Gedenktafel zu Ehren von Erhard Weimer wurde zertrümmert
 

Die Gedenktafel zu Ehren von Erhard Weimer wurde 2013 an der Rückseite der katholischen öffentlichen Bücherei angebracht und feierlich eingeweiht (vgl. Foto). Damit wollten die Elzer ihrem Ehrenbürger und Chronisten Erhard Weimer ein dauerhaftes Andenken schaffen, zur Einweihung waren seine Ehefrau und seine Tochter anwesend. Der Entwurf für die Gedenktafel stammt von seiner Tochter Birgitta, die selbst als Künstlerin international tätig ist, die Glasplatte selbst wurde von der Glasfachschule Hadamar als bedruckte Sandwichplatte individuell angefertigt.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist in der Nacht von Mittwoch 04.04. auf Donnerstag 05.04. die bedruckte Glasplatte zertrümmert worden. Den Scherbenteppich konnte der Bauhof in einem Beet am Rathausplatz wiederfinden. Die entfernte Verschraubung ist jedoch unauffindbar. Hier muss der Täter über das entsprechende Werkzeug für die Demontage verfügt haben. Insgesamt handelt es sich um einen wirtschaftlichen Schaden von ca. 3.000 €, wie immer ist der ideelle Schaden nicht zu bemessen.
Es erschließt sich uns nicht, wie das geschehen konnte, es kann sich augenscheinlich nur um einen bewussten Akt der Zerstörung handeln. Diesbezüglich wurde auch Anzeige bei der Polizei erstattet, wir bitten aber auch alle Bürgerinnen und Bürger, die irgendetwas beobachtet haben, um Meldung an das Ordnungsamt der Gemeinde Elz, Tel. 957530.

Elz, 09.04.2018, Horst Kaiser, Bürgermeister

 


Belohnung
In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeindevorstand der Gemeinde Elz den Beschluss gefasst, eine Belohnung von 1000,- Euro für die erfolgreiche Ermittlung des Täters, der die Glastafel zum Gedenken an Erhard Weimer an der Kath. öffentlichen Bücherei zerstört hat, auszusetzen. Sachdienliche Hinweise zum Tathergang und zum Täter werden beim Ordnungsamt der Gemeinde unter Tel: 06431 9575-30 entgegengenommen und vertraulich behandelt. Also scheuen Sie sich nicht bei der Aufdeckung dieser Tat mitzuhelfen!

Einbruch und Vandalismus in den Elzer Anlagen

Den ehrenamtlich tätigen Helfern im Verschönerungsverein und den „Mittwochsrentnern“ stehen die Haare zu Berge: Ein Einbruch in das Lager vom Cafe Nussbaum und grober, sinnloser Vandalismus am ersten frühlingshaften Wochenende lassen Böses für die nächsten Wochen erahnen. Beim Einbruch ins Lager vom Cafe Nußbaum wurden 2 Kasten Bitburger und 1 Kiste Rotwein entwendet. Der Schaden mit Erneuerung der Türschlösser beträgt weit über 100€.
Viel schlimmer aber ist der durch Vandalismus entstandene Schaden in den Anlagen. Das Insektenhotel wurde total demoliert,
Randsteine der Wegeinfassung und Pflanzpfähle wurden heraus gerissen und wild in die Fläche geworfen.

 

 


Dem Künstler über die Schulter geschaut
 
Andreas Otto, der auch bereits die Außenfassade der Erlenbachhalle und der Vereinsturnhalle des TV-Elz am Alten Straßenberg gestaltet hat, ist derzeit dabei die Nordseite des Aufzugsturms der neuen Kinderkrippe Mary Poppins künstlerisch zu gestalten. Bürgermeister Horst Kaiser konnte dem Künstler über die Schulter schauen und bedankte sich gleichzeitig für diese tolle und sehr individuelle Gestaltung, die rechtzeitig zum 10-jährigen Bestehen der Kinderkrippe Mary Poppins fertig sein wird.
Alle Gäste, die zur Feier am 28.04. die Krippe besuchen werden, können dann das fertige Kunstwerk bestaunen.

Wilde Müllablagerungen im Wald

Wieder einmal haben unbekannte Verursacher ein Bauschuttgemisch aus Gipskartonplatten, Putzresten und Gewebe, sowie Welleternit-Platten einfach am ICE-Rettungsplatz oberhalb der Einfahrt in den ICE-Tunnel am Elzer Berg in Richtung Görgeshausen abgekippt (vgl. Fotos), das Ganze muss sich bereits gut zwei Wochen vor Ostern ereignet haben.
Die Entsorgung dieser wilden Müllkippen und des Mülls der insgesamt über das Jahr in unserer Gemarkung durch den Bauhof aufgesammelt und ordnungsgemäß entsorgt werden muss, verursacht Gesamtkosten von ca. 67.000 € im Jahr.

 

 


Hase am Stiel im Osternest
 Seit zehn Jahren ist ein Fichtenbaumstamm um die Osterzeit in Elz zur Skulptur berufen. Nach der Vorlage eines 80 Zentimeter großen Osterhasenmodells, dass der damalige Ordnungsamtsleiter Hermann Schlag auf einem Ostermarkt erstanden hatte, wurde er geschnitzt. Der Forstwirtschaftsmeister Daniel Mörsdorf setzte damals die Idee um, und übertrug den kleinen Holzhasen auf den 6,20-Meter hohen Stamm. Der Langohrhase mit aufgestellten Ohren schmückt seither immer auf dem Hirtenplatz den Ortsmittelpunkt. Bis vor zwei Jahren war er noch der Wegweiser zum Ostermarkt, der jetzt durch den Maiglöckchenmarkt ersetzt wurde. Jetzt dient das langsam in die Jahre gekommene Holztier gerne weiter der Dekoration.
Damit er nicht ganz so nackt dasteht, sorgt der Obst- und Gartenbauverein Elz in den letzten Jahren für ein ordentliches Nest zu seinem Hasenfuß. Dieses Nest ist von den Vereinsmitgliedern liebevoll mit Frühlingsboten bunt bepflanzt und österlich dekoriert worden. Dafür sagt der Osterhase herzlich Dank und hat einige Ostereier mehr versteckt!

Gemeinde Elz macht Frühjahrsputz

Jetzt ist die Natur rund um Elz wieder weitgehend sauber. Viele fleißige Helfer sammelten säckeweise Müll und Dreck aus Gräben, von Wiesen und Wegen und reinigten so die Elzer Flur. Aufgrund schlechter und kalter Witterungslage musste der „Sauberhafte Frühlingsputz“ um eine Woche verschoben werden. Zwar kam der große Schneefall erst eine Nacht später, doch wegen der Kälte, der dünnen Schneeschicht und mit Bedacht auf die anhaltende Grippewelle, war die Verschiebung der Aktion sinnvoll.
Eine Woche später zeigte das Wetter sich dann fast frühlingshaft und trocken. Nach getaner Arbeit kehrten die Müllsammler zur Stärkung auf dem Gemeindebauhof ein. Hier sorgte ein heißer Eintopf mit Einlage zum Dank für einen vollen und gewärmten Magen. Voll zeigte sich dann auch die Müllkippe auf dem Bauhofgelände. Bergeweise achtlos in die Natur geworfener Unrat und auch einiges Kurioses konnte man dort bestaunen.

 

 


Amphibien unterwegs zum Laichgebiet

Wanderzeit der Kröten und Frösche ist Schutzzeit! Warnschilder und Folienzäune am Straßenrand machen auf die Wanderzeit der Kröten und Frösche zu den Laichgewässern aufmerksam.
Kröten und Frösche beginnen ihre Fortpflanzungswanderung zu den Laichgewässern meist, wenn die Temperaturen an zehn bis zwölf Nächten am Stück höher als acht Grad waren. Erst dann verlassen die Erdkröten ihre Erdhöhlen im Wald, in denen sie überwintert haben und machen sich auf den nicht nur beschwerlichen, sondern auch gefährlichen Weg. Dabei ist ihr Ziel ganz klar gesteckt. Sie versuchen genau das Gewässer zu erreichen, an dem sie selbst zuvor als Ei, dann als Kaulquappe und schließlich zum Frosch oder zur Kröte herangewachsen sind. Auf ihrer Wanderstrecke überqueren die Amphibien dabei oft vielbefahrene Straßen, wie bei uns die Landstraße zwischen Elz und Niedererbach. Hier lassen viele dieser Tiere schlichtweg ihr Leben auf dem Asphalt, weil sie von Fahrzeugen überfahren werden.

 

 


Wickelgelegenheit im Elzer Bürgerhaus
 

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten im Bürgerhaus wurde auf Anregung aus der Bürgerschaft im behinderten WC ein Wickeltisch für Babys installiert. Damit dieser beim Toilettengang eines Besuchers mit Handicap nicht den nötigen Platz wegnimmt und stört, wurde eine klappbare Variante gewählt, die platzsparend an der Wand montiert ist. Der Wickeltisch verfügt über eine hygienisch abwaschbare Auflage und garantiert so das bequeme Wickeln für Eltern und Kinder. Die Kennzeichnung des Wickelraumes soll noch an der Tür angebracht werden.

Biotopverbessernde Maßnahmen im Elzer Wald

Nahe der Grillhütte im Gemeindewald wurde  in den letzten Wochen der alte, seit vielen Jahren nicht mehr genutzte Kalksteinbruch von Büschen und Bäumen befreit.  
Ziel der Maßnahme ist neuen Lebensraum für Wärme liebende Amphibien, Insekten und Pflanzen zu schaffen.  
Aufgegebene Steinbrüche sind in unserer Landschaft zu wichtigen Sekundärbiotopen geworden.  Besonnte Steinwände und - schüttungen  sind für  Amphibien, wie verschiedene Eidechsenarten oder die  seltene (ungiftige)  Schlingnatter genau der richtige Lebensraum. Werden die Flächen beschattet, haben diese Tiere keine Überlebensmöglichkeit mehr, da sie auf die Wärme der Sonne angewiesen sind.

 

 


Bauarbeiten auf dem Friedhof in Malmeneich
Die Arbeiten auf dem Friedhof in Malmeneich sind leider durch mehrere Randbedingungen stark verzögert worden:
Massive Fundamente im Untergrund des Weges, von denen wir vorher nichts wussten behinderten die Arbeiten, der Wintereinbruch mit Schnee und Frost führte auch dazu, dass bestimmte Arbeiten nicht ausgeführt werden konnten und auch die Ausführungsqualität wurde von uns beanstandet und musste nachgebessert werden
Wir sind aber zuversichtlich, dass die Arbeiten bei wärmeren Temperaturen Anfang März zu Ende gebracht werden können. Ich kann mich für die Unannehmlichkeiten durch diese Langzeit-Baustelle nur entschuldigen und bitte die Malmeneicher um Verständnis. Eine Baustelle im Winter ist immer mit Risiken verbunden, ich kann den Malmeneichern aber versichern, dass wir alles tun werden um die Maßnahme zur Zufriedenheit aller abzuschließen.

Elz, 05.03.2018
Horst Kaiser, Bürgermeister

Bau- und Rodungsarbeiten am Erbach

Was zunächst einmal aussieht wie eine großflächige Rodungsmaßnahme und Kahlschlag am Erbach, sind aber die Vorabreiten für eine groß angelegte Renaturierung des Erbachs im Bereich zwischen der Bahnlinie und der Mündung in den Elbbach in den großen Gärten.
Die Gemeinde Elz beabsichtigt dieses Jahr drei verschiedene Baumaßnahmen am Erbach umzusetzen. Aus diesem Grund mussten im Februar mehrere Bäume gerodet werden.
Bei der ersten Maßnahme, die voraussichtlich im Mai ausgeführt werden soll, werden die Anlandungen im Erbach bis auf ein Minimum reduziert. Dadurch wird der Gewässerquerschnitt vergrößert und somit der Hochwasserschutz verbessert.

 

 


Luftschadstoffbelastung in Elz

Aufgrund des SPD-Antrages vom 28.11.2017 zur Überprüfung der Feinstaub- und Kohlendioxidbelastung in der Ortsdurchfahrt von Elz habe ich das hessische Umwelt-Ministerium konsultiert und um eine Überprüfung gebeten.
Die zuständige Sachbearbeiterin teilte mir dann mit, dass solche Luftschadstoffmessungen sehr aufwändig sind und nur dann durchgeführt werden, wenn eine rechnerische Simulation der örtlichen Verhältnisse unter Berücksichtigung der Bebauung, der Verkehrsbelastung und auch der klimatischen Randbedingungen zu kritischen Werten kommt.

 



Bürgermeister Kaiser geht in dritte Amtszeit
 Horst Kaiser wurde nach der Wiederwahl offiziell in die dritte Amtszeit eingeführt, es ändert sich nichts, der alte bleibt der neue Bürgermeister. Am 24. September 2017 hatten die Elzer Horst Kaiser (CDU) mit 71,3 Prozent Wählerstimmen zum Bürgermeister von Elz wiedergewählt. Der 61-jährige war der einzige Kandidat. Die Wahlbeteiligung lag bei 72 Prozent.
In der Sitzung der Gemeindevertretung am 26.02.2018 im Bürgerhaus wurde Horst Kaiser nun offiziell in sein Amt eingeführt und erhielt vom Beigeordneten Heinz-Günther Wengenroth (CDU) und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Josef Neu (CDU), die Ernennungsurkunde sowie ein Präsent und wurde auf seine Amtszeit als Wahlbeamter verpflichtet. Die sechsjährige Amtszeit für Horst Kaiser beginnt am 1. April. „Es geht weiter, mir macht das Amt nach wie vor Freude“, sagte Kaiser, er nehme das Amt sehr ernst.

Umweltzone Limburg

Seit 31. Januar 2018 dürfen grundsätzlich nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone der Stadt Limburg a. d. Lahn einfahren. Ziel ist die Verringerung des Schadstoffausstoßes durch Kraftfahrzeuge und damit verbunden eine Reduzierung der Stickstoffdioxidkonzentration, um die Luftgrenzwerte von 40 µg pro Kubikmeter einzuhalten.
Der Plan zeigt hier die markierte Umweltzone. Man sieht, dass die Zufahrt zur B49 und zur A3 noch außerhalb der Umweltzone liegt, aber sämtliche Nebenstraßen südlich der B8 und die gesamte Brückenvorstadt bereits in der Umweltzone liegen.
Damit sind auch die großen Parkplätze am Stadtrand von Limburg nicht mehr mit Fahrzeugen, die keine grüne Plakette haben, erreichbar.

 

 


Umweltzone der Stadt Limburg

Neues aus der Energiekommission

Wie in jedem Jahr, so kam auch in der letzten Woche die Energiekommission aus Mitgliedern der Gemeindevertretung, des Bauamtes und Vertretern der Süwag und der Syna zusammen, um sich über Investitionen in das Elzer Stromnetz, die Straßenbeleuchtung und weitere innovative Themen rund um das Thema Energieversorgung auszutauschen.
So soll in diesem Jahr im Zeitraum Juni, Juli und August ein Großteil der Straßenbeleuchtung in den Wohngebieten auf Strom sparende LED-Leuchten umgerüstet werden. Insgesamt werden 600 Straßenleuchten, bei denen eine Verbrauchsreduzierung von 70% nachgewiesen werden musste, mit einem Invest von insgesamt ca. 230.000 € ausgetauscht. Hierfür erhält die Gemeinde einen Zuschuss von ca. 24.000 €.

 



Neuer Bagger für Gemeindebauhof

Der neue Mobilbagger für den Elzer Gemeindebauhof wurde ausgeliefert und bereits in Betrieb genommen. Das Arbeitsgerät der Marke Takeuchi Typ TB 295 W-1 wurde über das heimische Unternehmen Obijou erworben und entspricht dem modernsten Stand der Technik. Durch den Kauf bei der ortsansässigen Baumaschinenfirma ist auch eine und kostengünstige Wartung und Fehlerbehebung oder eine schnelle Schadensbeseitigung des Baggers sicher gestellt.

 

 


Tempolimit einhalten!

In der Gemeinde Elz gilt in den Wohnstraßen bis auf einige wenige Ausnahmen ein Fahrtempo von 30 Kilometer pro Stunde als Limit. Dies scheint vielen Bürgerinnen und Bürgern gar nicht bewusst zu sein. Beschwerden mit Stichproben und Prüfungen haben ergeben, dass diese Geschwindigkeitsbegrenzung meist nicht eingehalten und deutlich überschritten wird. Oft fahren selbst die Anlieger dieser Wohnstraßen viel zu schnell und gefährden so ihre unmittelbare Nachbarschaft. Gut wäre, wenn jeder einmal seine Fahrweise überdenkt und einen kontrollierten Blick auf den Tacho seines Fahrzeugs wirft. Sollten die Anzeigen beim Ordnungsamt wegen überhöhter Geschwindigkeit anhalten, ist die Gemeinde Elz auf Wunsch der Gemeindevertreter zukünftig dazu gezwungen, Geschwindigkeitsmessungen in Wohngebieten durchführen zu lassen. Tritt diese Maßnahme ein, dann wird es für die Verkehrssünder teuer. Also lieber runter vom Gas!

 

 


Mitteilung des Bürgermeisters
Erneuerung Elbbachbrücke im Verlauf der Offheimer Straße
Das Planungsbüro ist derzeit dabei den Bau einer einspurigen Notbrücke nördlich der bestehenden Brücke über den Elbbach in der Offheimer Straße für Fahrzeuge bis 3,5 t zu planen. Zum Befahren der Notbrücke wird eine Ampel-Regelung erforderlich werden. Die Brücke soll auch mit dafür Sorge tragen, dass Rettungswagen wegen der Baumaßnahme keine unnötige Zeit durch Umwege in der Anfahrt zum Einsatzort verlieren. Für die Feuerwehr gibt es entsprechende Regelungen und Absprachen mit der Nachbarstadt Limburg.
Die Baumaßnahme soll auf jeden Fall auf den Zeitraum Oktober 2018 bis Ende August 2019 zeitlich begrenzt werden. Allerdings müssen die Schüler mit Busbeförderung aus dem Baugebiet Fleckenberg sich auf einen weiteren Weg zur Bushaltestelle einstellen. Die Bushaltestelle am evangelischen Gemeindezentrum kann während der Bauzeit nicht angefahren werden, da es dort keine Wendemöglichkeit für die Busse von Offheim her gibt. Der Ersatzhaltepunkt ist noch in der Klärung.
Sobald hier neue Erkenntnisse vorliegen, werde ich Sie weiter informieren.

Ihr Bürgermeister
Horst Kaiser

Sanierungsarbeiten am Bürgerhaus schreiten voran

Im und um das Bürgerhaus hat sich bereits einiges getan. Im Inneren wurden die gesamten sanitären Anlagen, sowohl im Gaststättenbereich als auch die Damen- und Herrentoiletten des Saals erneuert und erstrahlen nun in neuem Glanz und in einem hellen und sauberen Aussehen.
Auch von außen hat das Bürgerhaus schon ein neues Gesicht bekommen. Dazu wurden die Dachflächen von Foyer, kleinem Saal und Gaststätte erneuert, die alte Dachhaut wurde entfernt und durch eine neue ersetzt. Gleichzeitig wurden mittels Dämmkeilen, die in der Schräge liegenden Abflüsse fachmännisch angeschlossen. Nach dem Abschluss der Dachsanierung wurde die Fassade in einem ersten Bauabschnitt von der Seite der Lehrstraße über den Seitenflügel des Foyers bis zur Treppe der Terrasse saniert.

 

 


Und täglich grüßt das Murmeltier

Verkehrschaos vor Schulen und Kitas
Es wird wild geparkt, auch schon mal im Halteverbot, in zweiter Reihe oder gar auf dem Zebrastreifen gehalten. Dabei wird gewunken, gehupt und auch geschimpft. Die Rede ist von den sogenannten „Elterntaxis“, die ihre Kinder bis vor das Schultor fahren, um sich sicher zu fühlen, dass dem Kind auf dem Schulweg nichts passiert oder weil die Schule auf dem Arbeitsweg liegt.
Was sicher gut gemeint ist birgt aber auch negative Folgen und Gefahren. Oft ist die Situation der Schulkinder, die sich den Weg durch das Chaos der ungeduldigen Autofahrer bahnen müssen lebensgefährlich. Die „Elterntaxis“ gefährden mit wildem Parken und riskanten Wendemanövern nicht nur ihren eigenen Nachwuchs sondern auch den restlichen Straßenverkehr.

 

 


Oberflächenentwässerung von der A3 am Elzer Berg

Wie Sie bereits in einer der letzten Blickpunkt-Ausgaben lesen konnten, haben wir massive Ausspülungen in der neu angelegten Blühfläche an der A3 festgestellt, die eindeutig durch eine Ableitung von Oberflächenwasser bei Regen von der Autobahn kommen.
Daraufhin wurden die zuständigen Behörden: die untere Wasserbehörde als zuständige Aufsicht und Hessen-Mobil als zuständig Institution für die A3 angeschrieben und eine Klärung des Sachverhalts eingefordert.
Der zuständige Regionalbeauftragte von Hessen-Mobil hat nun mitgeteilt, dass die Entwässerung der A3 im Bereich Elz derzeit untersucht wird und man Anfang 2018 mit einem Ergebnis und einem weiteren Vorgehen rechnen kann.

 



Kinderkrippe Mary Poppins hat den Betrieb aufgenommen
 Die neuen Räume der Kinderkrippe Mary Poppins sind bezogen und der Betrieb ist inzwischen in vollem Gang. Aktuell werden dort 14 Kinder im Alter von 6 Monaten bis maximal 3 Jahre betreut. Die Eltern sind von den neuen Räumlichkeiten begeistert, auch die Kinder fühlen sich sichtlich wohl. Der Ausschuss für Jugend-Kultur-Sport und Soziales hat sich die Kinderkrippe bereits angesehen und war ebenso beeindruckt von der neuen Einrichtung.
Auch der Aufzug wurde inzwischen in Betrieb genommen und erleichtert so das Erlangen der Krippe im 1. Stock über der Kindertagesstätte Lollipop. Der triste Aufzugsturm soll nun noch farblich bunt für Kinderaugen gestaltet werden. Hierzu hat der Hadamarer Glaskünstler Andreas Otto einen sehr schönen Entwurf gemacht, der noch vor Weihnachten umgesetzt werden soll. Die Außengestaltung der Erlenbachhalle und der TV-Halle am alten Straßenberg stammen ebenfalls von Andreas Otto.
Im Rahmen des Sternenmarktes am Sonntag, den 3. Dezember soll es für alle interessierten Besucher Gelegenheit geben, die Kinderkrippe im Rahmen eines Tags der offenen Tür zu besuchen. Für die Gäste werden Kaffee und Kuchen zum Verkauf angeboten, Kinder können sich schminken lassen. Um 12.00 und um 13.30 Uhr werden Führungen durch die neuen Räumlichkeiten angeboten.
Nutzen Sie dieses Angebot!
Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Maßnahmen gegen Vandalismus zeigen erste Erfolge
 Im Parkdeck der Erlenbach-Sporthalle wurde eine Videoüber-wachungsanlage installiert. Vorfälle von Vandalismus sind seit dieser Maßnahme nicht mehr zu beklagen. Lediglich die Vermüllung ist nach wie vor ein Problem. Doch nach der ersten Auswertung des Materials der neuen Videoüberwachungsanlage konnte die Gemeinde bereits konkret sieben Personen ermitteln, die auf den Parkplätzen ihren Müll entsorgt haben. Gegen die festgestellten Müllsünder hat die Gemeinde nun Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstattet. Künftig erhofft sich die Gemeinde auch in dieser Sache eine Verbesserung zu erreichen.
Vandalismus und Vermüllung ist nach wie vor ein großes Thema unserer Gemeinde und braucht die Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen scheuen Sie sich bitte nicht Leute anzusprechen, wenn Sie feststellen, dass hier einfach nur Müll fallen gelassen wird, ohne die bereitstehenden Abfallkörbe zu nutzen oder erstatten Sie Anzeige im Ordnungsamt der Gemeinde.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Bürgerfinanzthema

Haushaltsrede des Bürgermeisters zum Haushalt 2018

Brennholz aus dem Gemeindewald Elz

In der Wintersaison 2017 / 2018 wird im Gemeindewald Elz wieder Brennholz zur Selbstaufarbeitung in folgenden Varianten angeboten:
1.)     Kronenholz / Schlagabraum:
Dafür wird dem Kunden ein Waldstück zugewiesen, in dem das Restholz aus Durchforstungen aufgearbeitet werden kann. Der Preis richtet sich nach der Qualität und der Stärke des Holzes und nach der Geländeausformung.
2.)    Stammholz am Weg:
Bei dieser Variante werden 4-6 m lange Stämme an einem mit PKW befahrbarem Weg bereit gestellt. Es werden zwei Preiskategorien (Buche und Eiche) angeboten.
Die Kosten für das Brennholz sehen wie folgt aus:
Kronenholz                            16-25 €/rm
Stammholz Buche (Hbu; Esh)  52 €/fm (das entspricht etwa 36 €/rm)
Stammholz Eiche (Ah; Rei)     48 €/fm (das entspricht etwa 34 €/rm)

 


Güterverkehr auf der Strecke Limburg-Siershahn

Anfang August hatte ich die DB Cargo angeschrieben und um die Beantwortung einiger aufgekommener Fragen gebeten. Besonders die Bürger, die unmittelbar an der neu in Stand gesetzten Bahnlinie wohnen interessiert brennend, ob der Verkehr mit Güterzügen auf dieser Strecke nun zunehmen wird und wie viele Züge insgesamt Elz auf dieser Strecke passieren. Auch die Frage nach den Fahrzeiten stellt sich: Wann fährt der erste, wann der letzte Zug täglich auf den Gleisen und werden weiterhin noch die alten Waggons eingesetzt oder erfolgt zeitnah ein vollständiger Austausch durch deutlich leisere Waggons?

 

 


Statistische Zahlen zur Beschäftigungssituation in Elz
Interessante Kennzahlen zur Beschäftigungsstatistik im Landkreis Limburg-Weilburg insgesamt und auch einzeln in allen Kommunen hat uns die die Bundesagentur für Arbeit per Stand 31.12.2016 mitgeteilt.
Demnach sind dort für Elz insgesamt 226 Betriebe gemeldet. In Elz gibt es 1.947 sozialversichungspflichtig Beschäftigte, davon sind 1.149 Männer und 798 Frauen ohne Selbständige und Beamte. Demnach kann man sicherlich von insgesamt
mehr als 2.200 Arbeitsplätzen in Elz ausgehen. Zusätzlich gibt es in Elz 489 geringfügig Beschäftigte, hiervon wiederum 176 Männer und 313 Frauen.
In Elz hingegen wohnen 2.834 sozialversichungspflichtig Beschäftigte (auch hier gilt wieder ohne Selbständige und Beamte), hiervon sind 1.553 Männer und 1.281 Frauen.
Einpendler gibt es demnach 1.492, davon 923 Männer und 569 Frauen. Auspendler gibt es insgesamt 2.307, davon 1.301 Männer und 1.006 Frauen.
Die Statistik zeigt doch eine überaus erfreuliche Beschäftigungsbilanz für unsere Gemeinde. Für die Zukunft wollen wir daran arbeiten, dass es bei diesen guten Zahlen bleibt!

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Maßnahmen gegen Vandalismus
Im Kampf gegen den Vandalismus habe ich sowohl ein Gespräch mit dem freiwilligen Polizeidienst, als auch mit dem neuen Leiter der Polizeidirektion Limburg, Herrn Frank Göbel geführt.
Der freiwillige Polizeidienst bestreift die kritischen Orte regelmäßig 2 Mal in der Woche mit zwei Personen. Da die maximale Stundenanzahl der Hilfspolizisten auf 15 Stunden begrenzt ist, können diese natürlich nicht immer präsent sein.
Ein auf dem Freizeitgelände unterhalb der Reithalle abgelegter Findling wurde immer wieder weggerollt, um den Platz mit Autos befahren zu können. Dieser Zustand konnte inzwischen abgestellt werden.
Ein weiteres Problem ist, dass die Spielplätze oft in den Abendstunden von Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen aufgesucht werden und es dann zur Ruhestörung der Nachbarn kommt. Hier sei noch einmal klar daraufhin gewiesen, dass der Spielplatzbetrieb um 21.00 Uhr endet und auch nur für Kinder bis 14 Jahre vorgesehen ist. Eine entsprechende Beschilderung ist an den Eingängen der Spielplätze angebracht.
Im Parkdeck der Erlenbachhalle soll in den nächsten Wochen eine Videoüberwachungs-anlage installiert werden, um dem Treiben dort hoffentlich ein Ende setzen zu können.
Der Leiter der Polizeistation Limburg wurde ebenfalls über die kritischen Orte in Elz: Parkdeck Erlenbachhalle, Markthalle auf dem Rathausplatz und Freizeitgelände hinter der Reithalle informiert. In Zukunft sollen Polizeistreifen auf dem Weg durch Elz diese kritischen Punkte immer mal anfahren, um dort nach dem Rechten zu sehen.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Schnelle Ersthilfe im Notfall

Ab sofort ist ein Einsatzfahrzeug des DRK Kreisverbandes bei der Freiwilligen Feuerwehr Elz im Sandweg als mobile Wache fest stationiert. Dadurch werden schnellere Einsatzzeiten und eine bessere Flexibilität geschaffen.
Im gesamten Kreis Limburg-Weilburg gibt es acht Wachen für die Notfallversorgung mit Rettungswagen, die bei einer Alarmierung eine Hilfsfrist von zehn Minuten einhalten sollen. Dies ist nicht immer möglich wenn Bahnübergänge geschlossen sind oder volle Straßen die Anfahrt verzögern. Um dem entgegenzuwirken, setzt der Kreis auf mobile Wachen, in denen zu bestimmten Zeiten ein Rettungsfahrzeug mit Besatzung abgestellt werden. Nun wurde die mobile Wache in Elz im Sandweg aufgenommen. Diese ist von Montag  bis Freitag von 10 bis 18 Uhr besetzt und hatte bereits ihre ersten Einsätze.

 

 


Urheberrecht beachten!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
gerne Veröffentlichen wir in unserem Elzer Blickpunkt  und auf der Internetseite der Gemeinde Elz Beiträge unserer Bürgerinnen und Bürger, unserer Vereine und Gruppierungen. Dieses Medium bietet die Möglichkeit, Neuigkeiten zu verbreiten und auf bevorstehende Veranstaltungen hinzuweisen. Um den Blickfang auf einen Beitrag oder ein Plakat zu richten, bedient man sich gerne eines Bildes, Logos oder einer Fotografie. Um Ärger und unnötige Kosten zu vermeiden, ist es aber wichtig die Quelle des Bildmaterials belegen zu können. Nicht alle Materialien sind frei oder kostenlos und unterliegen dem Urheberrecht. Das betrifft keine Fotos aus dem privaten Fundus.



Zusätzliche Abfallbehälter im Einsatz

„Mein Elz soll sauber bleiben!“
Das Thema Hundekot und Kleinmüll beschäftigen seit etlichen Jahren sowohl die Gemeindegremien als auch das Ordnungsamt – so begründete man den Antrag, Geldmittel bereitzustellen und die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Aufstellung von weiteren Abfallbehältern zu beauftragen.
Nach Beschluss durch die Gemeindevertretung wurden Mittel in Höhe von 3.000 € in den Haushaltsplan 2016 eingestellt. Es wurde knapp kalkuliert und der Betrag wurde für die Aufstellung und den Betrieb von etwa 15 neuen Abfallbehältern bereitgestellt. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten, da die Behälter von den Mitarbeitern des Bauhofs geleert werden müssen. Auf die Anschaffung von Hundekotspendern und Tüten wurde bewusst verzichtet. Um diese sollen sich die verantwortungsbewussten Hundehalter selbst kümmern. Die Beutel sind preiswert und immer zur Hand, wenn sie von Zuhause mitgenommen werden. In anderen Orten haben die Erfahrungen gezeigt, dass die Beutel aus den Spendern oft einfach nur herausgezogen und achtlos in der Landschaft verstreut werden. Es wurde im Blickpunkt auch ein Aufruf veröffentlicht, damit Bürger Vorschläge für mögliche Standorte der Abfallbehälter machen konnten.

 


Dauerbrenner Hundekot!
 

Bei der Gemeindeverwaltung häufen sich seit längerer Zeit wieder die Beschwerden, dass Spazier- und Gehwege, öffentliche Plätze und Grünanlagen in Elz mit Hundekot verschmutzt seien. Von den gesundheitlichen Risiken für Kinder und der Unfallgefahr gebrechlicher Menschen, die mit herumliegenden Hunde-Exkrementen verbunden sind ganz abzusehen ist der Anblick unappetitlichem und erzeugt Ekel.
Auch die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs beschweren sich zunehmend, wenn Ihnen beim Mähen der Gemeinde-grünflächen der Hundekot regelrecht um die Ohren fliegt! Selbst Schutzkleidung und Visier helfen da nicht aus, weil der Arbeiter durch die Rotation des Mähers von Kopf bis Fuß versaut ist. Kein Wunder, das diese Arbeit keinem mehr Spaß macht.
Daher noch einmal der dringende Appell an alle Hundehalter: Gemeindliche Grünanlagen und öffentliche Plätze und Wege sind keine Hundeklos! Hundehaufen sind grundsätzlich ordnungsgemäß zu entfernen und zu entsorgen.