Herbst 2001 startete der Caritasverband für den Bezirk Limburg das Angebot „Essen
auf Rädern“ in Elz. 19 Jahre lang hat Josef Rörig das Team aus ehrenamtlichen Fahrern
koordiniert. Nun wurde er mit großem Dank verabschiedet. Seine Nachfolger sind Wolfgang Müller und Bernd Wagner als Stellvertreter.
Von Anfang an war Josef Rörig, der selbst in der katholischen Kirchengemeinde verwurzelt ist, Mitinitiator der Idee, dass Ehrenamtliche aus Elz für Elzer Senioren Essen ausfahren. Seitdem werden Menschen, die aufgrund ihres Alters oder einer Krankheit nicht mehr selbst kochen können, täglich vom Caritas-Altenzentrum St. Josefshaus aus mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Als Koordinator des Angebotes hat Josef Rörig 19 Jahre lang die Ehrenamtlichen für das Team geworben, sie für ihre Fahrdienste eingeteilt und war auch ihr Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Für dieses langjährige und wichtige Engagement dankten ihm Caritas-Geschäftsführer Max Prümm und Christoph Höhn als Leiter des Caritas-Altenzentrums St. Josefshaus ganz herzlich. Josef Rörig habe eine zentrale Rolle gespielt und sich aber neben der Koordinierung des Fahrdienstes auch um die Seele der Fahrer gekümmert. Er hat in all den Jahren regelmäßig Feste und Ausflüge organisiert, darunter die beliebten Grillfeiern aber auch zahlreiche Wanderungen und Pilgerfahrten. Von Petra Roth als Sprecherin der Caritas-Konferenzen (CKD) Limburg-Weilburg, einer Vereinigung von Ehrenamtlichen in der Caritas, erhielt er für sein Engagement das silberne Ehrenkreuz.
„Gut dass es euch gibt!“
Josef Rörig blickte mit etwas Wehmut auf die schöne Zeit, an die er viele gute und lustige Erinnerungen habe. Als Grund für sein Engagement nannte er die Dankbarkeit für ein gelungenes Leben, aber auch eine religiöse Motivation. Wichtig sei für ihn auch das immer vorbildlich zusammenarbeitende Team gewesen. „Elz braucht Essen auf Rädern. Gut, dass es euch gibt!“, so Rörig zu den ehrenamtlichen Fahrern.

Bildunterschrift: Josef Rörig (re.) mit seinem Nachfolger Wolfgang Müller (li.).

Besuch der Grünenpolitiker an der Erlenbachschule

„Hier macht keiner nichts“
Die Erlenbachschule bietet ein ganzheitliches Lernen an. Verzahnungen finden auf vielen Ebenen statt, durch die die Lernenden auch für das spätere Leben profitieren. Einen Einblick von dem Konzept verschafften sich Grünen Politiker von Land und Kreis. In einer politischen Diskussion mit der 10. Klasse wurden zudem viele Themen angeschnitten, was die Schüler beschäftigt. Nach zwei Stunden gab es viel Lob von den Politikern.
Die Bündnis 90/Die Grünen Landtagsabgeordneten Kathrin Anders und Felix Martin befinden sich derzeit auf Kinder- und Jugendtour. Gestern machten sie Station im Landkreis Limburg-Weilburg und besuchten die Erlenbachschule, eine Mittelstufenschule in Elz. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt bei einer hohen Berufsorientierung und Praxis. Durch verschiedene Schwerpunkte erhalten die Kinder und Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen eine umfangreiche Bildung. Wie die Verzahnung funktioniert, stellte Rebekka Neuser vor und zeigte den beiden Landespolitikern, welche von den Kreispolitikerinnen Sabine Häuser-Eltgen und Sabine Hirler begleitet wurden, den Schulacker. Dieser ist inzwischen ein Jahr alt und was mit einzelnen Beeten begann, ist inzwischen eine Ackerfläche, auf der saisonal Obst und Gemüse sowie Kräuter angepflanzt werden. Diese Produkte wandern manchmal direkt in den Bauch, meist jedoch in die schuleigene Küche, wo Schüler für Schüler kochen. Beim Essen erfährt die Schülerschaft auch, was auf ihren Tellern ist, wo es herkommt und ob es sich um regionale Produkte handelt. Die Schüler dürfen sich Gerichte wünschen, sich an Rezepten ausprobieren und auch neue Dinge auf den Speiseplan aufnehmen.

 



Herbstaktionstag im Jugendhaus



Am 17. Oktober trafen wir uns im Jugendhaus in Elz, um klassische Gespensterkürbisse herzustellen. Das macht nämlich nicht nur Kindern, sondern durchaus auch Jugendlichen Spaß.
Sie gaben sich sehr viel Mühe beim Aushöhlen des Kürbisses, zeigten Kreativität bei der Wahl der Gruselfratzen und schnitzten mit Fingerspitzengefühl das Motiv in den Kürbis.
Leider kam es in diesem Jahr Corona bedingt zu keiner Verkostung der beliebten Kürbissuppe. Wir hoffen dies im nächsten Jahr wieder durchführen zu dürfen.
Ansonsten waren alle mit ihren Ergebnissen zufrieden und trugen stolz ihren Gruselkürbis nach Hause.

Fairtrade-Aktion in Elz
"FAIrienbetreuung"
Elzer Kinder haben sich in der zweiten Herbstferienwoche mit dem Thema "Fairtrade" beschäftigt. Nora Krebs vom Jugendbüro der Gemeinde Elz besuchte am 14.10.20 die Ferienbetreuung der Erlenbachschule und am 15. Oktober die Ferienbetreuung der Oranienschule.
Gemeinsam mit den Kindern vor Ort haben sie sich anhand von Schokolade Gedanken über das Handelskonzept Fairtrade gemacht.
Des Weiteren suchten die Kinder das Fairtrade-Logo auf einem sogenannten Wimmelbild, dabei erwiesen sich die Kinder als super Spürnasen.
Es wurde darauf eingegangen, dass es auch noch andere Logos gibt, die vielleicht noch nicht so bekannt sind.
Danach erfuhren die Kinder, dass es mittlerweile schon einige Lebensmittel bzw. Produkte gibt, die fair gehandelt werden. Sie waren über die Vielfalt überrascht. Und zu guter Letzt bekamen alle Kinder nach dem Vortrag eine Tüte mit verschieden Fairtrade-Produkten zum Probieren. Dabei wurde man vom Elzer REWE Markt unterstützt. Herr Kauferstein spendete faire Bananen und Papiertüten. Herr Eufinger vom "Eine-Welt-Waren-Verkauf" half bei der Besorgung von fairen Gummibärchen, Schokoriegeln und anderen Leckereien. Die Kinder stellten mit strahlenden Augen fest, dass Fairtrade sehr gut schmeckt und man gleichzeitig etwas Gutes tun kann.

Interview mit Pfarrer Steffen Henrich

Seit etwas mehr als einem Jahr ist Pfarrer Steffen Henrich als Pfarrverwalter in Elz. Am 1. August 2019 trat er seine Stelle an. Aus Frankfurt kommend sprach ich mit ihm übers Ankommen, die besonderen Herausforderungen der Zeit und zukünftige Pläne.

Sind sie in der Gemeinde angekommen?
Pfarrer Steffen Henrich: Ja, doch. Ich fühle mich wirklich wohl hier und habe das Gefühl, hier gut aufgenommen worden zu sein. Ich muss auch dazu sagen, dass es ein ganz anderes Jahr war, als wie ich mir vorstellen konnte. Es hat viele Chancen geboten, neue Dinge zu machen.

Was war im Ankommen die größte Herausforderung für Sie?
Pfarrer Steffen Henrich: Es ist für mich die erste Stelle als Pfarrverwalter, wo ich die Leitung über die Verwaltung habe. Das hatte ich vorher noch nie. Aber das sehe ich nicht als Herausforderung. Mit Ursula Laux, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates, die ihr Amt seit Jahrzehnten macht und Herr Ries als Fachmann vom Ordinariat, und alle Menschen im Verwaltungsrat habe ich die Chance, zu lernen. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn dies nicht so wäre, wäre dies die größte Herausforderung gewesen. Ansonsten ist es eine Herausforderung, alles kennenzulernen, was man hier machen kann. Aber ich erlebe die Elzer nicht als Blechköpfe, wie ihnen immer nachgesagt wird.



Ernte Dank in Elz

Gute Stimmung beim dritten Elzer Anlagen Open Air
Das dritte Elzer Anlagen Open Air, das auf den dritten Oktober verschoben wurde war trotz der Kälte eine stimmungsvolle Veranstaltung. Kurz vor Einlassbeginn endete der Regen und sogar die Sonne ließ sich blicken. Circa 60 Gäste erschienen zum letzten Open Air in den Anlagen und verbreiteten zusammen eine ausgelassene Stimmung.
Drei Bands mit abwechslungsreichen Repertoires
Die Bands Airblooze, Groove Cake und die Tonic Partyband begeisterten die Zuschauer mit abwechslungsreicher und stimmungsvoller Musik auf hohem Niveau. Die Gäste durften sich sowohl auf Oldies und Klassiker, als auch über Stimmungssongs und Aktuelles freuen.
Drei Events und positive Bilanz
Nach drei Anlagen Open Airs zeigte sich, dass die Eventreihe gut bei den Gästen ankommt. Man freue sich, dass man den Gästen, vor allem in dieser schwierigen mit den Open Airs etwas Normalität zurückgeben konnte, teilt der Veranstalter mit. Laut Diamond Media Events gab es keine Zwischenfälle. Die Gäste hielten sich an alle vorgeschriebenen Coronavorschriften. Ob und in welcher Form es solche Events erneut geben wird, kann Geschäftsführer Eric Schröder noch nicht sagen, er freue sich aber über die positive Resonanz.

Besuch in der Zimmerei Michel


Im Rahmen ihrer Naturerlebnistage besuchten die Kinder der Wolkengruppe aus dem Kindergarten Unter`m Regenbogen die Zimmerei Michel. Einige Tage zuvor durften Sie zuschauen wie ein Forstwirt der Gemeinde einen Baum im Elzer Wald fällte. Aber was wird dann aus dem Baum? Diese Frage beschäftigte die Kinder und so kam es zum Besuch in der Zimmerei, angeführt von Lena, die ihre Kindergartengruppe stolz zum Betrieb des Opas und Vaters führte. Hans und Stefan Michel nahmen sich am Vormittag Zeit, den Kindern den Betrieb zu zeigen. Sie erklärten ihnen die verschiedensten Maschinen, Werkzeuge und Arbeitsvorgänge und jeder durfte auch mal mit einem Zimmermannhammer Nägel einschlagen. Zum Schluss bekamen alle noch einen Holzwürfel geschenkt, der im Kindergarten noch weiterbearbeitet wurde. Sogar ein Zimmermannsfigur wurde eigens für die Gruppe angefertigt und stolz in die Kita getragen. Es war für alle ein erlebnisreicher Tag mit spannenden Eindrücken und die Kinder und Erzieherinnen bedankten sich bei Familie Michel für den tollen Tag.

Kleine Stars auf großer Bühne
Das kulturelle Leben in diesem Jahr ist sehr stark eingeschränkt. Dennoch wollte der Kulturkreis Elz etwas für die Kinder und Jugendlichen anbieten. Unter Einhaltung der Hygieneregeln, viel Abstand und kleinen Änderungen im Ablauf als normal fand das Schülerkonzert „Wer will, der kann“ statt.
In 28 Programmpunkten nutzten kleine und große Künstler diese Gelegenheit, um mal wieder auf großer Bühne zu zeigen, was sie auf ihren Instrumenten können. Schon alleine klingen Instrumente wundervoll. Doch erst im Trio, Quartett oder Orchester kommen diese so richtig zum Klingen und es zeigte sich auf den Gesichtern der Instrumentalisten, wie viel Freude sie am gemeinsamen Spielen hatten. Und die Vielfalt der Instrumente war groß. Pianisten, Trompeter und Cellisten waren zu hören. Euphonium, Querflöte, Posaune und Horn erklangen im Bürgerhaus. Von Volksliedern wie „Die Vogelhochzeit“ bis hin zu Neuinterpretationen von bekannten Klassikern wie „Over the rainbow“ war alles zu hören.
Die Gelegenheit, sich zu präsentieren, nutzte auch der neue Jugendchor „Pitch Please“, der sich mitten in der Coronazeit gründete. Geleitet wird dieser von den Brüdern Raphael und Nicolas Ries. Mit „Higher Love“ und „Vida la Vida“ zeigten die rund 20 Sängerinnen und Sänger, was sie seit August unter Coronabedingungen bereits geschafft haben. Die beiden Poplieder machten Lust auf mehr. Für das Jugendorchester der Elzer Musikanten galt das gleiche. Kurz vor dem Corona-Lockdown begann die Arbeit mit den jungen Musikern unter Leitung von Stefan Kramer und wurde dann jäh unterbrochen. Auch für sie war es der erste Auftritt vor Publikum. Die jungen Instrumentalisten wurden durch langjährige Musiker unterstützt.
Und so ging ein großes Lob von Moderator Guido Brümmer auch an die Musiklehrer, die es trotz der schwierigen Bedingungen schafften, weiterhin die Inhalte zu vermitteln und mit ihren Schülern zu proben. Diverse Möglichkeiten wie Videochats wurden genutzt, um weiterhin Instrumente zu spielen und sich weiterzuentwickeln. Dafür sprach Brümmer seinen Dank aus.
Diesem Dank schloss sich Horst Kaiser, Vorsitzender vom Kulturkreis an. Auch bedankte er sich bei allen Besuchern, dass sie sich an die Regeln hielten und mit dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltung gelang. Am Ende ließ er es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Jugendorchester das Elzer Kirmeslied zu spielen. Es durfte zwar nicht mitgesungen werden, doch hier und da schunkelten die Zuhörer mit.
Ein Dank geht zudem an das Musikhaus Demmer, welches für jeden Teilnehmer einen Gutschein sponsorte sowie an Rewe Kauferstein, der eine süße Überraschung für die jungen Musiker sponsorte.

Kult-Wanderung am Samstag, 26. September 2020
Am vergangenen Samstag war es endlich soweit - die Wanderung, die ja bereits im Frühjahr geplant war und wegen der Pandemie nicht stattfinden konnte, wurde am 26. September end-lich nachgeholt. So fanden sich 17 wanderbegeisterte Mitstreiter um 9.00 Uhr am Treffpunkt am Limburger Campingplatz ein, um an dieser Tour teilzunehmen.
Los ging es um kurz nach 9.00 Uhr, die Lahn entlang nach Dietkirchen und von dort weiter auf dem Lahnhöhenweg Richtung Runkel. Hier waren wir angemeldet, um die Burg Runkel zu besichtigen. Vor der Erkundung haben wir in der Burg die Möglichkeit bekommen, pünkt-lich zur Mittagszeit unsere Rucksäcke zu öffnen und den mitgebrachten Proviant zu uns zu nehmen. Gut gestärkt konnten wir danach diese wunderschöne und mit Liebe zum Detail für die Besucher hergerichtete Burg in Angriff nehmen.
Anschließend ging es weiter auf dem Lahnhöhenweg - mit kurzer Pause am Bodensteiner Lay mit dem Denkmal für König Konrad und dem herrlichen Blick ins Lahntal - nach Villmar zum Lahn-Marmor-Museum, wo um 15.00 Uhr eine Führung auf uns wartete und einige staunten nicht schlecht, als man dort erfuhr, dass Lahn-Marmor sogar die komplette Ein-gangshalle des Empire-State-Buildings in New York schmückt. Sehr interessante Informatio-nen und Eindrücke rund um den Lahn-Marmor sind uns hier mit auf den Weg gegeben wor-den.
Bei leider nicht ganz so tollem Wetter war uns die Sicht auf die weitere Umgebung vom Lahnhöhenweg aus leider nicht möglich, aber es war ein toller Tag und eine sehr schöne Wanderung, die auch in diesem Jahr wieder einmal hervorragend und professionell von Bernd Schenk vorbereitet und geplant wurde.
Gegen 16.30 Uhr ging es dann mit dem Zug zurück nach Limburg und schließlich nach Elz. Der Abschluss fand dann im Bürgerhaus statt, wo sich die noch Anwesenden austauschten, um den sehr schönen Tag ausklingen zu lassen. (CWG)

Erlenbachschule baut Techniktürme

Technikbegeisterung wecken – Leistungsträger fördern
Erlenbachschule in Elz bietet Schwerpunkt Technik und Naturwissenschaft für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler
„Berufsorientierung ist ein wichtiger Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit an Mittelstufenschulen. Dessen gesellschaftliche bzw. volkswirtschaftliche Bedeutung ist in einem tendenziell stärker werdenden technik- und handwerkfremden Umfeld nicht hoch genug einzuschätzen“ sagt Sven Baldus, Koordinator der Berufsorientierung an der Erlenbachschule. Lehrkräfte und Betriebe haben festgestellt, dass gerade jüngere Schülerinnen und Schüler begeistert von Technik und Naturwissenschaften sind, diese Aufgeschlossenheit aber - auch aufgrund ungenügend begeisternder Angebote - mit zunehmendem Alter nachlässt und nicht selten sogar in Desinteresse umschlägt.
Dieser Entwicklung wirkt die Erlenbachschule bereits seit geraumer Zeit entgegen. Mit entsprechenden Konzepten für den Regelunterricht wie auch in Arbeitsgemeinschaften wird die Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften geweckt und nachhaltig gefördert. Eckpfeiler dabei sind ansprechende Mittel für Versuche und Visualisierung. Eines dieser Mittel sind „Techniktürme“, auf die die Schule dank ihrer Kooperationspartner, der Bauunternehmung Albert Weil AG und der Moba Gruppe Limburg, seit dem Sommer 2020 zurückgreifen kann.



Jungenaktionstage 2020
Biken und Bogenschießen beim Outdoor Wochenende
Nachdem die geplante Fahrt zur Burg Hessenstein im April diesen Jahres aus wohlbekannten Gründen abgesagt werden musste, 2020 ist echt eine Herausforderung, fand am zweiten Wochenende im September endlich die Ersatzveranstaltung des Jungen AK der Jugendarbeiter im Kreis Limburg-Weilburg statt.
Auf dem Programm standen Bogenschießen und Biken in und um Weilburg herum.
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, mit lässigen und motivierten Teilnehmern und trotz einem den Schutz- und Hygienebestimmungen angepassten Veranstaltungsablauf, war schon fast ein kleines Gefühl vergangener und sorgenfreierer Tage zu spüren.
Nach einer theoretischen und praktischen Einführung ins Bogenschießen konnten die Teilnehmer ihre eigenen Pfeile bauen, die dann auch auf ihre Funktionalität direkt geprüft wurden. Natürlich wurde auch ein kleines Wettschießen veranstaltet, der Spaß stand hierbei aber deutlich im Vordergrund.
Beim Mountainbiken wurden zunächst Fahrübungen (Bremstechniken etc.) mit der Gruppe durchgeführt, bevor es dann auf die unterschiedlichen Trails ging. „Wir fahren als Team“ und „Safety first“ waren hierbei das Motto und alle meisterten gemeinsam die teils anspruchsvollen Strecken und persönlich ihre eigenen Grenzen bravourös.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem lustigen Biathlon, bei dem am Ende die schnellsten Teilnehmer, also die Besten der Besten, gegen das Team der Jugendarbeiter antraten und diese, unter Applaus aller teilnehmenden Jungen, überragend besiegten.

Der Jungen AK Limburg-Weilburg ist ein Zusammenschluss der Jugendarbeit der Städte und Gemeinden Bad Camberg, Limburg, Weilburg, Elz, Hünfelden, Weilmünster und des Jugendbildungswerk des Landkreises Limburg-Weilburg.

Schulverein der Oranienschule berichtet
Der Sommer geht – Corona bleibt…
Ein außergewöhnliches Schuljahr liegt hinter uns – Corona-Pandemie, Abstandsregeln, Lockdown, Hygienemaßnahmen, R-Wert, Homeschooling…
All diese Themen haben uns, den Schulverein der Oranienschule, die Lehrer, Schüler und Eltern im Schuljahr 2019/2020 sehr beschäftigt. Doch neben all diesen Widrigkeiten, konnte der Schulverein auch in den vergangenen Wochen und Monaten einiges auf die Beine stellen, wovon wir Ihnen gerne berichten möchten.
Nachdem wir unser Betreuungsangebot in Zeiten des Homeschoolings nicht anbieten konnten, haben wir 2 Wochen vor den Sommerferien mit einer Testphase begonnen. Da diese sehr erfolgreich war und alle, mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg ausgearbeiteten Hygienemaßnahmen, umgesetzt werden konnten, hatten wir uns entschlossen, auch wieder eine Betreuung in den Sommerferien anzubieten.
Wie immer ist es gelungen, ein attraktives Programm zusammenzustellen, dass u. a. durch den Outdoortrainer Herrn Martin Lunz gestaltet wurde. Er hat mit den Kindern Pfeil und Bogen gebastelt, ging auf Geocaching-Tour und baute mit ihnen Seifenkisten, die im anschließenden Rennen auch gleich getestet wurden. Ein Besuch von Frau Britta Nagler-Grün von der Hundeschule Limburg stand ebenfalls auf dem Programm, genauso wie der Besuch bei Frau Beate Homawoo vom Sonnenland, wo die Kinder hautnah Kamele bestaunen durften. Herr Winfried Weimer und sein Team vom DLRG Elz zeigten den Kids auf spielerische Weise, dass das Baden in diesem heißen Sommer in Flüssen oder Seen auch sehr gefährlich sein kann und ein Besuch auf dem Historischen Gestütstall Hadamar bei Ivar Brethouwer rundete das Programm ab. Allen Sponsoren, Helfern und Beteiligten sei hiermit nochmals herzlich Danke gesagt!

Neben der Ferienbetreuung konnten wir in den letzten 2 Jahren auch folgende Projekte verwirklichen: die Errichtung eines Zauns um das komplette Schulgelände, den Bau von 4 Hochbeeten, die Renovierung der Schulküche im Verwaltungsgebäude, die farbige Neugestaltung des Hausmeistergebäudes durch den bekannten Graffiti-Künstler Michi Schmidt, neue Kletterknaufe an der Wand der Turnhalle, ein Selbstbehauptungskurs für alle Schüler*innen, Feier des 50-jährigen Jubiläums der Oranienschule Elz mit dem Auftritt der Gruppe „Black & White“ und – das Beste kommt zum Schluss – der Schulverein konnte endlich einen eigenen Raum beziehen. Der ehemalige Werkraum im Verwaltungsgebäude wurde aufwendig vom Kreis renoviert, vom Schulverein mit einer kleinen Küche, Möbeln, Schränken, Tischen und Stühlen möbliert und steht nun den Betreuerinnen und den Kindern zur Verfügung. Auch hier half uns Michi Schmidt bei der Gestaltung des Raumes mit seiner künstlerischen Arbeit.

Sollten Sie die Arbeit des Schulvereins unterstützen wollen, finden Sie alle wichtigen Infos auf der Homepage unter www.schulverein.oranienschule-elz.de. Bleiben Sie gesund!

Außenstelle verabschiedet sich
„Elbwache“ der Feuerwehr nach Brücken-Freigabe wieder aufgelöst
Nachdem am Vortag der Verkehr auf der erneuerten Elbbachbrücke halbseitig freigegeben wurde, konnte nun am Samstag, 26.09., die „Außenstelle Ost der Feuerwehr Elz“ -intern kurz „Elbwache“ genannt- aufgelöst werden.
Über die Monate, in denen die Elbbachbrücke allenfalls von Pkw und Fußgängern genutzt werden konnte, war an der Radfahrhalle im Brötzenmühlenweg ein Einsatzfahrzeug mit Löschwassertank stationiert. Zunächst das alte TLF 16, danach das nagelneue LF 10.
Ihre Einsatzkleidung hatte die Mannschaft, die aus insgesamt 10 Mann bestand, die „über der Elb“ wohnen oder arbeiten, im Aufenthaltsraum der Radfahrhalle unterbringen können.
Über diese Monate hat sich dort unter der Leitung von Roberto Ingiulla ein eingespieltes Team zusammengefunden, das auch künftig sicher die Stammbesatzung des LF 10 stellen wird.
Auftrag der Einheit war es, den Grundschutz in diesem Teil von Elz gemeinsam mit der Feuerwehr Offheim sicherzustellen. Das bedeutete vor allem, innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist wirksame Maßnahmen einzuleiten, bis die Verstärkung aus der Feuerwache im Sandweg eintrifft. Diese musste über die Sebastiansbrücke vor Niederhadamar zufahren, was innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist kaum zu schaffen war.
Insgesamt wurden in dieser Zeit rund 20 Einsätze in dem Viertel abgearbeitet, darunter drei Einsätze mit Dringlichkeit bei zwei Bränden und einem schweren Verkehrsunfall.

Die ungewohnt hohe Einsatzhäufigkeit bestätigte im Nachhinein die Richtigkeit der mit einigem Aufwand verbundenen Stationierung.
Dies wurde leider nicht von allen Anwohnern um den Stationierungsort so gesehen. Teilweise wurden die Einsatzkräfte übel beschimpft oder man störte sich sogar am Blaulicht (ohne Einsatzhorn!) in der Nacht.
Wir danken dem Radfahrverein Elz für die freundliche Aufnahme und Gastfreundschaft, insbesondere Günther Gerlach für die freundliche Unterstützung bei der Realisierung des Projekts. Ebenso den Kameraden der Feuerwehr Offheim ein Dankeschön für die erfolgreiche und kameradschaftliche Unterstützung.

Sportabzeichenverleihung in Elz
In einer kurzen Zeremonie unter Beachtung strenger hygienischer Maßnahmen ehrte Frau Ursula Schmidt-Farda insgesamt 23 Absolventen in der Turnhalle des TV Elz für die erbrachten Leistungen zum Erwerb des Sportabzeichens 2020. Zu den Geehrten zählten auch 4 Jugendliche und zweimal wurden auch die Bedingungen für eine Familienurkunde erfüllt.

Unter ganz besonderen Vorzeichen stand diesmal die Sportabzeichensaison des TV Elz, die wegen der Corona-Pandemie nicht im Rahmen eines Kurssystems angeboten werden konnte. Nachdem bis Mitte Juli auch alle Sportstätten geschlossen waren und reges Interesse aus der Sportabzeichengemeinschaft signalisiert wurde, entschlossen sich die Initiatoren der Elzer Truppe, Ursel und Rudi Farda, doch noch an 3 Samstagvormittagen Leistungsprüfungen in den einzelnen Disziplinen abzunehmen. Trotz fester und ungünstiger Terminfestlegung, der Ferien- und Urlaubszeit und mangelnder Trainingsmöglichkeiten stellten sich immerhin noch über 20 Sportler den Bedingungen für den Erwerb des Fitnessordens. Unter strengsten hygienischen Voraussetzungen –selbst die Bälle und Kugeln wurden jeweils desinfiziert- konnten die Bewerber ihre Fitness unter Beweis stellen und die geforderten Normen erfüllen.

Mit einer speziellen Anstecknadel wurden die Jubilare Christiane Schäfer, Gertrud Knoche, Nicole Reitz und Bernd Wiesmann für das jeweilige 5. Sportabzeichen geehrt. Spitzenreiter von der Vielzahl der erreichten Sportabzeichen ist Frau Ursula Schmidt-Farda mit 33 Fitnessorden gefolgt von Ruth Michel mit 31 Sportabzeichen. Besonders erwähnenswert sei noch die Familie Schäfer, die die Bedingungen für eine Familienurkunde erfüllt hat. Hier hat Mutter Christiane ebenso alle geforderten Leistungen erbracht wie ihre Kinder Josef, Franziska und Elias. Die Ehrungen für Familien, die erstmals in diesem Jahr auch noch mit einem Pokal geehrt werden, erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Mit dem Sportabzeichen 2020 wurden ausgezeichnet
Ursula Schmidt-Farda (33), Ruth Michel (31), Arno Körner (23), Beate Kopp (23), Gabriele Nink (21), Gisela Demski (14), Gisela Tannert (14), Wolfgang Tannert (14), Heinrich Kolb (11), Bernd Müller (11), Wilfried Laux (9), Gertrud Knoche (5), Christiane Schäfer (5), Nicole Reitz (5), Bernd Wiesmann (5), Melanie Dichel (4), Gerhard Hassel (3), Selina Werthmann (1), Josef Schäfer.
Jugendliche:  Franziska Schäfer (7), Elias Schäfer (3), Luca Dempewolf (2), Kira Schmolke (2).

Eine ganz besondere Kirmes geht zu Ende
Lange wurde im Voraus darüber debattiert, ob und vor allem wie die Elzer Kirmes 2020 unter den aktuellen Bedingungen gefeiert werden könnte. Wir als Kirmesburschen und -mädchen 2020 hatten uns entschlossen, das Fest nicht ausfallen zu lassen und können nach einem wunderschönen Kirmeswochenende bilanzieren: Es hat sich gelohnt!
Gestartet sind wir am Samstagabend mit unserem Autokonzert auf dem Elzer Flugplatz. Eric Schröder und seinem Team von Diamond Media Events sowie unsere Eltern, die uns tatkräftig unterstützten, hielten uns durch einen reibungslosen Auf- und Abbau den Rücken frei für einen ganz besonderen Abend. Die Bands Mooderlabbe und Noisic brachten auf der Bühne die Stimmung zum Siedepunkt, während in den Autos viele Kirmesbegeisterte, vor allem aus anderen Kirmesjahrgängen, mitfeierten.
Sonntags durften wir unter ganz besonderen Umständen das feierliche Hochamt begehen: Wir versammelten uns bei wolkenlosem Himmel auf dem Hirtenplatz zum Outdoor-Gottesdienst, der über einen Livestream in alle Elzer Haushalte übertragen wurde. Nachmittags hatten wir in der Andacht die Möglichkeit, noch einmal etwas zur Ruhe zu kommen, bevor uns der Bürgermeister Horst Kaiser und der Pfarrer Steffen Henrich dazu einluden, auf dem Hirtenplatz gemeinsam mit den Elzer Musikanten den Tag ausklingen zu lassen. Zum Abschluss dieses wichtigsten Tages der Kirmes ließ das Team von Diamond Media Events die Kirche in Elzer Farben erstrahlen und das Elzer Wappen konnte auf dem Kirchturm von nah und fern bewundert werden.
Der Kirmesmontag startete mit einem ökumenischen Gottesdienst, der im kleinen Kreis in der Kirche stattfand. Danach feierten wir diesen traditionellen Tag der Kirmesjahrgänge, indem wir die kleinen privaten Feiern in den Elzer Gärten besuchten. Mit Abstand und Maske konnte das ein oder andere Kirmeslied angestimmt werden und wir wurden von allen Jahrgängen mit großer Freude aufgenommen. So zeigten uns die ehemaligen Elzer Kirmesburschen- und Mädchen, dass sie uns in diesem schwierigen Kirmesjahr unterstützten und machten den Kirmesmontag für uns unvergesslich.
Dienstags unterstützte uns eine kleine Abordnung von Freiwilligen aus dem Musikverein beim „Strohsammeln“. Mit ihrer musikalischen Begleitung durften wir die Kirmes in die Elzer Altenheime, Kindergärten, Kneipen und Lokale bringen. Nachmittags begingen wir im Bürgerhaus die Hammelverlosung und die Kirmesübergabe an den Jahrgang 2021. Da leider außer uns Kirmesburschen- und Mädchen niemand vor Ort sein konnte, wurde auch dieser wichtige Bestandteil der Kirmes live gestreamt. Auch die Tombola wurde am Abend auf diesem Wege in die Haushalte und Kirmesgärten gebracht, wo dann alle Elzer gespannt mitfiebern konnten.
Natürlich darf ein Ereignis wie die Elzer Kirmes nicht einfach so auslaufen, sondern muss mit einem Knall enden. Diesen gebührenden Abschluss übernahm die Gemeinde: Am Dienstagabend wurde ein spektakuläres Feuerwerk vom Mittelfeld abgebrannt, das vom ganzen Dorf aus bewundert werden konnte.
Insgesamt können wir als Kirmesjahrgang uns nur bei all den zahlreichen Helfern und Unterstützern bedanken, die uns eine unvergessliche Kirmes ermöglicht haben. Wir hoffen dafür, dass alle Elzer durch unser Programm die Kirmes auch zu Hause genießen konnten. Für uns ist jedenfalls alles perfekt gelungen, nicht zuletzt hat sogar das Wetter mitgespielt – Der liebe Gott muss eben doch ein Elzer sein!

Illuminierte Kirche zur Kirchweih

Das Geburtstagskind, die Elzer Pfarrkirche erstrahlte in den Elzer Farben


Ab Anbruch der Dunkelheit durften sich die Elzer auf ein ganz besonderes Spektakel freuen. Der Kirchturm der Pfarrkirche Sankt Johannes erstrahlte in den Elzer Farben. Das Elzer Wappen war in Gelb auf dem blau illuminierten Turm zu erkennen. Viele Schaulustige kamen an der Kirche vorbei um sich dieses Ereignis anzusehen. „Für mich als Elzer ist es etwas ganz Besonderes unseren Kirchturm in den Elzer Farben zu sehen“, teilt ein Spaziergänger mit.
Die Idee zur Aktion hatte Eric Schröder von Diamond Media Events. Bereits zur Aktion Night of Light wurde die Elzer Kirche in Rot illuminiert, um auf die aktuelle Situation der Eventbranche hinzuweisen. „Wenn die Illumination des Kirchturms in Rot möglich ist, warum dann nicht auch in den Elzer Farben?“, dachte sich Schröder. Nach Absprachen mit Gemeinde und Pfarrgemeinde folgten auf die Worte Taten. Mit Unterstützung der Gemeinde wurden spezielle Einsätze gefertigt, um das Elzer Wappen auf den Kirchturm zu projizieren. Von zwei Seiten prangte so das Elzer Wappen auf der Außenwand des Turms.
Die Feuerwehr stellte zur Unterstützung der Aktion die Drehleiter zur Verfügung, um den Fotografen die Aufnahme von ganz besonderen Bildern zu ermöglichen. Feuerwehrmann und Pfarrer Steffen Henrich steuerte die Drehleiter mit dem Fotografen höchstpersönlich. Diese Aktion zeigt während dieser ganz besonderen Kirmes in diesem Jahr den Zusammenhalt von Elz und geht sicherlich in die Dorfgeschichte ein.

Elzer Kirmes 2020
Open-Air-Festgottesdienst und Empfang zur Kirchweih

Die diesjährige Kirmes fand statt, wenn auch unter ganz besonderen Bedingungen. In enger Zusammenarbeit mit der Zivilgemeinde und der Kirchengemeinde hatten die Kirmesburschen und Kirmesmädchen 2020 ein sehr schönes Programm zusammengestellt und unter den gegebenen Randbedingungen das Beste für sich selbst und auch die Elzer insgesamt daraus gemacht.
Auf die wesentlichen Punkte der Kirmes wurde nicht verzichtet und gleichzeitig mit neuen Attraktionen dafür gesorgt, dass diese Kirmes im Gedächtnis haften bleibt. Der Kirmesbaum als weithin sichtbares Zeichen wurde gestellt, wenn auch in diesem besonderen Jahr mit maschineller Hilfe durch den Bauhof und den Krandienst Weimer aus Selters.
Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen wurde musikalisch im Freien von den Elzer Musikanten und im Innern der Kirche an der Orgel von Josef Michel, begleitet vom Quartett seiner Frau mit den Töchtern, sehr ansprechend gestaltet. Die Herausforderung diese beiden musikalischen Aktivitäten geschickt zu koppeln gelang mit Bravour. Der Gottesdienst wurde auch als Livestream im Internet übertragen, über 300-mal wurde zugeschaltet, das Video ist nach wie vor über die Facebook-Seite von Diamond-Media-Events zugänglich.
In seiner Predigt ging Pfarrer Steffen Henrich auf das ein, was die Kirmes ausmacht, das was sozusagen systemrelevant ist. So steht in diesem Jahr mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ganz besonders der Geburtstag unserer Pfarrkirche im Vordergrund unserer Kirmesfeiern. Dies wurde auch in der Dankandacht am Nachmittag noch einmal sehr deutlich, die alle zur Ruhe kommen ließ und im starken Gegensatz zur sonstigen Geschäftigkeit und dem Lärmpegel stand.
Der Empfang beim Pfarrer und Bürgermeister wurde sehr gut begleitet von den Elzer Musikanten, die hier für gute Stimmung sorgten. Insbesondere das Elzer Kirmeslied, welches in zwei Jahren 100 Jahre alt wird stand hier im Vordergrund.
Leider sind nach wie vor gemeinsames Singen und Tanzen bei Kirmesfesten aufgrund der Corona-Verordnungen verboten. Die Kirmesburschen und Kirmesmädchen verstanden es trotzdem gemeinsam Spaß zu haben und schöne Kirmestage zu verleben. (hk)

Projektförderung per Spende für die Feuerwehr

Klaus-Peter Fischer, Business Unit Leiter der Actemium Oil, Gas & Environmental Solutions Frankfurt übergab im September einen symbolischen Scheck über 1.000 € an seinen Mitarbeiter Jonas Poddany, Mitglied der Elzer Einsatzabteilung, der als Projektingenieur bei Actemium beschäftigt ist.
Die Feuerwehr wird den Betrag zur Projektförderung für die Ausstattung der Einsatzfahrzeuge mit einem digitalen Informations- und Einsatzführungs-System verwenden.
Actemium ist die auf die Industrie ausgerichtete Marke von VINCI Energies. Sie deckt den kompletten Lebenszyklus von Anlagen und Systemen ab – von der Planung über die Umsetzung bis hin zu Wartung und Instandhaltung.
Ziel dabei ist, die industrielle Leistungsfähigkeit der Kunden zu verbessern. Actemium bietet umfassendes Know-how in der Automatisierungs- und Prozessleittechnik, Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Energietechnik und im Anlagenbau. Mit 380 Business Units, rund 21.000 Mitarbeitern in 40 Ländern weltweit, positioniert sich Actemium als führende Marke für Lösungen und Services mit Schwerpunkt Industrie.

Fettexplosion in der Rathausstraße

Einsatz für den Löschzug der Elzer Feuerwehr sowie zahlreiche Rettungswagen, Notarzt sowie Leitenden Notarzt am Donnerstag, 17. September um 21.26 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Elzer Rathausstraße.
Die Leitstelle hatte zu einem „Gebäudebrand mit Menschenrettung“ alarmiert. In einer Küche im zweiten Obergeschoss hatte sich heißes Fett in einem Topf auf dem Herd entzündet. In Panik versuchte eine Bewohnerin den Brand mit einem weiteren Topf voll Wasser zu löschen.
Da in einem solchen Fall aus nur einem Liter Wasser schlagartig 1.700 Liter Wasserdampf entstehen, kam es zur „Fettexplosion“, deren Druckwelle die Fensterscheiben samt Rahmen aus der Hauswand sprengten und einen Folgebrand in der Küche verursachte. Die Straße unterhalb der Brandwohnung war weithin mit Glasscherben übersät, ein geparkter Pkw von umherfliegenden Trümmerteilen beschädigt.
Die Feuerwehr war binnen weniger Minuten mit 30 Einsatzkräften zur Stelle und hatte die Lage schnell im Griff. Neben dem Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen sowie weiteren Einsatzfahrzeugen war auch die Drehleiter der Elzer Wehr im Einsatz. Wie durch ein Wunder konnte die Bewohnerin nahezu unverletzt an den Rettungsdienst übergeben werden.
Die Feuerwehr warnt bei Bränden von Fetten oder Ölen ausdrücklich vor Löschversuchen mit Wasser. Ein Deckel auf den brennenden Topf, alternativ der Einsatz einer Löschdecke sind das Mittel der Wahl und verhindern zuverlässig größere Schäden. Im Normalfall steht beim Einsatz von Wasser nämlich neben der Küche auch die löschende Person schlagartig in Flammen. Insofern war am Donnerstagabend wohl ein ganzes Geschwader an Schutzengeln in Elz unterwegs.

2. Elzer Anlagen Open Air
Blasmusik und Alpenrock beim 2. Elzer Anlagen Open Air
Bereits vor Öffnung des Einlasses bildete sich am 13. September zum 2. Anlagen Open Air eine Schlange vor dem Eventgelände in den Anlagen. Alle 250 Plätze, die für das Event genehmigt sind waren besetzt. Die Platzanzahl hat geradeso gereicht, dass kein Gast nach Hause geschickt werden musste.
Gute Musik und sonniges Wetter
Den Anfang machten die Elzer Musikanten, die ihr Können mit Klassikern über Volksmusik bis hin zu modernen Schlagern unter Beweis stellten. Ein von der Stimmung sichtlich mitgerissenes Publikum freute sich nach diesem ersten Höhepunkt des Abends auf die Wolpertinger Buam, die mit ihrem Lederhosenrock die Anlagen zum Beben brachten. Das Wetter spielte mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen bis in die Abendstunden mit.
Erfolgreiches Event und vorbildliche Gäste
Ein erneutes Mal gab es keine Zwischenfälle. Alle Gäste hielten sich an die vorgeschriebenen Hygienevorschriften und feierten ausgelassen, trotz der erhöhter Maßnahmen. Nach dem zweiten Event gibt sich auch Veranstalter Diamond Media Events zufrieden: „Man könne hier sehen, dass auch Events in kleinem Format möglich seien und sich das Publikum freut mal wieder feiern zu können. Den Gästen liege auch etwas daran sich an die Regeln zu halten“, teilt Geschäftsführer Schröder mit. Beim vorletzten Event dufte man sich über Zuschauer aus allen Generationen und sogar über mehrere Kirmesjahrgänge freuen.
Letztes Elzer Anlagen Open Air am 26. September
Ein letztes Elzer Anlagen Open Air wird es am Samstag, den 26. September geben. Die Kultband Highway und The Deaf Crowes werden ab 16.30 Uhr die Anlagen rocken.

Pkw-Brand nach Hochgeschwindigkeitsunfall auf der Autobahn
Zu einem Pkw-Brand auf der Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt wurde die Feuerwehr Elz am Sonntagmorgen, 13.09., um 08.59 Uhr alarmiert. Ein in der Schweiz zugelassener Mercedes-Pkw hatte nach Angaben des Fahrers auf der Überholspur bei Tempo 210 ein plötzlich vor ihm einscherendes Fahrzeug touchiert. Vermutlich wurde bei dem Aufprall die Kraftstoffleitung des auffahrenden Fahrzeugs beschädigt. In kürzester Zeit stand das Fahrzeug komplett in Flammen.
Die Feuerwehr Elz rückte mit 18 Einsatzkräften aus und konnte den Brand unter Einsatz des Löschmittelzusatzes F 500 aus dem Tank des Voraus-Tanklöschfahrzeugs innerhalb kürzester Zeit löschen. Da sich immer wieder auslaufender Treibstoff unter dem Fahrzeug entzündete, wurde der Fahrzeugtank kurzerhand ebenfalls mit dem Löschmittelzusatz-Gemisch gefüllt, so dass auch diese Gefahr schnell beseitigt war.
Während der ersten Löschmaßnahmen erreichte die Einsatzkräfte per Funk die Meldung, dass sich etwa 500 Meter hinter der Unfallstelle in Richtung Limburg-Nord ein weiterer Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen ereignet habe.
Die Leitstelle entsandte neben 5 Rettungswagen den Notarzt und den Leitenden Notarzt zur Unfallstelle. Ebenfalls wurden das auf der Anfahrt befindliche Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Löschgruppenfahrzeug vom Einsatzleiter direkt an diese neue Einsatzstelle weiter gesandt und der in Bereitstellung stehende Rüstwagen nachgefordert. Die beiden Tanklöschfahrzeuge verblieben dagegen an der Brandstelle.
Zum Glück stellte sich der zunächst als "kleine Massenkarambolage" gemeldete Unfall als glimpflich heraus, so dass letztlich nur der Fahrer des Brandfahrzeugs in eine Klinik eingeliefert werden musste. Bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes und der Autobahnmeisterei sicherte die Feuerwehr beide Einsatzstellen ab.

30 Kinder empfingen zum ersten Mal die Heilige Kommunion
Lange hatten unsere Kommunionkinder auf diesen Tag gewartet:
Am 5. und 6. September sind in fünf Eucharistiefeiern 30 Kinder zum ersten Mal Jesus in ganz besonderer Weise begegnet.
„Es war ganz anders als sonst – und trotzdem richtig schön!“, war am Ende der Gottesdienste immer wieder von den beteiligten Familien zu hören.
Dazu trug sicher auch die musikalische Begleitung bei, die von Thomas Friedrich, Yvonne Schenk und Josef Michel an der Orgel und einem dreiköpfigen Ensemble aus den Reihen der Theater- und Musicalgruppe Pinocchio ’90 gestaltet wurde.
Vielen herzlichen Dank dafür!
Da eine Katechese in der üblichen Form nicht möglich war, unterhielten sich Pastoralreferentin Renate Ruß und Pfarrer Steffen Henrich anstelle einer Predigt über das Evangelium und vermittelten so, wie man Jesus in seinem Alltag und beim Brotbrechen im Gottesdienst begegnen kann.
Als Zeichen ihrer Bereitschaft, den Spuren Jesu nachzufolgen und etwas von der Freude ihres Festes weiterzugeben, haben die Kommunionkinder von ihrem Geld etwas abgegeben und es mit dem Verein „Von und für nierenkranke Kinder und Jugendliche e.V.“ in Limburg geteilt. 720,- € kamen so zusammen.
Danken wollen wir auch den Katechetinnen, die die Kinder auf ihrem Weg zur Erstkommunion über Monate begleitet haben, den Küstern, den PGR-Mitgliedern, die die Gemeinde vertraten und Ordnerdienste leisteten, und Pfarrer Steffen Henrich und Pastoralreferentin Renate Ruß!

Nach der Erstkommunion ist vor der Erstkommunion: Die Familien des neuen Jahrgangs haben in diesen Tagen Post mit den Infos, wie der neue Kurs geplant ist, bekommen. Soviel kann schon gesagt werden: Wir gehen im Moment davon aus, dass wir uns auch im nächsten Jahr noch an die Abstands- und Hygieneregeln halten müssen und auch die Elzer Erstkommunion 2021 in mehreren Gottesdiensten mit kleineren Gruppen gefeiert werden muss. Dies soll nach heutigem Stand am Weißen Sonntagswochenende, dem 10./11.04.2021 geschehen.

Elzer Jugendrotkreuz startet wieder


Zur ersten Gruppenstunde nach der „Corona Pause“ traf sich kürzlich das Elzer Jugendrotkreuz auf der Mini-Golf-Anlage in den Elzer Anlagen. Bei sonnigem Wetter wurde in kleinen Gruppen, nach den aktuellen Vorgaben in der Jugendarbeit, Mini-Golf gespielt.
Es war schön nach so langer Zeit endlich mal wieder alle Kinder zu sehen und es hat allen jede Menge Spaß gemacht.

Die Gruppenstunden finden nun wieder jeden Donnerstag von 18h-19:30h im Elzer DRK-ZENTRUM statt. Neue Mitglieder sind sehr gerne willkommen. KOMMT EINFACH VORBEI.... wir freuen uns auf euch. Die genauen Termine und weitere Informationen über die Aktivitäten des Elzer Jugenrotkreuzes findet ihr unter www.drk-elz.de

Spenden für die Jugendfeuerwehr
Auch die Elzer Jugendfeuerwehr war seit März von den Corona-Maßnahmen betroffen und musste den Übungsbetrieb einstellen. Große Freude herrschte daher beim Feuerwehr-Nachwuchs, dass zum Ende der Sommerferien der Übungsbetrieb wiederaufgenommen werden konnte.
Mit einer coolen Überraschung erwarteten Ernst Lehnhardt und Henry Klinger vom SPD-Ortsverein Elz die jungen Leute: Sie hatten einen Eis-Gutschein für die gesamte Jugendfeuerwehr-Mannschaft mitgebracht, so dass der Start in die neue Übungs-Saison im wahrsten Sinne des Wortes versüßt wurde.

Mit einer weiteren tollen Aktion bedachte die Inhaberin des Elzer Kinder-Fachgeschäfts "Die Schatzkiste" in der Limburger Straße 11, Beate Seibert-Simon, erneut die Jugendfeuerwehr: Sie organisierte in ihrem Fachgeschäft eine Tombola-Aktion zugunsten der Jugendfeuerwehr und rundete den eingenommenen Betrag noch kräftig nach oben auf. Damit möchte die Jugendfeuerwehr nun ihre in die Jahre gekommene Zeltlager-Ausstattung zum Teil erneuern.

Jugendwart Dennis Schermuly dankte den Spendern bei den Spendenübergabe-Terminen im Rahmen der ersten beiden Jugendfeuerwehr-Übungen für die willkommene Unterstützung, die zugleich auch eine schöne Anerkennung der Jugendarbeit der Elzer Feuerwehr darstelle.
Die Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Montag um 18 Uhr zur Übung in der Feuerwache.

Schwimmbadsaison erfolgreich beendet
Die Frühschwimmer haben auch in diesem Jahr wieder die Schwimmbadsaison mit einem zünftigen gemeinsamen Frühstück beendet. Diesmal aber etwas bescheidener und vor allem auch unter Berücksichtigung der Corona-Bedingungen.
Zum Abschluss erklang klassische Musik aus der Schwimmmeisterhütte und der Titel „It’s time to say good bye“. Alle freuen sich schon wieder auf eine Schwimmbadsaison 2021, die dann hoffentlich wieder früher und wie immer im Mai starten kann.
Insgesamt können wir auf eine trotz aller Einschränkungen gute Schwimmbadsaison mit ca. 23.000 Besuchern zurückblicken, Das sind zwar nur 50% von der Besucheranzahl, die wir ansonsten in den Vorjahren hatten, aber zum einen haben wir fünf Wochen später begonnen, zum anderen gab es schon einige insbesondere ältere Besucher, die in diesem Jahr vorsichtig waren und lieber zuhause geblieben sind.
Weiterhin haben sich auch sehr viele Familien einen Pool in den Garten gestellt um den Besuch im öffentlichen Freibad zu vermeiden. Hierzu muss angemerkt werden, dass der Wasserverbrauch dadurch massiv in die Höhe gegangen ist und diese Pools auch keinesfalls aus dem Gartenwasseranschluss befüllt werden dürfen, denn das Wasser ist chemisch behandelt und muss dem Abwasserkanal zugeführt werden. So schön wie ein eigener Pool auch sein mag, aber welches Kind kann in einem kleinen Pool schon richtig schwimmen lernen? Ich bitte daher alle Eltern mit ihren Kindern auch regelmäßig ins Freibad zu gehen, damit die Kinder sicher schwimmen lernen, dies dient ihrer eigenen Sicherheit.
Das Elzer Schwimmbad und der Betrieb unter Corona-Bedingungen wurde von den Besuchern sehr ob seiner unkomplizierten Besucherregeln gelobt, insbesondere viele auswärtige Besucher haben viele lobende Worte gefunden. Dieses Lob und den Dank gebe ich sehr gerne weiter an den Bäderbetrieb Andreas Gravelius und das Schwimmbadpersonal um Schwimmmeister Peter Schütz, sowie an die Mitglieder der DLRG Elz, die sichergestellt haben, dass immer ausreichend Personal verfügbar war.
Vielen Dank auch an das Reinigungspersonal, das stets für gute Sauberkeit gesorgt hat und an das Personal an der Kasse, die oftmals sehr geduldig sein mussten und auch viel Überzeugungsarbeit leisten mussten, wenn es um das Ausfüllen der Erfassungsblätter ging.
Freuen wir uns auf eine hoffentlich unkompliziertere Schwimmbadsaison 2021.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Gelebte Nachhaltigkeit und Fairness in der Erlenbachschule
Für eine Generation, die weiß, was sie isst.
Dritte Pflanzung im Schulgarten der Erlenbachschule und Tag der Nachhaltigkeit in Hessen zeigen die enge Verzahnung der Erlenbachschule mit ihrer Heimatgemeinde Elz
Nachdem einige Lehrerinnen und Lehrer der Erlenbachschule über die Sommerferien den Schulgarten gepflegt hatten, war die Überraschung bei den Schülern groß, wie schön und groß das Gemüse gewachsen ist. Am dritten Tag nach den Ferien startete die Schule mit einigen Schülern aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht des Jahrgangs 6 und den Vertretern der Gemüseackerdemie direkt durch, um die dritte und letzte Pflanzung in diesem Jahr durchzuführen.
Als erstes stand ein Rundgang auf dem Plan. Die Beete und das gewachsene Gemüse wurden begutachtet und anschließend ein Einsatzplan erstellt. Es wurden Kartoffeln, Tomaten, Zucchini, Mangold und Gurken geerntet, Beete von Unkraut befreit und freie Beete für die neue Pflanzung vorbereitet. Frau Dr. Christiane Jünemann, Gärtnerin der Gemüseackerdemie, gab wichtige und hilfreiche Tipps zur Ernte und Pflege der Gemüsepflanzen.
Bei der dritten Pflanzung standen diesmal verschiedene Wintergemüse wie Chinakohl, Stoppelrübe, Radieschen, Spinat und Feldsalat auf dem Plan. Den Schülern wurde ausführlich das Säen der vorbereiteten Samen erklärt. Anschließend wurden sie einzelnen Beeten zugeordnet und die Samen ausgesät.
Alle hatten mal wieder sehr viel Spaß mit der dritten Pflanzung und konnten viele nützliche Tipps mitnehmen. Wir freuen uns jetzt auf die nächste Ernte und hoffen, diese dann wieder in der Schulküche zubereiten zu können.
In den nächsten Wochen wird der Wahlpflichtunterricht “Garten” im Jahrgang 7 den Schulgarten pflegen, die Kräuterspirale wiederaufbauen und den Garten nach und nach winterfest machen. In der Zwischenzeit werden wir das über den Sommer geerntete und haltbar gemachte Gemüse in der Schulküche verwerten und leckere Gerichte damit zaubern.
Passend zum kommenden Tag der Nachhaltigkeit in Hessen besuchte am 1. September Frau Blättel von der Gemeinde Elz die Erlenbachschule und überreichte dem Fachbereich Naturwissenschaften Spielblöcke zum Thema “Stadt-Land-Gemüse”.
„Es freut mich sehr, dass die Erlenbachschule immer wieder bereit ist, durch vielseitige Aktionen die Gemeinde Elz in den Themen Nachhaltigkeit und Fairness zu unterstützen! Nur mit Hilfe solcher Kooperationen können wir gemeinsam das Bewusstsein für unseren Umgang mit der Umwelt, unseren Ressourcen und unseren Mitmenschen schärfen. Eine Bildungseinrichtung wie die Erlenschule ist hier ein guter und verlässlicher Partner.“
Im Rahmen des hessischen Tags der Nachhaltigkeit werden diese Materialien in verschiedenen Klassen im Sachunterricht der Grundschule, im Wahlpflichtunterricht und auch im naturwissenschaftlichen Unterricht eingesetzt. Hierdurch erfahren die Schüler spielerisch neues über verschiedene Gemüsesorten, die wir zum Großteil auch in unserem eigenen Schulgarten anbauen. Sobald unser “Schüler-kochen-für-Schüler” Küchenteam wieder das beliebte Mittagessen kochen wird, werden die geernteten Zucchini und Kartoffeln aus dem Schulgarten verwertet. Die gesamte Schulgemeinde, von den Köchen der Jahrgangsstufe zehn bis zu den Stammgästen wie unserem Hausmeister, können es alle kaum erwarten, wieder frisch zubereitete Menüs genießen zu können.
Wir sagen danke an die Unterstützung unserer Heimatgemeinde und freue uns auf die Verwendung des Materials und auf noch weitere Stunden in unserem Schulgarten.

Caterina Hendel und Rebekka Neuser für die Erlenbachschule

1. Elzer Anlagen-Open-Air war ein Erfolg
Am Sonntag, den 30. August fand in den Anlagen das erste Elzer Anlagen Open Air statt. Unter entsprechenden Bedingungen und Hygienemaßnahmen können zu den Events bis zu 200 Gäste erscheinen und unter freiem Himmel die Livemusik bei kühlen Getränken und Snacks genießen. Den Start machten The Tórais, die perfekte Einstimmung in das erste Open Air mit Irish Folk brachten. Danach folgte die Band Mayflower. Mayflower brachte mit Rockmusik aus den 70er und 80er Jahren Stimmung auf das Gelände. Den Schluss machte die D. Kings Club Band, die das Publikum mit einer exquisiten Auswahl an Blues- Soul- und Rocksongs begeisterte.

Vorbildliches Verhalten der Gäste
Circa 150 Gäste fanden sich mit vorbildlichen Verhalten in den Anlagen ein. Es wurde sich an jede Hygienevorschrift gehalten und es gab keinerlei Verstöße. Die Gäste durften sich an Bierzeltgarnituren mit bis zu 10 Personen niedersetzen. Die Maske durfte am Sitzplatz abgenommen werden. Die vorgeschriebenen Abstände zwischen den Tischen waren gewährleistet. Um einen Andrang an Imbiss und Getränken zu vermeiden wurden alle Gäste von Kellnern mit einer vielfältigen Auswahl von Getränken und Snacks an den Tischen bedient.

Besucher und Veranstalter zufrieden
Die Besucher hatten sichtlich Spaß am Event. Es gebe zwar strengere Regeln als vor Coronazeiten, aber hier sei alles vorbildlich organisiert und trotzdem in einer schönen Atmosphäre gestaltet, so ein Besucher, er komme auf jeden Fall zu einem der nächsten Events. Auch Veranstalter Eric Schröder von Diamond Media Events gibt sich mehr als zufrieden. Man habe sehr viel Zeit in Planung und Durchführung gesteckt, damit wirklich kein Risiko für die Besucher besteht. Es war für den Elzer sofort klar, dass es ein durchdachtes Hygienekonzept geben muss, mit dem alle Auflagen gewährleistet werden können und die Zuschauer dennoch Spaß am Event haben. Man freue sich, dass die Veranstaltung so gut angenommen wird und so vorbildlich abläuft, so Schröder.

Zwei weitere Veranstaltungen finden statt
Es wird noch zwei weitere Anlagen Open Airs im September geben. Am kommenden Sonntag, den 13. September wird ab 16.30 Uhr der Musikverein Elz spielen, danach werden die Wolpertinger Buam die Stimmung in den Anlagen aufrechterhalten. Am Samstag, den 26. September spielen ab 16.30 Uhr The Deaf Crowes und ab 18 Uhr die Band Highway.

Finale nach 20 Wochen Livestream
Nach insgesamt 20 Wochen Livestream sendete Diamond Media Events am vorletzten Samstag, den 29. August das Finale des Summer Music Livestreams. Das Format sendete das Unternehmen seit Ende April. Zu Gast waren in diesem Zeitraum über 120 regional und überregional bekannte Musiker und DJs sowie über 50 weitere Gäste. Man konnte sich auf Talkgäste aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik freuen, die von Geschäftsführer Eric Schröder in bis zu 30-minütigen Talks zu aktuellen Themen interviewt wurden. Musikalisch hatte man in den Sendungen nahezu jede Musikrichtung abgedeckt. Von Livebands und DJs mit Rock und 80s, über Oktoberfestmusik mit den Elzkrainern bis hin zu Ballermann und aktuellen Charts bekam man von jedem Stil etwas auf die Ohren.
Die letzte Sendung wurde mit einem Intro und einem kurzen Gespräch mit Bürgermeister Horst Kaiser aus dessen Büro eröffnet. Schröder unterhielt sich dort mit Kaiser über die bisherigen Streams, über aktuelle Themen und zukünftige Aktionen. Daraufhin war Herr Peter Rompf von der SPD Limburg im Talkstudio zu Gast, um wie immer aktuelle Themen zu besprechen, zu diskutieren und um Zuschauerfragen zu beantworten. Anschließend durfte man gleich zwei Musikparts von Janina Hirsch und Raphael Ries erleben, die die Zuschauer mit ihrem Gesang begeisterten. Janina und Raphael waren bereits im Wutzkopp-Special des Livestreams dabei. Für Diamond Media Events war dann schnell klar, dass das Paar die perfekte Wahl für das Finale sein würde. Danach begrüßte der Schröder Heike Lachnit in seinem Studio. Diese hatte eine ganz besondere Idee. Da Lachnit bereits des Öfteren an den Livestreams beteiligt war, dachte sie sich man müsse den Spieß mal umkehren und in der letzten Sendung einmal Eric Schröder selbst zu seinen Erfahrungen in den letzten zwanzig Wochen befragen und sich nach der aktuellen Situation der Eventbranche erkundigen. Außerdem wurde das in den Elzer Anlagen stattfindende Anlagen Open Air angesprochen, dass dort aktuell mit Hygieneauflagen und Livemusik veranstaltet wird angesprochen. Nachdem sich Schröder dann bei allen Mitwirkenden bedankte und das Studio ein letztes Mal verließ wurden die Zuschauer von DJ Fiddy mit der passenden Musik unterhalten und somit ein schöner Abschluss der langen Sendezeit geschaffen.

Kulturelles aus Elz

Unter Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen fand am 28.08.2020 die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kulturkreises Elz statt.
Der 1. Vorsitzende Horst Kaiser dankte allen Helfern der vergangenen Veranstaltungen und ehrte langjährige Mitglieder für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein. Weiterhin wurden Vorstandsmitglieder mit Urkunden und Präsenten für ihre langjährige Arbeit geehrt.
Untermalt von einer Foto-Präsentation wurde über die kulturellen Highlights im vergangenen Geschäftsjahr berichtet. Die Fastnacht, das Singen am Erlenbach, der Musikalische Frühschoppen, die Tagesfahrt nach Frankfurt in die „Neue Altstadt“, das Konzert „Piano und Querflöte“ sowie der Mundartwettbewerb und natürlich auch das „Musikalische Dinner“ gehörten 2019 zu den beliebtesten Veranstaltungen des Kulturkreises.
Die Aktivitäten des Kulturkreises wurden in diesem Jahr durch die Corona Pandemie gebremst und einige Veranstaltungen mussten leider ausfallen.
Dennoch plant der Kulturkreis die Veranstaltung „Wer will der kann“ am 27.09.2020. Mit einem entsprechenden Hygienekonzept soll der große Saal des Elzer Bürgerhaus wieder als große Bühne für den Nachwuchs dienen.



Großbrand Sägewerk Reichwein

Herausragende Leistung der Feuerwehren
Am 26.8. gegen 21.15 Uhr wurde das Feuer vom Inhaber Peter Reichwein bemerkt und die Elzer Feuerwehr alarmiert. Da ein Teil der Mannschaft in der Feuerwache am üben war, konnten sie sofort ausrücken und die restliche Mannschaft nachalarmieren.
In Windeseile hatte sich aus einer starken Rauchentwicklung ein hoch loderndes Feuer im hinteren Bereich der Produktionshalle entwickelt. Schnell war klar, dass die Elzer Feuerwehr das alleine nicht schaffen kann. Hinzu kam der zu diesem Zeitpunkt noch recht starke Wind, der die Flammen in Richtung Holzlagerplatz und Bahngleise trieb.
Ab ca. 21.40 Uhr konnte ich als Bürgermeister miterleben was unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute aus Elz und den Nachbarorten leisten. Mit Besonnenheit und großer Effizienz gelang es, das Feuer auf den hinteren Bereich der Produktionshalle zu begrenzen und die Nachbargebäude vor dem Feuer zu schützen. Das war sehr harte Arbeit, denn es mussten extrem lange Schlauchverbindungen zu den Zapfstellen in den Ortsnetzen Elz und Staffel, sowie zum Elbbach und sogar zur Lahn verlegt werden.
Wenn aus so vielen Strahlrohren Wasser auf die Feuersbrunst gegeben werden soll, reichen die Querschnitte der Wasserversorgung nicht mehr aus, um das benötigte Wasser zu liefern. So wurde der Hochbehälter von Staffel recht schnell geleert. Zum Glück konnte dann auch noch der Hochbehälter von Meierguss in Staffel mit angeschlossen werden, sodass sich die Wasserversorgung dann wieder verbesserte und es den Feuerwehrleuten –Männer wie Frauen- mit drei Drehleitern und vielen von Hand geführten Spritzen gelang, das Feuer im Hallenbereich einzudämmen.



Eine Woche voller Einschulungen an der Erlenbachschule

Zum ersten Mal wurden an drei Tagen Kinder in die Erlenbachschule eingeschult: montags die neuen 5. Klässler, dienstags die Klasse 1a und die Vorklassenkinder und am Mittwoch die Klasse 1b.
Wie so oft seit den coronabedingten Schulschließungen im März konnte die Schule feststellen, dass es stets zwei Seiten der Medaille gibt. Man mag bedauern, dass die Einschulungsveranstaltungen in diesem Jahr viel organisatorisches Handeln im Vorfeld mit sich brachten und in einem kleineren Rahmen stattfanden. Man kann darin aber auch viel Gutes sehen: Mit nur wenigen Lieblingsmenschen bepackt, fand die Einschulung der neuen Klassen in vier Etappen und damit in einem sehr persönlichen Rahmen statt:
So freuten sich am Montag zunächst die beiden Klassenlehrerinnen des 5. Schuljahres Frau Knapp und Frau Fasel auf eine sonnige Einschulung auf dem geschmückten Schulhof, welche jedoch wegen des unbeständigen Wetters in die Turnhalle verlegt wurde. Unter Einhaltung der geltenden Corona Bestimmungen wurden 43 neugierige Kinder mit jeweils einem Elternteil in Empfang genommen. Einige der Kinder waren bereits mit ihrer neuen Klassenlehrerin vertraut: Frau Knapp leitete die 4b und Frau Fasel hatte in den letzten Wochen Unterricht in der 4a der EBS übernommen. Das erleichterte den Übergang in die weiterführende Schule.
Nach der Ansprache der Schulleiterin Beate Kallenbach und dem Segen der katholischen Pfarrreferentin Frau Russ lauschten die Kinder einer Geschichte, die ermutigen sollte, Fehler im Leben machen zu dürfen und aus diesen zu lernen. Eine Erkenntnis, die nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrerinnen und Lehrer sowie die Eltern von großer Bedeutung ist. Denn wie viel Entmutigung geht davon aus, wenn wir uns immer nur auf das fixieren, was noch zu verbessern ist, aber nicht das sehen, was alles schon geleistet wurde.



TC Grün-Weiß Elz spielt erfolgreich Tennis

Corona getrotzt - Erfolgreiche Herreneinzel-Clubmeisterschaft des TC GW Elz
Wie alle anderen Lebens- und Arbeitsbereiche ist auch die deutsche Tennislandschaft in diesem Jahr massiv von den Auswirkungen der Corona-Krise beeinträchtigt. Die meisten Ranglisten- und LK-Turniere wurden abgesagt. Die Medenrunde stellt für alle Tennisspieler das Highlight im Wettkampfjahr dar. Sie startete dann doch noch vor einigen Wochen, allerdings in modifizierter Form, d.h. es gibt keine Absteiger 2020.
Deshalb beschloss der Vorstand des TC GW Elz, eine Wettkampf-Form wieder aufleben zu lassen, die schon seit langer Zeit nicht mehr stattfand: Herren-Clubmeisterschaften am Wochenende 7.-9.08.20.
Erst waren Wettbewerbe in verschiedenen Altersklassen geplant. Dann entschloss man sich zu einer großen Gruppe, in der alle Altersklassen (Herren, Herren 30, Herren 40 und Herren 50) zusammengelegt wurden.
Die Setzliste versprach Spannung und tolle Matches auf der Elzer Tennisanlage in der Lattengasse. Bei reger Beteiligung wurden aufgrund der Wetterlage die Spiele der ersten beiden Runden auf die Abendstunden gelegt. Es gab an diesen beiden ersten Tagen etliche tolle und kämpferische Matches zu bestaunen. Am sonntäglichen Finaltag kam es dann am frühen Vormittag zu einem echten Showdown der Generationen: die beiden Youngsters der 1. Herrenmannschaft, Robin Lützig und Tom Gieshold, forderten die zwei Cracks der VL-Truppe-Herren-50, Patrick Metternich und Uwe Licht, heraus.



Kurzes Unwetter forderte erneut die Feuerwehr
Die Reinigungsarbeiten der Elzer Feuerwehrleute an ihrer bei zwei Einsätzen am Morgen auf der Autobahn benutzten Technik war noch nicht abgeschlossen, als ein kurzes aber heftiges Unwetter drei weitere Einsätze erforderlich machte.
Um 15.44 Uhr erfolgte die erste Alarmierung, da an einem Spielplatz in der Onesimastraße ein Blitz einen Baum halbiert hatte, dessen andere Hälfte ebenfalls noch zu stürzen drohte.
Während der Anfahrt meldete die Leitstelle einen weiteren Paralleleinsatz auf der Bahnstrecke in Richtung Siershahn. Hier waren in Höhe des Sägewerks drei Bäume auf die Gleise gestürzt, ein weiterer hing schräg über den Gleisen. Ein herannahender Güterzug konnte gerade noch rechtzeitig stoppen, blockierte aber mit seinen Waggons den Bahnübergang in der Limburger Straße komplett, so dass der Verkehr zum Erliegen kam.
Da die Einsatzstelle mit Fahrzeugen nicht erreichbar war, musste das ganze Equipment zu Fuß transportiert werden. Bei den hohen Außentemperaturen und der ausgeprägt schwülen Luft ein schweißtreibendes Unterfangen. Mit vereinten Kräften konnte diese Einsatzstelle in rund 30 Minuten abgearbeitet werden.
Noch während der Aufräumarbeiten an den Gleisen erfolgte die dritte Alarmmeldung des Nachmittags einlief: in der Pfortenstraße hatte der Sturm einen Teil eines Schornsteins abgehoben, der abzustürzen drohte. Kurzfristig musste während des Einsatzes der Drehleiter dort die Bundesstraße 8 gesperrt werden, weil massive Teile auf den Gehweg bzw. die Straße hätten stürzen können. Das führte zu einigen heftigen Diskussionen mit gereizten Autofahrern, die partout keinen zumutbaren Umweg fahren wollten. Schreiben wir diese Ausfälle mal dem Hitzeeinfluss aufs Hirn zu...! Nach 20 Minuten waren der Schornstein gesichert und die losen Teile mit der Drehleiter herabgeholt.
Um 19.24 Uhr kam ein weiterer Sturm bedingter Einsatz hinzu: In der Hadamarer Straße hatte sich ein Spanntransparent gelöst und gefährdete den Straßenverkehr. Das Teil wurde über die Drehleiter gesichert.
Nun findet die Reinigung der Einsatzgerätschaften etwas verspätet statt. Denn: nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz!

Feuerwehreinsatz auf der A3
Sprinter knallt auf Silo-Fahrzeug mit Gefahrgut
Am Dienstagmorgen, 11. August, um 4.40 Uhr war die Nachtruhe für 27 Elzer Feuerwehrmänner abrupt zu Ende. Der erweiterte Rüstzug der Elzer Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Autobahn in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Ein typischer Elzer-Berg-Unfall: Ein rumänischer Sprinter war auf einen polnischen Silo-Zug aufgefahren, der feinsten Kohlestaub geladen hatte. Dabei war der Ablass-Stutzen teilweise abgerissen und umgeknickt worden. Unaufhörlich rieselte Kohlenstaub auf die Autobahn.
Während sich ein Teil der Mannschaft um den Sprinter kümmerte, dessen Fahrer wie durch ein Wunder nahezu unverletzt blieb, versuchte der Rest des Teams, das austretende Gefahrgut zu stoppen. Unter Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte gelang es schließlich, den Ablass-Stutzen des Silos wieder zurück zu drücken und den Riss mit speziellen Gefahrgut-Binden provisorisch abzudichten. Dann rückte das Technische Hilfswerk an, um mit einem Radlader und Man-Power rund 10 Kubikmeter ausgetretenen Stoff in Transportbehälter umzufüllen, damit die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte.
Schließlich wurden um 9.20 Uhr nochmals zwei Tanklöschfahrzeuge der Elzer Wehr erneut auf die Autobahn angefordert, um mittels Wasserstrahl die hartnäckigen Kohlestaubreste von der Fahrbahn zu spülen.
Da infolge des Unfalls die beiden rechten Fahrspuren blockiert waren, gab es einen kilometerlangen Rückstau.

Dachstuhl brannte - drei Rauchgas-Verletzte
Zu einem brennenden Dachstuhl bei einem Wohngebäude wurde die Feuerwehr Elz am Samstagnachmittag, 8. August, um 13.18 Uhr in die Bahnhofstraße alarmiert.
Aus noch unbekannte Gründen war ein Brand ausgehend vom Terrassenbereich ins Dach übergeschlagen.
Da sich einige Einsatzkräfte bereits zu einer Übung in der Feuerwache befanden, konnte bereits binnen kürzester Zeit ausgerückt werden.
Die insgesamt 33 Einsatzkräfte fanden offene Flammen im Dachstuhls vor. Sie bekämpften den Brand sowohl von außen über die Drehleiter, als auch im Inneren des Gebäudes. Dabei wurden insgesamt vier Trupps unter Atemschutz eingesetzt.
Der Dachstuhl konnte somit insgesamt “gehalten“ werden. Da die Balkenkonstruktion erheblicher Brandzehrung ausgesetzt war -etwa acht Quadratmeter Dach stürzten während des Einsatzes ein- muss nun ein Statiker zunächst die Standsicherheit des Dachstuhls prüfen.

Drei Hausbewohner mussten von der Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich geholt werden und erlitten Rauchgas-Vergiftungen. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
Zudem erlitten drei Feuerwehrmänner aufgrund der hohen Außentemperaturen akute Hitze-Erschöpfungszustände und wurden vom Hintergrunddienst des DRK-Ortsverbandes Elz fachkundig betreut.

DLRG Ortsgruppe Elz im Einsatz
Fahrzeug-Bergung aus der Lahn
Am Morgen des 7. Juli 2020 wurde um 10 Uhr 43 die Führung des 1. WRZ Limburg-Weilburg alarmiert. Die Lage: Ein PKW mit Anhänger in der Lahn bei Kirschhofen versunken.
Nach Rücksprache mit der Leitstelle Limburg wurde dann um 10 Uhr 47 Vollalarm für den Wasserrettungszug ausgelöst.
Der Fahrzeugführer, der seinen Pkw samt Anhänger bei einer Kleingartenanlage in Weilburg-Kirschhofen parken wollte, hatte Glück im Unglück. Nachdem er aus dem Wagen ausgestiegen war, rollte der Wagen einen leichten Abhang zum Lahnufer hinunter und versank im Wasser. Der Anhänger blieb dabei allerdings im Uferbereich stecken, so dass das Gespann nicht abtreiben konnte. Die Feuerwehr Weilburg hatte den PKW samt Anhänger bereits gesichert und für den 1. WRZ Limburg-Weilburg bestand die Aufgabe darin, die Bergung des PKW in Zusammenarbeit mit dem Abschleppdienst durch Taucher zu unterstützen. Vor Ort kamen ein Taucher und ein Sicherungstaucher zum Einsatz. Geführt wurden beide durch einen ausgebildeten Signalmann. Nach Rücksprache mit dem Abschleppdienst holten die Taucher erst einmal alle schweren Gegenstände aus dem Auto, danach positionierten sie einen Hebesack im Inneren des Autos, damit zum Heben mit dem Kran möglichst wenig Wasser im Auto verblieb. Mit dem Kran und einer Seilwinde des Abschleppdienst wurde das Auto mit Anhänger Stück für Stück aus dem Wasser gezogen.
Der 1. WRZ Limburg-Weilburg bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Abschleppdienst Wern und der Freiwillige Feuerwehr Weilburg. Fakten des Einsatz kurz zusammengefasst:
• PKW mit Anhänger im Wasser
• 15 Einsatzkräfte des Wasserrettungszuges Limburg-Weilburg vor Ort
• 23 Minuten nach Alarm Erste DLRG Einsatzkräfte vor Ort
• 5 Stunden im Einsatz (inkl Anfahrt+Abfahrt)
Im Einsatz waren: 7 Einsatzkräfte DLRG Ortsgruppe Elz e.V.
3 Einsatzkräfte DLRG Ortsgruppe Bad Camberg e.V.
3 Einsatzkräfte DLRG Ortsgruppe Brechen-Runkel-Villmar e.V.
2 Einsatzkräfte DLRG Ortsgruppe Selters e.V.

Ferienspiele im Pfarrheim
Durch Corona ist alles anders. Die großen Ferienspiele auf dem Freizeitgelände am Wassergraben können nicht stattfinden, weil die Praktikanten von der Adolf-Reichwein-Schule fehlen. Und die Ferienfreizeiten vom Pfarramt mussten abgesagt werden.
Doch die Gemeinde und das Pfarramt haben aus der Not eine Tugend gemacht und haben letzten Woche in zwei Gruppen á 25 Kindern eine Ferienbetreuung am Morgen und am Nachmittag am, im und um das Pfarrheim angeboten. Unterstützung erhielten Jugendpfleger Helder Machado und Pastoralreferentin Renate Ruß von den Gruppenleitern, welche sonst die Ferienfreizeiten begleitet hätten. „Ohne Betreuer wäre eine Freizeit nicht möglich gewesen“, so Helder Machado.
Der Hof vom Pfarrheim sowie die Räumlichkeiten boten genügend Platz, so dass die fünf Gruppen nicht durchmischt wurden und genügend Abstand möglich war. Im Pfarrheim mussten alle den Mund-Nasen-Schutz tragen und jeweils nur ein Kind durfte auf die Toilette gehen. „Das war gar nicht so einfach, denn manche Kinder waren diese Regeln aus dem Alltag nicht so gewohnt“, ergänzt Renate Ruß. Soweit es möglich war, fanden daher die Aktionen draußen im Freien statt und nur, wenn es ganz ungemütlich wurde und es regnete, zogen sich die Gruppen nach drinnen zurück.
Im Fokus der Ferienspiele stand die Arbeit mit Naturmaterialien. So entstanden bunte Steine sowie Bilder aus kleinen Steinen. Aus Korken und Stöcken bauten die Ferienkinder Flosse und Windlichter. Aus Kronkorken entstanden Rasseln. Und wenn zwischendurch das ruhige Sitzen nicht mehr möglich war, dann gingen die Betreuer mit ihren jeweiligen Gruppen auf den Bolzplatz zum Fußball spielen.
Alle zeigten sich froh, in diesem Rahmen für insgesamt rund 50 Kinder ein Angebot machen zu können. Als sie mit ihren Planungen angefangen haben, war der Rahmen durch die Bestimmungen in Hessen viel enger gesetzt und nur der Hälfte der Kinder hätten teilnehmen können. Daher freuten sich alle, dass mit 50 Kinder die Ferienfreizeit stattfinden konnte. Renate Ruß ist zudem optimistisch, dass im nächsten Jahr die Ferienfreizeiten wieder gewohnt stattfinden. Die Unterkünfte sind gebucht. In der ersten Ferienwoche geht es für die Jungs aus Elz auf den Zeltplatz nach Waldmünchen. Für die Mädchen geht es vom 16. August bis 23. August nach Murrhardt. Auch dort ist das Ferienhaus bereits reserviert. Heike Lachnit

Ortsbegang der CDU
Ortsbegang der CDU zur Frage: „Wie geht es weiter in den Gärten?“
Das Gelände „In den Gärten“ wird rege von Gartenbesitzern genutzt und ist gewissermaßen ein Rückzugsort und Kleinod für viele Elzer Bürger. Durch verschiedene Maßnahmen, die durch die CDU-Fraktion in den letzten Jahren beantragt und auf den Weg gebracht wurden, konnte der Bereich zwischen Reithalle und Bahnhof an vielen Stellen weiterentwickelt werden. Hier sei die Entwicklung des Freizeitgeländes „Unter dem Wassergraben“ zu nennen sowie die Benennung der Wege durch das Gartengelände mit Straßenschildern. Daneben hat die CDU im Frühjahr weitere Maßnahmen, beispielsweise die Errichtung von Sitzgelegenheiten im Bereich der Renaturierung, beantragt.
Um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen und um mit Bürgern und Anliegern ins Gespräch zu kommen, hatte die CDU-Fraktion jetzt zu einem Ortstermin geladen. Neben Bürgermeister Kaiser und dem Gemeindebrandinspektor Hilmar von Schenck nahmen rund 50 Personen im gebührenden Abstand am Termin teil und berichteten von ihren Eindrücken und Vorstellungen. Ein zentrales Thema war die Frage nach den vielen PKW, die besonders am Wochenende auf den Wegen parken und damit auch Rettungswege für Feuerwehr und Hilfsorganisationen blockierten. Fraktionsvorsitzender Bastian Hoffmann versicherte, dass man sich diesem Problem annehmen und Lösungsvorschläge diskutieren würde. Ebenfalls bemängelt wurde der häufig illegal abgelegte Müll im gesamten Bereich. Bürgermeister Kaiser erklärte, dass der Gemeindebauhof mittlerweile zweimal pro Woche den Müll entsorge. Gerade an der neuen Freizeitanlage solle in naher Zukunft aber eine bessere Lösung realisiert werden. Auch die Haltung von Kleintieren in manchen Gärten stößt auf Unmut bei Anliegern, genau wie manch mit Planen verhängter Gartenzaun. Bastian Hoffmann: „Wir nehmen alle Anliegen mit in die Diskussion und versuchen im gemeinsamen Austausch mit den Bürgern Lösungen zu finden.“ Er freute sich, dass der Grundtenor aber dem entspreche, wie auch er und die Mitglieder der CDU das Gelände als ein grünes Kleinod nahe des Ortskerns wahrnähmen, welches an der ein oder anderen Stelle noch weiterentwickelt werden könne.

Neues LF 10 offiziell in Dienst gestellt und eingesegnet

Seit dem 04. Juni ist das neue Löschgruppenfahrzeug in Elz und konnte sich bislang schon bei vier Einsätzen bewähren, da die Ausbildung am Fahrzeug in Kleingruppen forciert wurde.
Da eine wesentliche Änderung in den Corona-Beschränkungen nicht absehbar und daher geeignete öffentliche Veranstaltungen, die man zur Fahrzeugübergabe mit Publikum hätte nutzen können, auf längere Zeit nicht stattfinden dürfen, wurde das Fahrzeug nun im Vorspann des Halbjahresgespräches der Einsatzabteilung offiziell in Dienst gestellt.
Neben den Aktiven der beiden Elzer Ortsteilwehren konnten Bürgermeister Horst Kaiser und Gemeindebrandinspektor Hilmar von Schenck die führenden Repräsentanten der Elzer Kommunalpolitik, sowie Vertreter der Elzer Ortsverbände von DRK und DLRG, sowie das Wutzkopp-Festival-Team und den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Thomas Schmidt im Hof der Elzer Feuerwache begrüßen.
Bürgermeister Horst Kaiser verwies auf die zahlreichen Vorbereitungen, die seitens Politik, Verwaltung und Feuerwehr nötig waren, damit nun ein neues Fahrzeug nach Elz gekommen ist. Mit der Indienststellung des neuen Fahrzeugs sei nun das über vier Jahre gestreckte Ersatzbeschaffungsprogramm bei den Löschfahrzeugen der beiden Elzer Feuerwehren erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden insgesamt vier Fahrzeuge beschafft.
Dieser finanzielle Kraftakt für die Gemeinde wurde nicht nur vom pragmatischen Ansatz seitens der Feuerwehr, sondern auch durch Ausstattungszuschüsse der Feuerwehr-Fördervereine in fünfstelliger Höhe unterstützt.



Night of Light 2020
Elzer Kirchturm erstrahlt in Rot
Wer am 22. Juni ab Anbruch der Dunkelheit in Elz und Umgebung unterwegs war bekam ein ganz besonderes Spektakel zu Augen. Der Kirchturm der Elzer Pfarrkirche erstrahlte in Tiefrot. Die Aktion war der Night of Light 2020 zu verdanken, an der sich die Firma Diamond Media Events aus Elz beteiligte. Über 5000 Gebäude weltweit wurden in rotes Scheinwerferlicht getaucht.
Hinter der bewundernswerten Aktion steckt eine unschöne Tatsache. Ein dringender Appell an die Politik, die durch ein Essener Unternehmen ins Leben gerufen wurde. Die Eventbranche steht weltweit vor dem Aus. Sämtlichen Firmen weltweit ist seit Beginn der Coronakrise nahezu der gesamte Gewinn weggebrochen. Mit der Verlängerung des Verbots für Großveranstaltungen wird klar: „Wir schaffen das so nicht“, wie es ein Branchenverband ausdrückt. Man brauche finanzielle Hilfe oder ein Konzept zur Durchführung von Großveranstaltungen mit entsprechenden Auflagen und das schnell, so die Vertreter der Branche. Ohne die Eventbranche fehle Deutschland ein wichtiger Wirtschaftszweig mit circa einer Millionen Arbeitsplätze, der für Deutschlands Kultur ein herber Verlust wäre. Die Veranstaltungsbranche liege auf Platz sechs der umsatzstärksten Branchen Deutschlandweit, deckt eine Studie des Research Institute for Exhibition and Live-Communication auf.
Viele Unternehmer haben schon aufgegeben oder stehen kurz davor. Für Jungunternehmer Eric Schröder von Diamond Media Events ist das keine Option. „Wir geben die Hoffnung nicht auf“, so Schröder. Als die Aktion Night of Light 2020 bekannt wurde war für ihn sofort klar: „Wir beteiligen uns!“ Nach Absprachen mit Gemeinde und Kirche war schnell beschlossen, dass in der Nacht vom 22. auf 23. der Elzer Kirchturm rot illuminiert wird. Warum rot? Die Farbe rot soll unser Herzblut darstellen, mit dem wir unseren Job machen, teilt Schröder mit. Mit 15 Hochleistungs-LED-Scheinwerfern wurde der Plan ab Anbruch der Dämmerung dann in die Tat umgesetzt. Der circa 50m hohe Kirchturm erhob sich, noch von weitem ersichtlich über Elz. „Ich bin mehr als zufrieden“, so Schröder, als die Dämmerung einsetzte. Viele Zuschauer versammelten sich, natürlich mit den entsprechenden Abstandsreglungen auf Rathausplatz und Umgebung, um dem Spektakel beizuwohnen. Schröder war von Anfang an klar: „Selbstverständlich achten wir vor Ort auf die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen.“ Das sei aber gar nicht nötig gewesen, da sich alle Zuschauer schon von sich aus an diese hielten. Diamond Media Events gibt sich zufrieden. Man habe auch nicht gedacht, dass es so viele Interessierte gibt. In Elz selbst traf man unter anderem auch mehr Spaziergänger als normalerweise an. Diese verfolgten die Karte mit elf Aussichtspunkten, die die Veranstaltungstechnikfirma veröffentlicht hatte. Interessenten, die nicht vor die Haustür gehen wollten konnten die Illumination im Livestream verfolgen. Sogar über Grüße aus Kanada konnte man sich dort freuen. „Ganz besonders möchte ich mich bei der Feuerwehr Elz bedanken“, so Schröder. Die freiwillige Feuerwehr stellte für die Aktion nämlich Ihre Drehleiter samt Personal zur Verfügung, um unvergleichliche Aufnahmen aus ganz Elz zu machen. Auch der Gemeinde Elz gilt der Dank des Unternehmens. Der Bauhof half mit einer Sicherung des Aufbaus an der Friedrich-Ebert-Straße. Auf die Frage, ob die Elzer dieses faszinierende Ereignis irgendwann erneut erleben dürfen antwortete Schröder zuversichtlich: „Auch uns hat es Spaß gemacht und wir können die Aktion gerne wiederholen, aber am Liebsten zu einem schöneren Hintergrund“. Schröder möchte die Hoffnung nicht aufgeben und sich an der Rettung der Branche beteiligen. „Wenn es eine neue Möglichkeit gibt, werden wir diese ergreifen“ So lange werde Diamond Media Events sein Format „Summer Music Livestream“ mit Musik, Entertainment und Gästen aus Politik und Gesellschaft weitersenden und auf einen positiven Ausgang der Krise hoffen.

Gartenhüttenbrand mit gefährlicher Zugabe

Zu einer brennenden Gartenhütte in den Elzer Gärten in der Nähe des Bahnhofs wurde die Feuerwehr Elz am Montag, 22. März, um 13.29 Uhr alarmiert.
Vermutlich durch unsachgemäßen Umgang mit einer Gasflamme im Rahmen der Unkrautbekämpfung war die Holzhütte in Brand geraten.
Eigene Löschmaßnahmen des Gartenbesitzers mit einem Gartenschlauch führten nicht zum Erfolg, so dass schließlich die Feuerwehr alarmiert wurde.
Alle Wasser führenden Fahrzeuge der Elzer Wehr wurden mitsamt 29 Einsatzkräften in Marsch gesetzt, da es in diesem Bereich keinerlei Hydranten gibt und zahlreiche Gartenhäuser nahe bei einander stehen.
Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge schlugen die Flammen bereits aus dem Dach der Hütte. Dennoch konnte durch einen umfassenden Löschangriff ein Flammenüberschlag auf benachbarte Häuser und Hecken abgewendet werden.



Für eine Generation, die weiß, was sie isst
Zweite Pflanzung im Schulgarten der Erlenbachschule
Nachdem wir Ende März das erste Gemüse in unserem neu gestalteten Schulgarten gepflanzt haben und die ersten Salate, Radieschen, Zuckererbsen und Kresse bereits ernten konnten, erfolgte nun Ende Mai die zweite Pflanzung. Mithilfe der Gemüseackerdemie und einigen Schülern der Notbetreuung haben wir es mit ausreichend Abstand geschafft, verschiedene Gemüsepflanzen einzupflanzen und auch auszusäen.
Zunächst wurden die verschiedenen Beete von Unkraut befreit und für die Pflanzung vorbereitet. Die Kartoffeln wurden angehäufelt und verschiedene Blumen und Kräuter umgepflanzt. Nach dieser grundlegenden Beetvorbereitung unterstützten verschiedene Kinder mit viel Freude das Ackerteam. Gemeinsam wurden zunächst wichtige Coronaregeln besprochen und anschließend legten die Kinder mit großem Eifer los. Mara und Romy ernteten Rauke und Kresse, säuberten und hackten diese. Da wir derzeit aufgrund der Corona-Situation in der Schule nicht selbst kochen, wurden die Kräuter portionsgerecht in kleinen Beutel eingefroren, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt in der Schulküche durch unser „Schüler kochen für Schüler“ Projekt verwenden zu können.
Dario hat zusammen mit der Gärtnerin Christiane kleine Lauchsetzlinge in ein Beet gepflanzt. Tim durfte das Tomatenbeet vorbereiten und die vorgezogenen Pflanzen in die Erde setzen. Romy pflanzte in Beet Nummer 6 abwechselnd Mais und Gurken. Die Zucchini und der Kürbis haben in weiteren Beeten ihren Platz gefunden und auch die Bohnen und Endivien wurden ausgesät.
Wir hatten sehr viel Spaß bei der zweiten Pflanzung, da wir diesmal im Gegensatz zur ersten Pflanzung mit einigen Schülern auf Abstand die Pflanzen in die Erde bringen konnten. Wir freuen uns jetzt auf die nächste Ernte und die letzte Pflanzung im August. In der Zwischenzeit pflegen wir den Schulgarten, bauen weiter an unserem Gartenhaus und ernten eifrig das leckere frische Gemüse.

Fronleichnam 2020 – die etwas andere Prozession
Die besondere Fronleichnams-Prozession in diesem Jahr wird sicher allen, die dabei waren, in besonderer Erinnerung bleiben.

Von Herzen danken wir allen, die sich beteiligt haben:
Ausdrücklich der Feuerwehr für die Sicherung des deutlich längeren Prozessionsweges, der Abordnung der Elzer Musikanten; Antonia Michel, Paula Müller und Stefan Dernbach für den wunderbaren Gesang während des Gangs durch das Dorf und Josef und Christel Schmitt für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes, den Vertretern der Kirmesburschen, den Messdiener*innen und den Kommunionkindern, der Küsterin, den Nachbarschaften und Familien, die den erweiterten Prozessionsweg so liebevoll geschmückt hatten, den Kindern, die die Straßen und Gehwege vielfältig verziert und Blüten auf dem Weg verteilt haben,
und allen, die irgendwie sonst zu unserem „Fronleichnamsspaziergang“ beigetragen und Jesus am Straßenrand und in den Fenstern empfangen haben!
Es war ein beeindruckendes Erlebnis!

Vergelt’s Gott!

Einkauf mit Geduld und ohne Spucke

Wer dieser Tage unter Corona den Einkauf erledigen will, muss etwas mehr Zeit mitbringen. Alle geöffneten Geschäfte haben besondere Vorkehrungen für den Kundenverkehr, zum Schutz ihrer Mitarbeiter, aber auch zum Schutz der Kunden getroffen. Neben den üblichen Hygienevorschriften heißt es überall Abstand halten. Mindestens 1,5 Meter sollten nach Möglichkeit eingehalten werden. Manches Ladenlokal bietet nicht so viel Platz, deshalb ist der Eintritt je nach Größe der Fläche begrenzt. Da heißt es schon mal vor dem Geschäft auf der Treppe an der frischen Luft mit sicherem Abstand zum Nebenmann auf den Einlass zu warten. Hier und da kommt es dann auch mal zum netten Gespräch unter den Wartenden. In Zeiten von Kontaktsperren vielleicht die einzige soziale Verbindung, das Highlight der Woche. Manche Mitmenschen nehmen die Situation gelassen, weil sich die momentanen Zustände eh nicht ändern lassen, sind aber keinesfalls sorglos. Andere wirken gar ängstlich, sicher mit Recht. Hysterie hilf uns allen jedoch nicht weiter, um die Probleme zu lösen. Jeder muss versuchen sein Bestes zu geben, um die Verbreitung des Virus zu vermeiden. In den Supermärkten und Geschäften haben die Inhaber an den Kassen Plexiglasscheiben angebracht, um ihre Mitarbeiter vor dem direkten Kontakt zu schützen. Die ec-Karte ist das bevorzugte Zahlungsmittel. Neben dem Kassenband heißt es auch in den Gängen Abstand halten und warten, bis der Platz vor der Truhe oder dem Regal frei ist. Da muss man gelegentlich einige Umwege durch die Gänge in Kauf nehmen. Hamstern braucht jedoch keiner, denn die Regale werden regelmäßig wieder gefüllt. Doch machen an bestimmten Stellen Schilder auf die Abgabe der Artikel in handelsüblichen Mengen aufmerksam. Klopapier, Nudeln und Mehl sind da nach wie vor die Renner! Doch beim Nachschub wird „kräftig in die Hände gespuckt, den das steigert bekanntlich das Bruttosozialprodukt!“

Neues Löschgruppenfahrzeug LF 10 bei der Feuerwehr Elz angekommen

Nach rund fünf Jahren Planung und Antragsverfahren ist am 4. Juni das neue Löschgruppenfahrzeug LF 10 bei der Feuerwehr in Elz angekommen.
Ein kleines Team, bestehend aus den vier Gerätewarten, holte das Fahrzeug im Werk in Giengen ab.
Das Team bekam im Herstellerwerk die technische Einweisung in das Fahrzeug und soll in nächster Zeit die Elzer Mannschaft an dem Fahrzeug ausbilden.
Das Fahrzeug ersetzt ein 30 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS, das der Bund beschafft und nach der Ausmusterung im Jahr 2017 der Gemeinde für Ausbildungs- und Einsatzzwecke überlassen hatte.
Leider wurde das langjährige Versprechen, wieder ein Bundesfahrzeug bereitzustellen, nicht eingehalten. Infolgedessen wurde der bisherige Bundes-Katastrophenschutz-Löschzug mangels Technik aufgelöst und in einen kommunalen Katastrophenschutz-Löschzug umgewandelt.
Damit war für die Gemeinde Elz die Möglichkeit gegeben, ein Löschgruppenfahrzeug LF 10 über eine Landesbeschaffungsmaßnahme zu einem relativ günstigen Preis von 125.000 Euro zu erhalten. Die dafür nötigen politischen Beschlüsse wurden schnell gefasst und das Antragsverfahren in Gang gesetzt.



Ganz Elz mit Masken versorgt

In einer Hau-Ruck-Aktion wurde ganz Elz mit einem Starterpaket von zehn Masken pro Haushalt versorgt. Für diese Verteilaktion war die Gemeinde Elz bestens gerüstet. Alles war gut vorbereitet: Pack- und Verteillisten organisiert und gedruckt, Anschreiben gefaltet vorbereitet, Druckverschlussbeutel besorgt, Packstationen aufgebaut, Schutzmaterial bereitgestellt und zahlreiche Helfer standen in den Startlöschern. Nach der Lieferverzögerung der Masken beim Kreis Limburg- Weilburg konnte es dann am vergangenen Mittwoch nach dem Eintreffen der sehnsüchtig erwarteten Ware direkt losgehen.
Die Erzieherinnen unserer beiden Kindertageseinrichtungen packten die Masken immer zu zehn Stück pro Haushalt in verschließbare Beutel um. Keiner wusste, was uns erwartet, wie und in welcher Verpackungseinheit die Schutzmasken in den Kisten gepackt waren. Die Schutzausrüstung der fleißigen Packer erwies sich als überdimensioniert, da immer fünf Masken in Folie eingeschweißt waren. Diese Tatsache machte die Portionierung leicht und vor allem schnell. Bereits nach zwei Stunden meldete die erste Einrichtung das Umpacken als „fertig“ und übergab damit das Staffelholz und damit den Start für die Arbeit unserer Hilfsorganisationen. Diese holten die nach Straßenzügen sortierten Kirsten in den Kitas ab und begannen sogleich mit der Verteilung. In Malmeneich übernahm die Freiwillige Feuerwehr die Versorgung der Bürger, in Elz teilten sich die Jugendfeuerwehr das Jugendrotkreuz und die DLRG in drei Gebiete für die Verteilung der Masken auf. Bis zum späten Abend hatten die jungen Austräger bereits fast alle Elzer Straßen abgearbeitet. Letzte Abschnitte und fehlende Straßenzüge wurden am darauffolgenden Tag mit Masken versorgt.

 



Kirchweihfest in Malmeneich
„…die Kirmes wird gehalle!“
So habe ich es im letzten Jahr in einigen Rufen zur Kirmes gehört. In diesem Jahr ist vieles anders, das Coronavirus zeigt uns Menschen, dass wir viel weniger in der Hand haben, als wir es gerade in unserer Zeit oft meinen.
Am Sonntag war in Malmeneich Kirmes! Ja, sie war! Kirmes ist der Geburtstag der Kirche und dieser war, auch wenn es nicht, wie sonst üblich, mit einem großen Fest und mit Festzelt begangen wurde. Da an diesem Sonntag erstmals seit eineinhalb Monaten wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert wurden, haben wir uns dazu entschlossen, auch einen Kirmesgottesdienst in Malmeneich zu feiern. Wenn auch in einem ganz anderen Rahmen als sonst. Wir haben nicht öffentlich geworben, sondern lediglich durch Mundpropaganda bekannt gemacht, dass dieser Gottesdienst stattfindet. Trotzdem kamen auf dem Parkplatz neben der Nikolauskapelle 33 Menschen zusammen. Bevor die Gottesdienstbesucher den Platz betreten konnten, musste sie sich ihre Hände desinfizieren. Unter Beachtung der Abstände durfte dann der Platz durch den markierten Eingang betreten werden. Dort saßen sie mit großem Abstand auf Bänken. Auch der Altar war schön hergerichtet! Bei herrlichem Wetter konnten wir einen recht kurzen, aber dafür feierlichen Gottesdienst unter freiem Himmel feiern und auch für die Menschen beten, die nicht kommen konnten. Leider durfte die Gemeinde im Gottesdienst nicht singen, aber glücklicherweise hatten wir eine junge Sängerin, sodass wir sowohl auf das Lied „Großer Gott wir loben dich“ als auch auf „ein Haus voll Glorie schauet“ nicht verzichten mussten. Am Ende dieser ungewöhnlichen aber trotzdem stimmungsvollen Eucharistiefeier mussten alle den Platz über den festgelegten Ausgang verlassen.
All dieser Aufwand war nur mit der Hilfe von vielen Händen möglich. Die Kirchengemeinde möchte sich ganz herzlich bedanken bei dem Kultur-und Freizeitverein Malmeneich, insbesondere der Familie Pöhland. Aber auch der Küsterin Elisabeth Eidt und ihrem Bruder sowie der Zivilgemeinde, besonders Herrn Bürgermeister Horst Kaiser, und der Sängerin Antonia Michel möchte wir unseren Dank aussprechen.
Nur durch diese große Unterstützung konnten wir diesen kleinen Gottesdienst festlich begehen!

Die Kita
In den Zeiten dieser weltweiten Krise müssen wir alle von unserer gewohnten Normalität Abschied nehmen und ein komplett neues Leben für uns und unsere Familien organisieren.
In den Betreuungseinrichtungen für Kinder existieren Notgruppen, welche je nach Landstrich mehr oder weniger frequentiert werden. Die Leitungen haben viel damit zu tun sich den immer wieder neuen Bestimmungen anzupassen und Eltern beratend zur Seite zu stehen und sich ihre Sorgen und Probleme anzuhören. Einige Erzieher/innen sind in der Betreuung tätig, andere im Schichtdienst in der Einrichtung oder im Home-Office.
Die Kindertagestätte „Unterm Regenbogen“ in Elz hat sich, wie alle anderen Einrichtungen auch, viele Gedanken gemacht, wie die Elternhäuser aus der Distanz weiter unterstützt werden können und der Kontakt zu den Kindern nicht vollkommen abreist.
Mehrere Aktionen wurden gestartet. Die Kinder der Einrichtung wurden aufgefordert Steine nach Belieben zu bemalen und vor der Kita in einen Korb abzulegen. Aus diesen Elementen soll ein großes dreidimensionales Gebilde entstehen, das den Zusammenhalt und die Bedeutung jedes einzelnen in diesen schweren Zeiten symbolisiert.
Es gab eine Osterpost, mit persönlicher, handschriftlicher Ansprache aus jeder einzelnen der sechs Gruppen mit unterschiedlichen Beigaben wie Sonnenblumensamen, Bastelanleitungen, Entspannungsübungen und Geschichten.
Geburtstagskinder bekamen ihre geliebte Kita-Krone trotzdem und ein kleines Geschenk wurde nach Hause geliefert.
Für die Vorschulkinder sind leider viele Aktionen ausgefallen, die auch nicht nachgeholt werden können. Deshalb erhielten die Kinder der Gruppe der „Fleißigen Bienen“ Arbeitsaufträge, die sie zu Hause bearbeiten können.
Der Osterpost folgte die Bastelanleitung plus das Material für die Muttertagsgeschenke. Wohl wissend, dass die Mamas weniger überrascht sein würden als sonst, wollten wir von diesem Ritual den Müttern DANKE zu sagen, nicht ablassen.
An den sichtbaren Stellen der Einrichtung hängen für die Kleinsten Buchtipps und an der Turnraumwand ein selbst gestaltetes Bilderbuch zum Thema Corona. Zielgruppe sind die 2-3 -jährigen. Gerade diese Altersgruppe baucht große Unterstützung, da ihr Verstand die Veränderung durchaus begreifen kann, aber der Intellekt noch nicht weit genug entwickelt ist, die Gesamtsituation zu verarbeiten. Uns allen fällt das schwer.
Viele Kinder haben uns Bilder gemalt, Briefe geschrieben und Geschenke gebastelt, die an der Eingangstür aushängen. Für diese Arbeiten möchten wir uns ganz herzlich bedanken, sie helfen auch uns weiter zu machen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen
Ihr Team der Kita „Unter`m Regenbogen“

Auch in Elz arbeiten sogenannte Alltagshelden

Überall können wir in den Zeitungen und in den sozialen Medien von den Berichterstattungen unserer Alltagshelden lesen. Da erfahren wir mehr über die Arbeit von wichtigen und systemrelevanten Berufsgruppen, die in dieser besonderen Zeit auch weiterhin unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit und ihren Dienst leisten. Das sind Arbeitskräfte im medizinischen Bereich, in den Supermärkten, in der Logistik in der Notfallbetreuung und viele mehr, aber auch Ehrenamtliche, die Masken nähen und Hilfen organisieren.

Aber auch in den Handwerks- und Baubetrieben muss auf den Klein- und Großbaustellen unseres Landes weiterhin unter der weitestgehenden Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen gearbeitet werden. So laufen auch die Bauarbeiten an der neuen Elbbachbrücke seit Beginn und während der Corona-Krise ohne Unterbrechungen und im Zeitplan weiter. Die Bauarbeiter leisten hier unter erschwerten Bedingungen hervorragende Ergebnisse: Mit der Betonage in der vergangenen Woche hat Elz wieder eine Brücke über den Elbbach und damit wieder die Verbindung zwischen dem Ortskern und dem Wohngebiet „über der Elb“!

 



Verkauf der Elz-Taler startet pünktlich und erfolgreich!
Der Elz-Taler ist bereits ausverkauft!

Sehr diszipliniert und unter Beachtung der Hygiene-Bestimmungen warteten bereits die ersten Bürgerinnen und Bürger am neu eingerichteten Außenschalter der Gemeindeverwaltung um die ersten Elz-Taler zu erwerben. Dieser startete dann pünktlich um 9.00 Uhr.
Das lukrative Angebot: 20 Elz-Taler im Wert von 20,-€ zum Kaufpreis von 13,-€ zu erwerben wird offensichtlich sehr gut angenommen. Die restlichen 7 € teilen sich die Gemeinde mit 5,-€ (25 % Zuschuss) und das teilnehmende Unternehmen/Geschäft mit 2,-€ (10% Nachlass). Damit will die Gemeinde die lokale Kaufkraft in dieser für alle schwierigen Zeit stärken.
Insgesamt stehen 4000 Elz-Taler zum Verkauf, jede in Elz gemeldete Person kann max. 4 Elz-Taler erwerben, dies wird namentlich dokumentiert. Allerdings muss klar sein: Wenn das Kontingent verkauft ist, gibt es keine weiteren Bezugsmöglichkeiten mehr, da der Zuschuss der Gemeinde dann aufgebraucht ist. Wer also Elz-Taler erwerben will, sollte sich beeilen!
Es besteht kein Anspruch auf Barauszahlung, auch nicht teilweise. Nicht eingelöste Elz-Taler können nach dem 31.08.2020 gegen Erstattung des Kaufpreises von 13 € auf der Gemeindeverwaltung zurückgegeben werden.




Hier noch einmal alle teilnehmenden Unternehmen und Geschäfte wo die Elz-Taler eingelöst werden können:
• Auszeit im Sportpark • Auto-Kaiser (ohne Tankstelle) • Avanti • Blütenecke • Bosch Car Service fay & schaaf • Bruzzelfee • Buch & Tee • Diamond Media Events • Die Schatzkiste • DS Messwerkzeuge • Etwas Bleibt Fotografie • Expert Schäfer • Fahrschule Thilo Höger • Friseur Müller • Gabrieles Mode • Heimwerkerzentrum Wagner • Kleine Kneipe • Kulbach Heizung Sanitär Klima • Lichtblick • Moment by Nadja Schroth • Nassauer Hof • Obijou Baumaschinen GmbH • Portobello Möbelmarkt • Praxis für Ergo- und Handtherapie Sarah Gerhardt • Radhaus Pacak • Rats Mein Fachwerk • Reisebüro Elz • Restaurant Bürgerhaus Elz bei Taki • Rewe • Schützenhof • Sport11 • Sportpark Elz • StoneArt Claudia Wernert • Tierarztpraxis Welk • Udo’s Wagenpflege •

Neues Einsatzfahrzeug nach Einsatz eingesegnet


Die Corona-Krise hält an, das Einsatzgeschehen bei der Feuerwehr geht trotzdem weiter.
Da unklar ist, wie lange die Einschränkungen noch andauern werden, hatte die Leitung der Feuerwehr entschieden, die Einsegnung des neuen Fahrzeugs nach dem nächsten Einsatz im Beisein der Mannschaft vornehmen zu lassen.
Unser aktiver Feuerwehrkamerad und Pfarrer von Elz, Steffen Henrich, stellte daher am Montagabend, 06. April, das Fahrzeug und seine Mannschaft nach dem Brandeinsatz in der Springstraße in einer kurzen würdigen Zeremonie unter Gottes Segen.
Hierzu hatte die Mannschaft in Einsatzkleidung vor dem Fahrzeug Aufstellung genommen und unterstrich damit, dass der alte Feuerwehr-Wahlspruch "Gott zur Ehr´- dem nächsten zur Wehr" auch heute noch gelebt wird.

Für eine Generation, die weiß, was sie isst

Erlenbachschule nimmt teil am Projekt „GemüseAckerdemie“ und wird „Ackerschule“

Kaum waren die letzten Streufahrzeuge auf den Straßen der Gemeinde Elz nicht mehr im Einsatz und die letzte Karnevalssitzung war gefeiert, rückten Mitarbeiter des Bauhofs auf dem Schulgelände der Erlenbachschule an. Sie pflügten den bereits bestehenden Schulgarten zu einem Gemüseacker um, schafften Steine beiseite, trugen Mulch ab und entsorgten störende Bepflanzungen. Die Mannschaft des Elzer Bauhofs legte durch ihren beherzten Einsatz den Grundstein für die Teilnahme der Schule am Bildungsprogramm der „Gemüseackerdemie“.
Hinter dem Projekt steht das gemeinnützige Sozialunternehmen Ackerdemia, das an der Schnittstelle von Bildung, Landwirtschaft, Umwelt, Wissenschaft und Ernährung arbeitet. Mit der Teilnahme an diesem Bildungsprogramm wird die Erlenbachschule zu einer sogenannten „AckerSchule“ und etabliert sich als hessische Umweltschule dadurch bereits nur ein Jahr nach der ersten Auszeichnung.
Das Jahresprogramm „AckerSchule“ wird als fester Lernort in Form eines Gemüseackers direkt auf dem Schulhof in unseren Schulgarten installiert und parallel über speziell entwickelte Bildungsmaterialien in den Unterricht integriert. Nicht nur die Schulgarten Arbeitsgemeinschaft, sondern auch der Fachbereich Naturwissenschaften, der künstlerisch-ästhetische Bereich, der Wahlpflichtunterricht und auch der Sachunterricht in der Grundschule wird sich an dem Projekt beteiligen.

 



Viele helfende Hände beim „Sauberhaften Frühjahrsputz“

Die Aktion „sauberhaftes Elz“ hat sich im Frühjahr zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde Elz etabliert. Bereits zum 14. Mal rief die Gemeinde Vereine und Mitbürger dazu auf, in und um Elz den Müll einzusammeln.
Der Aktion war in diesem Jahr eine intensive Diskussion vorausgegangen, ob diese Veranstaltung überhaupt durchgeführt werden sollte. Auch ärztlicher Rat wurde eingeholt und dieser besagte, dass Bewegung an der frischen Luft und die Tatsache, dass die Müllsammler eher vereinzelt unterwegs sind keines falls schaden könne. Gewisse Regeln im sozialen Miteinander müssen jedoch eingehalten werden. Die Gemeinde hat ihre Konsequenz gezogen und statt einem gemütlichen Beisammensitzen bei Erbsensuppe gab es eine Wurst auf die Hand.
Nahezu 130 Personen, so viele wie lange nicht mehr, waren gemeldet und sammelten fleißig Müll ein. Innerhalb von zwei Stunden füllten diese viele blaue Müllsäcke, welche am Ende alle auf dem Bauhof zusammengetragen wurden. Die beteiligten Vereine aktivierten vor allem ihre Kinder- und Jugendabteilungen, um sie für das Thema Umweltschutz und sauberes Elz zu sensibilisieren. Bürgermeister Horst Kaiser fasste einzelne Stimmen zusammen, die mehrheitlich angaben, dass die Sammelstellen insgesamt sauberer als in den Jahren zuvor vorgefunden wurden. Ein großer Erfolg der jährlichen Müllsammelaktion. Hierzu muss allerdings angemerkt werden, dass sich auch immer wieder regelrechte Abfall-Hotspots finden, wo große Mengen an illegal entsorgtem Müll vorgefunden werden, der dann immer schnellstmöglich von den Bauhofmitarbeitern entsorgt wird.
Die entlang der Sammelstrecken abgestellten Müllsäcke sammelte der Bauhof ein und brachte alles auf den Bauhof, wo die Müllsammelhelfer dann das Gesamtergebnis ihrer Arbeit sehen konnten. Viel Alltägliches, aber auch Kuriositäten konnten da erstaunte Augen erblicken, vom weggeworfenen Teppich über eine Gasflasche bis hin zu jede Menge Pfandflaschen, wo man sich fragt warum diese weggeworfen werden, denn Geld wirft schließlich auch niemand weg! Einfach unglaublich, was Menschen einfach achtlos in die Natur werfen!

 



Gemeinde Elz ehrte erfolgreiche Sportler

165 Sportler aus acht Vereinen wurden von ihren Vereinsvorständen für die Sportlerehrung der Gemeinde Elz gemeldet. Von Kreismeistern bis zu Deutschen Meistern reichte das Titelspektrum, das Bürgermeister Horst Kaiser während einer Feierstunde im Bürgerhaus auszeichnen durfte.
In seiner Begrüßungsrede betonte er die Wichtigkeit der Ausrichtung einer solchen Ehrungsveranstaltung. Zunächst geht es einmal darum, die besonderen Leistungen der Elzer Sportler auch einmal öffentlich zu würdigen. Sportliche Erfolge sind dabei natürlich auch ein Aushängeschild für eine Gemeinde. Viel wichtiger aber noch ist es den Vereinen, ihren Vorständen und Trainern während einer solchen Veranstaltung für ihr Engagement in Sachen Sportförderung zu danken. Die Arbeit der Sporttreibenden Vereine, vor allem die Jugendarbeit ist für die Kommunen unverzichtbar. Deshalb unterstützt und fördert die Gemeinde Elz den Sport mit Zuwendungen und sorgt für die entsprechende Sportstätteninfrastruktur.
Die Ehrungsveranstaltung wurde in ein kleines Rahmenprogramm eingebettet. Die Gardetanzabteilung des SV Elz unter der Leitung von Angelina Hejny sorgte zu Beginn und im Mittelteil der Veranstaltung für Unterhaltung und eine Augenweide. 31 Mädchen und zwei Solomariechen im Alter zwischen 8 und 16 Jahren tanzen dabei auf der Bühne. Zum Abschluss gaben sechs Kindertanzpaare des ATC Oranien Lateinamerikanische Tänze zum Besten. Durch das Programm des Nachmittags führte Sabine Stückel, die auch gekonnt, als „alte Leichtathletin“ die Ehrungen moderierte.
Bei so vielen Ehrungen hatten die Verantwortlichen alle Hände voll zu tun. Unterstützt wurde der Bürgermeister bei den einzelnen Gratulationen mit der Übergabe der entsprechenden Urkunde und eines Präsents von Ina Arnold und Jennifer Höhler. Blumen gab es zusätzlich für ganz besondere Leistungen.
Zwei der höchsten Titelträger, Gewichtheber Bernhard Riehn vom TV Elz sowie Tischtennisass Werner Englisch vom TTC Elz konnten leider nicht an der Ehrungsveranstaltung teilnehmen. Der gebürtige Pole Piotr Frackowiak vom TTC Elz nahm die Auszeichnung jedoch gerne persönlich entgegen und freute sich nach etlichen polnischen Titeln nun endlich auch den Deutschen Meistertitel seines Wahlheimatlandes inne zu haben.
Stolz dürfen alle erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler auf ihre Leistungen sein, die nicht nur Talent, sondern auch Willen und Ehrgeiz erfordern – Stolz ist auch die Gemeinde Elz!
Zum Abschluss der Sportlerehrung versammelten sich dann alle erfolgreichen Titelträger noch einmal auf der Bühne zum gemeinsamen Gruppenfoto.

 



Jahreshauptversammlung der Elzer Feuerwehr

Elzer Feuerwehr leistete vergangenes Jahr ehrenamtlich 11.781 Arbeitsstunden
Ein bewegtes Jahr mit vielen Aktivitäten liegt hinter den 58 Aktiven der Elzer Feuerwehr: sie rückten 2019 zu insgesamt 123 Einsätzen aus.
Bei den Einsätzen konnten 14 Menschen aus Notlagen gerettet werden, für fünf Menschen kam leider jede Hilfe zu spät, berichtete Wehrführer Hilmar von Schenck bei der Jahreshauptversammlung im Nassauer Hof.
Insgesamt waren 38 Brandeinsätze zu bewältigen, die Bandbreite erstreckte sich vom Brand von Hecken, über Fahrzeugbrände bis hin zu Brandeinsätzen in Firmen- und Wohngebäuden.
Bei den 85 Hilfeleistungs-Einsätzen reichte das Spektrum von der Notfall-Türöffnung bis hin zu schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Menschen. Darunter waren auch sieben Einsätze mit Austritt von Gefahrstoffen.
14 Mal waren die Elzer Floriansjünger mit unterschiedlichsten Aufgabenstellungen auf der Autobahn, sowie zehn Mal außerhalb der Gemeindegrenzen im Einsatz.
Insgesamt, so von Schenck in seinem Jahresbericht, haben die Mitglieder der Einsatzabteilung dafür freiwillig und ehrenamtlich 11.781 unentgeltliche Arbeitsstunden aufgewendet.
41 Übungen am Standort mit über 2.400 Übungsstunden wurden von den Ausbildern gestaltet. Die besten Übungsbesuche hatten Gunther Heinritz und Christoph Hunsänger vorzuweisen, die je 40 Übungen besuchten.
Der Personalbestand der Einsatzabteilung ist im vergangenen Jahr auf 58 Aktive angestiegen, da sieben neue Aktive in die Einsatzabteilung eingetreten sind.
Dennoch sucht die Feuerwehr Elz nach wie vor Einsatzkräfte für den Tagesalarm -auch aus anderen Feuerwehren- die tagsüber in Elz arbeiten.

 



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