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Ganz Elz mit Masken versorgt

In einer Hau-Ruck-Aktion wurde ganz Elz mit einem Starterpaket von zehn Masken pro Haushalt versorgt. Für diese Verteilaktion war die Gemeinde Elz bestens gerüstet. Alles war gut vorbereitet: Pack- und Verteillisten organisiert und gedruckt, Anschreiben gefaltet vorbereitet, Druckverschlussbeutel besorgt, Packstationen aufgebaut, Schutzmaterial bereitgestellt und zahlreiche Helfer standen in den Startlöschern. Nach der Lieferverzögerung der Masken beim Kreis Limburg- Weilburg konnte es dann am vergangenen Mittwoch nach dem Eintreffen der sehnsüchtig erwarteten Ware direkt losgehen.
Die Erzieherinnen unserer beiden Kindertageseinrichtungen packten die Masken immer zu zehn Stück pro Haushalt in verschließbare Beutel um. Keiner wusste, was uns erwartet, wie und in welcher Verpackungseinheit die Schutzmasken in den Kisten gepackt waren. Die Schutzausrüstung der fleißigen Packer erwies sich als überdimensioniert, da immer fünf Masken in Folie eingeschweißt waren. Diese Tatsache machte die Portionierung leicht und vor allem schnell. Bereits nach zwei Stunden meldete die erste Einrichtung das Umpacken als „fertig“ und übergab damit das Staffelholz und damit den Start für die Arbeit unserer Hilfsorganisationen. Diese holten die nach Straßenzügen sortierten Kirsten in den Kitas ab und begannen sogleich mit der Verteilung. In Malmeneich übernahm die Freiwillige Feuerwehr die Versorgung der Bürger, in Elz teilten sich die Jugendfeuerwehr das Jugendrotkreuz und die DLRG in drei Gebiete für die Verteilung der Masken auf. Bis zum späten Abend hatten die jungen Austräger bereits fast alle Elzer Straßen abgearbeitet. Letzte Abschnitte und fehlende Straßenzüge wurden am darauffolgenden Tag mit Masken versorgt.

 



Kirchweihfest in Malmeneich
„…die Kirmes wird gehalle!“
So habe ich es im letzten Jahr in einigen Rufen zur Kirmes gehört. In diesem Jahr ist vieles anders, das Coronavirus zeigt uns Menschen, dass wir viel weniger in der Hand haben, als wir es gerade in unserer Zeit oft meinen.
Am Sonntag war in Malmeneich Kirmes! Ja, sie war! Kirmes ist der Geburtstag der Kirche und dieser war, auch wenn es nicht, wie sonst üblich, mit einem großen Fest und mit Festzelt begangen wurde. Da an diesem Sonntag erstmals seit eineinhalb Monaten wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert wurden, haben wir uns dazu entschlossen, auch einen Kirmesgottesdienst in Malmeneich zu feiern. Wenn auch in einem ganz anderen Rahmen als sonst. Wir haben nicht öffentlich geworben, sondern lediglich durch Mundpropaganda bekannt gemacht, dass dieser Gottesdienst stattfindet. Trotzdem kamen auf dem Parkplatz neben der Nikolauskapelle 33 Menschen zusammen. Bevor die Gottesdienstbesucher den Platz betreten konnten, musste sie sich ihre Hände desinfizieren. Unter Beachtung der Abstände durfte dann der Platz durch den markierten Eingang betreten werden. Dort saßen sie mit großem Abstand auf Bänken. Auch der Altar war schön hergerichtet! Bei herrlichem Wetter konnten wir einen recht kurzen, aber dafür feierlichen Gottesdienst unter freiem Himmel feiern und auch für die Menschen beten, die nicht kommen konnten. Leider durfte die Gemeinde im Gottesdienst nicht singen, aber glücklicherweise hatten wir eine junge Sängerin, sodass wir sowohl auf das Lied „Großer Gott wir loben dich“ als auch auf „ein Haus voll Glorie schauet“ nicht verzichten mussten. Am Ende dieser ungewöhnlichen aber trotzdem stimmungsvollen Eucharistiefeier mussten alle den Platz über den festgelegten Ausgang verlassen.
All dieser Aufwand war nur mit der Hilfe von vielen Händen möglich. Die Kirchengemeinde möchte sich ganz herzlich bedanken bei dem Kultur-und Freizeitverein Malmeneich, insbesondere der Familie Pöhland. Aber auch der Küsterin Elisabeth Eidt und ihrem Bruder sowie der Zivilgemeinde, besonders Herrn Bürgermeister Horst Kaiser, und der Sängerin Antonia Michel möchte wir unseren Dank aussprechen.
Nur durch diese große Unterstützung konnten wir diesen kleinen Gottesdienst festlich begehen!

Die Kita
In den Zeiten dieser weltweiten Krise müssen wir alle von unserer gewohnten Normalität Abschied nehmen und ein komplett neues Leben für uns und unsere Familien organisieren.
In den Betreuungseinrichtungen für Kinder existieren Notgruppen, welche je nach Landstrich mehr oder weniger frequentiert werden. Die Leitungen haben viel damit zu tun sich den immer wieder neuen Bestimmungen anzupassen und Eltern beratend zur Seite zu stehen und sich ihre Sorgen und Probleme anzuhören. Einige Erzieher/innen sind in der Betreuung tätig, andere im Schichtdienst in der Einrichtung oder im Home-Office.
Die Kindertagestätte „Unterm Regenbogen“ in Elz hat sich, wie alle anderen Einrichtungen auch, viele Gedanken gemacht, wie die Elternhäuser aus der Distanz weiter unterstützt werden können und der Kontakt zu den Kindern nicht vollkommen abreist.
Mehrere Aktionen wurden gestartet. Die Kinder der Einrichtung wurden aufgefordert Steine nach Belieben zu bemalen und vor der Kita in einen Korb abzulegen. Aus diesen Elementen soll ein großes dreidimensionales Gebilde entstehen, das den Zusammenhalt und die Bedeutung jedes einzelnen in diesen schweren Zeiten symbolisiert.
Es gab eine Osterpost, mit persönlicher, handschriftlicher Ansprache aus jeder einzelnen der sechs Gruppen mit unterschiedlichen Beigaben wie Sonnenblumensamen, Bastelanleitungen, Entspannungsübungen und Geschichten.
Geburtstagskinder bekamen ihre geliebte Kita-Krone trotzdem und ein kleines Geschenk wurde nach Hause geliefert.
Für die Vorschulkinder sind leider viele Aktionen ausgefallen, die auch nicht nachgeholt werden können. Deshalb erhielten die Kinder der Gruppe der „Fleißigen Bienen“ Arbeitsaufträge, die sie zu Hause bearbeiten können.
Der Osterpost folgte die Bastelanleitung plus das Material für die Muttertagsgeschenke. Wohl wissend, dass die Mamas weniger überrascht sein würden als sonst, wollten wir von diesem Ritual den Müttern DANKE zu sagen, nicht ablassen.
An den sichtbaren Stellen der Einrichtung hängen für die Kleinsten Buchtipps und an der Turnraumwand ein selbst gestaltetes Bilderbuch zum Thema Corona. Zielgruppe sind die 2-3 -jährigen. Gerade diese Altersgruppe baucht große Unterstützung, da ihr Verstand die Veränderung durchaus begreifen kann, aber der Intellekt noch nicht weit genug entwickelt ist, die Gesamtsituation zu verarbeiten. Uns allen fällt das schwer.
Viele Kinder haben uns Bilder gemalt, Briefe geschrieben und Geschenke gebastelt, die an der Eingangstür aushängen. Für diese Arbeiten möchten wir uns ganz herzlich bedanken, sie helfen auch uns weiter zu machen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen
Ihr Team der Kita „Unter`m Regenbogen“

Auch in Elz arbeiten sogenannte Alltagshelden

Überall können wir in den Zeitungen und in den sozialen Medien von den Berichterstattungen unserer Alltagshelden lesen. Da erfahren wir mehr über die Arbeit von wichtigen und systemrelevanten Berufsgruppen, die in dieser besonderen Zeit auch weiterhin unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit und ihren Dienst leisten. Das sind Arbeitskräfte im medizinischen Bereich, in den Supermärkten, in der Logistik in der Notfallbetreuung und viele mehr, aber auch Ehrenamtliche, die Masken nähen und Hilfen organisieren.

Aber auch in den Handwerks- und Baubetrieben muss auf den Klein- und Großbaustellen unseres Landes weiterhin unter der weitestgehenden Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen gearbeitet werden. So laufen auch die Bauarbeiten an der neuen Elbbachbrücke seit Beginn und während der Corona-Krise ohne Unterbrechungen und im Zeitplan weiter. Die Bauarbeiter leisten hier unter erschwerten Bedingungen hervorragende Ergebnisse: Mit der Betonage in der vergangenen Woche hat Elz wieder eine Brücke über den Elbbach und damit wieder die Verbindung zwischen dem Ortskern und dem Wohngebiet „über der Elb“!

 



Verkauf der Elz-Taler startet pünktlich und erfolgreich!
Der Elz-Taler ist bereits ausverkauft!

Sehr diszipliniert und unter Beachtung der Hygiene-Bestimmungen warteten bereits die ersten Bürgerinnen und Bürger am neu eingerichteten Außenschalter der Gemeindeverwaltung um die ersten Elz-Taler zu erwerben. Dieser startete dann pünktlich um 9.00 Uhr.
Das lukrative Angebot: 20 Elz-Taler im Wert von 20,-€ zum Kaufpreis von 13,-€ zu erwerben wird offensichtlich sehr gut angenommen. Die restlichen 7 € teilen sich die Gemeinde mit 5,-€ (25 % Zuschuss) und das teilnehmende Unternehmen/Geschäft mit 2,-€ (10% Nachlass). Damit will die Gemeinde die lokale Kaufkraft in dieser für alle schwierigen Zeit stärken.
Insgesamt stehen 4000 Elz-Taler zum Verkauf, jede in Elz gemeldete Person kann max. 4 Elz-Taler erwerben, dies wird namentlich dokumentiert. Allerdings muss klar sein: Wenn das Kontingent verkauft ist, gibt es keine weiteren Bezugsmöglichkeiten mehr, da der Zuschuss der Gemeinde dann aufgebraucht ist. Wer also Elz-Taler erwerben will, sollte sich beeilen!
Es besteht kein Anspruch auf Barauszahlung, auch nicht teilweise. Nicht eingelöste Elz-Taler können nach dem 31.08.2020 gegen Erstattung des Kaufpreises von 13 € auf der Gemeindeverwaltung zurückgegeben werden.




Hier noch einmal alle teilnehmenden Unternehmen und Geschäfte wo die Elz-Taler eingelöst werden können:
• Auszeit im Sportpark • Auto-Kaiser (ohne Tankstelle) • Avanti • Blütenecke • Bosch Car Service fay & schaaf • Bruzzelfee • Buch & Tee • Diamond Media Events • Die Schatzkiste • DS Messwerkzeuge • Etwas Bleibt Fotografie • Expert Schäfer • Fahrschule Thilo Höger • Friseur Müller • Gabrieles Mode • Heimwerkerzentrum Wagner • Kleine Kneipe • Kulbach Heizung Sanitär Klima • Lichtblick • Moment by Nadja Schroth • Nassauer Hof • Obijou Baumaschinen GmbH • Portobello Möbelmarkt • Praxis für Ergo- und Handtherapie Sarah Gerhardt • Radhaus Pacak • Rats Mein Fachwerk • Reisebüro Elz • Restaurant Bürgerhaus Elz bei Taki • Rewe • Schützenhof • Sport11 • Sportpark Elz • StoneArt Claudia Wernert • Tierarztpraxis Welk • Udo’s Wagenpflege •

Neues Einsatzfahrzeug nach Einsatz eingesegnet


Die Corona-Krise hält an, das Einsatzgeschehen bei der Feuerwehr geht trotzdem weiter.
Da unklar ist, wie lange die Einschränkungen noch andauern werden, hatte die Leitung der Feuerwehr entschieden, die Einsegnung des neuen Fahrzeugs nach dem nächsten Einsatz im Beisein der Mannschaft vornehmen zu lassen.
Unser aktiver Feuerwehrkamerad und Pfarrer von Elz, Steffen Henrich, stellte daher am Montagabend, 06. April, das Fahrzeug und seine Mannschaft nach dem Brandeinsatz in der Springstraße in einer kurzen würdigen Zeremonie unter Gottes Segen.
Hierzu hatte die Mannschaft in Einsatzkleidung vor dem Fahrzeug Aufstellung genommen und unterstrich damit, dass der alte Feuerwehr-Wahlspruch "Gott zur Ehr´- dem nächsten zur Wehr" auch heute noch gelebt wird.

Für eine Generation, die weiß, was sie isst

Erlenbachschule nimmt teil am Projekt „GemüseAckerdemie“ und wird „Ackerschule“

Kaum waren die letzten Streufahrzeuge auf den Straßen der Gemeinde Elz nicht mehr im Einsatz und die letzte Karnevalssitzung war gefeiert, rückten Mitarbeiter des Bauhofs auf dem Schulgelände der Erlenbachschule an. Sie pflügten den bereits bestehenden Schulgarten zu einem Gemüseacker um, schafften Steine beiseite, trugen Mulch ab und entsorgten störende Bepflanzungen. Die Mannschaft des Elzer Bauhofs legte durch ihren beherzten Einsatz den Grundstein für die Teilnahme der Schule am Bildungsprogramm der „Gemüseackerdemie“.
Hinter dem Projekt steht das gemeinnützige Sozialunternehmen Ackerdemia, das an der Schnittstelle von Bildung, Landwirtschaft, Umwelt, Wissenschaft und Ernährung arbeitet. Mit der Teilnahme an diesem Bildungsprogramm wird die Erlenbachschule zu einer sogenannten „AckerSchule“ und etabliert sich als hessische Umweltschule dadurch bereits nur ein Jahr nach der ersten Auszeichnung.
Das Jahresprogramm „AckerSchule“ wird als fester Lernort in Form eines Gemüseackers direkt auf dem Schulhof in unseren Schulgarten installiert und parallel über speziell entwickelte Bildungsmaterialien in den Unterricht integriert. Nicht nur die Schulgarten Arbeitsgemeinschaft, sondern auch der Fachbereich Naturwissenschaften, der künstlerisch-ästhetische Bereich, der Wahlpflichtunterricht und auch der Sachunterricht in der Grundschule wird sich an dem Projekt beteiligen.

 



Erneut Lkw-Brand verhindert – Anfahrtswege durch Falschparker blockiert
Am Dienstag, 17. März, wurde die Feuerwehr Elz um 15.29 Uhr erneut auf die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Eine Polizeistreife hatte Flammen aus dem Rad eines niederländischen Lkw-Trailers, der Gefahrstoffe geladen hatte, entdeckt und die Feuerwehr angefordert.
21 Einsatzkräfte rückten daraufhin mit fünf Einsatzfahrzeugen aus.
Sie kamen aber nicht schnell voran. Am Schönstein ging es teilweise nur noch in Schrittgeschwindigkeit weiter, da die Fahrer die Einsatzfahrzeuge durch hirnlos beidseitig geparkte Pkw jonglieren mussten.
Die „Krönung“ kam zum Schluss: ein am engsten Punkt der Anfahrt, dem Abzweig vom Schönstein Richtung Notauffahrt, geparktes Wohnmobil.
Zum Glück kamen die Flammen am Lkw-Trailer nur aus zwei heiß gelaufenen Bremsen und erreichten die Ladung bis zum Eintreffen der Feuerwehr nicht, so dass letztlich Schlimmeres verhindert werden konnte.
Die Feuerwehr kühlte die auf bis zu 180 Grad erhitzten Bremsen mittels Sprühstrahl herunter und kontrollierte den Einsatzerfolg mit der Wärmebildkamera

Die Feuerwehr appelliert erneut an die Vernunft der Autofahrer:
Bedenken Sie beim Einparken Ihres Fahrzeugs immer, dass Rettungswagen und Feuerwehr noch eine Chance zum Durchkommen haben. Auch Sie könnten einmal auf schnelle Hilfe angewiesen sein.
Die Mindestdurchfahrtsbreite muss mindestens 3,05 Meter, besser aber 3,50 Meter betragen. Parken Sie in Kurven und engen Straßen daher bitte nie beidseitig, sondern versetzt.

Die Feuerwehr wird nun regelmäßig gemeinsam mit dem Ordnungsamt unangekündigte Probefahrten durch die allseits bekannten neuralgischen Straßenabschnitte vornehmen. Es darf nicht sein, dass Menschen Schaden nehmen, nur weil einige uneinsichtige Egoisten zu bequem sind, ein paar Meter mehr zu laufen!

Serienunfall mit fünf Fahrzeugen und drei Verletzten auf der Autobahn
Zu einem Serienunfall auf der Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt wurde die Feuerwehr Elz am Donnerstag, 12. März, um 15.51 Uhr alarmiert.
Fünf Fahrzeuge waren auf der Überholspur –vermutlich aufgrund zu geringem Sicherheitsabstand- aufeinandergeprallt. Von den sechs Insassen wurden drei Personen so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus transportiert werden mussten.
Ursprünglich war eine deutlich höhere Zahl an Verletzten von der Unfallstelle gemeldet worden, so dass ein Großaufgebot an Rettungsmitteln aufgeboten wurde. Auch ein Rettungshubschrauber war zunächst alarmiert worden.
Um Folgeunfälle durch Gaffer auf der Gegenfahrbahn zu vermeiden, baute die Feuerwehr in Höhe der Mittelleitplanke eine Sichtschutzwand auf.
Nachdem die Verletzten versorgt und abtransportiert waren, kümmerten sich die Einsatzkräfte um ausgelaufene Betriebsstoffe.
Um 17.01 Uhr erreichte die Einsatzkräfte noch auf der Autobahn eine erneute Alarmierung auf die Bundesstraße 8 in der Ortsdurchfahrt Elz.
Hier war nach einem Unfall Kraftstoff ausgelaufen.
In Anbetracht der geringen Menge und des starken Berufsverkehrs sowie des Umleitungsverkehrs von der Autobahn wurde jedoch auf umfangreichere Einsatz-Maßnahmen verzichtet, weil dadurch der Verkehr vollständig zum Erliegen gekommen wäre.

Viele helfende Hände beim „Sauberhaften Frühjahrsputz“

Die Aktion „sauberhaftes Elz“ hat sich im Frühjahr zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde Elz etabliert. Bereits zum 14. Mal rief die Gemeinde Vereine und Mitbürger dazu auf, in und um Elz den Müll einzusammeln.
Der Aktion war in diesem Jahr eine intensive Diskussion vorausgegangen, ob diese Veranstaltung überhaupt durchgeführt werden sollte. Auch ärztlicher Rat wurde eingeholt und dieser besagte, dass Bewegung an der frischen Luft und die Tatsache, dass die Müllsammler eher vereinzelt unterwegs sind keines falls schaden könne. Gewisse Regeln im sozialen Miteinander müssen jedoch eingehalten werden. Die Gemeinde hat ihre Konsequenz gezogen und statt einem gemütlichen Beisammensitzen bei Erbsensuppe gab es eine Wurst auf die Hand.
Nahezu 130 Personen, so viele wie lange nicht mehr, waren gemeldet und sammelten fleißig Müll ein. Innerhalb von zwei Stunden füllten diese viele blaue Müllsäcke, welche am Ende alle auf dem Bauhof zusammengetragen wurden. Die beteiligten Vereine aktivierten vor allem ihre Kinder- und Jugendabteilungen, um sie für das Thema Umweltschutz und sauberes Elz zu sensibilisieren. Bürgermeister Horst Kaiser fasste einzelne Stimmen zusammen, die mehrheitlich angaben, dass die Sammelstellen insgesamt sauberer als in den Jahren zuvor vorgefunden wurden. Ein großer Erfolg der jährlichen Müllsammelaktion. Hierzu muss allerdings angemerkt werden, dass sich auch immer wieder regelrechte Abfall-Hotspots finden, wo große Mengen an illegal entsorgtem Müll vorgefunden werden, der dann immer schnellstmöglich von den Bauhofmitarbeitern entsorgt wird.
Die entlang der Sammelstrecken abgestellten Müllsäcke sammelte der Bauhof ein und brachte alles auf den Bauhof, wo die Müllsammelhelfer dann das Gesamtergebnis ihrer Arbeit sehen konnten. Viel Alltägliches, aber auch Kuriositäten konnten da erstaunte Augen erblicken, vom weggeworfenen Teppich über eine Gasflasche bis hin zu jede Menge Pfandflaschen, wo man sich fragt warum diese weggeworfen werden, denn Geld wirft schließlich auch niemand weg! Einfach unglaublich, was Menschen einfach achtlos in die Natur werfen!

 



Gemeinde Elz ehrte erfolgreiche Sportler

165 Sportler aus acht Vereinen wurden von ihren Vereinsvorständen für die Sportlerehrung der Gemeinde Elz gemeldet. Von Kreismeistern bis zu Deutschen Meistern reichte das Titelspektrum, das Bürgermeister Horst Kaiser während einer Feierstunde im Bürgerhaus auszeichnen durfte.
In seiner Begrüßungsrede betonte er die Wichtigkeit der Ausrichtung einer solchen Ehrungsveranstaltung. Zunächst geht es einmal darum, die besonderen Leistungen der Elzer Sportler auch einmal öffentlich zu würdigen. Sportliche Erfolge sind dabei natürlich auch ein Aushängeschild für eine Gemeinde. Viel wichtiger aber noch ist es den Vereinen, ihren Vorständen und Trainern während einer solchen Veranstaltung für ihr Engagement in Sachen Sportförderung zu danken. Die Arbeit der Sporttreibenden Vereine, vor allem die Jugendarbeit ist für die Kommunen unverzichtbar. Deshalb unterstützt und fördert die Gemeinde Elz den Sport mit Zuwendungen und sorgt für die entsprechende Sportstätteninfrastruktur.
Die Ehrungsveranstaltung wurde in ein kleines Rahmenprogramm eingebettet. Die Gardetanzabteilung des SV Elz unter der Leitung von Angelina Hejny sorgte zu Beginn und im Mittelteil der Veranstaltung für Unterhaltung und eine Augenweide. 31 Mädchen und zwei Solomariechen im Alter zwischen 8 und 16 Jahren tanzen dabei auf der Bühne. Zum Abschluss gaben sechs Kindertanzpaare des ATC Oranien Lateinamerikanische Tänze zum Besten. Durch das Programm des Nachmittags führte Sabine Stückel, die auch gekonnt, als „alte Leichtathletin“ die Ehrungen moderierte.
Bei so vielen Ehrungen hatten die Verantwortlichen alle Hände voll zu tun. Unterstützt wurde der Bürgermeister bei den einzelnen Gratulationen mit der Übergabe der entsprechenden Urkunde und eines Präsents von Ina Arnold und Jennifer Höhler. Blumen gab es zusätzlich für ganz besondere Leistungen.
Zwei der höchsten Titelträger, Gewichtheber Bernhard Riehn vom TV Elz sowie Tischtennisass Werner Englisch vom TTC Elz konnten leider nicht an der Ehrungsveranstaltung teilnehmen. Der gebürtige Pole Piotr Frackowiak vom TTC Elz nahm die Auszeichnung jedoch gerne persönlich entgegen und freute sich nach etlichen polnischen Titeln nun endlich auch den Deutschen Meistertitel seines Wahlheimatlandes inne zu haben.
Stolz dürfen alle erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler auf ihre Leistungen sein, die nicht nur Talent, sondern auch Willen und Ehrgeiz erfordern – Stolz ist auch die Gemeinde Elz!
Zum Abschluss der Sportlerehrung versammelten sich dann alle erfolgreichen Titelträger noch einmal auf der Bühne zum gemeinsamen Gruppenfoto.

 



Elzer Feuerwehr verhindert Lkw-Brand



Zu einem „qualmenden Lkw“ wurde die Feuerwehr Elz am Mittwoch, 04.03. um 12.27 Uhr auf die A3 in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Eine Rettungswagenbesatzung hatte auf der Rückfahrt von einem Einsatz bemerkt, dass der Lkw stark rauchend unterwegs war und den kroatischen Lkw-Fahrer informiert, der das noch gar nicht bemerkt hatte.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es einen technischen Defekt im Kühlsystem des Lkw-Motors gab, der zu einer großen Hitzeentwicklung geführt hatte.
Mit dem Schnellangriffsschlauch des Hilfeleistungslöschfahrzeuges wurde der Motorraum abgekühlt und der Einsatzerfolg mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Somit konnte größerer Schaden und vor allem ein Brand des mit Holz beladenen Fahrzeugs verhindert werden.
Die Feuerwehr Elz war mit vier Einsatzfahrzeugen und 20 Mann im Einsatz.

Rotjacken verabschieden langjährige Präsidentin
Am Fastnachtdienstag um 19.11 Uhr trafen sich die Rotjacken im Schützenhaus Elz zum Heringsessen.
Aber es war kein Heringsessen wie in den Jahren davor.
Nachdem alle satt waren meldete sich der Ehrenpräsident Bernd Schenk zu Wort.
In seiner Laudatio ehrte es die Verdienste der scheidenden Präsidentin Conny Welker-Günther für die Rotjacken und die Elzer Fastnacht.
Er überreichte ihr eine Urkunde und ein Präsent sowie den Ehrenorden der Rotjacken.
Dann bedankten sich auch die neuen Präsidenten Jörg Hammrich und Josef Nobitz bei ihrer Vorgängerin mit einem Präsent für die gute Zusammenarbeit.
Nun lies sich auch Bürgermeister Horst Kaiser in seiner Funktion als Vorsitzender des „Kulturkreis Elzer Bürgerhaus“ nicht lange bitten und bedankte sich ebenfalls für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit und überreichte eine Urkunde und einen Frühlingsgruß.
Es hatte sich zu dem Ereignis auch hoher Besuch angemeldet. Ex Prinzessin Christina aus Diez war mit ihrem Mann gekommen und bedankte sich bei Conny für die immer herzliche Aufnahme mit einem Blumenstrauß und für Rotjacken hatten sie auch noch einen Kasten Bier im Gepäck.
15 Jahre hat Conny Welker-Günther die Geschicke der Rotjacken gelenkt.
Sie hat geplant, Regie geführt und war immer mit Rat und Tat zur Stelle.
Unter ihrer Führung erhielt das Bürgerhaus eine neue Saaldeko, die Rotjacken erhielten einen Raum in den Katakomben des Bürgerhauses um ihre Requisiten aufzubewahren und sich zu Proben zu treffen. Sie organisierte Fahrten und Klausurtagungen. In ihrer letzten Kampagne als Präsidentin richtete sie einen Online-Verkauf für die Eintrittskarten ein und begleitete die Frauen der Frauenfastnacht auf ihrem Weg in den Kulturkreis und somit zu den Rotjacken. Kurz, sie war immer und überall ideenreich aktiv.
Aber sie geht den Rotjacken nicht verloren, sie bleibt dabei und will auch in Zukunft die Regie führen und den neuen Präsidenten zur Seite stehen.

Jahreshauptversammlung der Elzer Feuerwehr

Elzer Feuerwehr leistete vergangenes Jahr ehrenamtlich 11.781 Arbeitsstunden
Ein bewegtes Jahr mit vielen Aktivitäten liegt hinter den 58 Aktiven der Elzer Feuerwehr: sie rückten 2019 zu insgesamt 123 Einsätzen aus.
Bei den Einsätzen konnten 14 Menschen aus Notlagen gerettet werden, für fünf Menschen kam leider jede Hilfe zu spät, berichtete Wehrführer Hilmar von Schenck bei der Jahreshauptversammlung im Nassauer Hof.
Insgesamt waren 38 Brandeinsätze zu bewältigen, die Bandbreite erstreckte sich vom Brand von Hecken, über Fahrzeugbrände bis hin zu Brandeinsätzen in Firmen- und Wohngebäuden.
Bei den 85 Hilfeleistungs-Einsätzen reichte das Spektrum von der Notfall-Türöffnung bis hin zu schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Menschen. Darunter waren auch sieben Einsätze mit Austritt von Gefahrstoffen.
14 Mal waren die Elzer Floriansjünger mit unterschiedlichsten Aufgabenstellungen auf der Autobahn, sowie zehn Mal außerhalb der Gemeindegrenzen im Einsatz.
Insgesamt, so von Schenck in seinem Jahresbericht, haben die Mitglieder der Einsatzabteilung dafür freiwillig und ehrenamtlich 11.781 unentgeltliche Arbeitsstunden aufgewendet.
41 Übungen am Standort mit über 2.400 Übungsstunden wurden von den Ausbildern gestaltet. Die besten Übungsbesuche hatten Gunther Heinritz und Christoph Hunsänger vorzuweisen, die je 40 Übungen besuchten.
Der Personalbestand der Einsatzabteilung ist im vergangenen Jahr auf 58 Aktive angestiegen, da sieben neue Aktive in die Einsatzabteilung eingetreten sind.
Dennoch sucht die Feuerwehr Elz nach wie vor Einsatzkräfte für den Tagesalarm -auch aus anderen Feuerwehren- die tagsüber in Elz arbeiten.

 



Der Osterhase war schon da …

Bereits vor Ostern gab es für die Schülerinnen und Schüler der Oranienschule viele kleine und größere Geschenke.
In Absprache mit den Klassenlehrerinnen und -lehrern hat der Schulverein der Oranienschule dringend benötigtes Spiel- und Lernmaterial angeschafft. Für jede Klasse wurde eine große Aufbewahrungsbox zur Verfügung gestellt. So konnte u. a. die Schulbibliothek aufgestockt und Lektüre im Wert von ca. 1.200,00 € angeschafft werden. Und damit neben dem Lernen auch das Spielen und Toben nicht zu kurz kommt, durften sich die Kinder über zahlreiche neue Spiele, wie z. B. Dobble, Halli Galli, Uno, Jenga, Mikado, Vier gewinnt usw. im Wert von ca. 1.500,00 € freuen. Auch für den Außenbereich wurden Schwungseile, Kreide und Fußbälle bereitgestellt.

Bei der Organisation und Bestellung waren dem Schulverein Frau Beate Seibert-Simon von der Schatzkiste und Frau Jasmin Geismar von Buch & Tee behilflich, die uns auch zusätzlich noch mit Sachspenden unterstützt haben. An dieser Stelle hierfür herzlichen Dank.

 



Erlenbachschüler beschäftigen sich mit Umwelt und Energie

Die große Welt und das eigene Leben genauer im Blick
Multimedia-Projekt Energievision 2050 informiert zu zentralen Umwelt- und Energiethemen und gibt Schülern der Erlenbachschule praktische Tipps für umweltbewusstes Handeln
Nachhaltigkeitsprojekt durch Kreis Limburg-Weilburg und Hessisches Umweltministerium finanziert
„Unseren Schülern die großen Entwicklungslinien und übergreifenden Zusammenhänge in Umweltfragen zu vermitteln, gleichzeitig aber auch eine lebensnahe, handlungsorientierte Anleitung zum umweltbewussten und energiesparenden Leben zu geben“, so fasst Beate Kallenbach, Rektorin der Erlenbachschule in Elz den pädagogischen Anspruch ihres Lehrer-Kollegiums in puncto Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit zusammen. Und dieser Anspruch der Schule, die 2019 durch das hessische Kultusministerium als Umweltschule ausgezeichnet wurde, wird nicht nur im täglichen Unterricht gelebt, sondern auch im Rahmen von Nachmittagsangeboten und Sonderveranstaltungen - so auch am Mittwoch, den 5. Februar 2020.

 



Feierstunde für den JRK-Vizemeister
Im September wurde eine Abordnung vom Jugend-Rot-Kreuz Elz (JRK Elz) groß empfangen, als sie als Vizemeister vom Jugend-Rot-Kreuz- Bundeswettbewerb aus Merseburg, Sachsen-Anhalt, zurückkehrten. Anlässlich dieses Erfolges gab es eine kleine Feierstunde.
Das erfolgreiche Team aus Kira Brühl, Maya Bendel, Linh Nguyen, Julis Jorda, Johannes Eberhardt und Jonas Wundersee setzte sich gegen 18 Teams aus den einzelnen Bundesländern durch und brachte den zweiten Platz mit nach Hessen. Zum zweiten Mal vertrat eine JRK-Gruppierung aus dem Kreis Limburg-Weilburg das Land Hessen beim Bundeswettbewerb. Vor zwei Jahren waren es ebenfalls die Elzer, die zum ersten Mal den Landkreis vertraten. Damals kamen sie mit dem sechsten Platz nach Hause. Wie groß war die Freude im letzten Jahr über den zweiten Platz.
Die sechs Kinder der Altersstufe eins, von sechs bis 12 Jahre, stellten sich der der Herausforderung und zeigten an verschiedenen Stationen ihr Wissen über die Erste Hilfe, aber auch Teamwork und Miteinander.
Bürgermeister Horst Kaiser gratulierte dem Team und richtete seinen Dank an die Ausbilder und Betreuer, welche bereits im Vorfeld zahlreiche Stunden zum Üben investierten. „Dieser Erfolg ist eine gute Werbung für die Nachwuchsarbeit“, so Kaiser. Zudem unterstrich er, dass sich das JRK an vielen Aktionen in Elz beteiligt. Er wünschte dem Team und dem gesamten JRK weiterhin viel Erfolg, denn bereits Mitte März beginnt findet der nächste Kreiswettbewerb statt.
Der DRK Kreisvorsitzende Manfred Michel freut sich ebenfalls über diesen Erfolg. Dieser beruhe nicht nur auf Glück, sondern auch auf einer großen Vorarbeit mit intensivem Lernen. „Ihr habt eine Vorbildfunktion für Gleichaltrige“, so Michel, „ihr seid Eurer Altersstufe ein Stück weit voraus.“ Damit meinte er nicht nur das Wissen um die Erste Hilfe, sondern auch das Allgemeinwissen. Sein Dank galt der gesamten Mannschaft und dem Ortsverband. „Bleibt dabei, denn wir brauchen euch auch später“, so seine abschließenden Worte. Den Glückwünschen schloss sich André Seidel, die JRK-Landesleitung, an und er hatte ein Bällebad mit, welches bei dem Team ganz oben auf der Wunschliste stand. Auch die JRK-Kreisleiterin Michaela Brockmann bedankte sich beim JRK Elz. Die Elzer seien so ehrgeizig, da sei ihr schon klar gewesen, dass diese mit einer guten Platzierung nach Hause kommen. Der nächste Kreiswettbewerb findet am 14. März in der Adolf-Reichwein-Schule statt und sie freut sich, dass sich wieder 21 Teams angemeldet haben. (hl)

Schüler gestalten Schule
Auf dem Weg zur Musikalischen Grundschule
Am 14. September 2019 war es offiziell: Der Erlenbachschule wurde in der Landesmusikakademie Schloss Hallenburg in Schlitz die Urkunde zur Aufnahme als Nachrückerschule zur Zertifizierung als Musikalische Grundschule durch Staatssekretär Dr. Manuel Lösel verliehen.
In zwei Schuljahren gilt es nun zu zeigen, dass wir über den Fachunterricht hinaus musikalisches Handeln verstärkt in den Schulvormittag streuen und integrieren.

„Mehr Musik vermittelt von mehr Beteiligten zu mehr Gelegenheiten in mehr Fächern“
Für unsere Schulkinder wünschen wir uns, dass Musik als normaler Lebensinhalt eines Heranwachsenden verstanden wird. Schule – insbesondere Grundschule- bildet dafür einen eigentlich perfekten Ort: Sie ist Lebensumfeld und Erfahrungsraum für jedes Kind, Ort für Erfolg und Misserfolg, für Interaktionen, für Gruppenerfahrungen, für Ersterfahrungen. Musik an dieser Stelle verstärkt einzubinden, leben zu lassen, zu verankern, ihre heilenden, motivierenden Kräfte ausspielen zu lassen ist unser Ziel.
Gesteuert, koordiniert und unterstützt wird dieser Prozess an unserer Schule durch Ulrike Jordan, unserer Musik-Fachfrau, die für dieses Projekt als Musik-Koordinatorin zusätzlich spezifisch fortgebildet wird. Die entscheidende Größe im Entwicklungsprozess ist das gemeinsame Interesse eines Kollegiums, sich als Musikalische Grundschule zu profilieren und die Bereitschaft, sich diesbezüglich fort- und weiterzubilden.
Am 20.02.2020 wurde die Integration von Musik in unser Schulleben auch visuell sichtbar. Unter der Federführung von Herrn Laux sorgten die 9. Klässler der Sekundarstufe im Rahmen des Projekts "Schüler gestalten Schule" für eine ganz besondere musikalische Note.

Rotjacken Elz mit neuer Frauenpower
Die Elzer Rotjacken und die Frauen der Frauenfastnacht haben sich zusammengetan und ihre erste gemeinsame Veranstaltung mit einem Riesenerfolg absolviert.
Am Fastnachtsamstag, 22.02. gab es im Bürgerhaus eine „Fastnachtsparty“ die es in sich hatte.
Eine Mischung aus kurzweiligem Programm und Party. Das Konzept kam an.
Das Programm eröffneten die Rotjacken mit ihrem Sketch „Die 7 Zwerge“ „Wer hat aus meinem Becherchen getrunken?“ und „wo ist denn das Schneewittchen?“ waren die großen Fragen die beantwortet werden mussten.
Jetzt hatten die Narren im Saal Zeit sich zu unterhalten und zu der Musik von DJ Pfeiffer zu tanzen.
Dann entführten die „Illusion Dancers“ vom Royal Ballett in die Welt der Bücher. Wunderschöne Kostüme und eine gelungene Choreographie fesselten das Publikum und die Tänzerinnen kamen um eine Zugabe nicht herum.
Und wieder war Zeit Party zu machen bevor die Frauen der Frauenfastnacht zu Melodie von Peter Maffays Hit „Und es war Sommer“ von den Problemchen der Frau um die 50 berichteten. Es blieb kein Auge trocken und so manche Frau erkannte sich wieder und die Männer nickten wissend.
Nach einer weiteren Party-Runde zeigten die „Montanas“ wie einfallsreich Frau sein kann, wenn sie vom Tangofieber gepackt wird und kein Tänzer griffbereit ist. Frau backt, Entschuldigung, bastelt sich einen Tänzer. Der lässt sich auch ganz prima führen. Das Publikum war begeistert und forderte auch hier seine Zugebe.
„Schwarzbraun ist die Haselnuss.“ ja, auch Heino gab sich die Ehre. Aber was war das? Er erschien in 13-facher Ausführung und strapazierte die Lachmuskeln des Publikums. Ein gelungener Auftritt der Frauen zusammen mit den Rotjacken.
Kurze Zeit später kam ein Paket an. Diesem entstieg DJ Matthes aus Brechen, der die Stimmung mit Schlagern aus den 70 ern auf die Spitze trieb.
Es wurde gefeiert bis zum Morgengrauen. Man kann gespannt sein was das Team sich für den Fastnachtsamstag 2021 einfallen lässt.
Auch der Altweiberdonnerstag am 20.02. war ein Erfolg. Einige Narren die den Hexenkessel so sehr vermissen machten spontan einen Umzug durch einige Straßen von Elz. Danach gesellten sie sich zu den anderen Freunden des Hexenkessels im Bürgerhaus, wo Taki zur Hexenkessel-Party eingeladen hatte.
Vielleicht kriegen wir Elzer es ja hin, dass der Hexenkessel im nächsten Jahr wie Phönix aus der Asche aufersteht. Wer dazu beitragen will sollte in den nächsten Wochen aufmerksam den „Blickpunkt“ lesen.

CDU Seniorenfassenacht wieder voller Erfolg
Bereits zum 28. Mal lud die Elzer CDU wieder alle Seniorinnen und Senioren in den großen Saal des katholischen Pfarrheims ein, diesmal mit dem neuen Aufzug auch barrierefrei und für Rollstuhlfahrer zugänglich. Dementsprechend gut war auch in diesem Jahr wieder der Besuch, und die versammelten Seniorinnen und Senioren verlebten einen sehr unterhaltsamen närrischen Nachmittag mit sehr gutem selbst gebackenem Kuchen, belegten Brötchen, Kaffee und Kaltgetränken.
Nachdem der Vorsitzende des CDU-Ortsverband Elz die närrische Schaar begrüßt hatte, führte Moderator Bernd Schmitt wieder gekonnt durch ein abwechslungsreiches und äußerst amüsantes Programm.
Hoher Besuch hatte sich ebenfalls angekündigt, Prinz Frank I. von Diez vom Holzheimer Ardecksberg kam mit seinem Gefolge zu Besuch und durfte sich nach seinem gekonnt vorgetragenen Prinzenlied über eine Zuwendung für seine Spendenaktion freuen. Die Tanzmädchen der KG Hadamar uneterhielten die Besucher zunächst mit einem Gardetanz und später noch einmal mit einem Schautanz, während Monika Schneider in einer Kombination von bekannten Liedern und einem Vortrag schöne Erinnerungen bei den Besuchern weckte.
Was das Internet unbd die moderne Technik heute so leisten machten Jörg Hammrich und sein Sohn Jannis bewußt. Alexa wußte auf fast alles eine Antwort und konterte ab und an auch mit Aussagen, die den Beteiligten so gar nicht in den Kram passten. Die Rolle der Alexa wurde aus dem Hintergrund von Lena Hammerich sehr gekonnt übernommen.
Petra Sander entführte die närrische Schaar wieder in den Keller des gemeindlichen Archivs und nahm dabei so manche Persönlichkeit des politischen Lebens aufs Korn.
Nachdem Ingrid Friedrich und Monika Schneider noch das alte Fassenachtslied "Ritz am Baa" gesungen hatten wirbelten zwei alte Damen mit Rollator über die Bühne. Pfarrer Steffen Henrich und Bürgermeister Horst Kaiser hatten nicht nur einiges sehr amüsantes zu berichten, sie bereicherten ihren Vortrrag auch mit zwei gesanglichen Einlagen -begleitet von Michael Schenk am Klavier-, bei denen das Publikum begeistert mitmachte.
Den Abschluß bildete wieder Bernd Schmit mit seinen Neuigkeiten aus der Wilhelmstraße. In seiner großen Familie gibt es ja immer viel Amüsantes zu berichten, so hatte seine Familie ihm zum Geburtstag einen Kunstflug mit einem Doppeldecker bei der Elzer Flugsportgruppe geschenkt, der ihm alles abverlangte, so schnell wird er das nicht wieder machen.
Zum Abschluß dankte Jürgen Wilhelm allen Mitwirkenden und den fleissigen Helfern hinter den Kulissen für den überaus gelungenen Nachmittag, die Spende am Ende soll wieder einem guten Zwecke, diesmal der Erneuerung der Beschallungsanlage im Pfarrheim, zu Gute kommen. (hk)

Kinderfastnacht lies Bürgerhaus erbeben
Gleich zu Anfang entführten 21 Tänzerinnen zwischen 6 und 8 Jahren der „Mini-Dancers“ vom Royal-Ballett die Kinder in die Welt von Harry Potter, wo „Hermines Einschulung in Hogwarts“ anstand.
Nach dieser zauberhaften Darbietung begrüßte Gerd Hammrich die Kinder und ihre Eltern.
Und dann ging es auch schon richtig los – die Bühne drohte zusammen zu brechen, so viele Kinder wollten mitmachen. Zunächst tanzen sie zu „Komm hol das Lasso raus“ und danach hoben sie ab, als das „Fliegerlied“ erklang.
Insgesamt 31 Tänzerinnen von 6-16 Jahren wirbelten beim Gardetanz über die Bühne.
Jetzt gab es was zu sehen – über 100 Kinder, die sich vorher zur Prämierung angemeldet hatten, gingen über die Bühne und stellten ihr Kostüm vor. Eine Augenweide.
Für die Kinder die nicht an der Prämierung teilnehmen wollten – die anderen durften selbstver-ständlich auch mitmachen – führte Heinz-Hermann Tropp eine Polonaise durch den Saal an.
Die KG-Hadamar schickte 26 Mädchen zwischen 8-11 Jahren die mit ihrem Tanz „Helau und Alaaf“ den Nerv der fastnachtsbegeisterten Kinder trafen.
Auf der Bühne wurde es jetzt turbulent. Mit Klopapier bewaffnet machten sich 2 Teams daran einen ihrer Mitspieler in eine Mumie zu verwandeln. Die Kinder hatten einen Heidenspaß.
Jetzt waren die „Sparkle-Dancers“ des Royal Ballett (26 Mädchen von 8 bis 11 Jahren) mit ihrem Tanz „Hebt die Tassen, lasst uns singen, Oma will das Tanzbein schwingen“ an der Reihe.
Und nun ging es auf große Fahrt, es stand die „Reise nach Jerusalem“ auf dem Plan. Ein bei den Kindern immer noch beliebter Klassiker.
Als letzte Tanzdarbietung verzauberten 4 Mädchen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren die Kinder mit ihren Auftritten als Solo-Mariechen.
Danach durften die Kinder zu den Liedern „Kopf-Schulter-Knie-Fuß“ und „Rucki Zucki“ wieder die Bühne stürmen.
Nun folgte die Preisverleihung. Leider konnten nur 10 Gewinner (5 Einzelmasken und 1 Gruppe) ausgezeichnet werden, aber die Kinder waren durch die Reihe ganz toll maskiert und kostümiert.
Nach dem Finale kam dann das, worauf die Kinder sicher sehnsüchtig gewartet hatten: ein Bonbonhagel ging auf die kleinen Gäste nieder.

Frauenfastnacht

Wie Phönix aus der Asche

Im letzten Jahr fiel die Frauenfastnacht aus und es stand die Frage im Raum, wie es weitergehen soll. Nun stiegen die Frauen wie Phönix aus der Asche, brachten den Saal zum Brodeln und Verschwinden jetzt hoffentlich nie mehr von der Bildfläche.
Problematische Männerbeziehungen, Hürden des Lebens und die Integration in Elz waren Thema der Frauenfastnacht. Boten sie in den letzten Jahren immer zwei Sitzungen an, beschränkten sie sich in diesem Jahr auf eine Sitzung und die schlug ein wie eine Granate. Neu im Elzer Kulturkreis haben sie Ideen gewälzt, sich neuformiert und einfach nur gute Laune verbreitet.

„Hello again“
Direkt zu Beginn machten sie klar, dass sie gekommen sind, um zu bleiben. Denn auch für die Frauen war das Jahr unwahrscheinlich lang und man merkte ihnen an, dass sie froh sind, wieder auf der Bühne zu stehen. Mit Gesang und passenden Texten ließen sie keine Langeweile aufkommen und nahmen die närrischen Besucher vom ersten Moment an auf eine rauschende Sitzung mit. Bettina und Anja Wilhelm führten gekonnt durchs Programm. Immer wieder animierten sie die Besucherinnen zum Mitsingen und Mittanzen. Carmen Sehr begrüßte am Anfang alle und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern, bevor die Frauen anstimmten „Ich glaub es geht schon wieder los.“

 



Sabine beschäftigt Feuerwehr
Arbeitsreiche Sturm-Nacht für die Feuerwehr
Eine relativ kurze Nachtruhe bescherte der starke Sturm den Aktiven der Feuerwehr Elz in der Nacht zum Dienstag, 11. Februar.
Um 00.51 Uhr erfolgte die erste Alarmierung. In der Victoriastraße waren vier Fahrzeuge von umgestürzten Fichten verschüttet worden.
Mit mehreren Kettensägen gelang es, drei der Fahrzeuge relativ unbeschädigt von Stämmen und Geäst freizulegen. Das vierte Fahrzeug erhielt dagegen einen "Volltreffer" und kam stark beschädigt aus dem Astgewirr zum Vorschein.
Einen weiteren Nadelbaum, der bereits vom Sturm angeschoben war und nur noch von einer kleinen Mauer gehalten wurde, entfernte die Feuerwehr mit Hilfe der Drehleiter.
Dieser Einsatz war noch nicht ganz abgearbeitet, als die Feuerwehr die Meldung erreichte, dass die B 8 nicht mehr befahrbar sei.
Eine erste Erkundung bestätigte die Situation: zwei dicke Eichen waren kurz vor Malmeneich auf die Bundesstraße gestürzt und hatten dabei mehrere Fichten mit sich gerissen. Dadurch war die Bundesstraße über eine Länge von 50 Metern regelrecht verschüttet.
Die Einsatzkräfte arbeiteten sich von zwei Seiten an die Blockade heran. Die Feuerwehr Malmeneich wurde zur Unterstützung und Verkehrsabsicherung hinzu alarmiert.
Zudem forderte der Einsatzleiter den Elzer Forstwirtschaftsmeister Daniel Mörsdorf samt Forstschlepper zur Unterstützung an.
Dadurch gelang es, die Fahrbahn bis zum Einsetzen des Berufsverkehrs wieder komplett frei zu machen.
Auf dem Rückweg zur Feuerwache kam die Alarmmeldung, dass die Kreisstraße nach Niedererbach oberhalb des Forsthauses ebenfalls von einem umgestürzten Baum blockiert sei.
Kurzerhand zog das Einsatz-Team komplett in Richtung Kreisstraße um.
Gegen 05.30 Uhr war dann endlich Feierabend für die 24 eingesetzten Wehrmänner.

Bereits am Vortag war die Feuerwehr gegen 11.50 Uhr zu einem sturmbedingten Rettungseinsatz in die Weberstraße angefordert worden. Hier war ein 76jähriger Mann vom Dach mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und hatte sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Aufgrund der beengten baulichen Situation vor Ort musste die Drehleiter zur Rettung des Verletzten eingesetzt werden. Der Verletzte wurde mit Notarztbegleitung in eine Klinik gebracht.

Kirchenchor spendet für Kreismusikschule
Erlös aus Jubiläumskonzert an die Kreismusikschule
Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro an die Kreismusikschule Limburg und je 200 Euro an die Kirchenchöre Niederhadamar und Offheim unterstützt der Kirchenchor „St. Johannes“ deren musikalische Arbeit. Der Elzer Kirchenchor möchte hiermit auch seinen Dank ausdrücken für die Mitwirkung am festlichen Jubiläumskonzert am 4. Adventssonntag letzten Jahres in der Pfarrkirche. Die drei Chöre aus Offheim, Niederhadamar und Elz und jugendliche Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule an der Harfe und Violine, am Vibraphon und im Blechbläserensemble bescherten den Zuhörern nämlich ein verzauberndes, stimmungs- und klangvolles Konzerterlebnis. Bei der Spendenübergabe betonte Musikschulleiter Peter Schreiber die besondere Klangwirkung und wertvolle Erfahrung, die die jungen Musikerinnen und Musiker beim Musizieren in einem Kirchenraum machen. Und er lädt den Elzer Kirchenchor zur weiteren musikalischen Zusammenarbeit ein… . (Margit Watzka)

Spendenübergabe aus Erlös des SPD-Kalenderverkaufs
Kalenderaktion 2020 der Elzer SPD
Am Samstag, dem 08.02.2020, überreichte die Elzer SPD am ‚Haus der Vereine’ den Erlös der Kalenderaktion 2020 an die DLRG, den Elternverein der Oranienschule und – wie jedes Jahr – mit einer kleineren Spende an den Bürgerfond Elz. Insgesamt konnten 1.300,00 € (600 / 600 / 100 Euro) zur Förderung dieser Elzer Vereine und als Unterstützung ihrer erfolgreichen Arbeit gespendet werden.
Der ‚Historische Kalender’ für das Jahr 2020 steht unter dem Motto „Elz im Wandel der Zeiten Damals und Heute“ und stellt aus unterschiedlichsten Betrachtungen und Blickwinkeln das Elz HEUTE und im letzten Jahrhundert gegenüber.
Unser Dank geht an alle Unterstützer, die zum Gelingen des Kalenders beigetragen haben. Das gilt in besonderem Maße für das Elzer Archiv und deren beispielhafte Arbeit, ohne deren Mithilfe ein Kalender in dieser Form kaum denkbar ist. Den KäuferInnen, die den Kalender 2020 erworben haben, wünschen wir viel Freude sowie schöne Erinnerungen an die „gute alte Zeit“!

Bildunterschrift:
das Foto zeigt die Vorsitzenden der beteiligten Elzer Vereine von links nach rechts Ingrid Friedrich, Winfried Weimer, Nicole Courtial und Thomas Lang im Kreise von Mitgliedern der DLRG und der SPD

P. S. Leider ist uns beim Verkauf des Kalenders auf dem Sternenmarkt ein kleiner Fehler unterlaufen. In der Zeit zwischen 16.00 und 18.00 Uhr wurde auch ein Exemplar des ‚Probedrucks’ verkauft, auf dem einige handschriftliche Korrekturen zu finden sind. Der/die KäuferIn kann sich gerne bei Henry Klinger (Tel. 06431 53498) melden, damit der offizielle und auch hochwertigere Kalender nachgereicht werden kann.

Die erfolgreiche Mondlandung der "Elzerprise"

Auf eine Reise zum Mond nahmen die Elzer Rotjacken das närrische Volk in diesem Jahr mit. Politik, Szenen aus dem Alltag sowie flotte Tänze verkürzten die Reisezeit.
Bereits in ihrem Kirmeslied besingen die Elzer "Auf dem Mars, auf dem Mond, überall ein Elzer wohnt", und so war es endlich an der Zeit, dass sich die Crew des Raumschiffs "Elzerprise" auf den Weg zum Mond machte. Da im letzten Jahr nach 30 Jahren Bernd Schenk sein Amt als Sitzungspräsident niedergelegt hatte, übernahmen Josef Nobitz und Jörg Hammrich das Kommando für die Reise in die Galaxie und setzten als erste Elzer einen Fuß auf den Mond. Mit dabei: ein volles Narrenschiff. Damit jeder Bescheid wusste, wie sich im Notfall zu verhalten ist, gab Stewardess Sarah Christina Günther eine Einweisung. "Beim Schunkeln hängen Sie sich ein", lautete etwa ein Tipp.
Damit die Fahrt nicht zu lange dauerte, wurde den Gästen an Bord des Raumschiffes ein buntes Programm geboten. Newcomer wie auch alte Hasen bereicherten das Programm. Als jüngste Büttenrednerin ließ sich Theresa Brümmer über den frühkindlichen Förderwahn der Eltern aus, was dazu führte, dass sie "bereits mit vier Jahren unter einem frühkindlichen Burnout litt." Manche Eltern können es aber auch übertreiben. Da sorgen Hodenkopfhörer dafür, dass bereits die Förderung beim Spermium anfängt. Ein wenig beneidet wird das dritte Kind, welches normal aufwachsen darf, aber dann haben die Eltern wenigstens jemanden zum Reden.

 



Kappensitzung der Rotjacken begeistert das Publikum

Mit der ersten Kappensitzung unter dem Motto „Auf dem Mars auf dem Mond, überall ein Elzer wohnt“ gelang es den Rotjacken im Kulturkreis Elz auf Anhieb das Publikum zu begeistern und mitzunehmen auf eine Reise ins närrische Universum.
Jörg Hammrich und Josef Nobitz haben das Kommando auf dem Raumschiff „Elzerprise“ übernommen und führten durch die Stationen des närrischen Universums. Nicht nur die Tänze mit tollen Kostümen der verschiedenen Abteilungen des Royal-Ballets und der Boardis aus Langendernbach wussten zu begeistern, neben tiefsinnigen politischen Reden gab es auch viel Klamauk und einen singenden und tanzenden Pfarrer zusammen mit dem Bürgermeister auf der Bühne zu bewundern. Das Publikum machte super mit und ließ sich spontan begeistern. Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt in der nächsten Ausgabe des Blickpunkts. Wer bei der zweiten Sitzung am 08.02. um 19.31 Uhr noch dabei sein will, kann gerne online oder auch bei Conny Welker-Günther unter der Tel.-Nr. 06431 580870 Restkarten ordern.

Zwei schwere Verkehrsunfälle innerhalb weniger Stunden
Am 1. Februar war für zahlreiche Elzer Feuerwehr-Aktive die Nacht um 04.58 Uhr zu Ende.
Ein Lkw war auf der Autobahn in Fahrtrichtung Köln auf einen weiteren Lkw, der Stahlrohre geladen hatte, aufgefahren.
Dabei wurde der auffahrende Lkw so stark zerstört, dass Motoröl und weitere Betriebsstoffe in großer Menge ausliefen und die beiden rechten Fahrspuren auf großer Fläche bedeckten.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und leuchtete sie großräumig aus, so dass die Umweltgefahr mittels auftragen eines Ölbindemittels alsbald gebannt war.
Der Sachschaden war beträchtlich, beiden Lkw-Fahrern ist glücklicherweise nichts passiert.

Nur wenige Stunden später, um 10.27 Uhr, wurde die Feuerwehr Elz erneut zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert.
Auf der Kreisstraße Richtung Offheim waren zwei Fahrzeuge kurz vor dem Ortseingang auf regennasser Fahrbahn frontal zusammengestoßen.
Beide Fahrzeugführer wurden dabei schwer verletzt und mussten mit einem Rettungswagen unter Notarztbegleitung ins Limburger Krankenhaus bzw. per Rettungshubschrauber in eine Universitätsklinik transportiert werden.
Die Kreisstraße war wegen der Rettungsarbeiten und während der Unfallaufnahme durch einen Gutachter mehrere Stunden voll gesperrt.

Neujahrsempfang und Sportlerehrung des TV Elz vor vollem Haus

Wenn der mitgliederstärkste Elzer Verein seine 1300 Mitglieder zu einem Neujahrsempfang einlädt und in diesem Rahmen seine vielen erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ehrt, dann wird es eng und gesellig im Elzer Bürgerhaus. Die vom Vorstand, den „Montanas“ und weiteren fleißigen Händen gestellten Tische und Stühle reichten bei weitem nicht aus und so wurden eilig noch weitere Sitzgelegenheiten geschaffen.
Das kurzweilige und interessante Rahmenprogramm startete in diesem Jahr, wie es schon eine gute Tradition geworden ist, mit einer Vorführung der 3- bis 6-jährigen Kinder. Unter der Leitung von Waltraud Weber, Sonja Noll, Heike Fritz und Heike Meier erfahren jede Woche etwa 100 Kinder Spaß an Bewegung und setzen somit einen wichtigen Grundstein für ein sportliches Leben.
Durch den überraschenden Tod des 1. Vorsitzenden Heinz Hendel im letzten Jahr, der eine tiefe Lücke in die Reihen des Turnvereins geschlagen hat, übernahm der 2. Vorsitzende Peter Martin die Eröffnung der Veranstaltung. Als Ehrengast konnte zum ersten Mal Landrat Michael Köberle beim TV begrüßt werden sowie Bürgermeister Horst Kaiser und die stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Limburg-Weilburg Hildegard Stein. Sie alle dankten dem Vorstand, den Übungsleiterinnen und Übungsleitern und allen, die das aktive Vereinsleben überhaupt erst möglich machen und wünschten den Anwesenden alles Gute für das noch junge Jahr 2020. Die Vereinskasse konnte sich über Umschläge aus ihren Händen freuen.

 



1300 Euro für den Elzer Bürgerfonds
Mit einer Spende in Höhe von 1300 Euro hat der Elzer Gesangverein „Germania“ mit Männerchor und gemischtem Chor „Salto Vocale“ den Elzer Bürgerfonds unterstützt. Den obligatorischen Spendenscheck überreichten am Sonntag im Vereinslokal „Nassauer Hof“ der Vorsitzende Martin Sommer zusammen mit seiner Stellvertreterin Antje Masten-Schäfer an den Vorstand des Bürgerfonds mit der Ersten Gemeindebeigeordneten Ingrid Friedrich an der Spitze.
Die „Germania“ hatte zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 175-jährigen Bestehen am 15. Dezember in der Elzer Pfarrkirche ein Wohltätigkeitskonzert veranstaltet. Mitwirkende waren alle von Chorleiter Jürgen Faßbender geleiteten gemischten Chöre wie „Salto Vocale“ Elz, Quartettverein Villmar, Kreml Chor Zollhaus und „Thalia“ Ebernhahn sowie ein Bläser-Ensemble des Musikvereins Elz.
Wie die Bürgerfonds-Vorsitzende Ingrid Friedrich bei der Spendenübergabe betonte, sei die „Germania“ nicht nur ein Chor mit langer Tradition, sondern ein Verein mit Erfolg. Wenn auch zum Ende des Jubiläumsjahres der Männerchor seine Aktivität eingestellt habe und dies ein bitterer Einschnitt für den Verein bedeute, der Verein lebe mit engagierten Menschen und einem gemischten Chor weiter. Friedrich dankte dem Vorstand der „Germania“ für seinen tollen Entschluss, den Erlös aus dem Wohltätigkeitskonzert dem Bürgerfonds zu überlassen. Dieser Fonds helfe seit Jahrzehnten in Not geratenen Elzer Bürgern. Als Beispiel nannte Ingrid Friedrich Zuschüsse in Höhe von 80 bis 90 Prozent an Eltern, für die das Teilhabegesetz nicht greife und Schwierigkeiten hätten, die Teilnahmegebühr für Kinder an Klassenfahrten zu zahlen. Auch fließe regelmäßig Geld des Bürgerfonds an Elzer Senioreneinrichtungen. Im Durchschnitt kommen jährlich im Bürgerfonds rund 10 000 Euro an Spenden zusammen.
Wie Bürgermeister Horst Kaiser, auch Mitglied im Vorstand des Bürgerfonds, bei der Scheckübergabe sagte, sei der Bürgerfonds ausschließlich auf Spenden angewiesen. Denn die Mitgliedschaft im Bürgerfonds sei gebührenfrei. Aber dafür zahle sich das ehrenamtliche Engagement aus.
Ingrid Friedrich überraschte den „Germania“-Vorstand auch noch mit einer Auszeichnung. Zum Dank an die finanzielle Unterstützung überreichte sie dem „Germania“-Vorsitzenden Martin Sommer den Bürgerfonds-Spendentaler. bl

Gegen das Vergessen – Stolpersteine erinnern uns

Am 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz haben
Bundespräsident Steinmeier und Ministerpräsident Bouffier in eindrucksvollen Reden sich gegen das Vergessen und gegen die Verharmlosung der unsäglichen Nazi-Verbrechen gewandt. In den Medien erinnerten die noch lebenden letzten Zeitzeugen an ihre Leiden und die unmittelbar erlebten Massenmorde an Juden, Sinti und Roma, Kriegsgefangenen, Schwulen und Oppositionellen. Zugleich wurde zum Kampf gegen den sich verstärkenden Antisemitismus, Rassismus und friedensfeindlichen Nationalismus aufgefordert.
In Elz haben wir mit der Zustimmung aller Fraktionen in den letzten Jahren mit der Verlegung der Stolpersteine an die Verfolgung, Tötung und Inhaftierung von jüdischen Mitbürgern, geistig und körperlich Behinderten und einheimischen Oppositionellen während der Nazi-Diktatur erinnert und Zeichen gesetzt. Aufgrund der umfangreichen mit zahlreichen Dokumenten belegten Forschungen von Frau Hartmann-Menz wurden die Leidenswege der Verfolgten detailliert dargestellt und vor ihren Wohnungen in den Dorfstraßen Stolpersteine verlegt. Dabei waren auch Schüler der Erlenbachschule als Vortragende mit eingebunden. Diese Aktion hinterließ bei vielen nachhaltige und bedrückende Eindrücke.

 



Verabschiedung von Mitgliedern aus dem Seniorenbeirat

Anlässlich der Dankeschön-Feier für die Helfer des Eiszaubers wurden drei Mitglieder des Seniorenbeirats aus diesem Gremium verabschiedet. Vorher gab Bürgermeister Horst Kaiser einen kurzen Rückblick über die Arbeit des Seniorenteams, dem heutigen Seniorenbeirat:
Sein Vorgänger, Winfried Schumacher hatte Ende der 90iger Jahre die Initiative ergriffen und zusammen mit Frau Krampol, die damals in Elz wohnte und auch auf diesem Gebiet beruflich engagiert war, das Seniorenteam gegründet mit der Zielsetzung besondere Angebot für die Elzer Senioren zu entwickeln und anzubieten.
Karl Fritz war zunächst ihr Stellvertreter, da er aber im Grunde genommen die ganze Arbeit machte, hat er dann auch die Leitung des Seniorenteams schnell in 2000 übernommen und zuerst Alfons Martin hinzugewonnen, im Jahr 2002 kam dann auch Alois Witteyer hinzu.
Eine Wahl gab es damals nicht, es wurden Leute angesprochen ob sie Interesse an einer Mitarbeit haben und wenn das gegeben war dann waren sie aktiv dabei.
In den ersten Jahren erfreuten sich die Mehrtagesfahrten einer so großen Nachfrage, dass oftmals drei oder gar vier Busse eingesetzt werden mussten, eine organisatorische Herausforderung.
Auch der Grillnachmittag in den Anlagen wurden immer sehr gut angenommen, es gab immer viel zu tun, daher ist damals auch recht bald noch Gisela Mörsdorf dazu gekommen.
An dieser Stelle wurde aber auch posthum noch einmal ganz herzlich Karl Fritz für alles gedankt, was dieser im Seniorenteam für die Elzer Senioren geleistet hat.
Leider ist er im letzten Jahr ganz kurz nachdem er in die neue Wohnung in der Schulstraße umgezogen war sehr unglücklich gestürzt und danach leider nicht mehr auf die Beine gekommen und dann im August 2019 verstorben.

 



Neujahrsempfang des Geschichts- und Museumsvereins

Ein neuer Boden für die Johanneskapelle
Die Johanneskapelle in Elz ist ein wichtiges, kulturelles Erbe. Der Elzer Geschichts- und Museumsverein sammelt Spenden, um den Boden der Kapelle zu sanieren.
Die Johanneskapelle ist jedem in Elz bekannt. Damit über den Gehannsdoag am 24. Juni hinaus die Kapelle weiter genutzt werden kann, möchte der Elzer Geschichts- und Museumsverein den Boden der Kapelle mit den Keramikfliesen sanieren. „Der Fußboden im Inneren der Kapelle ist durch aufsteigende Nässe sehr unansehnlich geworden“, erklärte der Vorsitzende Josef Schmitt beim Neujahrsempfang das Projekt, „es sieht immer so aus, als ob dort nie geputzt wird.“ Und dieser Zustand soll nun geändert werden.
Bereits in der Vergangenheit konnte die Johanneskapelle, welche ursprünglich 1642 von Fürst Johann Ludwig errichtet wurde von der Spendenbereitschaft der Bevölkerung profitieren. So war 1991 der Neubau der Kapelle dank einer großzügigen Spende der Familie Johan Faust möglich. Die Bronzeglocke aus dem Jahr 1756 stiftete die Familie Helmut Laux, der Verein kam für den Glockenstuhl und die Läutetechnik auf. Die Figur des Johannes des Täufers schnitzte Bäckermeister Heinz Schenk mit finanzieller Unterstützung seiner Jahrgangskollegen. Erst in den letzten Jahren wurde das handgeschmiedete Eisentor an der Kapelle angebracht, gestiftet von der Familie Kulbach aus Elz und ebenfalls ehrenamtlich von der Schlosserei Jeuck eingebaut. Und so warb Schmitt auch jetzt wieder um Spenden, um unter dem Motto „Für Elz Gutes tun – Elz schöner machen“ den Boden der Kapelle auf Vordermann zu bringen.

 



Philipp Amthor kam zum Neujahrsempfang der CDU

Klare Kante der CDU ist notwendig
Zu ihrem Neujahresempfang hatte die CDU Elz den Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor zu Gast. Er forderte eine klare Linie für die Politik der Partei, um wieder nach vorne zu kommen. Auf jede Frage eine Antwort parat überzeugte er als Redner vor vollem Haus.
„Es läuft nicht alles perfekt, aber wir treten dafür ein, die Dinge besser zu machen.“ Dies war das Fazit des Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor, der knapp drei Stunden beim Neujahrsempfang der CDU Elz mit den Besuchern diskutierte.
Die Ankündigung, dass Philipp Amthor nach Elz kommt, lockte neben den CDUlern viele Zuhörer, die neugierig auf den Bundespolitiker waren. Als jüngster direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, der sehr stark die konservativen Werte der Partei vertritt, differenzieren sich die Meinungen in der öffentlichen Wahrnehmung sehr auseinander. Er zog an dem Abend viele junge Menschen an, aber auch Menschen anderer Parteien. Er überzeugte mit einem selbstbewussten Auftreten, einer klar strukturierten Rede und eine Antwort auf jede Frage. Bevor er auf die eigene Partei zu sprechen kam, widmete er sich den politischen Gegner, welche er in den Grünen und der AfD sah. Den beiden Parteien sei gemeinsam, dass sie sich die Angst der Menschen als Grundlage ihrer Politik zunutze machen. Die einen nutzen die Angst vor den Klimaauswirkungen (die Grünen), die anderen die Angst vor Migration (AfD). „Aber beide betreiben Populismus, Vereinfachung und stumpfe Politik“, so Amthor. Und nur, weil die Grünen gerade bei den Medien beliebt sind, sollte nicht bedingungslos mit ihnen gekuschelt werden. Doch eines musste er dann doch zugeben, was sich die CDU bei den Grünen abschauen könnte. „Inhalte müssen wir nicht kopieren, aber was wir kopieren können, ist die gute Laune“, so Amthor mit einem Augenzwinkern.

 



Neujahrskonzert des Salonorchesters

Umtriebige Götter und sanfte Melodien
Mit seinem Neujahrskonzert verzauberte das Salonorchester die Zuhörer im vollbesetzten Bürgerhaus. Am Ende gab es wohlverdiente Standing Ovation.
Musikliebhaber wissen es – das Neujahrskonzert vom Salonorchester Elz ist ein Geheimtipp und eine absolute Empfehlung. Mit hochkarätiger Unterhaltungsmusik und klasse Sängern stellt dieses Konzert eine Bereicherung der Musiklandschaft dar. Und so war auch beim diesjährigen Konzert der Saal wieder bis zum letzten Stuhl besetzt.
Der Höhepunkt des Konzertes waren am Ende die Auszüge aus der Operette „Orpheus in der Unterwelt“, arrangiert vom Dirigenten Lothar Welzel und war eine Hommage an Jacques Offenbach nachträglich zum 200. Geburtstag. In der Sage singt Orpheus göttergleich und bringt selbst Felsen zum Weinen. Er begibt sich in die Unterwelt, um seine gestorbene Eurydike zurückzuholen. In der Operette wandelt sich die Geschichte ein wenig, so manches wird aufs Korn genommen. So ist Orpheus ein mittelloser Künstler und Eurydike kann seine Musik nicht mehr hören. Sie singt davon, dass Musik für sie Folter und Pein sind. Daher findet sie es auch gar nicht so schlecht, in die Unterwelt entführt zu werden, wo Jupiter ihr als Mücke Avancen macht, aber auch Wächter Styx davon träumt, eine gute Partie für sie zu sein. Am amüsantesten waren jedoch die Auszüge, bei denen die gelangweilten Götter revoltieren und keine Lust mehr auf Nektar und Menuett tanzen haben, sondern in der Unterwelt Champagner trinken und Can Can tanzen wollen. Da hielt es am Ende auch nicht mehr die Zuhörer und sie klatschten den Rhythmus des Can Can kräftig mit.

 



Sternsinger waren unterwegs
Frieden – im Libanon und weltweit:
Elzer und Malmeneicher Sternsingerinnen und Sternsinger erfolgreich für Projekte für Kinder und Jugendliche unterwegs

„Frieden – im Libanon und weltweit“ – unter diesem Motto waren die Sternsingerinnen und Sternsinger am vergangenen Wochenende in Elz und und zwischen den Jahren in Malmeneich unterwegs. Sie brachten den Segen von der Krippe und die Botschaft, dass JEDER Mensch bei Gott willkommen ist, unter die Leute.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen wurden sie freundlich empfangen und konnten bisher mehr als 10.000 € für Kinderprojekte einsammeln. Wie dringend Friedensprojekte sind, wird in diesen Tagen deutlicher denn je.
Außerdem erhielten die Kinder große Mengen von Süßigkeiten, die sie mit sozialen Einrichtungen teilten.
Das Sternsingerteam und die Pfarrgemeinde bedanken sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre Großzügigkeit, ganz besonders aber bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich in diesem Jahr für die gute Sache eingesetzt haben, sei es in den Sternsingergruppen oder bei den wichtigen Arbeiten im Hintergrund: Fahrdienste, Kochen, Organisation der Aktion…
Wer nicht besucht wurde, sei es, weil er nicht zuhause war oder weil dem zuständigen Sternsingertrupp ein Fehler unterlaufen ist (das kommt leider in geringem Maße immer wieder vor und dafür bitten wir herzlich um Entschuldigung!), der kann sich in der Elzer Pfarrkirche am Schriftenstand gerne einen gesegneten Aufkleber abholen und ihn an seiner Haustür anbringen. Spenden werden natürlich auch noch entgegen genommen, am besten zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro oder in einem gekennzeichneten Umschlag in der Kollekte.

Das Bild zeigt eine Abordnung der Elzer Sternsinger*innen beim Gottesdienst am 5. Januar.

Erfolgreicher Abschluss von zwei Wochen Eiszauber
Zwei Wochen Elzer Eiszauber liegen hinter uns, und wir können sehr zufrieden sein. Vom Eröffnungstag an hatten wir über eine Woche lang sehr gutes Wetter, bis es dann ab dem 11.12. richtig ungemütlich wurde. Allerdings gab es auch dann immer wieder schöne Abschnitte und die Eisbahn wurde gut genutzt.
Das Vormittagsangebot der Schulen wurde wieder recht gut angenommen, lediglich am 11.12. wurde aufgrund des sehr regnerischen Wetters abgesagt und am 13.12. mussten die Kinder früher aufhören, weil es einfach durch den einsetzenden Schneeregen zu nass wurde.
Die Eislaufkurse, die von dem Diezer Eis- und Rollsportclub durchgeführt wurden, waren wieder alle ausgebucht.
Die Belegung der Dienstschichten, anfangs etwas schleppend, konnte dann doch komplettiert werden.
Die Umstellung auf die Porzellantassen und das Spülen im Rathauskeller hat auch gut funktioniert.
Zum Abschluss am Samstagabend gab es wieder Livemusik mit der Elzer Kultband Mooderlabbe. Die 12 Musiker mit ihrem Bandleader Christoph Ries sorgten wieder für beste Unterhaltung sowohl mit weihnachtlichen Titeln als auch mit Evergreens und trafen so jeden Geschmack.
Das Wetter machte mit und so war der Abschlussabend wieder überaus gelungen und sehr gut besucht.
Dass ein Besuch an der Eisbahn nicht nur etwas für die jungen und jung gebliebenen Besucher ist, zeigte der Besuch des sicherlich ältesten Gastes, Johannes Meyerrose, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiern konnte und an dem Treiben rund um die Eisbahn seine helle Freude hatte.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei den Verantwortlichen in der Verwaltung und vom Bauhof, sowie allen Helfern für die Dienste an der Eisbahn bedanken. Mein Dank geht aber auch an die Hüttenbetreiber, die für eine gute Verköstigung gesorgt haben, sowie auch an Eric Schröder, der mit seinem jungen Unternehmen „Diamond Media Events“ für eine sehr stimmungsvolle Beleuchtung und eine sehr gute Beschallung gesorgt hat.
Der Elzer Eiszauber ist nach wie vor die Elzer Attraktion in der Adventszeit und so werden wir das auch im nächsten Jahr wieder fortführen.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Beate Kallenbach neue Schulleiterin der Erlenbachschule
Nachdem Beate Kallenbach zwei Jahre die Erlenbachschule kommissarisch geleitet hat, wurde sie nun offiziell zur Schulleiterin der Erlenbachschule ernannt.
„Endlich“ – das Wort liegt in der Luft. Endlich wird ein Schritt vollzogen und findet eine Ernennung statt, auf die schon lange gewartet wurde. Ein großer Schritt, denn endlich erhält die Erlenbachschule Elz eine neue Schulleiterin. Ein kleiner Schritt mit wenigen Veränderungen, denn seit zweieinhalb Jahren erfüllt Beate Kallenbach diese Aufgaben bereits kommissarisch und nun wurde sie endlich in einer kleinen Feierstunde zur neuen Schulleiterin ernannt. An der Erlenbachschule ist sie die 12. Schulleiterin und zudem die erste weibliche Schulleiterin. Alles Daten und Fakten, die an einem so besonderen Tag zur Sprache kamen.
Der Schulamtsdirektor durfte die Ernennungsurkunde offiziell übergeben und er freute sich sehr darüber. Da er selbst 18 Jahre an der Erlenbachschule tätig war, hat diese einen Großteil seiner beruflichen Vergangenheit geprägt und er fühlt sich mit der Schule verbunden.
Er warf einen kurzen Blick auf den beruflichen Werdegang von Beate Kallenbach. 1984 machte sie ihr Abitur, 1990 erhielt sie ihr Diplom als Biologin in Bonn und war bis 2000 als Biologin in verschiedenen Bereichen tätig, bevor sie sich zu einem Lehramtsstudium in Biologie und Deutsch für die Realschule entschied. 2006 kam sie an die Erlenbachschule in Elz. Und so lobe Herr auch das Engagement und die Entwicklungen an der Schule. Die Schule ist ausgezeichnet als Umweltschule, mit dem gleitenden Unterrichtsbeginn und den individuellen Lernzeiten gibt es ein neues Konzept in der Grundschule, die Schüler kochen für Schüler und die Grundschule hat einen musikalischen Schwerpunkt. „Voneinander lernen, miteinander leben, miteinander Arbeiten wird an dieser Schule gelebt“, so Herr. Er wünschte Kallenbach bei der Überreichung Führungsstärke, Mut und Entschlusskraft für die zukünftigen Aufgaben. „Ich freue mich sehr, dass ich die Schule nach zweieinhalb Jahren leiten darf“, bedankte sich Kallenbach, „aber die lobenswerten Dinge habe ich nicht alleine erreicht, sondern es ist die Arbeit des ganzen Kollegiums.“ Es gratulierten ebenfalls Heinz Valentin für den Kreis, Bürgermeister Horst Kaiser, der ehemalige Schulleiter Günther Seip und Marcus Görg-Kollig von der Oranienschule in Elz. (hl)

Weihnachtsmarkt mit Sternenglanz
Bei trockenkalten Temperaturen lockte der Elzer Sternenmarkt viele Besucher am ersten Adventssonntag auf den Weihnachtsmarkt rund um die Eisbahn auf den Rathausplatz. Hier konnten sich alle bei Lichterglanz, Weihnachtsmelodien und Gewürzduft auf Weihnachten einstimmen und sich eine Atempause nehmen, bevor die hektische Adventszeit ihren Lauf nimmt.
Weihnachtlicher Schmuck und handgefertigte Adventsdekorationen gab es an den Hütten und Ständen zu bestaunen und für kleines Geld natürlich auch zu erwerben. Nützliches für den Alltagsgebrach konnte man bei den Marktbeschickern in der Lehrgasse finden. Vereine und Verbände sorgten mit vielen unterschiedlichen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Marktgäste. Die heißen Gaumenfreuden von Eintopf bis Glühwein und Punsch nahmen bei den winterlichen Temperaturen reißenden Absatz und wärmten Hände und Herzen.
Auch das Rahmenprogramm des Tages konnte sich sehen lassen. Eine besondere Sternschnuppe des Sternenmarktes war neben dem Anziehungsmagnet Eisbahn die lebendige Krippe unter der Markthalle. Echte Tiere und ein dreimalig aufgeführtes Krippenspiel der Amateurbühne „theater am bach“ brachten da nicht nur Kinderherzen zum Höherschlagen. Der große Weihnachtsengel auf Stelzfüßen ließ seinen Gefährten, den Weihnachtsmann eher klein erscheinen und diente als beliebtes Fotomotiv. Doch konnte er bei den Kindern doch noch punkten, wenn er seinen Jutesack mit den Süßigkeiten öffnete. Eine Runde auf dem Karussell, eine Kutschfahrt oder der Besuch des Puppentheaters im Historischen Rathaussaal rundeten das Kinder- und Familienprogramm ab. Musikalische Sternchen bot der Musikverein mit einem Platzkonzert, das Querflötenensemble der Kreismusikschule Limburg und die U40 des MGV Frohsinn mit einem Ständchen. Ein ganz neuer Gast aus Blech, ein lebensgroßer Nussknacker begrüßte alle Besucher am Eingang des Marktes.
Auch die Kaufleute des Elzer Gewerbevereins beteiligten sich mit vielen Aktionen am Marktgeschehen. Alle waren zufrieden mit dem Sternenmarkt und zogen am Ende des Tages eine positive Bilanz. Glückliche Gäste, gleichmütige Teilnehmer und ein entspannter Veranstalter, so wünscht man sich einen harmonischen Weihnachtsmart unter Sternen.

Der Elzer Eiszauber mit märchenhafter Wirkung
Klirrende Kälte, sternenklarer Himmel, heiße Getränke, eine glasklare Eisfläche und viele, viele Besucher, die sich, dick verpackt in Mütze und Schal, in mehreren Reihen an die Bande drängten: Bei der Eröffnung des Elzer Eiszaubers stimmte einfach alles. Umso vergnügter wagte sich Bürgermeister Horst Kaiser selbst aufs Glatteis, allerdings nur, um alle Anwesenden zu begrüßen; den 100 Helfern, die rund 500 Stunden im Einsatz sind, ganz herzlich zu danken und die Sponsoren zu würdigen. Zudem kündigte er die Höhepunkte des diesjährigen Eiszaubers, der noch bis zum 15. Dezember läuft, an. Dazu gehören die beiden After-Work-Partys, jeweils donnerstags 5. und 12. Dezember ab 19 Uhr. Am Nikolausabend erhalten alle Erwachsenen mit Nikolausmütze ein Glas Sekt und die Kinder eine süße Überraschung. Das "Christmas Medley" am Freitag, 6. Dezember, ab 20 Uhr, verspricht eine bunte Mischung aus alten und neuen Weihnachtsliedern. Die Schlagerfans können sich auf Samstag, 7. Dezember, ebenfalls ab 20 Uhr, freuen. Der Hüttenzauber am Freitag, 13. Dezember, steht ganz im Zeichen der Gaudi-Musik und beginnt ebenfalls um 20 Uhr. Die beliebte Elzer Band Moderlabbe krönt die Veranstaltungsreihe am Samstag, 14. Dezember. Am nächsten Abend, 15. Dezember, 20 Uhr, heißt es, Abschied nehmen vom Wintermärchen.
Für einen glanzvollen Auftakt unter der neuen, zweiten Traverse mit riesengroßer Discokugel, die ihr Licht in tiefrot und grün, blau und violette aufs Eis warf, sorgte wie immer die Showtanzgruppe des Eis- und Rollsportclubs Diez mit ihren spektakulären Auftritten - mal märchenhaft, mal elegant, mal weihnachtlich und in jedem Augenblick so zauberhaft, dass die Besucher auf dem großen Platz hinter dem Elzer Rathaus richtig begeistert waren. Weihnachten kann kommen. Die Einstimmung auf die Festtage ist mit dem Elzer Eiszauber auch in diesem Jahr gelungen. (aic)

• SÜWAG (Geldspende)
• Spedition Stähler (Geldspende)
• Vereinigte Volksbank (Geldspende)
• Kreissparkasse Limburg (Geldspende)
• Firma Jutec (Geldspende)
• Krandienst Weimer (Hilfe bei der Aufstellung des großen Weihnachtsbaumes)
• Firma Bagger Schenk (für die kostenlose Bereitstellung des Tiefladers für den Transport des großen Weihnachtsbaumes)
• Fa. Obijou (Leihgabe des Bauzaunes und Baggers)
• Firma A&M Service (für das kostenlose Anfertigen der Eintrittskarten)
• Eis- und Rollsportsportclub Diez e.V. (Showtänze bei der Eröffnung sowie der kostenlosen Durchführung eines 3-tägigen Schlittschuhkurses)
• alle Firmen die uns mit der Bandenwerbung unterstützt haben
• Freiwillige Feuerwehr (für das Schmücken des Weihnachtsbaumes)
• dem Förderverein SWZ und dem Bürgerfonds für das Vorbereiten der neuen Sterne für den großen Weihnachtsbaum und Bündeln der Kugeln für die Weihnachtsbäume in den anderen Straßen
• Dem Seniorenteam, allen Vereinen und freiwilligen Helfern, die Dienste an der Kasse, am Tor und Schlittschuhverleih übernehmen
• Der DLRG und der CDU-Fraktion für viele Schichten Eisbahndienst
• Guido Mader für kostenlose Getränke für die Eisbahnbediensteten
• Günter Cox für eine Industriespülmaschine
• Firma Lekkerland für Süßigkeiten

Vielen Dank allen Geld- und Sachspendern! Ohne diese Unterstützung wäre dieses Eisvergnügen nicht denkbar.

Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehren

Wappenteller für Guido Mader

Die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Elz und Malmeneich wird nicht nur genutzt, um auf das Jahr zurückzublicken, sondern den Einsatzkräften für ihr Engagement zu danken und Ehrungen vorzunehmen.
Der derzeitige stellvertretende Gemeindebrandinspektor Guido Mader trat 1984 in die Jugendfeuerwehr ein und kam 1987 in die Einsatzabteilung. Von da an übernahm er auch verschiedene Aufgaben in der Feuerwehr wie Jugendgruppenleiter, Jugendwart und Gemeindejugendfeuerwehrwart. Seit 2005 ist er stellvertretende Wehrführer, wurde 2006 Atemschutzgerätewart und ist seit 2014 der stellvertretende Gemeindebrandinspektor. Dieses ehrenamtliche Engagement würdigte Bürgermeister Horst Kaiser mit der Überreichung des Wappentellers der Gemeinde Elz. Da Guido Mader Mitarbeiter auf dem Bauhof ist, sei er laut Kaiser immer verfügbar, wofür er ihn dankte. Mader selbst war von dieser Auszeichnung völlig überrascht und hatte nicht damit gerechnet.

 



Gedenken zum Volkstrauertag
Genauso trüb wie das Wetter, war auch die Stimmung am Sonntagmorgen auf dem Malmeneicher Friedhof. Diese war dem Anlass entsprechend, denn die Zusammenkunft galt dem Gedenken zum Volkstrauertag. Der Besuch war schwach, das stimmte an diesem Gedenktag umso trauriger.

Immer in der trüben und dunklen Jahreszeit trifft man sich am dritten Sonntag im November am Volkstrauertag, um den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft aller Völker und Nationen zu gedenken. Dieses Ritual gegen das Vergessen findet hier bei uns immer im Wechsel an den Kriegerdenkmälern auf den Friedhöfen in Elz und Malmeneich statt.
In diesem Jahr war das Augenmerk der Gedenkstunde besonders auf unser Nachbarland Polen gerichtet. Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung dieses Land und entfachte damit den Zweiten Weltkrieg, der sechs Jahre dauerte und rund 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Das unsagbare Leid, welches mit diesem Überfall auf das polnische Volk hereinbrach und die Folgen dieser Geschichte dürfen niemals in Vergessenheit geraten. „Gerade heute, wo rechte Kräfte wie die AfD die dunklen Seiten der Deutschen Geschichte gerne relativieren wollen, ist es wichtig, sich der Gräueltaten der Naziherrschaft zu erinnern!“, so Bürgermeister Horst Kaiser. Pfarrer Steffen Henrich und Pfarrerin Susanne Stock schlossen sich den Worten des Bürgermeisters mit gemeinsamen Fürbitten für den Frieden in dieser Welt an. Der Musikverein Elzer Musikanten und der MGV Frohsinn sorgten mit Liedbeiträgen für die entsprechende musikalische Untermalung der Veranstaltung. Kränze zum Gedenken an die Gefallenen wurden in der Trauerhalle in Malmeneich und am Ehrenmal auf dem Elzer Friedhof abgelegt.

Schild für Katholische öffentliche Bücherei
Unübersehbar prangt der Schriftzug „Bücherei Elz“ seit einigen Wochen an der Außenfassade der Bücherei. Mit seinem grünen Logo, stilisierte Bücher in einem Kreis, fällt es jedem schon von weitem auf.
„Das ist eine prima Werbung für uns!“ freut sich Büchereileiterin Sabine Berneiser. „Wir hoffen, dass so noch mehr Leser den Weg zu uns finden und unser umfangreiches Angebot kennenlernen.“ Ein Besuch der Bücherei lohnt sich, denn auf 200 Quadratmetern gibt es viel zu entdecken: Fast 12.000 Medien, Romane, Sachbücher für Kinder und Erwachsene, Hörbücher für Groß und Klein, DVDs, Zeitschriften, Tiptoi-Bücher und ganz neu 80 Tonies. Wer neugierig auf einen Besuch ist, schaut während der Öffnungszeiten einfach mal vorbei. Diese sind montags von 16.00 bis 19.00 Uhr sowie mittwochs und samstags von 16.00 bis 18.00 Uhr. Unter www.koeb-elz.de und auf Facebook informiert die Bücherei über Aktuelles wie Neuanschaffungen und Veranstaltungen.
Büchereimitarbeiterin Astrid Blees hatte die Idee, die große Fläche der Fassade für einen Schriftzug zu nutzen. Eugen Mörsdorf entwarf diesen und die Firma Schleich-Werbung setzte ihn um. Die Kosten für das Schild in Höhe von knapp 600,- Euro übernahmen je zur Hälfte die Gemeinde und die Firma Schleich-Werbung.
Bereits im Juli wurde die Bücherei innen komplett gestrichen und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.

Bildunterschrift:
von links: Thomas Schmitt (Bauamt), Frau Hartmann von der Firma Schleich-Werbung, Büchereileiterin Sabine Berneiser, Bürgermeister Horst Kaiser.

St. Martin ist ein guter Mann
Beim Martinszug in Elz am Montag, 11. November, kamen wieder viele Kinder mit ihren meist selbstgebastelten Laternen und erleuchteten den Abendhimmel. Nach einer Einführung in die Geschichte des heiligen Martins durch Pastoralreferentin Renate Ruß und nach einem kleinen Martinsspiel in der Katholischen Pfarrkirche ging der Martinszug ab dem Hirtenplatz los. Der Umzug verlief weiter durch die Lehrgasse, Oberdorfstraße und Schäferstraße, über das Josefshaus zur Gräbenstraße, Lehrgasse und wieder zurück zum Rathausplatz. Dort warteten Martinsbrezel und Martinsfeuer auf die Kinder. Zudem spielten die Elzer Musikanten bekannte Martinslieder und luden zum Mitsingen ein. Die DLRG-Ortsgruppe sorgte für Heißgetränke und die Feuerwehr für die Sicherheit beim Umzug und beim Martinsfeuer. Das echte Pferd des St. Martins stellt in Elz jedes Jahr die Familie Eufinger zur Verfügung. In Malmeneich macht das immer die Familie Istel. Hier startete der Martinszug bereits am Samstag, 09. November nach dem Martinsspiel in der Nikolauskapelle. Die Malmeneicher Feuerwehr sorgte da nicht nur für das anschließende Martinsfeuer und die Sicherheit am Feuerwehrgerätehaus, sondern auch für die Bewirtung der Laternengäste mit Martinsbrezel, heißem Apfelsaft für die Kinder und Glühwein für die Erwachsenen.
Bürgermeister Horst Kaiser bedankt sich bei allen Helfern recht herzlich für den guten Verlauf der beiden Martinsaktionen, die immer in Kooperation mit der Katholischen Kirchengemeinde veranstaltet werden. Der beachtliche Erlös von 646 € aus den beiden Martinszügen Elz und Malmeneich geht in diesem Jahr an das Sternsingerwerk. Das Geld ist für Straßenkinder in Indien bestimmt.
Eine gute Sache, das Teilen – findet auch der St. Martin!

Zufriedene Gäste beim Seniorennachmittag

In Elz leben 1380 Bürger, die älter als 70 Jahre sind. Rund 210 von ihnen kamen im Bürgerhaus zusammen, um auf Einladung der Gemeinde einen unbeschwerten Seniorennachmittag zu feiern. Ein tolles Programm wurde an diesem Nachmittag geboten. 90 Mitwirkende sorgten auf der Bühne dafür, dass die Gäste neben Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen auch ein kurzweiliges Rahmenprogramm erleben durften. Nach dem Abendbrot konnten alle Besucher somit zufrieden den Heimweg antreten, bzw. mit dem DRK-Fahrservice nachhause fahren.

Anwesend waren Besucher der Jahrgänge 1922 bis 1949. Mit fünfzehn Personen war der Jahrgang 1940 bei den Anmeldungen am stärksten vertreten. Allerdings fühlen sich viele der 70-Jährigen offenbar für einen Seniorennachmittag noch nicht alt genug. Denn von den erstmalig Eingeladenen war nur eine Person vertreten und das war unser Seniorenbeauftragter Bernd Michel. In der Pause des Programms wurden die ältesten anwesenden Senioren geehrt und erhielten von Bürgermeister Horst Kaiser ein Präsent. Zum Erinnerungsfoto traf man sich dann im Foyer.

 



Fester Bestandteil der Elzer Vereinsfamilie

Nachdem im Oktober die DLRG Elz Einblicke in ihre Arbeit gab und mit einer Fahrzeugausstellung ihren 50. Geburtstag feierte, ehrte sie nun in einer Feierstunde langjährig aktive Mitglieder.
Mit einem lustigen Lied über die Bade- und Schwimmregeln wurde die akademische Feier zum 50-jährigen Bestehen des DLRG Elz durch die Jugend unter Klavierbegleitung von Michael Schenk eröffnet. Ohne die vielzähligen Helfer wären alle Aufgaben der Ortsgruppe im Laufe des Jahres nicht zu leisten, so der Vorsitzende Winfried Weimer zur Begrüßung. „Ich bin stolz, dass dies meine Familie und die DLRG mitträgt“, so Weimer weiter. Daher bedankte er sich bei allen Mitgliedern für ihren Einsatz. Er bedankte sich weiterhin bei der Elzer Vereinsfamilie für das gute Miteinander. In seinen Grußworten zeigte auch Bürgermeister Horst Kaiser auf, wie wichtig die DLRG in Elz ist. Sie sei aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken, habe sie sich doch dem Schutz und der Lebensrettung rund ums Wasser verschrieben. Und dies beginne bereits beim Schwimmunterricht, denn dies ist die erste Maßnahme, um Tod durch Ertrinken zu vermeiden. Weiterhin leisten die Mitglieder der DLRG viele Beckendienste im Schwimmbad. „Der Schwimmbadbetrieb sei ohne die DLRG nicht möglich“, legte Kaiser dar. Darüber hinaus bereichert der Verein diverse Veranstaltungen wie die Märkte, das Wutzkopp-Festival, den Martinszug wie auch die Dienste an der Eisbahn. „Ihr seid ein wahrer Freund und Helfer in unserer Gemeinde“, so Kaiser, „dafür möchte ich euch heute herzlichen Dank sagen.“ Ohne die DLRG wäre der Veranstaltungskalender in Elz ärmer.

 



Kraftvolles Kirchenkonzert

Bereits zum dritten Mal luden die Elzer Musikanten in der Herbstzeit zu einem Kirchenkonzert ein. Das erste Jahr mit dem neuen Dirigenten ist rum und das Blasorchester hat sich sehr gut weiterentwickelt.
Das letzte Kirchenkonzert war die Premiere für den Dirigenten Wolfram Domay, der im August 2018 die Elzer Musikanten im Dirigat übernahm. Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo aufgrund der kurzen Probenzeit auf bekannte Stücke zurückgegriffen wurde, konnten in diesem Jahr die Musiker neue Stücke einstudieren. Und die Lust auf mehr, die im letzten Jahr erzeugt wurde, wurde in diesem Jahr nicht enttäuscht. Fulminant und brausend war der Auftritt der Elzer Musikanten und zu Recht riss Domay am Ende die Arme hoch und schlug die Hände kraftvoll zusammen. Er sprühte voller Energie und Dankbarkeit und er hatte alles Recht dazu. Die Elzer Musikanten haben sich in dem Jahr sehr gut unter im weiterentwickelt.

 



Herbstkonzert des Frohsinns

Für das diesjährige Herbstkonzert des MGV Frohsinn am Sonntag, den 27. Oktober hatten die Sänger um ihren Dirigenten, Nicolas Ries, auch diesmal ein kurzweiliges Konzerterlebnis vorbereitet. Als musikalische Gäste konnten das Frauenchorensemble „Belcanto“ unter der Leitung von Ute Schäfer gewonnen werden. Daneben war das „Quartetto turbulento“ mit einem sehr unterhaltsamen Programmbeitrag zu erleben.
Den Auftakt in den Nachmittag bestritt jedoch der Kinderchor des Frohsinns, die „Kleinlauten“ unter der Leitung von Jonas van Baajen. Die jungen Sängerinnen und Sänger präsentierten u.a. zwei Stücke, die zurZeit im Rahmen der Vorbereitung einer Musicalproduktion im kommenden Jahr erarbeitet werden. In Zusammenarbeit mit dem MGV Liederblüte aus Oberweyer wollen die Kinderchöre beider Vereine das Musical „Tabaluga“ auf die Bühne bringen.
Der große Chor des Frohsinns präsentierte sich mit einem abwechslungsreichen Programm, das von den unerlässlichen „Klassikern“ des Repertoires, wie etwa dem beschwingten „Ei, Mädchen vom Lande“ über das nachdenkliche „Vater unser“ der vielen als Sängerin bekannten Hanne Haller bis hin zu Kompositionen zeitgenössischer Komponisten reichte. Das „Ich stand in Waldesschatten“ entstammt der Feder des renommierten Chorleiters Jens Röth.

 



Besondere Momente mit dem Kulturkreis
Der Kulturkreis Elz hatte wieder zu einem musikalischen Dinner mit 4-Gang-Menü und musikalischer Begleitung ins Bürgerhaus eingeladen.
Bürgermeister Horst Kaiser begrüßte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kulturkreis Elz die Besucher des Abends und stellte bereits das Programm des Kulturkreis Elz für die nächsten Wochen und das folgende Jahr vor. Neben der Kampagneneröffnung für die Fassenacht 2020 am 15.11. im Bürgerhaus stellte er kurz die Veranstaltungen der Rotjacken und der Frauenfassenacht ab dem 01.02.2020 vor. Ein besonderer Hinweis erfolgte für eine 2-Tagesfahrt zum Musical Robin Hood nach Fulda am 15. Juli nächsten Jahres. Wer hier dabei sein will, sollte sich bereits in den nächsten Wochen entscheiden, denn die Nachfrage ist sehr groß.
Nach der Begrüßung und einem Sektempfang eröffnete dann der Liedermacher Klaus-André Eickhoff den Abend mit dem Titel „Dieser Moment“. Mit diesem Titel war auch das Motto des Abends umschrieben, denn neben dem vorzüglichen herbstlichen 4-Gang-Menü sorgte der Künstler immer wieder für nachdenkliche und heitere Momente mit seinen Liedern, die alle eigentlich alltägliche Dinge und Lebenssituationen sehr treffend beschreiben. Sowohl gesanglich als auch sehr virtuos am Piano wusste Klaus-André Eickhoff zu überzeugen und begeisterte seine Zuhörer mit Titeln wie z.B. „Mein Wäscheberg“, „Im Stadion“, „Die Sache mit der deutschen Sprache“ oder dem „Mittelstreifenschleicher“.
Klaus-André Eickhoff gelingt es dabei die alltäglichen Dinge sehr zutreffend zu beschreiben und oftmals auch gekonnt aufs Korn zu nehmen. Kein Wunder, dass der Künstler ohne Zugabe den Abend nicht beenden durfte.
Auch die Küche wusste zu überzeugen, sodass es insgesamt ein in jeder Hinsicht genussreicher Abend mit vielen schönen „Momenten“ wurde.
Horst Kaiser dankte dann auch am Ende den fleißigen Helfern des Kulturkreises für die gute Vorbereitung und die Deko, sowie dem Bürgerhauswirt Taki und seinem Küchen- und Serviceteam für die gute Bewirtung.

Mundart sorgt für großen Spaß

Um es vorneweg zu nehmen: Es war ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Jury tat sich schwer - so viele tolle Beiträge trugen die kreativen Mundart-Autoren beim Mundartwettbewerb der NNP und des Kulturkreis Elz im Elzer Bürgerhaus vor. Sieger wurde Dieter Ehinger aus Wallmerod mit seinem Beitrag "Dot Siebzischjährische Juhrgangstreffe", den zweiten Platz holte sich Josef Friedrich aus Lindenholzhausen, der über das Thema Mundart sinnierte und Dritte wurde Elisabeth Heinz aus Niedertiefenbach mit ihrer Geschichte über die Kittelschürz - die gleich auch zum Publikumsliebling avancierte.
Aber auch die Beiträge von Bernd Bay aus Bad Camberg über Opas Art, Geschenke einzukaufen, der "Grillen-Zirp" von Ursula Grolig aus Eschenau, das "mettwochs omens dobbel" von Lilo Holzbach aus Hadamar und der Besuch bei der falschen Beerdigung der Diezerin Hannelore Koch sorgen für viel Gelächter und Applaus. Mit ebenso unterhaltsamen wie tiefsinnigen Vorträgen sammelten auch Rita Wörsdörfer aus Salz ("Mir komme vom Westerwald"), Dorothea Schmidts (Seelbach) "Ischias" und die Kriegserinnerung von Rudolf Laux aus Villmar viele Fans um sich.
Die zumeist schon etwas älteren Mundartdichter präsentierten mit klugen Köpfen ein ebenso vielseitiges wie kreatives literarisches Engagement - ganz ohne Handy, Internet und Vorlagen. Sie bewiesen, dass selber denken nicht nur Spaß macht, sondern auch einzigartige Ergebnisse bringt. Und das wurde passend und farbig vom Rahmenprogramm unterstrichen. Als echter Blickfang zeigte sich die Senioren-Tanzgruppe aus Salz. Petra Sander, Petra und Philipp Stöhr lieferten - natürlich in Platt - einen lustigen Sketch rund um einen Hochzeitsbesuch. Als echter Knüller entpuppte sich der kleine Ausflug in die Schule "annodozumol" - der hochdeutsch sprechende Lehrer Bernd Schmitt wurde von seinen Platt schwetzenden Schülern Emilia Keck, Josephine Keck, Romy Dörnbrack, Michel Reitz und Jannis Hammrich herrlich aufs Glatteis geführt.

 



„Meine Rache an den Nazis“

Zu einer bewegenden Lesung mit anschließendem Rap-Konzert lud die Verdi mit vielen Unterstützern ins Elzer Bürgerhaus. Zu Gast war die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano mit der Band Microphone Mafia. Sie richteten einen flammenden Appell gegen Krieg und für mehr Miteinander an die Besucher.
Elz. Mehrmals standen die rund 600 Besucher im Bürgerhaus Elz, um Esther Bejarano ihren Respekt und ihren Applaus zu schenken, so bewegend war der Abend. Bereits zur Begrüßung durch Stefan Schneider, Bezirksvorsitzender der Verdi Limburg-Weilburg war spürbar, wie großartig der Abend werden würde. „Die Zahl der Besucher übertrifft deutlich unsere Erwartungen“, so Schneider, „das ist ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus.“ Und der Applaus war groß.
„Wenn ich hier oben stehe, rede, singe, tanze und lache, dann ist es meine Rache an den Nazis“, so Esther Bejarano, welche Auschwitz überlebt hat. Die 94-Jährige kam mit 18 Jahren mit einem Transport im Viehwaggon nach Auschwitz. Direkt nach der Ankunft fand die erste Selektion statt, ihr wurden die Haare geschert, die Würde wurde genommen durch die Behandlung. Ihr wurde die Nummer 41948 eintätowiert. „Namen wurden abgeschafft, wir waren nur noch Nummern“, liest sie aus ihrem Buch vor. Sie hatte dann das Glück, dass sie in das Mädchenorchester kam, „sonst wäre ich verreckt.“ Viele Besucher bewunderten, mit welcher starken Stimme sie aus ihren Erinnerungen las und dass sie überhaupt in der Lage war, von diesen Zeiten zu sprechen, ohne dass ihr die Stimme brach. Da sie väterlicherseits eine christliche Großmutter hatte und somit zu einem viertel arisch war, kam sie nach Ravensbrück. Dort arbeitete sie dann bei Siemens in der Montage. Im Januar 1945 seien die Mischlinge zu Ariern erklärt worden. „So ein Schwachsinn! Wie viele Mischlinge hatte man schon ermordet“, so Bejarano, „ich nutzte die Vorteile, die sich dadurch ergaben, doch im Herzen blieb ich Jüdin.“ Mit dem Ende des Krieges begab sie sich auf den sogenannten Todesmarsch, doch sie und sieben weitere Mädchen konnten fliehen und fanden Rettung bei den Amerikanern. Mitten auf dem Platz eines Dorfes in Mecklenburg-Vorpommern verbrannten die amerikanischen Soldaten ein Bildnis von Hitler auf dem Dorfplatz. Bejarano spielte Akkordeon bei dieser Siegesfeier. „Das war meine Befreiung, meine zweite Geburt“, beendete sie ihre Lesung und das Publikum stand auf zu Standing Ovations.

 



Großübung der Feuerwehr Elz

Großbrand im ehemaligen Hotel Schäfer

Rauch stieg aus den Fenstern des ehemaligen Hotel Schäfers. Aus dem ersten und zweiten Stock schauten Menschen aus den Fenstern und riefen um Hilfe. Das Feuer entstand durch eine Explosion im Heizungsraum im ersten Stock. Zügig hatte sich ein Folgebrand durch die alte Bausubstanz gefressen. Mehrere Personen waren in ihren Zimmern eingeschlossen oder lagen verletzt auf den Fluren.
Dieses Szenario bot sich den Einsatzkräften bei einer nicht angekündigten Alarmübung der Feuerwehr Elz am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr. Zusätzlich zur Elzer Feuerwehr war die Feuerwehr Malmeneich, die Feuerwehr Limburg, der Elzer Katastrophenschutz-Löschzug und der Sanitätszug des DRK mit dem DRK Elz sowie Frickhofen alarmiert worden.
Die Nachbarn aus Limburg unterstützten mit ihrer Drehleiter, einem Tanklöschfahrzeug und dem Gerätewagen Atemschutz, wie das auch der Alarmplan für solche Gebäude in Elz vorsieht. Insgesamt 78 Einsatzkräfte wirkten bei der vom Zugführer des Katastrophenschutz-Löschzugs, Dominik Hunsänger, vorbereiteten Großübung mit. Damit die Übung unter realistischen Bedingungen ablaufen konnte, war das Gebäude mit Disco-Nebel komplett verraucht worden, so dass die zahlreichen Atemschutz-Trupps mit „Null-Sicht“ zu kämpfen hatten. Ebenso mussten während der Übung realitätsnah Zimmertüren aufgebrochen werden, um an eingeschlossene Personen heran zu kommen bzw. die Räume zu kontrollieren.

 



Mit kulinarischen Angeboten Vielfalt leben

„Kulinarische Reise“ als Beitrag der Erlenbachschule zur Interkulturellen Woche in Elz auf positives Echo gestoßen.

Vielfalt leben, ist ein zentrales Leitmotiv der Erlenbachschule in Elz. Und diese Grundidee des schulischen Lebens ist nicht nur Theorie, sondern wird regelmäßig für Schüler, Eltern, Lehrer wie auch die breitere Öffentlichkeit erlebbar – zuletzt im Rahmen der Interkulturellen Woche Ende September in Elz. Hier hatte die Erlenbachschule, an der derzeit knapp 500 Schüler aus etwa 25 Nationen in Grund- und Mittelstufenschule unterrichtet werden, Elzer Bürger zu einer „Kulinarischen Reise zu den Herkunftsländern unserer Schüler“ eingeladen.
Im Rahmen dieser kulinarischen Reise entwickelten die Schüler Ideen für die zu präsentierenden Gerichte, forschten mit Unterstützung ihrer Familien nach Rezepten und kochten die entsprechenden Gerichte dann selbst in der Schulküche. Sie legten dabei für die verschiedenen Tage der Motto-Woche regionale Schwerpunkte fest. So gab es einen Frankreich-Tag mit französischer Kartoffelsuppe und frischem Baguette, Flammkuchen und hausgemachtem Mousse au Chocolat oder einen Pakistan-Tag mit knusprigem Gemüse im Teigmantel, Reis mit würziger Linsensoße und Sawaiyyan, einem besonders gewürzten Dessert aus Milch und Nudeln.

 



Kleine Künstler ganz groß

Zu einem kleinen Geheimtipp hat sich das Schülerkonzert „Wer will, der kann“ vom Kulturkreis Elz entwickelt. Hier können kleine Stars und Sternchen vor Publikum auftreten und ihr Instrument präsentieren.
Bei der Vielfalt an Musikinstrumenten und Stücken ist es Bürgermeister Horst Kaiser sowie Vorsitzender des Kulturkreis Elz nicht bange um die musikalische Zukunft in der Region. Beim Schülerkonzert „Wer will, der kann“ traten neben dem Kinderchor „Die Kleinlauten“ und dem Jugendorchester der Elzer Musikanten 19 junge Musiker auf, um ihre Instrumente und verschiedene Stücke, vom Volkslied bis hin zu Musical-Melodien zu präsentieren. Der Kulturkreis bietet einmal im Jahr den Nachwuchsmusikern eine Bühne, um vor kleinem Publikum die erste Scheu vor einem Auftritt zu verlieren.
Die achtjährige Irem Mehmed war das erste Mal dabei. Sie nutzte vor dem Konzert nochmal die Chance, ihr Stück am Klavier zu üben. Sie war schon etwas nervös. Sie präsentierte von Anne Terzibaschitsch „Wilder Ritt“ und von der anfänglichen Nervosität war ihr beim Auftritt nichts mehr anzumerken. Mit einem Strahlen im Gesicht kam sie von der Bühne. Faszinierend war Jakob Laube, der mit gerade mal fünf Jahren sich an den Flügel wagte und „Pachelbbel Canon“ von Pachelbel spielte. Da darf jeder gespannt sein, was in den nächsten Jahren von dem kleinen Mann noch kommt.

 



Schwer was los in der Kita Lollipop
Am 31. August 2019 fand in der Kita Lollipop ein Bautag statt. Das Außengelände wurde unter der Koordination von Landschaftsplaner Matthias Jansen auf Vordermann gebracht, damit im nächsten Jahr neue Aktionsmöglichkeiten wie z.B. eine Seillandschaft, Wasser-Matschbereich und Kletterbäume eingefügt werden können. Es soll ein naturnahes Gelände werden mit vielen variablen Möglichkeiten, die zum Experimentieren, Bewegen und Spielen einladen.
Eltern, Kinder und Erzieher packten tatkräftig an. Da wurden Steine gehebelt, Baumstämme bewegt und Erdarbeiten getätigt. Für die Verpflegung war ebenfalls bestens gesorgt.
Trotz großer Hitze wurde viel geschafft.
Von BILD hilft e.V „Ein Herz für Kinder“ hat die Kita bereits eine Wasserkaskade, Matschküche und einen Schrank mit Funktionsmaterial gespendet bekommen. Dafür sagen wir herzlichen Dank und ebenso für die Getränkespende am Bautag von Rewe Kauferstein Elz.

Mehr Grün und mehr Aufenthaltsmöglichkeiten

Seit Oktober befassten sich 86 Studenten mit Elz und wie sich dieses für die Zukunft entwickeln kann. Ihre Projektarbeiten stellten sie nun der Öffentlichkeit vor. Der Publikumsgewinner war ein Konzept mit sehr viel Grün.
Die Gemeindevertreter möchten die Elzer Mitte rund um das ehemalige Hotel Schäfer entwickeln. Dafür suchten sie die Kooperation mit der TU Darmstadt Fachbereich Architektur. Im Oktober fand mit 86 Studenten ein zweitägiger Workshop statt, in dem sich die Studenten gemeinsam mit Stadtführern Elz anschauten und erste Ideen entwickelten. Am Wochenende stellten sie nun ihre Konzepte der Öffentlichkeit vor. Bürgermeister Horst Kaiser lobte die herausgekommenen Arbeiten der Studenten. Vor allem sei es interessant, wie junge Menschen mit ihrem Blick von außen die Gemeinde wahrnehmen.
Das Studienprojekt zur Stadtentwicklung trägt den Namen „Seiltänzer und fahrende Musikanten“ und wurde von Professor Dr. Anette Rudolph-Cleff, Dr. Björn und Frederik Helms betreut. Der Titel erschien ihnen sehr passend, da Schausteller wie Seiltänzer und auch Musikanten eng mit der Elzer Geschichte verbunden sind, aber auch das Leben an der B8 einem „Seiltanz, Eierlauf, Balanceakt“ gleiche. Bevor es an die einzelnen Konzepte ging, gab es eine kleine Einführung. Auch wenn ein großes Augenmerk auf der Ortsmitte lag, setzten sich die Studenten auch mit den Randlagen auseinander, dem Gewerbegebiet sowie den verschiedenen Wegen in Elz. Die Elzer sind stolz auf ihre Vereine und nicht umsonst heißt der Slogan „Elz, da ist Leben drin“. Doch die Studenten fanden im öffentlichen Raum das Gemeindeleben nicht widergespiegelt und daher gab es sehr viele Ideen, wie die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gestärkt werden könnte, so Dr.Björn Hekmati. Hekmati betonte jedoch auch, dass es sich nicht um fertige Bebauungspläne handelt, sondern um Ideen und Denkanstöße. Die Kommunalpolitiker und Bürger müssen sich gemeinsam auf den Weg machen und für sich die Frage klären, was sie perspektivisch für ihre Gemeinde wollen.

 



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