Ortsgeschichte Malmeneich

Malmeneich, an der »Hohen Straße« von Frankfurt am Main nach Köln gelegen, hat im Laufe der Jahrhunderte schon viele Namen gehabt. »Madelbodeneich« (1312), Malbodineych (1304), »Malbodeneysch« (1312) oder »Malmen-Eysch«, sind nur einige von Ihnen. Um 1560 heißt es gar »Wolmenach«, so wie die Elzer es im Dialekt auch heute noch aussprechen.



Der Ortsteil Malmeneich

Viele werden sich fragen: Wie kam es eigentlich zum Zusammenschluss von Malmeneich mit Elz?

Im Zuge der Verwaltungsreform auf Gemeinde-Ebene empfahl ein Schreiben des Landrates Heinz Wolf vom 29.03.1971 den Zusammenschluss der Gemeinde Malmeneich mit der Gemeinde Elz.
Am 07.08.1971 fand in Malmeneich eine Bürgerversammlung mit dem Thema "Zusammenschluss mit der Gemeinde Elz" statt.
Dem eigentlichen Zusammenschluss gingen zahlreiche Gespräche und ein eingehender Meinungsaustausch voraus.

 


Sehenswertes

Eine Kapelle und zwei abgelegene Bodendenkmäler

St. Nikolaus Kapelle
Ein sehr altes Gotteshaus befindet sich im Elzer Ortsteils Malmeneich, die St. Nikolaus-Kapelle. Sie wurde vielleicht schon in ottonischer Zeit errichtet. Im Jahr 1953 hat man auf der Nordseite ein Stück Mauerwerk freigelegt, das im “Fischgrätenmuster” errichtet ist, eine Technik römischen Ursprungs die in Deutschland, bis ins 13 Jahrhundert gebräuchlich war, so dass man den Kapellenbau so früh vermuten kann.

 


Infotafeln vor der St. Nikolaus Kapelle in Malmeneich
 Der Vorsitzende Meik Wagner dankt der Helfergruppe des Kultur- und Freizeitverein Malmeneich, für die Aufstellung der Infotafeln vor der Malmeneicher St. Nikolaus Kapelle.
Auf den Hinweistafeln wird die Geschichte der St. Nikolaus Kapelle, sowie der historischen Grabsteine, die vor der Kapelle stehen erläutert. Die Aluminium Tafeln sind speziell beschichtet sodass diese witterungsbeständig sind.

Bildunterschrift von links nach rechts:
Andrè Jung, Albert Oberbauer, Hans-Josef Gotthardt, Hans-Josef Becker, Wolfgang Lindenmeyer, Karl-Heinz Rörig, Raimund Brötz, Meik Wagner, Dieter Gerlach.
Es fehlt: Otto Ganter.